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Die Drag Queen als menschliche Marke

Titel: Die Drag Queen als menschliche Marke

Hausarbeit , 1999 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thorsten Kadel (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob sich Markenkonzepte auf Menschen übertragen lassen und welche Voraussetzungen Menschen erfüllen sollten, um sich besonders gut für das Konzept einer menschlichen Marken zu eignen. Biggy van Blond soll exemplarisch verdeutlichen, ob die theoretisch entwickelte Hypothese konkret anwendbar ist. Da es sich dabei um eine Thematik handelt, über die verhältnismässig wenig Literatur existiert, lässt es sich kaum vermeiden, dass die entwickelten Thesen zum Teil spekulativ bleiben. Das ist in dieser Hausarbeit jedoch durchaus beabsichtigt - es sollen neue Ideen für ein neues Marketingkonzept ausprobiert und getestet werden, wie flexibel bereits existierende Markenkonzepte sind um sie am konkreten Beispiel zu überprüfen.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Marke

Image

Identität

Kommunikation

Marketing

Markenwert und Markenschutz

Zusammenfassung

II. Celebrity Marketing

Potenzielle Vorteile und mögliche Risiken

Personenschutz

Zusammenfassung

III. Die Drag Queen

Geschichte

Der Erfolg der Drag Queens

IV. Biggy van Blond

Interview

Zukünftige Perspektiven

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Übertragbarkeit klassischer Markenkonzepte auf den Menschen und analysiert, welche Voraussetzungen eine Person erfüllen muss, um als menschliche Marke erfolgreich zu agieren. Am Beispiel der Drag Queen "Biggy van Blond" wird geprüft, inwiefern theoretische Markenstrategien in der Praxis auf ein menschliches Individuum angewendet werden können und welche spezifischen Herausforderungen dabei entstehen.

  • Grundlagen der Markenführung und des Markenverständnisses
  • Anwendung von Celebrity Marketing auf menschliche Marken
  • Soziologische und ökonomische Analyse der Rolle von Drag Queens
  • Untersuchung von Identitätsbildung, Image und Kommunikation
  • Ethik und Persönlichkeitsschutz im Kontext der Vermarktung

Auszug aus dem Buch

Die Drag Queen

Drag Queens sind Männer, die in Frauenkleidung eine bestimmte Form von (Bühnen)kunst darstellen. Der Begriff stammt dabei aus dem Englischen „schleifen, schleppen“ und ist die lautmalerische Beschreibung des Geräuschs, das lange Frauenkleider erzeugen, wenn sie auf dem Boden schleifen.

Auch wenn das Phänomen nicht neu, und spätestens seit Shakespeare bekannt ist, erlebt es doch gerade seit Beginn der 90er Jahre eine aus New York inspirierte Renaissance. Tatsächlich sind „Männer in Frauenkleidern seit dem 13. Jahrhundert Teil der britischen Theater Tradition. Die Kirche verbot zwar Frauen auf der Bühne, sah aber über Auftritte von Männern, die sich als das andere Geschlecht verkleideten, hinweg. Transvestismus auf der Bühne erlebte seine Blütezeit während der Herrschaft Elisabeth I. und James I. Erst nach dem Bürgerkrieg bestand Charles II. darauf, dass Frauen von Frauen gespielt werden müssten. Die Travestie kann bis zu den Anfängen des Theaters überall auf der Welt zurückverfolgt werden, war aber in China und Japan besonders stark verbreitet.“ Auch bei den Homer (vgl. Chermayeff 1994, 12), den Azteken, den Incas und in Ägypten, war dieser Rollentausch weit verbreitet (ebd., 20), “in England wurden die „Drags“ erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder populär, wenn auch in der etwas vulgäreren Form der „Music hall“ oder der Pantomime. Komödianten wie George Robey oder Dan Leno erfanden „Damen“, die Inhalt vieler Legenden wurden und die nachfolgenden Generationen wie Douglas Byng in den 30ern oder Les Dawson in den 70er und 80er Jahren inspirierten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Fragestellung, ob Markenkonzepte auf Menschen übertragbar sind und Vorstellung der Fallstudie Biggy van Blond.

I. Marke: Darstellung des heutigen Markenverständnisses, der Markenführung sowie der Bedeutung von Image, Identität und Markenwert.

II. Celebrity Marketing: Analyse des Celebrity Marketings als Konzept, inklusive der Vorteile, Risiken und der Bedeutung des Persönlichkeitsschutzes.

III. Die Drag Queen: Historische Einordnung der Drag-Kunst und Analyse der Erfolgsfaktoren von Drag Queens als menschliche Marken.

IV. Biggy van Blond: Konkrete Anwendung des Konzepts auf die Künstlerin Biggy van Blond sowie Reflexion über ihre zukünftigen Perspektiven.

Schlüsselwörter

Menschliche Marke, Markenkonzept, Celebrity Marketing, Drag Queen, Biggy van Blond, Image, Identität, Markenführung, Kommunikation, Persönlichkeitsschutz, Inszenierung, Marketing, Konsumentenorientierung, Markenforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Übertragbarkeit von Marketingkonzepten, die üblicherweise für Produkte verwendet werden, auf einzelne Personen, um diese als "menschliche Marke" zu positionieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die moderne Markenführung, die Mechanismen der Identitäts- und Imagebildung, das Celebrity Marketing sowie die gesellschaftliche Rolle von Drag Queens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu eruieren, ob Menschen durch gezielte Marketingstrategien erfolgreich als Markenartikel geführt werden können und welche spezifischen Kriterien dies erfordert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen aus der Marken- und Kommunikationswissenschaft mit einer qualitativen Analyse am konkreten Beispiel der Künstlerin Biggy van Blond.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Definitionen von Marke und Identität, die Potenziale und Risiken des Celebrity Marketings sowie die historische und moderne Bedeutung der Drag-Kultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Mensch-als-Marke, Celebrity Marketing, Identitätsorientierte Markenführung, Imageforschung, Drag Queen und inszenierte Kommunikation.

Warum spielt der Persönlichkeitsschutz eine wichtige Rolle bei menschlichen Marken?

Da eine menschliche Marke ein Individuum ist, stellt sich die rechtliche und ethische Frage nach der Abgrenzung zwischen öffentlicher Inszenierung und dem Schutz der Intimsphäre und Menschenwürde.

Inwieweit eignet sich Biggy van Blond als Beispiel für eine "menschliche Marke"?

Biggy van Blond demonstriert erfolgreich, wie durch ein professionelles Image, ein konsistentes Auftreten und die strategische Nutzung von Medien eine individuelle Marke aufgebaut werden kann, die Identifikationspotenziale für ein Zielpublikum bietet.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Drag Queen als menschliche Marke
Hochschule
Universität der Künste Berlin  (Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation)
Veranstaltung
Der Mensch als Marke
Note
1,3
Autor
Thorsten Kadel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
29
Katalognummer
V5287
ISBN (eBook)
9783638132237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marke Geldmacher Drag Queen Homosexualität Marketing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Kadel (Autor:in), 1999, Die Drag Queen als menschliche Marke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5287
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Leseprobe aus  29  Seiten
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