Inhaltsverzeichnis
1 PROBLEMSTELLUNG UND VORGEHENSWEISE. 1
2 CHINAS AUßENWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG. 1
3 ERKLÄRUNGSANSÄTZE ZUR INTERNATIONALEN ARBEITSTEILUNG. 3
3.1 THEORIE KOMPARATIVER VORTEILE 4
3.2 DAS GÄNSEFLUG MODELL. 5
3.3 GLOBALE AUFTEILUNG DER WERTEKETTE. 6
4 AUSWIRKUNGEN AUF DIE INTERNATIONALE ARBEITSTEILUNG. 8
4.1 HORIZONTALE ARBEITSTEILUNG 8
4.2 VERTIKALE ARBEITSTEILUNG 10
4.3 DIREKTINVESTITIONEN 12
4.4 ANWENDBARKEIT DES GÄNSEFLUGMODELLS 13
4.4.1 ANWENDBARKEIT AUF CHINA 13
4.4.2 ANWENDBARKEIT INNERHALB DER GRENZEN CHINAS 15
5 AUSBLICK. 16
6 FAZIT. 17
I
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung ASEAN Association of South-East Asian Nations BIP Bruttoinlandsprodukt Bzw. beziehungsweise EU Europäische Union FDI Foreign Direct Investment ff. fortfolgende HVB Hypovereinsbank Group IMF International Monetary Fund NIE Newly Industrializing Economy usw. und so weiter S. Seite sog. sogenannte u. a. unter anderem UBS Union Bank of Switzerland Vgl. Vergleich WTO World Trade Organisation z. B. zum Beispiel
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Chinas Stärken und Schwächen 2002. 28
Tabelle 2: Exporte und Importe 2002. 29
Tabelle 3: Handelsstruktur nach Fertigungsstufen. 30
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Anteil am Welthandel in
Abbildung 2: Ausländische Direktinvestitionen.
Abbildung 3: Gänseflugmodell (1)
Abbildung 4: Gänseflugmodell (2)
Abbildung 5: Zwischenprodukthandel.
Abbildung 6: Entwicklung komparativer Vorteile 1980-1997.
Abbildung 7: Entwicklung komparativer Nachteile 1980-1997.
Abbildung 8: Entwicklung komparativer Vor- und Nachteile 1967-2002.
Abbildung 9: Handelsbilanzsaldo.
IV
1 Problemstellung und Vorgehensweise
Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ist mit Auswirkungen auf die internationale Arbeitsteilung verbunden. Einerseits werden andere am Außenhandel beteiligte Länder beeinflusst, andererseits schlägt sich Chinas Entwicklung in seinem eigenen Handelsmuster nieder. Während der erste Aspekt hier ausgeklammert wird, gilt der Fokus dieser Arbeit Chinas eigener Handelsstruktur. Zielsetzung ist es, die Rolle Chinas in der internationalen Arbeitsteilung und die mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung verbundenen Änderungen seines Handelsmusters aufzuzeigen. Nach einem kurzen Überblick über den Reformprozess und die aktuelle Wirtschaftslage in China werden theoretische Begriffe wie horizontale und vertikale Arbeitsteilung, inter- und intrasektoraler Handel sowie das Prinzip des komparativen Vorteils erklärt, an denen später das chinesische Handelsmuster beschrieben wird. Im Anschluss wird ein Zusammenhang zwischen Handelsmuster und Direktinvestitionen präsentiert. Ferner wird ein speziell auf den südostasiatischen Raum bezogenes, bei uns wenig bekanntes, Entwicklungsmodell vorgestellt und seine Anwendbarkeit auf China diskutiert. Das vorletzte Kapitel behandelt potentielle Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf den chinesischen Außenhandel. Abschließend wird ein Fazit aus den vorangegangenen Beobachtungen gezogen.
2 Chinas außenwirtschaftliche Entwicklung
Die steigende chinesische Beteiligung am Welthandel (Abb. 1) hat China 2004 zur drittgrößten Handelsnation der Welt (2003: 4. Platz) 1 hinter den USA und Deutschland gemacht. 2 Chinas Außenhandel erreichte 2004 einen Gesamtzuwachs von 35,7 %, das Handelsvolumen betrug 1,15 Billionen US-Dollar. 3 Der Anteil an den weltweiten Exporten betrug 2003 5,9 %, 4 davon waren die meisten Exporte aus dem verarbeitenden Gewerbe. Laut offiziellen Statistiken betrug das jährliche Wirtschaftswachstum seit 1979 durchschnittlich 9 %. 5 Die Direktinvestitionen nach China sind in den letzten 15 Jahren rapide gewachsen (Abb. 2). Betrugen die Direktinvestitionen 1990 noch 3,4 Mrd. US-Dollar, 6 so erreichten sie im Jahr 2004
1 Vgl. O. V., China Wirtschaftsbericht (2004), S. 1
2 Vgl. O. V., DerStandard.at vom 11.01.2005
3 Vgl. O. V., Handelsblatt vom 18.03.2005
4 Vgl. Chetan/Xie (2004), S. 50
5 Vgl. UBS Research Focus (2004), S. 8
6 Vgl. Panitchpakdi/Clifford (2002), S. 108
1
eine Rekordsumme von 60 Mrd. US-Dollar 7 und machen China weltweit zu einer der wichtigsten Destinationen für international operierende Unternehmen. All diese Zahlen sind Ergebnis eines seit zwei Jahrzehnten andauernden Reform- und Entwicklungsprozesses, der im Folgenden kurz aufgerissen wird. Chinas fortschreitende wirtschaftliche Entwicklung begann mit der politischen Öffnung im Jahr 1978 unter Deng Xiaoping. Zahlreiche Reformen wie die Liberalisierung des Handels, die Öffnung gegenüber ausländischem Kapital, und die Bildung eines privaten Sektors verbinden marktwirtschaftliche Elemente mit einem Regime. 8 strengen politischen Seit 1984 wurden im Süden vier Sonderwirtschaftszonen mit ausgebauter Infrastruktur errichtet, welche
