Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung 3
1. Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema
Interpunktionsmöglichkeiten innerhalb der direkten Rede. 5
1.1 Sachanalyse 5
2. Didaktische Analyse 8
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes 8
2.1.1 Begründung der Lernaufgabe 8
2.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler 9
2.1.3 Didaktische Reduktion 9
2.1.4 Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit 10
2.1.5 Schwierigkeitsanalyse 11
2.2. Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang 11
3. Voraussetzungen für den Unterricht 12
3.1. Situation der Klasse 12
3.2. Externe Voraussetzungen 13
4. Formulierung der Lernziele 15
4.1. Grobziel 15
4.2. Feinziele 15
5. Überlegungen zur Methodik 16
5.1. Einstiegsmöglichkeiten 16
5.2. Artikulationsformen. 16
5.3. Sozial- und Aktionsformen 17
5.4. Medien 17
5.5. Unterrichtsprinzipien 18
6. Geplanter Unterrichtsverlauf 19
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7. Anhang 22
7.1. Das Gedicht 22
7.2. Das Tafelbild 22
7.2.1. Das Tafelbild vor der Arbeitsphase 22
7.2.2. Das erweiterte Tafelbild nach der Arbeitsphase 23
7.3 Arbeitsblatt 25
7.4. Hausaufgabe 26
8. Zweite Unterrichtsstunde zur Unterrichtseinheit 27
8.1. Einstiegsmöglichkeiten 28
8.2. Artikulationsformen 28
8.3. Unterrichtsprinzipien 29
8.4. Schwierigkeitsanalyse 29
8.5. Formulierung der Unterrichtsziele 31
8.5.1. Grobziel 31
8.5.2. Feinziele 31
8.6. Geplanter Unterrichtsverlauf 32
8.7. Arbeitsblätter der Stationen 34
9. Dritte Unterrichtsstunde zur Unterrichtseinheit 36
9.1. Überlegungen zur Methodik 37
9.2. Formulierung der Lernziele 38
9.2.1. Grobziel 38
9.2.2. Feinziele 38
10. Geplanter Unterrichtsverlauf 39
11. Anhang 41
11.1. Arbeitsblatt zum Test 41
12. Schlusswort 44
13. Literaturverzeichnis 46
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A. Einleitung
Der folgende Beitrag nimmt Bezug auf das Hauptseminar „Grammatikunterricht“ des Fachs „Germanistik“ und wird sich im Rahmen dessen, in Form einer Hausarbeit, mit einem „grammatikalischen Phänomen“ befassen, welches wie folgt behandelt werden wird:
Unter dem oben erwähnten Begriff des „grammatikalischen Phänomens“ ist in diesem Fall der Aspekt der „unterschiedlichen Interpunktionsmöglichkeiten innerhalb der direkten Rede“ zu verstehen. Die einzelnen erforderlichen Analysen, hier beispielsweise die Sachanalyse und didaktische Analyse, sowie die Ergründung der Bedingungen innerhalb der Klasse, werden den Einstieg in die folgende Planung der Unterrichtseinheit bilden. Dem wird sich der Kernpunkt, bestehend aus den eigentlichen Unterrichtsplanungen, anschließen. Die Pluralität des Ausdruckes, sowie der Begriff der „Unterrichtseinheit“ weisen bereits darauf hin, dass es sich hier um „Unterrichtsplanungen“ handeln wird, welche aufeinander aufbauend eingesetzt werden könnten. Ziel dieser Planungen ist die Einführung der oben genannten Thematik in den Unterricht, und darüber hinaus deren Vertiefung. Die nicht unwichtigen Reflexionen, welche sich an die einzelnen Unterrichtssegmente anschließen würden, müssen aufgrund der hier rein theoretischen Intention der Planungen, entfallen.
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Studentin: Christina Schulz
Unterrichtsentwurf im Fach Deutsch:
Datum: 28.08.2005
Zeit: 7.55 - 8.50 Uhr Klasse: 8b (12 Jungen, 13 Mädchen), Raum 12 Fach: Deutsch
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1. Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema:
Interpunktionsmöglichkeiten innerhalb der direkten Rede
1.1. Sachanalyse
Der Begriff der „Interpunktion“ lässt sich wie folgt definieren:
„Interpunktion, in der geschriebenen Sprache die geregelte Anwendung bestimmter Satzzeichen zur Markierung von Sinnabschnitten, Betonungs- und Atempausen, syntaktischer Einheiten sowie zur besseren Lesbarkeit. Jede Sprache verfügt über eigene Interpunktionsregeln. Die Regeln der deutschen Zeichensetzung sind im Rechtschreibe-Duden festgelegt (...). Anführungszeichen („ “)
Anführungszeichen kennzeichnen die direkte Rede, und sie werden bei Zitaten verwendet sowie zur Hervorhebung von Wörtern in einem Satz“ (vgl. Microsoft: Encarta 97 Enzyklopädie).
Unter dem Begriff der „direkten Rede“, auch als „wörtliche Rede“ bezeichnet, versteht man die wortgetreue Wiedergabe der Äußerung einer Person. Innerhalb eines Textes, also der Schriftform, wird diese Äußerung durch „Anführungszeichen“, welche am Anfang sowie am Ende dieser stehen, kenntlich gemacht und somit hervorgehoben.
