Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung und Problemstellung 1
2 Abgrenzung des Kooperationsbegriffes. 2
3 Aufgaben von Kooperationen und Kooperationsfelder 3
4 Formen mittelständischer Unternehmungskooperation 4
5 Strategische Allianzen 6
5.1 Wesen strategischer Allianzen. 6
5.2 Bedeutung und Grenzen strategischer Allianzen für den Mittelstand am Beispiel
von Beteiligungsgesellschaften 8
6 Joint Ventures 11
6.1 Wesen von Joint Ventures. 11
6.2 Bedeutung und Grenzen von Joint Ventures für den Mittelstand 13
7 Virtuelle Unternehmungen 15
7.1 Wesen virtueller Unternehmungen 15
7.2 Bedeutung und Grenzen virtueller Unternehmungen für den Mittelstand 17
8 Bedeutung von Risiken als Grenze mittelständischer Kooperationsbestrebungen. 19
9 Ausblick und Schlussfolgerungen 20
Anhang. 23
Literaturverzeichnis 32
Tabellenverzeichnis II
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Vorteilsdimensionen von Kooperationen…………………………...………... 3 Tab. 2: Kooperationstypenübersicht…………………………………………..……… 5 Tab. 3: Übersicht über mittelständische Joint Venture Typen………………….…….. 13 Tab. 4: Übersicht über die Merkmale einer virtuellen Unternehmung……………….. 16 Tab. 5: Risiken von Kooperationen und deren Grenzen……………………………… 20
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
bspw. …………………………………………………………………………beispielsweise Diss. ……………………………………………………………………………..Dissertation KMU…………………………………………………..kleine und mittlere Unternehmungen o.S. .…………………..…………………………………………………..ohne Seitenangabe o.V. ………….……… ……………………………………………………..ohne Verfasser Schriftl. ………………………………………………………………………..Schriftleitung Univ. ………………………………….…… …………………………………..Universität zugl. …………………………………………………………………………………zugleich zw. ………………………………………………………………………………....zwischen
Einleitung und Problemstellung 1
1 Einleitung und Problemstellung
Seit mehreren Jahren ist in der Wirtschaft verstärkt von einer zunehmenden Globalisierung die Rede. Diese geht einher mit einem sich verschärfenden Wettbewerb auf allen Märkten und in allen Bereichen der Wirtschaft. Daher wird es für mittelständische Unternehmungen immer schwieriger sich gegen Konkurrenzunternehmungen durchzusetzen. Sie müssen Potentiale erschließen um im Wettbewerb bestehen zu können und den zunehmenden Druck, der auf ihnen lastet, abzubauen. So wird durch Kunden immer mehr Geschwindigkeit und Flexibilität bei der Produkterstellung gefordert und als grundsätzliche Eigenschaften einer Unternehmung vorausgesetzt. Gerade solche Potentiale entscheiden meist über die Möglichkeiten einen erfolgreichen Marktkampf führen zu können oder aus dem Wettbewerbsprozess auszuscheiden. Vielfach können insbesondere mittelständische Unternehmungen diesen Voraussetzungen nicht mehr gerecht werden. Deshalb ist es für diese außerordentlich bedeutend neue Strategien zu entwickeln, die sie in die Lage versetzen ohne massiven Kapitaleinsatz und kostspielige Investitionen erfolgreich zu sein.
Eine Erfolg versprechende Chance für den Mittelstand dem Wettbewerbsdruck zu begegnen, besteht in der Kooperation mit anderen Unternehmungen. Diese kann ihnen die Möglichkeiten bieten sich Marktvorteile zu verschaffen und somit an den Märkten zu verbleiben. Deshalb gewinnen auch Kooperationen an zunehmender Bedeutung für mittelständische Unternehmungen. Der Erfolg einer Unternehmung hängt somit nicht mehr nur primär von den internen Kernkompetenzen dieser ab, sondern verstärkt von den Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmungen. Sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen, kann den Beteiligten die Vorteile verschaffen, die sie gegenüber der Konkurrenz hervortreten lassen.
In dieser Arbeit sollen die Möglichkeiten der Kooperation zwischen mittelständischen Unternehmungen analysiert werden. Zunächst gilt es dabei zu klären, welche Arten von Kooperationen denkbar wären bzw. in der Praxis existieren. Es soll des Weiteren dargelegt werden, welche Chancen die beteiligten Unternehmungen daraus nutzen können, aber auch welche Risiken sich durch diese Zusammenarbeit für sie ergeben. Außerdem müssen auch
Abgrenzung des Kooperationsbegriffes 2
mögliche Grenzen von Kooperationen aufgezeigt werden, die eine Nutzung dieser Form auf die Globalisierung zu antworten für den Mittelstand unmöglich machen.
