II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einführung und Abgrenzung 1
2. Begriffsdefinition und Wesen der Ausgliederung 3
2.1 Die organisatorische Begriffsdefinition. 3
2.2 Die rechtliche Begriffsdefinition. 3
2.3 Arbeitsdefinition. 4
2.4 Abgrenzung zur Auslagerung und zum Fremdbezug. 5
3. Formen der Ausgliederung 6
3.1 Tochtergesellschaften 6
3.2 Beteiligungsgesellschaften. 6
3.3 Kooperation. 6
4. Chancen und Risiken der Ausgliederung. 7
4.1 Chancen der Ausgliederung. 7
4.1.1 Kostenvorteile 7
4.1.2 Entlastung und Konzentration auf Kernkompetenzen. 8
4.1.2.1 Entlastung vom Personalmanagement 8
4.1.2.2 Konzentration auf Kernkompetenzen. 8
4.1.3 Finanzwirtschaftliche Betrachtung 8
4.1.3.1 Verbesserung der Zahlungsfähigkeit 8
4.1.3.2 Finanzkennzahlen 9
4.1.3.3 Steuern. 9
4.2 Risiken der Ausgliederung 10
4.2.1 Managementrisiken. 10
4.2.2 Wettbewerbspolitisches Risiko. 10
4.2.3 Soziales Risiko. 11
4.2.4 Wirtschaftliches Risiko 11
4.3 Gegenüberstellung und Bewertung der Chancen und Risiken 12
5. Zusammenfassung und Ergebnis 13
Anhang. V
Literaturverzeichnis. VI
Internetquellen VIII
Verzeichnis der Gesetzestexte IX
III
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
In der Arbeit aufgeführte Tabellen:
Tabelle 1: Transaktionskostenarten ........................................................................................... 12 Tabelle 2: Chancen und Risiken ........................................................................................... 12
In der Arbeit verwendete Abbildungen:
Abbildung 1: Ausgliederung ....................................................................................................... 4 Abbildung 2: Abspaltung ....................................................................................................... 4
Abbildung 3: Schnittstellen ....................................................................................................... V
IV
Abkürzungsverzeichnis
In der Arbeit verwendete Abkürzungen und ihre Bedeutung:
Abb. AktG Aufl. ber. BGB BGBl. bspw. bzw. durchges. f. ff. ggf. GmbHG Hrsg. IHK Jg. KWG S. sog. Sp. Tab. u.a. UmwG UrhG verb. Vol. WpHG z.B.
1
1. Einführung und Abgrenzung
Das Ausgliederungsmanagement gewinnt als strategische Alternative zu den üblichen Kostensenkungsprogrammen seit einiger Zeit an Bedeutung. So sehen laut einer Umfrage 1 der Cologne Strategy Group - Gesellschaft für strategische Unternehmensführung mbH 2 aus dem Jahre 2001 mehr als 75% der befragten Unternehmen im Ausgliederungsmanagement eine strategische Alternative zu herkömmlichen Kostensenkungsprogrammen. Andererseits verlaufen nicht alle Ausgliederungen wie erwartet. 3 Ein grundlegendes Anliegen dieser Arbeit ist es daher, die wesentlichen Chancen und Risiken einer Ausgliederung von Konzernleistungen zu benennen und vergleichend gegenüberzustellen. Hieraus können dann erste Anhaltspunkte zur Entscheidung für oder gegen eine Ausgliederung gewonnen werden. Da es in der Literatur keine einheitliche Definition für die in dieser Arbeit zentralen Begriffe „Konzernleistung“ und „Ausgliederung“ gibt, müssen diese näher erläutert werden. Der Begriff „Konzernleistung“ setzt sich aus den Worten „Konzern“ und „Leistung“ zusammen. Im Aktiengesetz werden in § 18 zwei verschiedene Formen des Konzerns, für die sich die Bezeichnungen Unterordnungs- und Gleichordnungskonzern eingebürgert haben, unterschieden. Wichtigstes Merkmal beider Formen ist die Zusammenfassung mehrerer rechtlich selbständiger 4 Unternehmen unter einheitlicher Leitung. 5 Aus wirtschaftlicher Sichtweise ist nicht etwa die einheitliche Leitung, die hier als wenig bestimmt und unscharf gesehen wird, entscheidendes Merkmal eines Konzerns, sondern die wirtschaftliche Einheit. 6 Diese ist jedoch nicht unbedingt Voraussetzung für jedes einzelne Konzernunternehmen, sondern für den Konzern im Ganzen. 7
Die folgende Arbeitsdefinition stellt einen für die anschließend näher zu betrachtende Ausgliederung erforderlichen Kompromiß aus rechtlicher und wirtschaftlicher Definition dar und soll den Konzern von verwandten Orga-nisationsformen abgrenzen. 8
