Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Relevanz des Themas 1
1.2 Inhalt und Ziel der Arbeit 1
2 Begriffsdefinitionen und Grundlagen. 2
2.1 Definition des Begriffs „Einzelhandel“ 2
2.2 Betriebsformen 2
2.3 Wettbewerbs- und Profilierungtrategien 3
3 Die Entwicklung des Einzelhandels in Deutschland. 5
3.1 Der Einzelhandel im Zeitraum von 1850 bis zum Ende des 2. Weltkriegs. 5
3.2 Die Entwicklung in der BRD bis 1989. 6
3.3 Einzelhandel in der DDR. 8
3.4 Der deutsche Einzelhandel nach 1990. 9
4 Exkurs: Aldi - eine Erfolgsgeschichte im dt. Einzelhandel 10
5 Trends und zukünftige Entwicklungen 11
6 Schlussbemerkung. 13
Literaturverzeichnis III
Internetverzeichnis IV
1
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
Der Einzelhandel ist nach Industrie und Handwerk der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland mit insgesamt 2,8 Millionen Beschäftigten in etwa 430.000 selbständigen Unternehmen und einem jährlichen Umsatz von über 500 Milliarden Euro. 1 Allein unter den Top 20 der deutschen Unternehmen finden sich 6 Einzelhandelsunternehmen, wie die folgende Übersicht zeigt.
Tabelle 1: Die 6 größten Einzelhändler in Deutschland
Diese Zahlen zeigen die unbestrittene Wichtigkeit des Einzelhandels für die deutsche Wirtschaft.
Aber warum konnte die Branche hier in Deutschland so stark werden und wie geht diese Entwicklung weiter? Ein Grund sich mit der Geschichte des Einzelhandels genauer auseinanderzusetzen.
1.2 Inhalt und Ziel der Arbeit
Die Arbeit gibt einen groben Überblick über die Entwicklung des Einzelhandels in Deutschland. Nach der Definition wichtiger Grundlagen und Begriffe des Einzelhandels liegt der Schwerpunkt auf der Ausbreitung und Organisation der Einzelhandelsunternehmen nach dem 2. Weltkrieg, den verschiedenen Ausprägungen des Handels in Ost- und Westdeutschland sowie der besonderen Situation nach der Wiedervereinigung. Als Beispiel
1 Vgl. HDE (2005): http://www.hde.de/servlet/PB/menu/1048448/index.html.
2
für die Erfolgsgeschichte deutscher Einzelhändler wird auf die Entwicklung der Aldi Gruppe eingegangen. Im weiteren Verlauf werden neue Trends und Entwicklungen wie e-commerce und Teleshopping und deren Auswirkungen auf den klassischen Einzelhandel betrachtet.
2 Begriffsdefinitionen und Grundlagen
2.1 Definition des Begriffs „Einzelhandel“
Unter Einzelhandel wird in der Literatur eine Form von Handelsunternehmen verstanden, die darauf ausgerichtet ist, Waren in Kleinmengen an Endverbraucher zu verkaufen. Gegliedert ist der Einzelhandel im Hinblick auf den Ort des Handels, die Betriebsformen sowie der Branchen. 1 Der institutionelle Einzelhandel wird nach Kontaktformen in den stationären Handel, den ambulanten und halbstationären Handel sowie den Versandhandel untergliedert. Zum stationären Einzelhandel wird der Ladeneinzelhandel mit festem Standort gezählt, während der ambulante Handel (z.B. Markthandel, Heimdienst usw.) über keinen festen Standort verfügt. 2
2.2 Betriebsformen
Ein Betriebsformentyp ist die Zusammenfassung aller Unternehmenskonzeptionen mit übereinstimmender Handlungs- und Organisationsform. Zur Handlungsform gehören Standortwahl, Sortiments- und Preisbildung. Die Organisationsform wird in Ein- und Mehrbetriebsunternehmen unterschieden. 3 Als weitere wichtige Größe zur Charakterisierung der Betriebsform gilt die Verkaufsfläche. Die verschiedenen Betriebsformentypen unterliegen außerdem einem ständigen Wandel, weil die Einzelhändel dazu gezwungen sind, ihre Vertriebsformate an die Wünsche der Kunden anzupassen. Die folgende Übersicht stellt die wichtigsten traditionellen und neueren Typen dar. 4
1 Vgl. Wikipedia (2005): http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandel.
2 Vgl. Schmid, Florian (1996) S.12.
3 Vgl. Klein, Kurt (1995), S.25.
4 Vgl. Müller-Hagedorn, Lothar (1998), S. 41f.
3
Tabelle 2: Übersicht über die wichtigsten Betriebsformen
Quelle: Popp 2002, bearbeitet
2.3 Wettbewerbs- und Profilierungtrategien
Wettbewerbsvorteile lassen sich nur über den entsprechenden Kundennutzen erzielen. Entsprechend der Nutzeneinteilung in Grund- und Zusatznutzen war es früher üblich den Wettbewerb eindimensional, in Preis- und Qualitätswettbewerb einzuteilen, da die Kunden entweder nur das Produkt zum möglichst günstigen Preis suchten oder darüber hinaus auf Qualität der Ware bedacht waren. Durch die zunehmende Marktsättigung und qualitative Austauschbarkeit der Produkte hat sich die Situation heute jedoch geändert und die Dimensionen erlebnisorientierter Wettbewerb und versorgungsorientierter Wettbewerb kommen hinzu. Aus den Schnittmengen ergeben sich die folgenden vier Profilierungskonzepte. 1
1 Vgl. Schmid, Florian (1996), S. 147f..
Arbeit zitieren:
Susanne Voth, 2006, Die Entwicklung des Einzelhandels in der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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