2 Abgrenzung des Kooperationsbegriffes
Unter dem Begriff der Kooperation ist in der Wirtschaft zunächst einmal zu verstehen, dass es sich dabei um eine Zusammenarbeit von Menschen und Einrichtungen handelt. Mindestens zwei Partner wollen durch aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Verhaltensweisen gemeinsame Ziele erreichen. Wichtig ist es zu erwähnen, dass die Beteiligten zumindest teilweise gemeinsame Interessen vertreten und sich die Zusammenarbeit auf freiwilliger Basis ergibt. 1
Ein weiteres Merkmal von Kooperationen stellt die rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit der beteiligten Unternehmungen dar. Keiner der Partner sollte durch den anderen beherrscht werden. Dieses schließt allerdings nicht aus, dass es zu einer gegenseitigen Abhängigkeit der Unternehmungen voneinander kommen kann. Insbesondere in der Angleichung oder der Übergabe von Funktionen an den jeweiligen Partner ist ein möglicher Teilverlust von Selbstständigkeit begründet. 2
Kooperationen können in Form von Verträgen oder stillschweigenden Übereinkommen eingegangen werden. Allerdings herrscht über diesen Punkt in der wissenschaftlichen Literatur Uneinigkeit. Viele Autoren gehen davon aus, dass ein vertragliches Verhältnis zwischen den Unternehmungen zwingende Voraussetzung für das Zustandekommen von kooperativer Zusammenarbeit ist. Andere Verfasser stimmen dieser Meinung nicht zu. Sie halten Kooperationen auch in Form stillschweigender Übereinkommen für möglich. 3
Die Definition von Kooperationen ist oftmals sehr unterschiedlich. Eine allgemeine Zusammenfassung des Begriffes gibt Wöhe. h
1 Vgl. Buse, S. (2000), S. 25 f. und Schmidt, D. O. (1997), S. 11 f. [im Original zum Teil hervorgehoben]
2 Vgl. Buse, S. (2000), S. 26
3 Vgl. Buse, S. (2000), S. 26 und Schmidt, D. O. (1997), S. 11 f. [im Original zum Teil hervorgehoben]
Zwecke von Kooperationen und Kooperationsfelder 3
„Die Kooperation ist durch die freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich -und in den nicht der vertraglichen Zusammenarbeit unterworfenen Bereichen auch wirtschaftlich - selbständig bleiben, gekennzeichnet. […] Die Zusammenarbeit erfolgt i.d.R. zu dem Zweck, durch Zusammenlegung einzelner Unternehmensfunktionen […] die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“ (Wöhe, G./ Döring, U. (2000), S. 321)
3 Aufgaben von Kooperationen und Kooperationsfelder
Wie bereits erwähnt, sollen Kooperationen dazu dienen, den beteiligten Unternehmungen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Der Grundsatz, der bei der Zusammenarbeit verfolgt wird, ergibt sich aus dem Gebrauch eines Synergieeffektes in der Art, dass die Nutzung der gemeinsamen Potentiale zu höheren und besseren Ergebnissen führt, als die Summe der einzelnen Leistungen der Partner. 4
Die Vorteile, die durch Kooperationen entstehen bzw. entstehen sollen, sind vielfältig. Die nachfolgende Tabelle (vgl. Tab. 1) gibt einen Teil der Vorzüge kooperativen Verhaltens zwischen Unternehmungen wieder.
Tab. 1: Vorteilsdimensionen von Kooperationen
(Quelle: in Anlehnung an Kocian, C. (1999), S.33 und Grundig Akademie e.V.
(2005a):Kooperationen im Mittelstand. Eine Antwort auf die Globalisierung.
In:http://www.grundig-akademie.de/download/kooperation-im-mittelstand.pdf, S. 2, vom
22.07.2005)
4 Vgl. Grundig Akademie e.V. (2005a), S. 2
Kooperationstypen 4
Um die Vorteile einer Kooperation zu nutzen, versuchen Unternehmungen bestimmte Funktionsbereiche, in denen sie selbst nicht effektiv und effizient genug wirtschaften, an ihre Partner zu übergeben. Dabei kann diese Ausgliederung ganz oder teilweise erfolgen. 5
Beispielhafte Kooperationsgebiete, wie:
• Beschaffung, • Produktion, • Logistik, • Technik, • Qualifizierung, • Absatz/Vertrieb, sowie • Forschung und Entwicklung
bieten die Möglichkeit der Ressourcenzusammenfassung, wodurch sich Vorteile für die beteiligten Unternehmungen ergeben können. Deshalb findet eine Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern auch vorwiegend in diesen Gebieten statt. 6
4 Formen mittelständischer Unternehmungskooperation
Kooperationen können hinsichtlich ihrer Richtung der Zusammenarbeit in • horizontale Kooperationen (Unternehmungen gleicher Stufe in der Wertschöpfungskette),
• vertikale Kooperationen (Unternehmungen verschiedener, aber aufeinander folgender Stufen (Zulieferketten), aber auch zwischen Unternehmungen und Hochschulen) und
• diagonale oder komplementäre Kooperationen (Unternehmungen verschiedener Branchen) unterschieden werden. 7
5 Vgl. Grundig Akademie e.V. (2005a), S. 2
6 Vgl. ebenda, sowie Kocian, C. (1999), S.33
7 Vgl. Grosskopf, W. et. al. (1997, Hrsg.), S.122, sowie Kocian, C. (1999), S.33
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Rüdiger Wegner, 2005, Kooperationsmöglichkeiten und deren Grenzen für mittelständische Unternehmungen, München, GRIN Verlag GmbH
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