Inhaltsverzeichnis
Seite I
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
TABELLENVERZEICHNIS III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
1 EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Aufbau 4
2 EVOLUTION DER MOBILFUNKNETZE 5
2.1 Historische Entwicklung der Mobilfunkgenerationen 5
2.2 Global System for Mobile Communication (GSM) 6
2.2.1 High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) 6
2.2.2 General Packet Radio Service (GPRS) 7
2.2.3 Enhanced Data Service for GSM Evolution (EDGE) 7
2.3 Universal Mobile Telekommunikations System (UMTS) 8
2.4 Standardisierungsgremien 11
2.4.1 International Telecommunication Union (ITU) 13
2.4.2 Open Mobile Alliance (OMA) 14
2.4.3 Internet Engineering Task Force (IETF) 15
2.4.4 European Telecommunications Standards Institute (ETSI) 15
2.4.5 Third Generation Partnership Project (3GPP) und Third Generation
Partnership Project 2 (3GPP2) 16
3 IP MULTIMEDIA SUBSYSTEM (IMS) 19
3.1 Definition IP Multimedia Subsystem 19
3.2 Technologischer Aufbau des IMS 19
3.3 Schlüsselfunktionalitäten innerhalb des IMS 23
3.3.1 Session Initiation Protocol 24
3.3.2 Multimedia Session Negotiation and Management 25
3.3.3 Mobility Management 26
Inhaltsverzeichnis
Seite II
3.3.4 Quality of Service (QoS) 26
3.3.5 Service Execution, Control and Interaction 27
3.3.6 3rd Party Developer Interfaces 28
3.4 Sicherheit in der IMS Architektur 29
3.5 Implementierung von Diensten 32
4 DIE ANALYSE DER DIENSTE UND ANWENDUNGEN - CHANCEN
UND RISIKEN POTENTIELLER ANWENDUNGEN 35
4.1 Abgrenzung des Begriffs Dienste 35
4.2 Abgrenzung des Begriffs Anwendung 35
4.3 Dienstkategorien 36
4.3.1 Person-to-Person Communication 39
4.3.1.1 Push to Talk over Cellular (Po)C 39
4.3.1.2 Push to See 40
4.3.1.3 Instant Messaging (IM) 40
4.3.1.4 Rich Voice 41
4.3.2 Person-to-Content Communication 41
4.3.2.1 Infotainment, Edutainment, Entertainment 42
4.3.2.2 Location Based Service 42
4.3.2.3 Presence 42
4.4 Anwendungskategorien 42
4.5 Anwendungsszenarien 45
4.5.1 Beispielszenario Mobile Auktion 45
4.5.1.1 Anwendungen und Dienste 46
4.5.1.2 Anwendergruppen 46
4.5.1.3 Chancen- und Risikenanalyse 46
4.5.2 Beispielszenario Unternehmerin Sabine 47
4.5.2.1 Anwendungen und Dienste 48
4.5.2.2 Anwendergruppen 48
4.5.2.3 Chancen- und Risikenanalyse 49
4.5.3 Beispielszenario Fussballfan Werner 49
4.5.3.1 Anwendungen und Dienste 50
4.5.3.2 Anwendergruppen 50
4.5.3.3 Chancen- und Risikenanalyse 51
4.5.4 Weitere Beispielszenarien 51
4.5.5 Marktsituation in Deutschland 52
5 SCHLUSSBETRACHTUNG 56
5.1 Zusammenfassung der Chancen und Risiken 56
Inhaltsverzeichnis
Seite III
6 FAZIT 59
LITERATURVERZEICHNIS 62
B ücher 62
Zeitschriften 63
Internet______________________________________________________ 64
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Entwicklung der Teilnehmerzahlen
Abb. 2: Zusammenfassung der digitalen Mobilfunkgenerationen
Abb. 3: Verhältnis zwischen Bandbreite und Dienstevolution
Abb. 4: Entwicklung der 3G/ UMTS Teilnehmer
Abb. 5: Standardisierungsgremien für 3G
Abb. 6: Die drei wichtigsten Gremien
Abb. 7: Das IP Multimedia Subsystem
Abb. 8: Kommunikation ’person-to-person’ ohne IMS
