Inhaltsverzeichnis - I -
Abbildungsverzeichnis - II -
1 Einleitung 1
2 Risiken in Kreditinstituten 3
2.1 Risikobegriff 3
2.2 Strategische Risiken 3
2.3 Finanzielle Risiken 4
2.4 Operationelle Risiken 4
2.4.1 4 4
Definition operationeller Risiken
2.4.2 5 5
Ursachen operationeller Risiken
3 Risikomanagement 7
3.1 Definition und Ablauf 7
3.2 rechtliche Rahmenbedingungen des Risikomanagements 8
3.3 Operationelles Risikomanagement 9
4 Identifikation operationeller Risiken 10
4.1 Grundlagen der Identifikation operationeller Risiken 10
4.2 Risikoinventur 11
4.2.1 11 11
Phasen der Risikoinventur
4.2.2 11 11
Vorbereitung NA
4.2.3 12 12
Durchführung Datenermittlung NA
4.2.4 14 14
Datenanalyse NA
4.2.5 15 15
Dokumentation NA
4.3 Prozessrisikoanalyse 16
4.3.1 16 16
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
4.3.2 18 18
Baumanalysen NA
5 Quantifizierung von operationeller Risiken 20
5.1 Grundlagen und Anforderungen an Bewertungsverfahren 20
5.2 Überblick der Quantifizierungsmethoden 20
5.3 Value-at-Risk Ansatz (VaR) 21
5.4 Vorschläge der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen 24
5.4.1 24 24
Basisindikatoransatz NA
5.4.2 25 25
Standardansatz NA
5.4.3 26 26
Interner Bemessungsansatz
5.4.4 27 27
Verlustverteilungsansatz NA
6 Steuerung und Kontrolle des operationellen Risikos 28
6.1 Risikosteuerung 28
6.2 Risikokontrolle 28
Literaturverzeichnis 30
I NA
Abb. 2.1: Unterteilung des Risikos in 3 Kategorien
Abb. 2.2: Ursachengerechte Kategorisierung des operationellen Risikos
Abb. 3.1: Phasen des Risikomanagementprozesses
Abb. 4.1: Überblick Identifikationsmethoden; eigene Darstellung in Anlehnung „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Kirsten-Annette Minz; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag
Abb. 4.2: Phasen der Risikoinventur
Abb. 4.3: Verfahren für die Datenerhebung; eigene Darstellung in Anlehnung an RiskNEWS 1/2003: „What you see is what you get! Operationelle Risiken identifizieren“, Beitrag von Kirsten-Annette Minz
Abb. 4.4: Beispiel für eine Risikomatrix; Quelle „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Kirsten-Annette Minz; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag, S. 84
Abb. 4.5: Beispiel für ein Risikoportfolio; Quelle „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Kirsten-Annette Minz; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag, S. 86
Abb. 4.6: graphische Darstellung einer Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
Abb. 4.7: graphische Darstellung einer Fehlerbaumanalyse; in Anlehnung an „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Kirsten-Annette Minz; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag
Abb. 4.8: graphische Darstellung einer Störablaufanalyse; in Anlehnung an „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Kirsten-Annette Minz; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag
II
Abb. 5.1: Überblick über ausgewählte Quantifizierungsmethoden
Abb. 5.2: Dichtefunktion bei normalverteilten Risikowerten
Abb. 5.3: VaR-Berechnungsmethoden
Abb. 5.4: Überblick Quantifizierungsverfahren nach Basel II; eigene Darstellung in Anlehnung an (meiner Meinung nach) falscher Darstellung von Kirsten- Annette Minz in „Operationelle Risiken in Kreditinstituten“; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag
Abb. 5.5: Überblick Kapitalunterlegungssätze für β gemäß CP3; Quelle Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht: 3. Konsultationspapier, Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung; Übersetzung der dt. Bundesbank 4/2003
Abb. 6.1: Überblick der Strategien zur Risikosteuerung
III
1. Einleitung
