Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
Symbolverzeichnis. VI
1. Einleitung und Problemstellung. 1
2. Verfahren zur wertorientierten Steuerung 2
3. Analyse der Kennzahlen Delta-EVA / EVA und Delta-CVA / CVA. 2
3.1 Der Delta-EVA / EVA als ertragsbasierte Steuerungsgröße 3
3.1.1 Ermittlung des EVA. 3
3.1.2 Abgrenzung des Delta-EVA zum EVA 6
3.2 Der Delta-CVA / CVA als cashbasierte Steuerungsgröße. 7
3.2.1 Vom CFRoI zum CVA - Grundlagen der Ermittlung. 8
3.2.2 Abgrenzung des Delta-CVA zum CVA. 9
3.3 Delta-EVA vs. Delta-CVA als Kennzahlen zur wertorientierten Steuerung. 10
3.3.1 Eignung der Kennzahlen zur Entscheidungsunterstützung 10
3.3.2 Eignung zur Erfolgsbeurteilung und Verhaltenssteuerung. 11
3.3.3 Wirtschaftlichkeit des Delta-EVA- und Delta-CVA-Konzepts. 15
4. Zusammenfassung 15
Anhang. 17
Literaturverzeichnis 24
II
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Statische vs. dynamische Steuerungsgrößen im Überblick
Abb. 2: Kategorisierung der unterschiedlichen Wertmanagementkonzepte
Abb. 3: Anforderungen an Steuerungsgrößen
Abb. 4: Schematische Übersicht zur Ermittlung des NOPAT.
Abb. 5: Schematische Übersicht zur Ermittlung des IV.
Abb. 6: Anreizsysteme - EVA im Vergleich mit Delta-EVA.
Abb. 7: Schematische Ermittlung des Brutto Cashflow (inkl. Anpassungen)
Abb. 8: Schematische Ermittlung der Bruttoinvestitionsbasis
Abb. 9: Delta-EVA-Problematik bei linearer Abschreibung.
Abb. 10: Delta-EVA bei sinking-fund-depreciation’
Abb. 11: Annuitäten bei der sinking-fund-depreciation’
Abb. 12: Delta-EVA unter Berücksichtigung des Tragfähigkeitsprinzips
Abb. 13: Delta-CVA bei konstanten Cashflows.
Abb. 14: Kennzahlenvergleich - Theorie vs. Praxis
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. ........................... Abbildung
AG ............................. Aktiengesellschaft Aufl. .......................... Auflage BCG .......................... The Boston Consulting Group BFuP ......................... Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis BIB ............................ Bruttoinvestitionsbasis bspw. ......................... beispielsweise bzw. ........................... beziehungsweise CAPM ....................... Capital Asset Pricing Model CF .............................. Cashflow CFRoI ........................ Cashflow Return on Investment Chr. ........................... Christus Co. ............................. Company CVA .......................... Cash Value Added d. h. ........................... das heißt
DAX .......................... Deutscher Aktienindex der Deutschen Börse AG DB ............................. Der Betrieb DCF ........................... Discounted Cashflow DCVA ....................... Discounted Cash Value Added DEP ........................... Discounted Economic Profit DEVA ....................... Discounted Economic Value Added Dr. ............................. Doktor Dres. .......................... Doktores EBIT .......................... Earnings Before Interest & Taxes EP .............................. Economic Profit et al. ........................... et alii etc. ............................. et cetera EVA .......................... Economic Value Added evtl. ........................... eventuell f. ................................ folgende (eine) FB .............................. Finanz Betrieb ff. ............................... folgende (mehrere) Gl. ............................. Gleichung h.c. ............................. honoris causa HHL .......................... Handels-Hochschule Leipzig Hrsg. .......................... Herausgeber i. d. R. ........................ in der Regel Jg. .............................. Jahrgang Jh. .............................. Jahrhundert kalk. ........................... kalkulatorisch, kalkulatorische
IV
MDAX ...................... Mid Cap DAX der Deutschen Börse AG MVA ......................... Market Value Added n. ............................... nach NOPAT ..................... Net Operating Profit after Taxes NOPBT ..................... Net Operating Profit before Taxes Nr. ............................. Nummer öA .............................. ökonomische Abschreibung Prof. ........................... Professor S. ............................... Seite sog. ............................ so genannt, so genannte SVA .......................... Shareholder Value TecDAX .................... Blue-Chip-Index der Deutschen Börse AG u. a. ............................ und andere v. ............................... von, vom vgl. ............................ vergleiche vs. .............................. versus WACC ...................... Weighted Average Cost of Capital WISU ........................ Das Wirtschaftsstudium WS ............................ Wintersemester z. B. ........................... zum Beispiel
