Die Gründung der EWG: Staaten, internationale Konstellation, Interessen,
Strategien
Essay : Die Schweiz und die EWG
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 2
2. Hauptteil 3
2.1 Die schweizerische Wirtschaft und die EWG 3
2.2 Die Politik der Schweiz und die EWG 5
2.2.1 Das politische System der Schweiz 5
2.2.2 EWG Forderungen und die Politik der Schweiz 6
2.2.3 Neutralität der Schweiz. 7
3. Schluss. 10
Literaturverzeichnis 11
Claudia Böcking Seite 1
Die Gründung der EWG: Staaten, internationale Konstellation, Interessen, Strategien Essay: Die Schweiz und die EWG
1. Einleitung
Im Seminar „Die Gründung der EWG: Staaten, internationale Konstellation, Interessen, Strategien“ habe ich viel darüber erfahren warum diverse europäische Staaten der EWG beitraten und wann sie es taten. Die Schweiz, die bekanntlich nicht beigetreten ist haben wir nicht behandeln.
Nun interessiert mich, warum für die Schweiz ein Beitritt in die EWG uninteressant war.
Hierbei möchte mich auf drei Grundbereiche beschränken, die meiner Meinung nach eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben könnten: Die Wirtschaft, die Politik oder die generelle Neutralität als Maxime schweizerischer Außenpolitik.
Ich möchte in Erfahrung bringen, wie es um die Wirtschaft in der Schweiz zu Zeiten der EWG Gründung stand, wie das Staatssystem der Schweiz funktioniert und wie sich die Neutralität der Schweiz historisch begründet, vor allem welche Wirkung sie auf den Verzicht in der EWG hatte.
Vor allem interessiert mich, ob es nicht doch auch von Vorteil für die Schweiz gewesen wäre der EWG beizutreten.
Seite 2 Claudia Böcking
Die Gründung der EWG: Staaten, internationale Konstellation, Interessen, Strategien Essay: Die Schweiz und die EWG
2. Hauptteil
2.1 Die schweizerische Wirtschaft und die EWG
Zunächst möchte ich mit einigen Punkten der Wirtschaftsgeschichte der Schweiz beschäftigen.
In der Schweiz wird das Telefonnetz schneller als in anderen Ländern ausgebaut. Allerdings gibt es das Fernsehen erst ab 1960 für die Allgemeinheit, während dies schon in anderen Staaten früher möglich ist.
Bis 1965 nimmt der industrielle Sektor stark zu, zu diesem Zeitpunkt ist die Schweiz der industrialisierteste Staat der Welt. Die Agrarwirtschaft geht schnell zurück. Erst etwas später folgt das steile Wachstum des tertiären Sektors, des Dienstleistungsbereichs. Die Schweizer tun sich äußerst schwer mit der Immigration, da sie kein fremdenfreundliches Volk sind, obwohl sie einen sehr großen Besitz im Ausland haben. Ursache hierfür ist die Angst im kleinen Land entfremdet zu werden. Die Immigration wird hervorgerufen durch das starke Wirtschaftswachstum.
Es gibt einige Kämpfe gegen die Energiewirtschaft, die jedoch schnell abgeschmettert werden, da die Propaganda funktioniert. Ein Gewässerschutzgesetzt sorgt dafür, dass ein „wildes“ Bauen nicht mehr möglich ist.
Der Plan einen zweiten interkontinentalen Flughafen zu bauen, wird von der Bevölkerung angenommen. Der Verkehr hat großen Stellenwert.
Ebenfalls ist es ohne Widerstand möglich die Atomwirtschaft auszubauen, da die meisten Schweizer meinen, dass alles friedlich gemeint ist und nichts mit Krieg zu tun hat.
Seite 3 Claudia Böcking
Arbeit zitieren:
Claudia Bartos, 2006, Die Schweiz und die EWG, München, GRIN Verlag GmbH
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