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Geschichte und Technik des analogen Fernsehens

Titel: Geschichte und Technik des analogen Fernsehens

Hausarbeit (Hauptseminar) , 1998 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Tina Zeise (Autor:in)

Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Fernsehen – ein Begriff der vieles, vorallem viel Technik, hinter sich verbirgt. Unter Fernsehen versteht man heute, ein Gerät anschalten, sich davor hinsetzen und einfach fernsehen. Kaum jemand macht sich heute noch Gedanken, wie das überhaupt möglich geworden ist und welcher technische Aufwand nötig ist. Fernsehen ist für meine Generation so selbstverständlich, wie Wasser, daß aus einem Wasserhahn fließt, weil wir eben damit aufgewachsen sind. Fernsehen ist für uns keine bewegende Entwicklung, wie für unsere Großeltern oder auch Eltern, sondern einfach da und für jeden erhältlich. Der Fernseher ist sogar gesetzlich ein, für das alltägliche Leben, notwendiges Gut, da er nicht gepfändet werden darf. Die Entwicklung dieser, scheinbar so wichtigen, Institution Fernsehen, seine Geschichte und zuletzt seine Technik möchte ich in dieser Seminararbeit darstellen. Vorauszuschicken wäre noch, daß in diesem Umfang keine allzu detaillierten oder vollständigen Beschreibungen von allen geschichtlichen und technischen Einzelheiten möglich sind, was zudem mein, mir in kurzer Zeit angeeignetes, “Fachwissen“ auch gar nicht zuließe. Darum werden ich nur die wichtigsten Zusammenhänge, Daten und Techniken erwähnen, mit denen es trotz der Unvollständigkeit möglich ist, Fernsehen in etwa zu begreifen.

Leseprobe


Gliederung

A. Einleitung

B. Geschichtliche Entwicklung rund um das Fernsehen

1. Die Vorstufen

a. Nipkowscheibe und mechanisch abgetastete Bilder

b. Braunsche Röhre, Ionoskop und elektronisch abgetastete Bilder

2. Die Entwicklung zum Massenmedium

a. Nachkriegsfernsehen

b. Gründung der ARD und des ZDF

3. Das Zeitalter des Farbfernsehens und der Satellitentechnik

a. NTSC-, SECAM- und PAL- Verfahren

b. ECHO 1-, TELSTAR 1- und SYNCOM 1- Satelliten

4. Das Kabelfernsehen, Private Sender und hochzeilige Bildtechniken

a. Kabelpilotprojekte

b. SAT 1 und RTLplus

c. HDTV-, D2- MAC- und HD- MAC- Techniken

C. Fernsehtechnik

1. Die Aufnahme

a. dreiröhrige Farbfernsehkamera

b. einröhrige Farbfernsehkamera

2. Die Übertragungsmöglichkeiten

a. Terrestrische Sender

b. Satelliten

c. Kabelfernsehen

3. Das Fernsehgerät

a. Bildröhre

b. Ton

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die historische Entwicklung sowie die zugrunde liegenden technischen Funktionsweisen des analogen Fernsehens zu geben. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie technische Innovationen und medienpolitische Rahmenbedingungen den Weg vom mechanischen Abtastverfahren bis zum Farbfernsehen und Kabelfernsehen geebnet haben.

  • Historische Evolution der Fernsehtechnik von den Anfängen bis zur Etablierung als Massenmedium.
  • Vergleichende Analyse der verschiedenen Farbfernsehsysteme (NTSC, SECAM, PAL).
  • Die Rolle der Satellitentechnik für die interkontinentale und großflächige Übertragung.
  • Entwicklung und Bedeutung neuer Verbreitungswege wie Kabelfernsehen und privater Rundfunk.
  • Technische Grundlagen der Bildaufnahme und Bildwiedergabe (Kameratechnik, Bildröhre).

Auszug aus dem Buch

a. Nipkowscheibe und mechanisch abgetastete Bilder

Viele Entdeckungen, die für die Entwicklung Fernsehen von großer Bedeutung waren und sind, liegen sehr weit zurück und trugen schrittweise zur Gründung des heutigen Massenmediums bei. Fernsehen ist keine in sich geschlossene Erfindung sondern eine aus zahlreichen technischen Fortschritten zusammengesetzte, die bereits 1817, durch die Entdeckung der Lichtempfindlichkeit des Halbmetalls Selen von dem schwedischen Chemikers Jöns Jakob von Berzelius, ihren Anfang nahm.