Abb. 9: Kommunikation ’person-to-person’ mit IMS
Abb. 10: Netzwerkübersicht ohne IMS
Abb. 11: Netzwerkübersicht mit IMS
Abb. 12: Übersicht der Mobilfunkgenerationen und ihrer
Entwicklungsstufen
Abb. 13: IMS Sicherheitsarchitektur
Abb. 14: Vertikaler und Horizontaler Ansatz des
Entwicklungsmodells
Abb. 15: Übersicht der sechs Dienstekategorien
Abb. 16: Übersicht der mobile Dateneinnahmen
Abb. 17: Beispiele für Kommunikationsanwendungen
Abb 18: Übersicht möglicher Anwendungen
Tabellenverzeichnis Seite III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 01: Leistungsfähigkeit des IP Multimedia Subsystem ______ 34 Tabelle 02: Kombination von Dienst und Anwendung ____________ 44
Einleitung Seite 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Unsere Kommunikationswelt verändert sich fundamental durch die Nutzung von neuen Technologien, Diensten und Anwendungen wie z. B. durch das Internet oder den Mobilfunk. Innerhalb weniger Jahre ist z. B. die Mobilfunkkommunikation explosionsartig angestiegen und mittlerweile nutzen mehr als 1.5 Billionen Teilnehmer die zweite Mobilfunkgeneration. 1 Die Entwicklung dieser neuen mobilen Technologie ging sehr rasant vonstatten und veränderte unseren täglichen Kommunikationsablauf, indem diese neuen Verfahren in vielen Bereichen die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen den Menschen verbesserte und vereinfachte. Ein Beispiel für diese Vereinfachung in der Mensch-zu-Mensch Kommunikation ist die Nutzung von SMS Nachrichten. Die SMS war bzw. ist die Killer-Applikation in der zweiten Mobilfunkgeneration und forcierte dadurch die rasante Entwicklung im Mobilfunk. Wenn aber die Datenmengen in Betracht gezogen werden, vor allem im heutigen Flatrate Zeitalter, fällt der Vorteil für die Kommunikation über den SMS Versand weit zurück. Für ein Megabyte SMS Nachrichtenversand muss der Nutzer heutzutage 1400 € bezahlen. 2 Für die Mobilfunkbetreiber war diese Einnahmequelle natürlich sensationell, aber die Entwicklung der Mobilfunktechnologien geht weiter, die Wertschöpfungsketten verändern sich und die Unternehmen müssen jetzt neue adäquate Einnahmequellen finden. Durch die tägliche Nutzung des Internets und die dort vorhandenen Anwendungen und Dienste, werden die Rufe nach Mobilfunkanwendungen, vergleichbar mit denen aus dem Internet, wie z. B. Instant Messaging (IM) oder Voice over IP (VoIP) immer lauter. In unserer heutigen Welt sollen diese technologischen Veränderungen den Menschen neue Möglichkeiten hinsichtlich Flexibilität und Effizienz bringen und darüber hinaus soll dieser Nutzen jederzeit und überall verfügbar sein. Diese effiziente Entwicklung existiert bei der stationären Kommunikation in Form des Internets.
1 Vgl. UMTS Forum [02]; 2005; Seite 2
2 Vgl. KPN; 2004; Seite 12
Einleitung Seite 2
„Noch schneller als das Mobiltelefon hat sich das Internet entwickelt. Es ist das am schnellsten wachsende Medium aller Zeiten. Dazu ein Vergleich: Um zehn Millionen Nutzer miteinander zu verbinden, benötigte
• das Telefon 40 Jahre
• das Telefax 20 Jahre
• das Handy 10 Jahre und
• das Internet lediglich 4 Jahre.