Oftmals ist die wörtliche Rede mit einem „Begleitsatz“ verknüpft, welcher eine vorgestellte, integrierte oder abschließende Position einnehmen kann. Der Einsatz von Anführungszeichen richtet sich nach den „(...) klaren syntaktischen Kriterien für die Setzung von Satzzeichen im Deutschen“ (vgl. Behrens U.: Interpunktion als Markierung syntaktischer Konstruktionen in: Schriftsystem und Orthographie).
Satzzeichen, zu denen die der „wörtlichen Rede“ zählen, „sichern (...) die Einheitlichkeit und die Gliederung des Satzes und seiner Bestandteile, stellen Verbindungen zwischen einzelnen Komponenten der Rede her, ohne auf den Inhalt dieser Verbindungen einzugehen“ (Admoni 1970: S.214 in: Schriftsystem und Orthographie)
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Die eigentlichen Interpunktionsmöglichkeiten richten sich im Falle der „direkten Rede“ nach den Stellungen der oben bereits erwähnten „Begleitsätze“. „Wenn die wörtliche Rede einen Begleitsatz bei sich hat, muss sie von ihm durch Doppelpunkt oder Komma abgetrennt werden (...). Diese Satzzeichen stehen immer außerhalb der Anführungszeichen“ (vgl. Duden Taschenbücher. Komma, Punkt und alle anderen Satzzeichen, S.196) So werden hier drei Möglichkeiten unterschieden:
I. „Geht der Anführung der Begleitsatz (oder ein Teil von ihm)
II. Folgt nach der Anführung der Begleitsatz (oder ein Teil von ihm),
2. Didaktische Analyse
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
2.1.1. Begründung der Lernaufgabe
Der Gebrauch der „Anführungszeichen“ innerhalb der wörtlichen Rede wird in seiner Schriftform, im Rahmen der Erstellung von verschiedenen Textsorten, benötigt. So werden die Schüler bereits in der Primarstufe dazu angehalten ihre Aufsätze durch den Einsatz der wörtlichen Rede lebendiger erscheinen zu lassen. Schon hier ist das Wissen um die korrekte Schreibweise, beziehungsweise den korrekten Einsatz der Anführungszeichen erforderlich. Darauf aufbauend schließen sich in der Sekundarstufe I weitere Textsorten an, wie zum Beispiel der „Erlebnisbericht“ oder auch die „Fabel“ innerhalb derer dieses Wissen erneut eingefordert wird.
Innerhalb der „Erwartungshorizonte Ende Klasse 6“ findet man die Thematik unter der Bezeichnung „Zeichensetzung bei wörtlicher Rede“ unter dem Punkt „richtig schreiben“. Das hierzu formulierte Ziel fordert: „Grundregeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung kennen und anwenden“ (vgl. Erwartungshorizonte -Klassenstufen 6 und 8- zu den Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss: Deutsch, S.15). Diese „Forderung“ wiederholt sich innerhalb der „Erwartungshorizonte Ende Klasse 8“ auf Seite 18.
Doch nicht nur der schriftliche Schulgebrauch macht das Thema erforderlich, sondern es lässt sich durchaus eine Begründung finden, welche den Schülern zeigt, dass sie das Erlernte auch innerhalb ihres Alltags benötigen, was zur Unterstützung der Lernmotivation stets von großer Bedeutung ist. Geht man davon aus, dass sich die Schüler in ihrer Freizeit mit der Schriftform unserer Sprache auseinandersetzen und sei es in Form der Konsumierung diverser „Hefte“, wie beispielsweise der „Bravo“ oder auch dem „Kicker“, so werden sie im Rahmen dessen auf Interviews ihrer Idole stoßen, welche mit „wörtlicher Rede“ und somit mit „Anführungszeichen“ gekennzeichnet, hervorgehoben sind. Um also
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infolgedessen auf den ersten Blick zu erkennen, was wer gesprochen haben soll, dient ihnen das Wissen um den Einsatz der „Anführungszeichen“.
2.1.2. Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler
Zum Erlernen der Muttersprache, mit dem Ziel diese in Wort und Schrift sicher und möglichst fehlerfrei anwenden zu können, gehört das Wissen über ihren Aufbau. Hierzu zählt nicht allein eine fehlerfreie Orthographie, sondern auch das korrekte Anwenden der Zeichensetzung und somit auch der „Anführungszeichen“. Die Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler lässt sich sowohl für ihren schulischen, als auch für ihren alltäglichen Bereich begründen, was bereits unter Punkt „2.1.1 Begründung der Lernaufgabe“ aufgeführt wurde.
2.1.3. Didaktische Reduktion
Das Gebiet der „Zeichensetzung“ umfasst neben dem hier ausgewählten Aspekt der „Anführungszeichen“, vielfältige weitere Bereiche, wie zum Beispiel etliche Regelungen zur „Kommatasetzung“ oder auch den Bereich der „Frage- und Ausrufezeichen bei indirekter Rede“.
Daher muss sich die Unterrichtseinheit auf das grammatikalische Phänomen der „Anführungszeichen innerhalb der wörtlichen Rede“ beschränken.
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Arbeit zitieren:
Christina Schulz, 2005, Interpunktionsmöglichkeiten innerhalb der direkten Rede - Planung einer Unterrichtseinheit, München, GRIN Verlag GmbH
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