Zu diesem Zeitpunkt war man sich aber weder der späteren Bedeutung, noch der Technologie Fernsehen bewußt, denn chronistisch gesehen beginnt erst ab 1884 das eigentliche Fernsehzeitalter. Eingeleitet wurde es durch die Erfindung des elektrischen Teleskopen, eine Fernsehanlage mit mechanischem Abtastverfahren, von Paul Nipkow (Wiesinger 11,15).

Bei dieser Technik fällt Licht auf eine rotierende, spiralförmig gelochte Scheibe, später nach ihrem Erfinder Nipkow- Scheibe genannt, was einen wandernden Lichtpunkt erzeugt. So entstehen auf einer Bildvorlage Zeilen, die nun mittels einer Fotozelle in Bildsignale umwandelt werden. Beim Empfänger ist eine Flächenglimmlampe angeordnet, deren Helligkeit im Rhythmus des Bildsignals schwankt und die dadurch erzeugten Lichtsignale fallen durch eine, der Senderscheibe synchronen, Nipkow- Scheibe, die das Bild zurückverwandelt. Dieses ist allerdings so klein, daß es nur durch eine Lupe zu erkennen ist (Schönfelder 5-6).

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung stellt das Fernsehen als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags dar und erläutert den Anspruch der Arbeit, die wesentlichen geschichtlichen und technischen Meilensteine dieses Mediums nachzuzeichnen.

B. Geschichtliche Entwicklung rund um das Fernsehen: Dieses Kapitel behandelt den zeitlichen Verlauf der Fernsehgeschichte, beginnend bei mechanischen Frühformen über die Etablierung des Massenmediums bis hin zur Einführung von Farbfernsehen, Satellitenübertragung und Kabelfernsehen in den 80er Jahren.

C. Fernsehtechnik: Dieser Teil widmet sich der Funktionsweise der analogen Fernsehtechnik, inklusive der Aufnahmekameras, der Übertragungswege wie terrestrische Sender und Satelliten, sowie der Wiedergabe in Bildröhre und Tonübertragung.

Schlüsselwörter

Analoges Fernsehen, Nipkowscheibe, Braunsche Röhre, Farbfernsehsysteme, NTSC, SECAM, PAL, Satellitentechnik, Kabelfernsehen, Rundfunkanstalten, Bildübertragung, Aufnahmetechnik, Massenmedium, Medientechnik, Fernsehgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Historie und den technischen Funktionsprinzipien des analogen Fernsehens, von den ersten mechanischen Experimenten bis hin zu den komplexen Systemen des späten 20. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Bildabtastung, die Einführung des Farbfernsehens, die Entwicklung der Satelliten- und Kabelübertragung sowie die physikalischen Grundlagen der Bildwiedergabe in Röhrengeräten.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die technologische Komplexität und den historischen Werdegang des Fernsehens zu vermitteln, trotz der notwendigen Beschränkung auf wesentliche Aspekte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Synthese technischer und historischer Daten, um einen strukturierten Überblick über das Thema zu geben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er beleuchtet zunächst die geschichtlichen Entwicklungsschritte und widmet sich im zweiten Teil der detaillierten Beschreibung der technischen Komponenten wie Aufnahmetechnik, Übertragungssysteme und Endgeräte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie analoges Fernsehen, Farbfernsehstandards, Übertragungstechnik, Rundfunkentwicklung und Fernsehtechnik charakterisiert.

Warum war das NTSC-System nicht direkt für Europa geeignet?

Das NTSC-System war stark phasenempfindlich, was zu Farbtonabweichungen führte, und zudem nicht mit den in Europa entwickelten Anforderungen für Kompatibilität und Bildqualität vereinbar, was zur Entwicklung von PAL und SECAM führte.

Was unterscheidet Rundfunksatelliten von Fernmeldesatelliten?

Rundfunksatelliten senden mit deutlich höherer Leistung (230-260 Watt pro Kanal), um den direkten Empfang mit kleinen Parabolantennen beim Endverbraucher zu ermöglichen, während Fernmeldesatelliten eine geringere Leistung aufweisen und vornehmlich für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen genutzt werden.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschichte und Technik des analogen Fernsehens
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1
Autor
Tina Zeise (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
20
Katalognummer
V51591
ISBN (eBook)
9783638475198
ISBN (Buch)
9783656801986
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte Technik Fernsehens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tina Zeise (Autor:in), 1998, Geschichte und Technik des analogen Fernsehens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51591
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Leseprobe aus  20  Seiten
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