zfbf ............................ Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
V
Symbolverzeichnis
δ
.................................. Cashflow-Verhältnis zweier aufeinander folgender Perioden
∆ ................................... Veränderung ® .................................. eingetragenes Warenzeichen ANF ............................. Annuitätenfaktor BIB t .............................. Bruttoinvestitionsbasis im Zeitpunkt t CFROI t ......................... Cashflow Return on Investment im Zeitpunkt t CVA t ............................ Cash Value Added im Zeitpunkt t EK ................................ Eigenkapital EVA t ............................ Economic Value Added im Zeitpunkt t FK ................................ Fremdkapital GK ................................ Gesamtkapital IV t ................................ investiertes Vermögen im Zeitpunk t k ................................... Kapitalkostensatz KW 0 ............................. Kapitalwert eines Projekts MVA t ........................... Market Value Added im Zeitpunkt t ND ................................ Nutzungsdauer
NOPAT t ....................... Net Operating Profit after Taxes im Zeitpunkt t öA ................................. ökonomische Abschreibung OCF t ............................. Operativer Cashflow im Zeitpunkt t r .................................... Vermögensrendite r EK ................................. Eigenkapitalkostensatz r FK ................................. Fremdkapitalkostensatz s .................................... Ertragssteuersatz T ................................... Ende des Planungszeitraums t .................................... Zeit ™ .................................. Warenzeichen WACC R ........................ reale Weighted Average Cost of Capital
VI
1. Einleitung und Problemstellung
Seit den frühen 1980er Jahren ist das Thema der wertorientierten Unternehmensführung verstärkt in das Blickfeld von Wissenschaftlern wie auch Praktikern gelangt. Obwohl Wertorientierung kein neues Konzept darstellt und sich in seinen Grundzügen bis ins
1. Jh. n. Chr. zurückverfolgen lässt 1 , basiert die aktuelle Diskussion rund um den ‚Sha-
reholder Value’ grundlegend auf der Kritik am traditionellen Rechnungswesen von RAPPAPORT (1986). 2 Doch auch die sich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten haben zu der Auseinandersetzung beigetragen. Die Globalisierung der Märkte und die damit verbundene zunehmende Kapital-marktorientierung sowie der allgemein gestiegene Kapitalbedarf der Unternehmen haben dazu geführt, dass Eigenkapitalgeber (= Shareholder) zunehmend in den Mittelpunkt bei der Formulierung von Unternehmenszielen rücken. 3
Im Laufe dieser Diskussion wurden von verschiedenen Seiten, darunter auch bekannte Unternehmensberatungen, Anstrengungen betrieben, wertorientierte Erfolgskennzahlen zur Messung der Wertsteigerung zu entwickeln. 4 Zu den in der heutigen Praxis am weitesten verbreiteten Steuerungsgrößen zählen der Economic Value Added (EVA), der Cashflow Return on Investment (CFRoI), sowie der Cash Value Added (CVA). 5 Diese Maßzahlen werden sowohl für die interne Führung, als auch zunehmend für das externe Reporting verwendet, wobei gerade im Bezug auf die Eignung als internes Steuerungsinstrument uneinheitliche Meinungen existieren. 6
Ziel dieser Arbeit soll sein, bei Klassifizierung der Kennzahlen in ertrags- sowie cashbasierte Performancemaße, eine Aussage hinsichtlich deren Eignung als Instrumente zur wertorientierten Unternehmenssteuerung zu treffen. Hierzu wird der Delta-EVA als Vertreter ertragsbasierter Verfahren dem Delta-CVA als Vertreter cashbasierter Verfahren gegenüber gestellt: Wert aus Investorensicht kann nur dadurch gesteigert werden, indem der Residualgewinn im Periodenvergleich weiter zunimmt, also der DeltaÜbergewinn positiv ist. 7 Dieser zentralen Forderung entsprechend soll die Analyse daher an den Delta-Übergewinngrößen durchgeführt werden.
