II
Inhaltsverzeichnis Seite
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis VI
1 Einführung 1
1.1 Einleitung und Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 3
2 Grundlegende Themenbereiche 4
2.1 Content 4
2.2 Intranets 6
2.3 Content Management 8
3 Content Management Systeme 9
3.1 Bausteine eines Content Management Systems 9
3.2 Funktionalität eines Content Management Systems am Beispiel
des Produktes der Pironet NDH AG - „Pirobase CMS “ 11
3.2.1 Content Nutzung 12
3.2.2 Strukturierung und Speicherung 14
3.2.3 Editierung und Versionierung 15
3.2.4 Benutzer- und Zugriffsverwaltung 16
3.2.5 Workflow 18
4 Content Management im Rahmen des SAP NetWeaver 19
4.1 SAP NetWeaver - Integrations- und Applikationsplattform für
die R/3-Nachfolgelösung mySAP.com 19
4.2 Content Management mit SAP Enterprise Portal und SAP
Knowledge Management 21
4.3 Content Nutzung 23
4.3.1 Suche 23
4.3.2 Darstellung und Navigation 24
III
4.3.3 Personalisierung 26
4.4 Strukturierung und Speicherung 27
4.5 Editierung und Versionierung 28
4.6 Benutzer- und Zugriffsverwaltung 30
4.7 Workflow 31
5 Zusammenfassung 32
Literaturverzeichnis 36
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Content als Summe der Einzelinformationen
Abb. 2: Soll-Konzept einer Intranet-Organisation
Abb. 3: Gängige Funktionalitäten eines CMS
Abb. 4: SAP NetWeaver - Vier Integrationssichten
Abb. 5: SAP Knowledge Management
Abb 6: Portal-Desktop
VI
Abk ürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft
CMS Content Management System
CRM Customer Relationship Management
DMS Dokument Management System
DTD Dokumententypdefinition
EP Enterprise Portal
ERP Enterprise Resource Planning
FTP File Transfer Protocol
HTML Hypertext Markup Language
HTTP Hypertext Transfer Protocol
IuK Information und Kommunikation
ICE Internet Chat Exchange
ID Identifizierung
KM Knowledge Management
LDAP Light Weight Directory Access
PC Personal Computer
PDF Portable Dokument Format
SSL Secure Socket Layer
TLS Transport Security Layer
WAP Wireles Application Protocol
WebDAV Web-based Distributed Authoring and Versioning
WYS /WYG What You See/What You Get
XML eXtensible Markup Language
1
1 Einführung
1.1 Einleitung und Zielsetzung
Neben den klassischen Produktionsfaktoren wie Boden, Arbeit und Kapital gewann Information im Laufe der letzten Jahre einen mindestens ebenso hohen Stellenwert und nimmt heute als strategischer Produktionsfaktor eine immer größere Bedeutung an. In einer Informationsgesellschaft ist „Informiertsein“ eine grundlegende Voraussetzung für den betrieblichen Erfolg. 1
Schätzungsweise 80 Prozent der im Unternehmen vorhandenen Informationen sind nicht strukturiert. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur auf die strukturierten Informationen zuzugreifen, die beispielsweise in ERP-Systemen gespeichert wurden, sondern auch auf weniger strukturierte Informationen, 2 wie z.B. Dokumente, Web-Inhalte, E-mails, Präsentationsfolien oder Audio- und Videoclips, die oft Erfolg entscheidendes Wissen für das Unternehmen enthalten. 3 Die Verteilung dieser Informationen an die Mitarbeiter erfolgt meist über ein unternehmenseigenes Netz - das Intranet. 4 Intranet wird zu einem Informationspool, das jedem Mitarbeiter die Informationen zur Verfügung stellt, die er benötigt. Gleichzeitig kann jeder Mitarbeiter diese Struktur nutzen, um sein (Fach-) Wissen dem Unternehmen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. Es entsteht eine hervorragende Möglichkeit, Informationen innerhalb eines Unternehmens zu generieren, zu kumulieren und Ziel gerichtet zu verteilen 5 Doch obwohl diese Informationen im Unternehmen in hoher Quantität vorliegen, ist es oft problematisch, das Informationspotenzial optimal zu nutzen. 6 Wegen des komplexen Informationsangebotes ist es oft schwierig, die gewünschten Informationen schnell und in richtiger Qualität zu finden. Das bedeutet, dass die Inhalte so strukturiert und klassifiziert werden müssen, dass alle Mitarbeiter bei ihrer täglichen
1 Vgl. Lienemann, G/Dördelmann, F, 2003, S.12
2 Vgl. Küppinger, M./Woywode, M., 2000, S.148
3 Vgl. SAP AG, 2004(a), S.1, Online: http://www.sap.com/germany/media/50053902.pdf
4 Vgl. Lohse, M., 2002, S. 130
5 Vgl. Büchner, H. et al, 2001, S. 63-64
6 Vgl. Lienemann, G/Dördelmann, F., 2003, S.12
2
Entscheidungsfindung schnell und einfach über einen zentralen Zugang auf die für sie relevanten Informationen zugreifen können. 7
