Thema 10: Der Börsengang der Deutschen Bahn AG II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1. Einleitung. 1
2. Die Bahnreform 1
2.1 Die bisher vollzogenen Reformschritte 1
2.2 Ziele von Reform und Privatisierung der Bahn 4
3. Deutsche Bahn AG - geplanter Börsengang. 6
3.1 Meinungen zum Entwicklungsstand und Modelle des
B örsengangs. 6
3.2 Zielsetzungen und Probleme des Börsengangs 12
3.3 Vergleich mit dem Ausland 13
4. Aktueller Stand der Diskussionen und Schlussfolgerung. 14
Literaturverzeichnis 17
Thema 10: Der Börsengang der Deutschen Bahn AG
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die erste Stufe der Bahnreform (Schritt 1) BEV
Abb. 2: Die erste Stufe der Bahnreform (Schritt 2) BEV
Abb. 3: Zweite Stufe der Bahnreform BEV
Abb. 4: Ziele der Bahnreform BDI / DIHK 2005
Abb. 5: Das Vertragsmodell BDI / DIHK 2005
Abb. 6: Das Eigentumsmodell, BDI / DIHK 2005
Abb. 7: Das Grundmodell „Zukunft Bahn“, BDI / DIHK 2005
Abb 8: Das „Kombinationsmodell“, BDI / DIHK 2005
Thema 10: Der Börsengang der Deutschen Bahn AG IV
Abkürzungsverzeichnis
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie BEV Bundeseisenbahnvermögen BMVBW Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands CSU Christlich-Soziale Union in Bayern DB AG Deutsche Bahn Aktiengesellschaft DIHK Deutsche Industrie- und Handelskammer EBA Eisenbahnbundesamt ENeuOG Eisenbahnneuordnungsgesetz GG Grundgesetz insb. insbesondere Lkw Lastkraftwagen SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands sog. sogenannte(r) u.a. unter anderem z.B. zum Beispiel
Thema 10: Der Börsengang der Deutschen Bahn AG 1
1. Einleitung
Thema dieser Arbeit ist der Börsengang der Deutschen Bahn AG. Dieser privatisierte, aber dennoch sich noch in staatlicher Hand befindliche Konzern, ist das „Zwischenergebnis“ einer mehrstufigen ökonomischen und politischen Metamorphose.
Die 1949 gegründete Deutsche Bundesbahn und ihr Pendant auf ostdeutscher Seite, die Deutsche Reichsbahn, wurden in Folge der zweistufigen Bahnreform aufgrund veränderter Verkehrsbedingungen, der daraus resultierenden Konsequenzen und Richtlinien der Europäischen Union in einen privatrechtlich organisierten Konzern umgewandelt. Dies geschah mit dem Ziel den Eisenbahnmarkt zu öffnen und ein wettbewerbsfähiges Unternehmen zu schaffen. Kapitel 2 dieser Seminararbeit wird diese Entwicklung und deren Notwendigkeit bis hin zum heutigen Status Quo noch genauer schildern. Anschließend wird der sich in Planung befindliche Börsengang des Eisenbahnunternehmens in seinen Modellformen beschrieben und deren Möglichkeiten und Prognosen in Kapitel 3 erläutert. Ziel der vorangehend erwähnten Bahnreform war es ein modernes, wettbewerbsfähiges Eisenbahnunternehmen zu etablieren. Dieses kann auf verschieden Arten (mit oder ohne integriertes Schienennetz) mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten geschehen.
Dies wird mit Beispielen aus dem Ausland verglichen und in Kapitel 4 unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Diskussionen untersucht.
2. Die Bahnreform
2.1 Die bisher vollzogenen Reformschritte
Die im Jahr 1993 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Bahnreform begann ihren Reformkurs mit Beginn des darauf folgenden Jahres im Januar 1994. Um dies überhaupt erst ermöglichen zu können, mussten eine Reihe von Gesetzen modifiziert werden, worunter sich selbst die deutsche Verfassung (GG) wieder findet. 1 Es handelt sich um eine zeitlich aufeinander
1 Vgl. Aberle (2000), S. 136-137.
Thema 10: Der Börsengang der Deutschen Bahn AG 2
folgende, zweistufige Reform. Die als Bahnreform bekannte
privatwirtschaftliche Neuausrichtung des Staatsunternehmens „Eisenbahn“ (Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn) wurde gesetzlich geregelt im Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens (ENeuOG). Die erste Stufe der Bahnreform lässt sich noch ein zwei Schritte untergliedern. Im ersten Schritt wurde das nicht rechtsfähige Sondervermögen der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn zu dem nicht rechtfähigen Sondervermögen
Bundeseisenbahnen des Bundes zusammengeführt wie es in Abbildung 1 dargestellt ist. 2
Abb. 1: Die erste Stufe der Bahnreform (Schritt 1); BEV
Im zweiten Schritt wurde aus dem Bundeseisenbahnvermögen nach der Zusammenlegung der beiden deutschen Bahnen der unternehmerische Teil ausgegliedert, der den Personen- und Güterschienentransport und den Betrieb des Schienennetzes betrifft, und in die privatrechtlich organisierte Deutsche Bahn AG ausgegliedert. Diese neu geschaffene Aktiengesellschaft wurde am gleichen Tag, dem 05. Januar 1994 in das Handelsregister des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg eingetragen. 3 Somit wurde die Bundeshauptstadt Berlin zum Firmensitz des Bahnkonzerns. Folglich wurden zwei Bahngesellschaften in einem Konzern zusammengeführt, die aus zwei unterschiedlichen Wirtschaftssystemen stammten. 4 Zudem wurde ein Trassenpreissystem festgelegt, um den geforderten diskriminierungsfreien Netzzugang zur Schaffung eines fairen Wettbewerbs zu gewährleisten.
2 Vgl. BEV (2005).
3 Vgl. BEV (2005).
4 Vgl. Deutsche Bahn AG (2005).
Arbeit zitieren:
Alex Trimborn, 2006, Börsengang der Deutschen Bahn AG, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Mentoring - Ein Erfolgskonzept der Personalentwicklung
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 20 Seiten
Innovationsmanagement - Darstellung verschiedener Vorgehensweisen und ...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 26 Seiten
Die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und ihre Ko...
VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik
Hausarbeit, 26 Seiten
Mentoring - bedeutendes Instrument der Personalentwicklung
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 21 Seiten
Mentoring als Methode der Personalförderung in kritischer Sicht
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 44 Seiten
Die Mitarbeiterbeurteilung und das Mitarbeitergespräch als Führungsins...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 49 Seiten
Eine ökonomische Analyse des Art. 39 EGV und seiner Übergangsfristen
Diplomarbeit, 103 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Emotionale Intelligenz als Schlüsselqualifikation
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 21 Seiten
Die neue Thesaurierungsbegünstigung für Personenunternehmen nach § 34a...
Systematik und Belastungsauswi...
Diplomarbeit, 91 Seiten
Bahnreform: Spartentrennung und Privatisierungsmöglichkeiten
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
Marktsituation und Perspektiven der KEP-Dienstleister
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 28 Seiten
Alex Trimborn hat den Text Börsengang der Deutschen Bahn AG veröffentlicht
Alex Trimborn hat einen neuen Text hochgeladen
Deutsche Bahn. Was u.a. Angelika Mertens dazu sagt
Reihe Quellensammlung: Aktuell...
Theodor Müller
Deutsche Bahn. Was u.a. Dr. Peter Ramsauer dazu sagt
Reihe Quellensammlung: Aktuell...
Holger Kaiser
0 Kommentare