1 Vgl. STELTER, D. (1999), S. 208; GROLL, K.-H. (2003), S. VI.
2 Vgl. COENENBERG, A. G. (2003), S. 616; CRASSELT, N./PELLENS, B./SCHREMPER, R. (2000), S. 72;
grundlegend: RAPPAPORT, A. (1986).
3 Vgl. LACHNIT, L. (2002), S. 2253; BÄRTL, O. (2001), S. 1.
4 Vgl. BALLWIESER, W. (2000), S. 160; CRASSELT, N./PELLENS, B./SCHREMPER, R. (2000), S. 72.
5 Vgl. HOMBURG, C./TOKSAL, A./GÖDDE, D. (2004), S. 8 f.
6 Vgl. CRASSELT, N./PELLENS, B./SCHREMPER, R. (2000), S. 72.
7 Vgl. PLASCHKE, F. J. (2003), S. 157.
1
2. Verfahren zur wertorientierten Steuerung
Wertorientierte Steuerungsgrößen lassen sich anhand mehrerer unterschiedlicher Kriterien klassifizieren. So kann bspw. einerseits zwischen statischen (z. B. CF, EVA) und andererseits dynamischen Maßzahlen (DCF, DEVA, etc.) unterschieden werden. 8 Abb. 1 (vgl. Anhang) gibt hierzu einen grundlegenden Überblick über die relevanten Kennzahlen und deren Einordnung.
Ein anderer Ansatz, der die eigentliche Grundlage für die Problemformulierung dieser Arbeit darstellt, ist die Unterscheidung in ertragsbasierte und cashbasierte Verfahren. Ertragsbasierte Verfahren leiten sich primär aus Zahlen des externen Rechnungswesens, präziser aus den Rechengrößen Ertrag und Aufwand der Jahresabschlussrechnung, ab. Dem gegenüber zeichnen sich cashbasierte Verfahren durch eine größere Zahlungsorientierung aus. Hier liegen zur Ermittlung der Performancemaße entsprechend Informationen des internen Rechnungswesens, genauer Cashflows, zu Grunde. 9 Abb. 2 (vgl. Anhang) fasst die Zugehörigkeit der relevanten Kennzahlen zusammen.
Die Eignung als Instrument zur wertorientierten Steuerung ergibt sich aus der Fähigkeit, die in der Wissenschaft herausgearbeiteten Anforderungen an wertorientierte Steuerungsgrößen hinreichend umfangreich zu befriedigen. 10 Diese Kriterien ergeben sich aus den, einer Maßgröße zu Grunde liegenden Aufgaben der Entscheidungsunterstützung (Planungsfunktion) sowie der Verhaltenssteuerung (Kontrollfunktion, Leistungsbeurteilung). 11 Im Folgenden wird auf die Terminologie des von COENENBERG (2003) vertretenen Ansatzes zurückgegriffen, wobei Andere inhaltlich mit diesem weitgehend übereinstimmen. 12 Eine vollständige Übersicht hierzu bietet Abb. 3 (vgl. Anhang).
3. Analyse der Kennzahlen Delta-EVA / EVA und Delta-CVA / CVA
Nachdem die Ausgangspunkte für eine fundamentale Analyse der in diese Untersuchung einbezogenen Kennzahlen dargestellt wurden, werden nun in einem ersten Schritt die Konzepte des Delta-EVA und des Delta-CVA vorgestellt und gegen die jeweiligen Absolutgrößen EVA bzw. CVA abgegrenzt.
8 Vgl. SCHULTZE, W./HIRSCH, C. (2005), S. 35.
9 Vgl. KÜTING, K./LORSON, P. (1998), S. 489.
10 Vgl. WEBER, J. u. a. (2004), S. 84 f.
11 Vgl. COENENBERG, A. G. (2003), S. 575 ff.
12 Vgl. WEBER, J. u. a. (2004), S. 85 f.; SIEFKE, M. (1999), S. 53 f., COENENBERG, A. G. (2003),
S. 575 ff.
2
Arbeit zitieren:
Simon Berger, 2005, Ertrags- vs. cashbasierte Verfahren zur wertorientierten Steuerung, München, GRIN Verlag GmbH
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