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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1 Lerntheorien. 3
2. Behaviorismus 3
2.1 Lerntheorie von Skinner. 4
2.1.1 Beispiele für den Unterricht 10
2.1.2 Kritik. 13
3. Kognitivismus 14
3.1 Lerntheorie von Ausubel 15
3.1.1 Beispiel 19
3.1.2 Kritik. 20
4. Vergleich der beiden Lerntheorien und Konsequenzen für didaktische Entscheidungen. 20
5. Schluss 22
6. Erklärung. 22
7. Literaturverzeichnis 24
1.1.Lerntheorien 1 „Lerntheorien sind unterschiedliche Versuche, Kenntnisse über Bedingungen des Lernens zu gewinnen, zu beschreiben und zu erklären“( Schaub, /Zenke,1997, S. 233).
Den Lerntheorien liegen drei Kriterien 2 zugrunde:
1. Es vollzieht sich eine Veränderung im Verhalten einer Person oder in ihrer Fähigkeit, etwas zu tun.
2. Es wird angenommen, dass diese Veränderung von irgendeiner Art von Übung oder Erfahrung herrührt.
3. Es ist festgelegt, dass die Veränderung eine überdauernde ist. Es gibt verschiedene Lerntheorien, welche durch neue Erkenntnisse, vor allem über die Zusammenhänge der menschlichen Informations- verarbeitung beeinflusst bzw. erweitert wurden. Diese unterteilen sich in Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus.
2.1 Lerntheorie von Skinner:
Skinner hat auf Grundlage von Lernexperimenten mit Tauben und Ratten die wissenschaftlichen Grundlagen des lerntheoretisch orientierten Behaviorismus entwickelt. operante Konditionierung nach Skinner: 4
Skinner präsentierte in der Skinner-Box einen bestimmten Reiz erst, nachdem eine bestimmte Reaktion gezeigt wurde. Der Organismus lernt, das sein Verhalten ein bestimmten Effekt hat. Das Tier tut etwas, um bestimmte Folgen zu erzielen. Er erweiterte den Versuch mit Hilfe von positiver und negativer Verstärkung, indem er auf die Reaktion Futter reichte, oder auch nicht.
Damit soll die Auftrittswahrscheinlichkeit der Verhaltensweise erhöht werden.
Instrumentelles Lernen bedeutet, dass ein Mittel bestimmte
Konsequenzen bewirkt. Diese Verhaltenskonsequenz entscheidet über
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das künftige Verhalten. Es besteht eine Kontingenz. Es gibt vier Formen des instrumentellen Lernens. a) positive Verstärkung b) negative Verstärkung c) Bestrafung d) Löschung,
• Lernen ist entsprechend der Lernsituation situationsabhängig,
• es muss einem Motiv des Lernenden entsprechen.
Skinner unterscheidet zwischen Antwort -und Wirkverhalten.
Beim Antwortverhalten werden Reaktionen durch identifizierbare Reize ausgelöst, beim Wirkverhalten wird ein spontanes Verhalten gezeigt, welches auf die Umwelt wirkt und Konsequenzen erfährt.
Das führt zu zwei unterschiedlichen Konditionierungstypen: a) Konditionierung des Antwortverhaltens =Reiz-Reaktions-Lernen
b) Konditionierung des Wirkverhaltens = operante Konditionierung = instrumentelles Lernen
Es beschreibt die Bedingungen für die Veränderung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens.
Wichtig ist der Begriff der Kontingenz, der eine Regelmäßigkeit beschreibt, mit der Umwelteinflüsse von den Verhaltensweisen der Person abhängen.
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Der Aufbau eines Verhaltens kann durch Darbietung einer angenehmen Konsequenz oder durch Entzug einer unangenehmen Konsequenz erfolgen. Genau das Gegenteil geschieht bei dem Abbau eines Verhaltens(vgl. Edelmann, 1994, S.125)
1. positive Verstärkung
Ein Verhalten wird belohnend verstärkt. V ⇒ K v+
2. negative Verstärkung
Ein Verhalten folgt der Entzug aversiver Konsequenzen, das Verhalten wird also mit Entzug der negativen Konsequenz „belohnt“. V ⇒ K -av
3. Bestrafung
Dem Verhalten folgt ein unangenehmes Ereignis. V ⇒ K av
4. Löschung
Dem Verhalten folgt nichts, keine Konsequenz. V ⇒ K 0
Die Situation
Es gibt in bestimmten Situationen diskriminative (unterscheidende) Stimuli, sogenannte Hinweisreize, welche eine Belohnung hervorrufen (S D ) und die, die keine Belohnung bewirken (S ∆ ). Häufig sind diese nicht eindeutig, sie sind situationsabhängig, was bedeutet, dass es nur einen begrenzten Transfer gibt, was gleichbedeutend ist mit einem relativ starrem, gewohnheitsmäßigem Verhalten.
Arbeit zitieren:
Daniela Schädel, 2004, Lerntheorien im Vergleich -instrumentelles Lernen (Skinner) + verbales Lernen (Ausubel), München, GRIN Verlag GmbH
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