1 Vgl. Baron (2001), S. 3.
2 Vgl. Cologne Strategy Group.
3 Vgl. Wimmer (1999), S. 159.
4 Rechtlich selbständig bedeutet hier, dass die Gesellschaften ihre eigenen, selbständigen Rechtsformen behalten.
5 Vgl. Emmerich / Sonnenschein / Habersack (2001), S. 59.
6 Ausführlicher zur wirtschaftlichen Einheit Theisen (2000), S. 127 ff.
7 Vgl. Theisen (2000), S. 15 ff. u. 34 ff.
8 Das Merkmal der rechtlichen Selbständigkeit soll den Konzern von einer Fusion, das Kriterium der einheitlichen Leitung vom Kartell und das vorbezeichnete Kriterium in Verbindung mit der Dauerhaftigkeit von Konsortien, strategischen Allianzen oder Netzwerkorga- nisationen abgrenzen, vgl. Mellewigt / Matiaske (2001), S. 112 f.
Der Begriff der Leistung hat sowohl im allgemeinen Sprachgebrauch als auch in der Betriebswirtschaftslehre die unterschiedlichsten Bedeutungen. Die Mannigfaltigkeit des Leistungsbegriffs ist darauf zurückzuführen, dass der Inhalt dieses Begriffs außerhalb der Mechanik 9 als Funktionsbegriff anzusehen ist, der nur in Verbindung mit einer bestimmten Aufgabenstellung näher zu bestimmen ist. Die verschiedenen betriebswirtschaftlichen Leistungsbegriffe können in zwei Gruppen eingeteilt werden. Einerseits wird unter Leistung - wie in dieser Arbeit - die Tätigkeit an sich verstanden, andererseits lediglich das Tätigkeitsergebnis. 10 Der Begriff der Ausgliederung wird aufgrund seiner Komplexität näher in Abschnitt 2 erläutert. Zur Vermeidung von Oberflächlichkeit ist es zweckmäßig, das Thema weiter einzugrenzen. Daher wird auf spezielle Haftungs- und Gewährleistungsprobleme und branchenbezogene Besonderheiten einer Ausgliederung in der Kreditwirtschaft, im Wertpapierhandel und in der öffentlichen Verwaltung nicht näher eingegangen. 11 Das Gleiche gilt für die Auswirkungen unter qualitativen Gesichtspunkten. Da die Betrachtung einer Ausgliederung im Ausland zu spezifischen Problemstellungen, wie Entfernung, kulturellen, steuerlichen und rechtlichen Unterschieden führt und dies den Umfang dieser Arbeit sprengen würde, werden im weiteren Verlauf der Arbeit nur die Chancen und Risiken von rein inländischen Konzernen näher untersucht. Des Weiteren wird auch auf politische Risiken nicht näher eingegangen.
Eine besondere Betrachtung verdient der noch nicht definierte Begriff der Ausgliederung, dessen Arbeitsdefinition und Abgrenzung gegenüber ähnlichen Begriffen in Abschnitt 2 erfolgt. Im 3. Abschnitt werden dann die unterschiedlichen Formen der Ausgliederung dargestellt. Daran anschließend wird auf das Kernproblem dieser Arbeit, die Betrachtung und Gegenüberstellung der Chancen und Risiken von Ausgliederungen, im Abschnitt 4 näher eingegangen. Den Abschluß dieser Arbeit bildet in Abschnitt 5 eine kurze Zusammenfassung über die gewonnenen Erkenntnisse.
9 In der Mechanik versteht man unter dem Begriff „Leistung“ die mechanische Arbeit in einer
Zeiteinheit, die nach folgender Formel gemessen wird:
10 Vgl. Mellerowicz (1960), Sp. 3774.
11 Eine Ausgliederung ist z.B. in der Kreditwirtschaft nur unter Berücksichtigung der in § 25a KWG und der im Wertpapierhandel in § 33 II WpHG gemachten aufsichtsrechtlichen Vor- gaben möglich.
Arbeit zitieren:
Ursula Budt, 2005, Ausgliederung von Konzernleistungen: Eine ökonomische Analyse, München, GRIN Verlag GmbH
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