ausländisches Kapital und damit auch Wissen und Technologie angezogen haben. 9 Graduell wurden Importzölle gesenkt, bis 2010 sollen die mittleren Zollsätze auf 9,8 % sinken. 10 Der private Sektor hat dazu beigetragen, dass China den Wandel von einer Mangelwirtschaft zu einer Wirtschaft mit Handelsbilanzüberschüssen geschafft hat. Die makroökonomische Stabilität ist für ein Entwicklungsland hoch, und die Politik der Regierung bietet genug Sicherheit für Unternehmen, Investoren und Konsumenten marktgerechte Entscheidungen zu treffen. 11 Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) am 11. Dezember 2001 wird als wichtigstes Ereignis seit Chinas Öffnung angesehen. 12 Der Beitritt bedeutet für China eine weitgehende Liberalisierung des Warenhandels in Verbindung mit der Abschaffung der Quotenregelung im Textilsektor, die Öffnung des
Dienstleistungssektors für ausländische Unternehmen und Verpflichtungen im Rahmen des Schutzes des geistigen Eigentums.
Schließlich wurde im März 2004 das „Recht auf privates Eigentum“ in der Verfassung verankert. 13 Obwohl darauf ein einklagbarer Rechtsanspruch als zweifelhaft gilt, so ist dieser Schritt doch ein grundlegender Wandel in der Politik der Kommunistischen Partei Chinas. 14
7 Vgl. Handelsblatt vom 25.02.2005 unter Berufung auf Bloomberg
8 Vgl. Saich (2001), S. 52
9 Vgl. Gutjahr/Feldmann (2004), S. 109
10 Vgl. Chetan/Xie (2004), S. 46
11 Vgl. Panitchpakdi/Clifford (2002), S. 22 ff.
12 Vgl. Panitchpakdi/Clifford (2002), S. 3
13 Vgl. FAZ.net vom 18.03.2005
14 Vgl. Wuzhou (2004)
2
Arbeit zitieren:
Stefanie Bolemant, 2005, Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas auf die internationale Arbeitsteilung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Kulturelle Unterschiede zwischen China und Deutschland - Theorie und P...
Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
Seminararbeit, 21 Seiten
Wirtschaftspolitik in der EU als Modell für China?
Chinas Außenhandel und Außenha...
Seminararbeit, 35 Seiten
Comparison study in a car industry between China and Germany
BWL - Investition und Finanzierung
Hausarbeit, 11 Seiten
Antidumping - The discussion concerning the Anti-dumping case of impor...
VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
Hausarbeit, 14 Seiten
Die Konzeption von personaler Identität nach Carol Rovane und ihre Anw...
Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart
Hausarbeit (Hauptseminar), 21 Seiten
Chinas Aufstieg zur Schneiderei der Welt - Analyse vor dem Hintergrund...
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Seminararbeit, 41 Seiten
Die Betriebsaufspaltung - steuerliche Vor- und Nachteile
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 23 Seiten
Chinas militärische Aufrüstung
Ziele und Gefahrenpotentiale
Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten
Seminararbeit, 30 Seiten
Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas - Probleme und Perspektiven
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Diplomarbeit, 114 Seiten
Die Volksrepublik China - Großmacht oder Nebenakteur der Weltwirtschaf...
Politik - Internationale Politik - Region: Südasien
Hausarbeit (Hauptseminar), 25 Seiten
Chinas Weg zur Marktwirtschaft
Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten
Seminararbeit, 23 Seiten
Die Bedeutung von Hiyal und ihre Behandlung im türkischen Schrifttum, ...
Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft
Seminararbeit, 26 Seiten
Freiwillige Vereinbarungen in der europäischen Umweltpolitik am Beispi...
Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Fremdsein in der Türkei als Fremde in der BRD
Soziologie - Kultur, Technik und Völker
Hausarbeit (Hauptseminar), 21 Seiten
Stefanie Bolemant's Text Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas auf die internationale Arbeitsteilung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Stefanie Bolemant hat den Text Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas auf die internationale Arbeitsteilung veröffentlicht
Stefanie Bolemant hat einen neuen Text hochgeladen
Die Bedeutung des WTO-Beitritts für die wirtschaftliche Entwicklung Ch...
Eine betriebs- und gesamtwirts...
Liangya Cheng
Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf deutsche Wohnimmobili...
Katharina Tilleczek
Kontaktaufnahme mit der Wahrnehmungswelt des Kindes: (Unerkannte) Stör...
Theorie und Praxis für pädagog...
Eva Rass
Digitales Geld - Die Auswirkungen von Technologie und Regulierung auf ...
Die Auswirkungen von Technolog...
Karsten Schulz
Die Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Act auf die deutsche Corporate Gov...
Ein Beitrag zur Amerikanisieru...
Annette Christina Nicklisch
0 Kommentare