Heute verzeichnen wir, wie eingangs beschrieben, weltweit 680 Millionen Internet-User, deren Kommunikation über 15 Millionen Hostrechner in mehr als 200 Ländern erfolgt. Das Internet verbindet einerseits Menschen, anderseits vernetzt es Unternehmensprozesse. Das Internet bietet den Unternehmen ergänzende Vertriebswege und eröffnet Effizienzpotenziale. Mit der Entwicklung der digitalen Hochtechnologie besteht für die Menschen eine leicht verständliche und emanzipatorische Technologie für den direkten Zugriff auf Informationen, über alle geographischen Grenzen hinweg, sekundenschnell, in Sprache, Bild oder Film.“ 3
Diese leicht zugänglichen, einfach zu implementierenden Dienste und Anwendungen des Internets, die tagtäglich genutzt werden wie. z.B. IM, VoIP, email und vieles mehr wird nun für die mobile Nutzung durch technologische Weiterentwicklung im Mobilfunk und entsprechende Endgeräte wie z. B. verbesserte Handys, Personal Digital Assistants (PDA), usw. vorbereitet. Jahrelang wurde bis jetzt über die Konvergenz der Netze und die sich daraus ergebenden Nutzenpotentiale von Anwendungen und Diensten gesprochen und diskutiert. Dieses Kommunikationspotential, das der Mobilfunk mit sich gebracht hat, wurde bis dato hauptsächlich für die Sprachkommunikation genutzt. Die Problematik bei der Datenübertragung bestand bis zum jetzigen Zeitpunkt in der Verfügbarkeit von zu geringer Bandbreite, unzureichenden Endgeräten und schlecht nutzbaren Anwendungen und Diensten. Dies soll durch die dritte Mobilfunkgeneration geändert werden, indem Datengeschwindigkeiten bereitgestellt werden sollen, die vergleichbar sind mit stationären Möglichkeiten wie z. B. DSL. Die Umsetzung und Dynamik die durch entsprechende Anwendungen und Dienste verwirklicht werden können sind gewaltig. Die Suche nach der nächsten Killer Applikation für die dritte Mobilfunkgeneration ist im vollen Gange. Wenn zusätz-
3 Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg; 2004; Seite 11
Einleitung Seite 3
lich zu diesen verbesserten Grundlagen in der mobilen Datengeschwindigkeit eine technische Plattform zur Verfügung stünde, die Internet und Mobilfunktechnologien verbindet und zwar durch offene Schnittstellen zu allen Netzwerken und gemeinsame Protokolle beinhaltet, so würde diese Plattform letztendlich einen enormen gemeinsamen Nutzen dieser Dienste und Anwendungen ermöglichen. Dadurch wäre ein Potential vorhanden das grenzenlos wäre, indem die Entwicklung neuer Anwendungen vereinfacht werden würde. Das IP Multimedia Subsystem (IMS) ist ein Ergebnis eines solchen Entwicklungsprozesses. In diese Dienstplattform werden sehr viele Hoffnungen gesteckt, da sie auf Standardisierungen, Schnittstellen und Protokollen des Internets basiert. „Das Zusammenwachsen von Internet und Telekommunikation wird in den kommenden Jahren für die gesamte Wirtschaft neue Wachstumsperspektiven und -potenziale erschließen.“ 4 Dies verdeutlicht auch die Entwicklungen im Bereich stationärer und mobiler Teilnehmer. Erstmalig ist die Teilnehmerzahl bei den mobilen Zugängen größer als bei den stationären Zugängen und dieser Trendwechsel entwickelt sich weiter.
1.2 Zielsetzung
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Integration von Mobilfunk- und Internettechnologien dargestellt am IP Multimedia Subsystem und den daraus folgenden Möglichkeiten, innovative Dienste und Anwendungen zu entwickeln. Das Ziel dieser Arbeit ist es:
4 ebd.
5 Vgl. UMTS Forum [05]; 2003; Seite 2
Einleitung Seite 4
• die technologische Entwicklung bei den Mobilfunkgenerationen darzustellen.
• die Integration von Mobilfunk- und Internettechnologien durch das IMS zu beschreiben.
• die technologische Architektur des IMS und die technische Umsetzung dieser Dienstplattform aufzuzeigen.
• die Vorteile des IMS aufzuzählen.
• die Möglichkeiten des IMS bei der Umsetzung von Anwendungen und Diensten aufzuzeigen.
• Des Weiteren sollen die Chancen und Risiken dieser Anwendungen und Dienste analysiert werden.
1.3 Aufbau
Nach der Einleitung wird im Kapitel 2. Evolution der Mobilfunknetze‚ zunächst die historische Entwicklung der Mobilfunkgenerationen und der beteiligten Standardisierungsgremien beschrieben werden, die bei der Entwicklung und Spezifizierung der dritten Mobilfunkgeneration und des IP Multimedia Subsystem notwendig waren.
