Universität GH Essen
Lehramt Primarstufe
Das Baptisterium
eingereicht von:
Wagemann, Katharina
SoSe 2002
Inhaltsverzeichnis
1 .Einleitung ... 3
2. Beschreibung des Taufritus um 220 n. Chr. in Rom ... 4
2.1 Die Vorbereitung zur Taufe ... 4
2.2 Die Spendung der heiligen Taufe ... 5
3. Das Baptisterium ... 6
3.1 Baustile ... 6
3.2 Symbolik der oktogon- und der kreuzförmigen Baptisterien ... 8
4. Fazit ... 10
5. Literaturverzeichnis ... 11
1. Einleitung
Im Rückblick auf das Blockseminar „Mit Gott auf Buchfühlung“, habe ich mich entschlossen in der folgenden Arbeit das Baptisterium anhand einiger Bilder näher zu beschreiben. Zu Beginn dieser Arbeit erläutere ich als Einstieg in die Thematik den Taufritus von 220 nach Christus. Dabei beziehe ich mich auf die Apostolische Überlieferung („Traditio Apostolica“)1 und unterteilte den Taufritus in zwei Teile. Im ersten Teil gehe ich auf die Vorbereitung zur Taufe ein und im zweiten Teil beschreibe ich die Spendung der heiligen Taufe.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei der Beschreibung verschiedener Baptisterien, die anhand ausgewählter Lexikonartikel aus verschiedenen Lexikas2, sowie einem Auszug aus dem Buch „Antike und Christentum“3 von Franz Joseph Dölger und dem Buch „Frühchristliche Baptisterien“4 von Sebastian Ristow, erfolgt.
In einem kurzen Fazit fasse ich meine Eindrücke des Blockseminars sowie den Grund der Wahl meiner Thematik zusammen.
2. Beschreibung des Taufritus um 220 n. Chr. in Rom
2.1. Die Vorbereitung zur Taufe
Ein Mensch, der in der damaligen Zeit getauft werden wollte, wurde als erstes gefragt aus welchem Grund er sich dem Glauben zuwenden wollte und andere, meist ihm nahe stehende Menschen, mussten für ihn Zeugnis ablegen. Zudem erkundigte man sich nach seiner Lebensweise und nach seinem Beruf, um zu überprüfen ob er den Vorschriften und Anforderungen entsprach.
Die Vorschriften und Anforderungen waren sehr streng. Getauft wurde zu der damaligen Zeit niemand der dem Staat in irgendeiner Form diente, da sich das Staatsoberhaupt mit Gott gleichstellte, sich selbst als Gottheit sah und dies nicht mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren war. Außenseitergruppen wie Prostituierte, Zauberer und ähnliche Gruppierungen wurden ebenfalls nicht zur Taufe zugelassen.
[...]
1 Geerlings, Wilhelm: Zwölf-Apostel-Lehre. Apostolische Überlieferung. (Fontes Christiani 1) Freiburg, Basel, Wien: Herder 1991, S. 245 – 271.
2 Engemann, Josef: Baptisterium. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 3. völlig neubearbeitete Auflage. Band 1. Freiburg, Basel, Rom, Wien: Herder 1993, Sp. 1397. Emminghaus, J. H.: Baptisterium. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 1. Freiburg: Herder 1957, Sp. 1232. Binding, G.: Baptisterium. In: Lexikon des Mittelalters. 1. Auflage. Band 1. München, Zürich: Artemis 1980, Sp. 1425 – 1426.
3 Dölger, Franz - Joseph: Zur Symbolik des altchristlichen Taufhauses. In: Antike und Christentum. 2. Auflage. Band 4. Münster: Aschendorff 1975, S. 153-187.
4 Ristow, Sebastian: Frühchristliche Baptisterien. Jahrbuch für Antike und Christentum. Ergänzungsband 27. Münster: Aschendorff 1998 S.77- 98.
Arbeit zitieren:
Katharina Wagemann, 2002, Das Baptisterium, München, GRIN Verlag GmbH
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Anetta Quander
Vor dem Taufbecken im Baptisterium der Konzilkirche in Ephesus stehend beschäftigte mich die Frage, von welcher Seite die Täuflinge in das Taufbecken hinab stiegen. Stufen sind an der Ostseite und der Westseite. Gibt es hierzu Überlieferungen?
Für die Beantwortung dieser Frage wäre ich sehr dankbar.
Herzl. Gruß Anetta
am Sunday, April 10, 2011-