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Mobbing, ein Problem für Unternehmen und Betroffene

Title: Mobbing, ein Problem für Unternehmen und Betroffene

Term Paper , 2006 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom Kaufmann Bastian Frey (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem von Mobbing am Arbeitsplatz und den Folgen für das Unternehmen aus Sicht des Managements. Ich möchte aufzeigen, dass Mobbing nicht nur ein soziales Problem darstellt, sondern dass Mobbing auch zu einem Problem für das Unternehmen wird. Es scheint so, als wäre Mobbing ein krankhaftes Beziehungsfeld, dem sich allein die Experten aus Psychologie, Medizin und Soziologie zu widmen hätten. Doch auch für die Betriebswirtschaft spielt Mobbing eine große Rolle. Nicht nur die Maschinen tragen zur funktionierenden Produktion bei, sondern auch das Human Capital muss ein gutes soziales Umfeld vorfinden, damit die Produktion läuft. Arbeit nimmt im Leben der Menschen einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Die individuellen Folgen des Mobbing sind hinreichend bekannt. Was auf der einen Seite als menschliches Leid zum Ausdruck kommt, kann sich auf der anderen Seite allerdings in wirtschaftlichen Dimensionen für Organisationen bzw. Unternehmen niederschlagen. Mobbing ist ein Modewort aus den 90ern. Der Begriff „Innere Kündigung“ sowie „Dienst nach Vorschrift“, drücken das Gleiche aus. Nämlich gemobbte Arbeitnehmer die sich durch verminderte Leistungsfähigkeit, fehlender Motivation, Fehlzeiten und vielen weiteren für ein Arbeitsverhältnis negativ auswirkende Auffälligkeiten widerspiegeln. Häufig führt dies zu Kündigungen, was wiederum das Unternehmen wirtschaftlich belastet. Laut einer repräsentativen Umfrage der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) liegt die Mobbing-Quote in Deutschland bei 2,7 %. Bei arbeitenden Personen in der Bundesrepublik Deutschland resultiert aus dieser Untersuchung eine endgültige Zahl von etwa 1,053 Mio. Mobbing-Opfern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Definition des Begriffes Mobbing

2. Die verschiedenen Arten von Mobbing

2.1. Entzug der kommunikativen Kontakte

2.2. Entzug der sozialen Unterstützung

2.3. Zerstörung des sozialen Ansehens

2.4. Einschränkung der Arbeitszufriedenheit und der Harmonie

2.5. Der Angriff auf Gesundheit und Wohlbefinden eines Menschen

3. Andere verwandte Begriffe

3.1. Bullying

3.2. Bossing

3.3. Schikane

3.4. Konflikt

3.4.1. Verdeckter Konflikt

3.4.2. Offener Konflikt

3.4.3. Einseitiges Konfliktempfinden

4. Täter, Opfer, Mitläufer des Mobbingprozess

4.1. Ausführende Personen (Täter)

4.2. Mitläufer der Täter

4.3. Betroffene Personen (Opfer)

5. Wie entsteht Mobbing

6. Folgen des Mobbing auf allen betriebswirtschaftlichen Ebenen

6.1. Betriebswirtschaftliche Folgen für das Unternehmen

6.2. Persönlichkeits-Änderungen als Folge des Mobbings

7. Lösungen für das Unternehmen

7.1. Primärprävention gegen Mobbing

7.2. Sekundärprävention gegen Mobbing

7.3. Tertiärprävention nach dem Mobbing

7.4. Gegenmaßnahmen für den Führungs-, Personal- und Organisationsbereich eines Unternehmens

8. Fallbeispiele zum Thema Mobbing

8.1. Fall Lisa

8.2. Fall Marco

9. Anlaufstellen für Mobbing Opfer

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Mobbing am Arbeitsplatz aus einer betriebswirtschaftlichen Management-Perspektive mit dem Ziel aufzuzeigen, dass Mobbing nicht nur ein soziales Problem für Betroffene darstellt, sondern durch Leistungsabfall, Fehlzeiten und Kündigungen auch eine direkte wirtschaftliche Belastung für Unternehmen bedeutet.

  • Mobbing-Definitionen und theoretische Abgrenzung
  • Klassifizierung von Mobbing-Arten und Akteuren
  • Ursachenanalyse und betriebswirtschaftliche Folgen
  • Präventionsstrategien und Handlungsempfehlungen für das Management
  • Fallstudien zur Veranschaulichung der Dynamik

Auszug aus dem Buch

3.4. Konflikt

„Konflikt ist ein universeller, in allen Gesellschaften vorfindbarer Prozeß der Auseinandersetzungen, welcher auf unterschiedlichen Interessen sozialer Gruppierungen beruht und in unterschiedlicher Weise institutionalisiert ist und ausgetragen wird.“ Konflikte entstehen, wenn widersprüchliche Interessen und Bedürfnisse innerhalb eines Menschen oder zwischen Menschen aufeinander stoßen. Wenn diese Probleme innerhalb eines Menschen auftreten, spricht man von einem „intrapsychischen Konflikt“, d.h. jemand kommt in Konflikt mit sich selbst, z.B. in Form von Gewissensbissen oder Entscheidungsproblemen. Bei Interessenswidersprüchen zwischen Personen spricht man von einem „sozialen Konflikt“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mobbing für Unternehmen und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die wirtschaftlichen Konsequenzen des Phänomens aufzuzeigen.