Im darauf folgenden Kapitel 3. IP Multimedia Subsystem (IMS) wird das IMS definiert und die Schlüsselfunktionalitäten werden aufgezählt. Außerdem wird auf die Implementierung von Diensten und Anwendungen im IMS eingegangen. Anschließend werden im Kapitel 4. Analyse der Dienste und Anwendungen die Dienste und Anwendungen hinsichtlich ihrer Nutzungsmöglichkeiten kategorisiert. Dazu werden die Dienste mit dem größtmöglichen Realisierungspotential hervorgehoben und durch drei beispielhafte Anwendungsszenarien bzgl. ihrer Chancen und Risiken betrachtet.
In Kapitel 5. Schlussbetrachtung erfolgt die Zusammenfassung der Chancen und Risiken der potentiellen Anwendungen und der bisher angebotenen Dienste und Anwendungen der vier Mobilfunkbetreiber in Deutschland. In Kapitel 6. Fazit werden die gewonnen Erkenntnisse dieser Arbeit betrachtet und es wird ein kurzer Ausblick in zukünftige Entwicklungen getätigt.
Evolution der Mobilfunknetze
Seite 5
2 Evolution der Mobilfunknetze
2.1 Historische Entwicklung der Mobilfunkgenerationen Die Geschichte der Mobiltelefonie -Von der analogen zur digitalen Mobilfunkgeneration. Begonnen hat die Entwicklung der Mobilfunkgenerationen im Jahr 1958, mit dem analogen A-Netz. Die Vermittlung des Telefonats erfolgte noch manuell und dadurch wurden die Funkteilnehmer selektiv gerufen. Bis zur Einstellung des A-Netzes im Jahre 1977 nutzten ca. 10.000 Teilnehmer dieses Mobilfunknetz. 6 Im Jahr 1972 wurde das B-Netz erfolgreich gestartet. Es nutzte, genauso wie das A-Netz, die analoge Übertragung für Signalisierung und Sprachübertragung. Die Erweiterung gegenüber dem A-Netz bestand darin, dass die Verbindungen im Selbstwählverkehr hergestellt wurden. Eine weitere Einschränkung lag im Handover. Die Teilnehmer mussten genau wissen, wo sich die Mobilstationen befanden. Das B-Netz wurde im Jahr 1980 zu B1/ B2 umbenannt und hatte bis zum Jahr 1985 insgesamt 25.000 Teilnehmer. Die Einstellung erfolgte im Jahr 1994. 7 Letztendlich wurde 1981 das C-Netz in Betrieb genommen. Es war zwar immer noch ein analoges Mobilfunknetz, aber die C-Netz Technik beinhaltete bereits die digitale Signalisierung mit leistungsvermittelter Wählverbindung. Des Weiteren hatte das C-Netz ein automatisches Handover und Datenübertragungen waren durchführbar (2,4 kbit/s), aber der Hauptnutzen bestand in der Sprachübertragung. Die ersten mobilen Dienste waren die Rufumleitung und die Sprachspeicherung. 8 Nach der Beendigung des letzten analogen Mobilfunknetzes der ersten Mobilfunkgeneration begann 1992 die zweite Mobilfunkgeneration. Die so genannte ´Global System for Mobile Communication´.
6 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH [01]; 2005
7 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH [02]; 2005
8 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH [03]; 2005
Evolution der Mobilfunknetze
Seite 6
2.2 Global System for Mobile Communication (GSM)
Der Beginn des bis heute erfolgreichsten Mobilfunknetzes, das ’Global System for Mobile Communication (GSM)’, startete im Jahr 1992. 9 Es handelt sich hierbei um einen betagten internationalen Standard für den digitalen Mobilfunk. Dieser Standard wurde ursprünglich als paneuropäische Norm für digitale Mobilfunknetze geschaffen, um Roaming grenzüberschreitend zu ermöglichen. 10 GSM hat sich inzwischen weltweit zur vorherrschenden Norm für digitale Mobiltelefonie entwickelt. Innerhalb von 13 Jahren wurde die GSM Plattform zur erfolgreichsten Technologie und wird heutzutage in über 200 Ländern mit mehr als einer Billionen Teilnehmern verwendet. 11 Diese Technologie wird zurzeit in den Frequenzbereichen 900-MHz, 1800-MHz und 1900-MHz- verwendet. 