Die operationellen Risiken existieren nicht erst seit kurzer Zeit, sondern sie gehören zu den ältesten Risiken überhaupt. Bedingt durch die fortschreitende Automatisierung kritischer Geschäftsprozesse, die ständige Verkürzung von Bearbeitungszyklen und die steigende Komplexität von Transaktionen haben operationelle Risiken in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Spektakuläre Zusammenbrüche und Unternehmenskrisen der letzten Jahre (z.B. Barings, Daiwa u.a.) haben gezeigt, welche Schäden neben Markt- und Kreditrisiken auch operationellen Risiken verursachen können. Aufgrund der komplexen Charakteristik operationeller Risiken, erweist sich ihre Identifikation, Messung und Steuerung jedoch als schwierig. Dennoch ist es für eine ertragsorientierte Steuerung von Kreditinstituten erforderlich, diese Risiken zu beherrschen, um kostenintensive Risikoquellen zu eliminieren und gleichzeitig für
1 eine verbesserte Wettbewerbsposition der Bank zu sorgen. Nach der Einleitung beschäftigt sich das zweite Kapitel dieser Seminararbeit zunächst mit dem Risikobegriff und den unterschiedlichen Risikoarten, die für das Risikomanagement eines Kreditinstituts von Bedeutung sind. Anschließend erfolgt eine Definition und Kategorisierung des operationellen Risikos. Im dritten Kapital dieser Arbeit wird auf die Zielsetzung, den Ablauf und die rechtlichen Rahmenbedingungen eines Risikomanagementsystems eingegangen und kurz die Notwendigkeit eines operationellen Risikomanagements erläutert. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Identifikation operationeller Risiken. Schwerpunkt dieses Kapitels ist die Erläuterung ausgewählter Identifikationsverfahren, mit deren Hilfe zum einen bereits bekannte und zum anderen zukünftige, noch unbekannte operationelle Risiken entdeckt werden können.
Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen der Quantifizierung operationeller Risiken und gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Ansätze zur Bewertung des operationellen Risikos.
1 Vgl. Minz, Kirsten-Annette: Operationelle Risiken in Kreditinstituten; Herausgeber: Prof. Dr. Arnd Wiedemann,1.Auflage 2004;Bankakademie Verlag, S.1
- 1 -
Im weiteren Verlauf des Kapitels wird das Grundprinzip eines statistisch- versicherungsmathematischen Ansatzes (Value-at-Risk Ansatz) zur Bewertung operationeller Risiken erläutert und es erfolgt eine kurze Betrachtung der im dritten Konsultationspapier des Baselers Ausschuss für Bankenaufsicht vorgeschlagenen Quantifizierungsmethoden.
Das letzte Kapital befasst sich kurz mit der Risikosteuerung und der Risikokontrolle.
- 2 -
2. Risiken in Kreditinstituten
2.1 Risikobegriff
Risiko ist die Ungewissheit über eine zukünftige Entwicklung. Der Begriff Risiko wird in der Wissenschaft mit unterschiedlichem Bedeutungsinhalt verwendet und es ist schwierig, den Begriff Risiko klar zu definieren. In der Betriebswirtschaft kann man das Risiko in 3 Risikokategorien unterteilt werden:
Abb. 2.1
2.2 Strategische Risiken
Strategische Risiken beruhen darauf, dass das Unternehmensmanagement langfristige und existenziell wichtige Entwicklungen nicht oder zu spät erkennt oder diese falsch beurteilt.
Das Management ist also ständig der Gefahr ausgesetzt, beispielsweise einen technologischen Vorsprung der Konkurrenz nicht zu erkennen, und ist aufgrund dessen nicht mehr in der Lage, wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen zu verhindern.
- 3 -
2.3 Finanzrisiken In erster Linie haben Kreditinstitute mit finanzwirtschaftlichen Risiken zu kämpfen, denn ihr gewöhnlicher Tätigkeitsbereich umfasst vornehmlich das Kredit- und Wertpapiergeschäft.
Die Finanziellen Risiken lassen sich in Marktrisiken, Liquiditätsrisiken und Gegenparteirisiken (Kreditrisiken) unterteilen.
Zum Marktrisiko zählen unter anderem die Währungs-, Aktienkurs- und Zinsänder- ungsrisiken.