2. Die verschiedenen Arten von Mobbing: In diesem Kapitel werden unterschiedliche Mobbingstrategien und Verhaltensweisen anhand des LIPT-Fragebogens detailliert kategorisiert.

3. Andere verwandte Begriffe: Dieses Kapitel differenziert Mobbing von verwandten Begriffen wie Bullying, Bossing, Schikane und verschiedenen Konfliktformen.

4. Täter, Opfer, Mitläufer des Mobbingprozess: Die Akteure im Mobbingprozess werden nach psychologischen Typologien und Rollen in der Gruppe analysiert.

5. Wie entsteht Mobbing: Die Ursachen für die Entstehung von Mobbing werden auf individueller Ebene, Führungsverhalten und Unternehmenskultur zurückgeführt.

6. Folgen des Mobbing auf allen betriebswirtschaftlichen Ebenen: Hier werden sowohl direkte wirtschaftliche Kosten für Unternehmen als auch gravierende gesundheitliche und psychische Folgen für die Betroffenen dargelegt.

7. Lösungen für das Unternehmen: Das Kapitel bietet einen strukturierten Ansatz zur Prävention durch Primär-, Sekundär- und Tertiärmaßnahmen sowie spezifische Strategien für Führungskräfte.

8. Fallbeispiele zum Thema Mobbing: Anhand zweier konkreter Praxisbeispiele wird die Dynamik von Mobbing und dessen Auswirkungen verdeutlicht.

9. Anlaufstellen für Mobbing Opfer: Es wird ein Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen für Betroffene gegeben.

10. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Managements bei der Mobbingbekämpfung zusammen und reflektiert persönliche Erfahrungen des Autors.

Schlüsselwörter

Mobbing, Arbeitsplatz, Management, Konfliktmanagement, Primärprävention, LIPT-Fragebogen, Betriebswirtschaftliche Folgen, Psychoterror, innere Kündigung, Arbeitnehmer, Organisationskultur, Mobbingopfer, Fehlzeiten, Leistungsfähigkeit, Führungsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Thema Mobbing am Arbeitsplatz und untersucht dabei besonders die wirtschaftlichen und organisatorischen Auswirkungen auf Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Definition und Arten von Mobbing, die Analyse der beteiligten Rollen (Täter/Opfer), die Ursachenforschung sowie präventive Lösungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass Mobbing kein reines privates oder soziales Problem darstellt, sondern eine ernstzunehmende betriebswirtschaftliche Belastung für Organisationen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf Literaturanalyse, die Verwendung des LIPT-Fragebogens nach Heinz Leymann sowie die Analyse von Praxisbeispielen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Kategorisierung von Mobbing, die psychologischen Folgen für Betroffene, Kosten für Unternehmen sowie konkrete präventive Gegenmaßnahmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mobbing, Konfliktmanagement, Prävention, Unternehmenskultur und betriebswirtschaftliche Folgen charakterisieren.

Wie unterscheidet sich "Bossing" von klassischem Mobbing?

Beim Bossing geht das systematische Schikanieren direkt vom Vorgesetzten aus, was für den Angestellten oft als besonders belastend empfunden wird.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Entstehung von Mobbing?

Eine Kultur, die bedingungslose Konkurrenz fördert, begünstigt Mobbing, während eine Kultur des respektvollen Umgangs Mobbingprozesse eher verhindert.

Welche präventiven Maßnahmen werden für Führungskräfte empfohlen?

Empfohlen werden Schulungen, eine klare Streitkultur, regelmäßige Mitarbeitergespräche, ein kooperativer Führungsstil und die Einführung von Mobbingbeauftragten.

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Details

Title
Mobbing, ein Problem für Unternehmen und Betroffene
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
2,0
Author
Diplom Kaufmann Bastian Frey (Author)
Publication Year
2006
Pages
27
Catalog Number
V50176
ISBN (eBook)
9783638464475
ISBN (Book)
9783638660662
Language
German
Tags
Mobbing Problem Unternehmen Betroffene
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Kaufmann Bastian Frey (Author), 2006, Mobbing, ein Problem für Unternehmen und Betroffene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50176
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