12 Für die Realisierung in Deutschland gelten folgende Standards: GSM, in den Netzen D1 und D2, im Frequenzband 900. Der Betreiber ist D1, Telekom (T-Mobil). Das D2-Netz betreibt Vodaphone. Der zweite Standard ist das Digital-Cellular-System-1800 (DCS). Das E1-Netz betreibt E-Plus und O2 betreibt das Netz E2. 13 Die Dienste im GSM Netz werden in Grund- und Zusatzdienste aufgeteilt, wie zum Beispiel die GSM Datendienste. Diese Datendienste bieten aufgrund der digitalen Datenübertragung die Zugangsmöglichkeiten für die Sprach-, Fax- oder ISDN Daten an. Die Datengeschwindigkeit betrug in der GSM Spezifikation 9,6 kbit/s. 14 Seit dem Jahr 2000 existieren folgende Erweiterungen des GSM-Mobilfunkstandards innerhalb der so genannten 2.5 Mobilfunkgeneration:
2.2.1 High Speed Circuit Switched Data (HSCSD)
HSCSD wurde auf der Cebit 1999 erstmalig von der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co vorgestellt 15 und ist eine leitungsvermittelte Technologie, die
9 Vgl. Telefonaktieboglaget L. M. Ericsson [01]; 2005; Seite 5
10 Vgl. Ihnow, J.; 2002
11 Vgl. GSM Assosiation; 2005
12 Vgl. Telefonaktieboglaget L. M. Ericsson [01]; 2005; Seite 5
13 Vgl. Irmscher, K.; 2003; Seite 38
14 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH [04]; 2005
15 Vgl. Wikimedia Foundation Inc.; 2005
Evolution der Mobilfunknetze
Seite 7
von der ’European Telecommunication Standardisation Institute (ETSI)’ für die GSM Spezifikation bei Datenübertragungen entwickelt worden ist. HSCSD ist nicht an 1800 MHz gebunden sondern kann auch von den Betreibern der 900-MHz-Netzwerke, wie z. B. Vodafone, genutzt werden. Mit der HSCSD-Technik sind theoretisch 64 kbit/s erreichbar - in der tatsächlichen Praxis jedoch werden nur 38,4 kbit/s möglich sein 16 , d. h. bei vier Zeitschlitzen würden 9,6 kbit/s pro Kanal realisiert werden. Theoretisch ist eine Erhöhung auf maximal 14,4 kbit/s erreichbar und das wäre eine Datenübertragungsrate von 57,6 kbit/s. 17 Die 14,4 kbit/s pro Zeitschlitz werden durch ein effizienteres Fehlerkorrekturverfahren bei den Datenverbindungen erreicht.
2.2.2 General Packet Radio Service (GPRS)
GPRS wurde im Jahr 1999 entwickelt und 2000 für den Konsumentenmarkt freigegeben. Die GPRS-Technik ermöglicht hohe Datenraten durch die Bündelung von Zeitschlitzen so genannte Timeslots in Verbindung mit einem neuen Kodierverfahren. GPRS nutzt das Funkspektrum also effizienter, indem ungenutzte Zellenkapazität ausgeschöpft wird. Bei der Weiterentwicklung des GSM Standards GPRS, sind theoretisch bis zu 160 kbit/s realisierbar. 18 Aber in der Realität und Praxis werden durch die Nutzung von vier Timeslots nur Datenübertragungsraten von ca. 58 kbit/s erreicht. 19 GPRS ist eine paketvermittelte Datenübertragungstechnologie und der bis zum heutigen Zeitpunkt letztendlich wichtigste Fortschritt dieser Art von Technologie. 20
2.2.3 Enhanced Data Service for GSM Evolution (EDGE)
EDGE setzt auf bestehende GSM-Infrastrukturen auf, wie das auch zum Beispiel HSCSD und GPRS tun und wurde für eine hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit konzipiert. Diese hohe Datenübertragung soll durch eine Optimierung der Fehlerkorrektur erreicht werden um dadurch eine
16 Vgl. Heine, G., Sagkob, H.; 2001; Seite 62
17 Vgl. Telefonaktieboglaget L. M. Ericsson [01]; Seite 11
18 Vgl. Heine, G., Sagkob, H.; 2001; Seite 63
19 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH [05]; 2005
20 Vgl. Heine, G., Sagkob, H.; 2001; Seite 63
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Patrick Düngel, 2006, Die Integration von Mobilfunk- und Internettechnologien dargestellt am Beispiel des IP-Multimedia-Subsystems unter besonderer Berücksichtigung der Chancen und Risiken potentieller Anwendungen, München, GRIN Verlag GmbH
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