Zur Einrichtung eines Intranets als komplexen Informationspool ist neben der Informationsverwaltung auch die geeignete Informationspräsentation von Relevanz. 8 Die heutigen Intranets sind meistens themen- und abteilungsbezogen gegliedert. Diverse Intranetserver enthalten redundante Daten, einheitliche Navigations- und Klassifikationssysteme fehlen aber oft. Dies erschwert erheblich das Auffinden einer konkret benötigten Information. Für einen ungeübten Nutzer ist es zunächst unbekannt, ob sich eine gewünschte Information überhaupt im Intranet befindet. Bei der Suche nach diesem Content ist der Suchende auf die Verfolgung unterschiedlich aufgebauter Navigationspfade angewiesen oder auch auf eine Volltextsuche. Beide Methoden sind sehr zeitaufwendig und führen nicht zuverlässig zum Ziel. Es fehlt eine aufgaben- und mitarbeitorientierte Navigationsstruktur; eine effektive Nutzung des Intranets zur Bearbeitung konkreter Aufgaben und zur Abwicklung von Geschäftsprozessen ist daher nicht möglich. 9
Die Bereitstellung von aktuellen Informationen auf einer Internet-Seite oder im Intranet wird für Unternehmen heute immer wichtiger. Dies ist bei größeren Web-Seiten mit herkömmlichen Web-Publishing-Tools aber nicht mehr zu bewältigen. 10 Für die Präsentation der Inhalte im Intranet benötigt man einen Webmaster. Im Ergebnis hat ein zu publizierender Content einen „langen Weg“ vom Autor zur Web-Seite durchzulaufen, was sich im Endergebnis negativ auf die Aktualität und Qualität des Content auswirken kann. 11 Für die Bewältigung dieser und auch der oben erwähnten Problemen werden im Unternehmen vermehrt Content Management Systeme eingesetzt. Diese bieten eine Trennung von Layout, Daten und Struktur für Webseiten an. Folglich kann die Erstellung von Inhalten zur browserbasierten Präsentation dezentral, z.B. durch Sachbearbeiter ohne spezielles Know-how und automatisiert erfolgen. Auch die Schaffung der einheitlichen Datenstrukturen ist mit den heutigen Content Management
7 Vgl. SAP AG, 2004(a), S.1, Online: http://www.sap.com/germany/media/50053902.pdf
8 Vgl. Lienemann, G/Dördelmann, F, 2003, S.12-13
9 Vgl. Scheer. A.-W./Jost, W., 2002, S.481
10 Vgl. Gersdorf, R., 2000, Online: http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_13_content_ _ management _ist_mehr_als.html
11 Vgl. Büchner, H. et al, 2001, S. 88
3
Systemen kein Problem mehr. 12 Es ist nun in dieser Arbeit zu untersuchen, ob das
Produktpaket SAP NetWeaver der SAP AG die für ein Content Management
notwendigen Funktionalitäten in genügendem Umfang anbietet.
Die SAP AG startete ihre unternehmerische Tätigkeit im Jahr 1972 und gehört heute mit
ihrem Produkt SAP R/3 zum Weltmarktführer integrierter betriebswirtschaftlicher
Standard -Anwendungssoftware. Mit der rasanten Verbreitung neuer Technologien rund
um das Internet wurde die Geschäftswelt schnell revolutioniert. Die Unternehmen sind
bestrebt , die Abwicklung von Geschäftstransaktionen heute immer mehr ins Internet zu
verlagern. Auf diese Entwicklungen antwortete die SAP AG mit einer kompletten
Neuausrichtung des Unternehmens sowie seines Produktangebots. Im Jahre 1999 wurde
erstmalig die neue Unternehmensstrategie unter dem Namen „mySAP.com“ der
Öffentlichkeit präsentiert. Dabei ist mySAP.com nicht nur der Name der Strategie,
sondern umfasst zugleich auch die gesamte Lösungspalette der SAP AG. 13 Allen
mySAP.com -Lösungen wie z.B. mySAP Customer Relationship Management (mySAP
CRM ), mySAP Product Lifecycle Management (mySAP PLM) und mySAP Supply
Chain Management (mySAP SCM) liegt dieselbe technologische Plattform zugrunde -
der SAP NetWeaver. Zum Funktionsumfang des SAP NetWeaver gehört auch die
Suche , Klassifizierung und Veröffentlichung von Content. Das Ziel dieser Arbeit ist es,
anhand eines Vergleiches mit dem Produkt pirobase CMS für professionelles Content
Management zu untersuchen, inwieweit diese Funktionalität mit den Leistungen
g ängiger separater Content Management Systeme vergleichbar ist.
1.2 Aufbau der Arbeit
Die Hausarbeit ist wie folgt aufgebaut: Im nachfolgenden Kapitel 2 wird der Leser in
die Grundlagen des Content Management eingeführt. Die Grundbegriffe sowie die
Ziele , Aufgaben und Einsatzfelder des Content Managements werden erläutert. In
Kapitel 3 werden die wesentlichen Funktionalitäten eines Content Management Systems
ausgearbeitet , die als Basis für den späteren Vergleich mit dem Produkt SAP
12 Vgl. Büchner, H. et al, 2001, S.95
13 Vgl SAP AG: o J , Online: http://www sap com/germany/company/press/geschichte/index epx
Arbeit zitieren:
Lyubov Browne, 2005, Content Management im Rahmen des SAP NetWeaver, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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