Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung Seite 1
2. 1. Definition der Dialekte Seite 2
2. 2. Eigenschaften der Dialekte Seite 3
2. 3. Die soziale Verbreitung der Dialekte Seite 5
3. Fazit Seite 8
Literaturverzeichnis
1. Einleitung:
Für meinen Seminar-Vortrag vom 15.11.2004 habe ich mich mit den Dialekten des Deutschen im Allgemeinen beschäftigt. In dieser Ausarbeitung möchte ich nun die wesentlichen Punkte des Referates ausführlicher darstellen. Da es sich um eine Übersicht über die Dialekte handelt, verfolge ich nicht nur eine einzelne Fragestellung, sondern behandele drei verschiedene Bereiche; angefangen mit der Definition der Dialekte. In diesem Teil werde ich den Dialekt mit anderen Sprachformen vergleichen, um herauszufinden, was diesen eigentlich auszeichnet gegenüber der Einheitssprache und der Umgangssprache. Auf einzelne Dialekte gehe ich nicht ein; dies war Thema der anderen Seminarteilnehmer. Die deutsche Standartsprache verändert sich von Jahr zu Jahr; von einigen wird dies begrüßt, von anderen wiederum verteufelt. Ich möchte mir in dieser Arbeit die Frage stellen, ob die Dialekte ebenso veränderbar sind oder nicht, wobei auch dieser Teil ohne konkrete Beispiele wird auskommen müssen. Vielmehr versuche ich, all gemeine Ursachen herauszuarbeiten, die zu einer Veränderung der Dialekte geführt haben könnten.
Im dritten Teil geht es mir darum, einige allgemeingültige Aussagen über die so ziale Verbreitung des Dialektsprechens zu treffen; also: wer spricht Dialekt und warum? Hierzu werde ich mich auf mehrere empirische Studien zur Dialektver breitung stützen. Sozialpsychologische Erkenntnisse aus der Sprachforschung werden aber aufgrund des relativ eng begrenzten Rahmens dieser Seminar-Arbeit kaum Beachtung von mir erfahren können, obwohl sie in diesem Zusammenhang si cherlich hochinteressant wären.
Beginnen wir aber zunächst mit einer näheren Betrachtung des Begriffes Dialekt.
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2. 1. Die Definition der Dialekte:
Vor der eigentlichen Definition des Begriffes Dialekt macht es Sinn, das Wort selbst auf seine Herkunft hin zu untersuchen. „Das Wort kommt aus dem Altgriechischen dialektos ,Rede, Sprache, Dialekt’ [auch Unterredung; C. E.], das abgeleitet ist von dialegesthai ,reden, sprechen’“. 1 Synonym zu Dialekt kann auch der Begriff Mund art verwendet werden.
Sicherlich wäre es nun angebracht, auf den Charakter der Dialekte einzugehen, und zwar hinsichtlich der Frage, ob es sich bei diesen um eigene Sprachen handelt oder vielmehr um Abarten einer (Standart-) Sprache, denn der ursprüngliche Sinn des Wortes Dialekt; reden, sprechen; sagt ja nichts über den Charakter derselben aus. „Das Etikett Dialekt oder dialektal wird häufig in Zusammenhang gebracht mit Spra che, die unter der Standartsprache […] liegt, mit Sprachgebrauch, der von der akzep tierten Norm abweicht […].“ 2 Einerseits ist diese Einordnung der Dialekte als Abweichungen einer allgemein akzeptierten Einheitssprache richtig, denn verbindli che Einheitssprachen existieren ja tatsächlich, andererseits können eben diese Einheitssprachen genauso als Abarten betrachtet werden, als Abarten eines gemein samen Vorfahrens; „z. B. sind Englisch, Schwedisch und Deutsch germanische Dialekte“. 3
Eben diese Abgrenzung des Dialekts von weiteren Sprachformen möchte ich im Folgenden vornehmen, da eine allgemeine Definition der Dialekte sehr abstrakt und dem Verständnis der Problematik nicht sehr förderlich wäre. Unter diesen weiteren Sprachformen sind zum einen die Standartsprache, zum anderen die Umgangssprachen zu verstehen, von welchen sich die Dialekte auf meh reren Ebenen unterscheiden.
Die erste Ebene soll hierbei die räumliche Ebene sein, da diese die eindeutigste Trennung offenbart. Der Dialekt zeichnet sich dadurch aus, dass er prinzipiell regio nal begrenzt ist, teilweise sogar nur in einzelnen Ortschaften gesprochen wird (Orts mundarten) 4 , wohingegen die deutsche Standartsprache überregionale Gültigkeit
1 Pavle Ivić: Dialekte. In: Hans Rüdiger Fluck (Hrsg.): Kommunikation/Sprache. Materialien für den Kurs- und Projektunterricht. Dialekt. Frankfurt am Main: Verlag Moritz Diesterweg GmbH & Co., 1981, S. 13
2 „Ebd.“, S. 13 f.
3 „Ebd.“, S. 14
4 vgl.: Angelika Linke, Markus Nussbaumer, Paul R. Portmann (Hrsg.): Studienbuch Linguistik, 5., erw. Auflage. Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 2004, S. 347
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Arbeit zitieren:
Christoph Eyring, 2005, Übersicht über die Dialekte des Deutschen, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten
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