Das Liquiditätsrisiko stellt die Gefahr dar, dass die jederzeitige Zahlungsfähigkeit nicht gewährleistet ist. Wenn also Zahlungseingänge und -ausgänge betragsmäßig und zeitlich zu Ungunsten eines Unternehmens auseinander liegen können, entstehen Liquiditätsrisiken.
Die Kreditrisiken beschreiben den Umstand, dass bei der Gegenpartei die Fähigkeit oder die Bereitschaft zur Kontrakterfüllung nicht vorhanden ist. Eine ausführlichere Erläuterung der Finanzrisiken wird an dieser Stelle nicht durchgeführt, da der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den operationellen Risiken liegt.
2.4 Operationelle Risiken
2.4.1 Definition Operationelle Risiken
Die operationellen Risiken sind keine Risiken, die erst seit Kurzem existieren, sondern gehören zu den ältesten Risiken überhaupt. Die Tatsache, dass sich hohe Verluste aus Vorfällen häufen, die weder dem Marktrisiko noch dem Kreditrisiko zugeordnet werden können, lassen die operationellen Risiken für den Bankensektor immer mehr an Bedeutung gewinnen. Denn bisher konzentrierte sich das Risikomanagement der Banken vor allem auf Markt- und Kreditrisiken. 2 Im aktuellen dritten Konsultationspapier des Baselers Ausschuss für Bankenaufsicht werden operationelle Risiken wie folgt definiert: „Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein, beinhaltet aber nicht strategische Risiken oder Reputationsrisiken.“ 3 2 Vgl. Romeike, Frank: Die ältesten Risiken der Welt; RiskNEWS 01/04 :; S.16-17 3 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht: 3. Konsultationspapier, Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung; Übersetzung der dt. Bundesbank 4/2003
- 4 -
2.4.2 Ursachen operationeller Risiken
Operationelle Risiken können von internen oder externen Faktoren verursacht
werden und lassen sich laut der Definition nach Basel II in 4 Kategorien unterteilen.
Abb. 2.2
- Personenrisiken werden durch menschliche Tätigkeiten hervorgerufen, die
beabsichtigt oder unbeabsichtigt zu einer Schädigung des Unternehmens
führen, wie z.B. durch unautorisierte Handlungen, Fehlbearbeitung,
Fehlentscheidungen oder Gesetzeswidrige Tätigkeiten.
- Die Kategorie Systeme und Technologie umfasst vor allem IT Risiken.
Beispiel wäre ein Systemausfall aufgrund von Viren oder fehlerhafter Soft-
oder
Hardware, der immensen wirtschaftlichen Schaden anrichten kann.
- Mit Prozessrisiken sind die Risiken gemeint, die die wirtschaftliche
Leistungserstellung direkt beeinflussen.
- 5 -
Quote paper:
Christian Brigadski, 2004, Management von operationellen Risiken in Kreditinstituten, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
Methoden zur Identifikation und Messung operationeller Risiken
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholary Paper (Seminar), 21 Pages
Management operationeller Risiken in Kreditinstituten
Seminararbeit
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Operationelle Risiken im Bankensektor
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 17 Pages
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholary Paper (Seminar), 26 Pages
Die Dollarkrise im Währungssystem von Bretton Woods
Economics - Monetary theory and policy
Scholary Paper (Seminar), 31 Pages
Das Scheitern von Bretton Woods
Politics - International Politics - Topic: International Organisations
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 23 Pages
Bedeutung des unternehmerischen Personalrisikomanagements
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 21 Pages
Die historische Entwicklung der Großschreibung im Deutschen
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 32 Pages
Risikomanagement in Sparkassen
Business economics - Investment and Finance
Scholary Paper (Seminar), 24 Pages
Risiko und Kapitalkosten: Das Capital Asset Pricing Model
Business economics - Investment and Finance
Scholary Paper (Seminar), 51 Pages
Steuerung von operationellen Risiken
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholary Paper (Seminar), 41 Pages
Ein Einblick in den Umgang mit der Orthographie in den neuen Medien am...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 18 Pages
CAPM - a multibeta interpretation
Business economics - Investment and Finance
Scholary Paper (Seminar), 16 Pages
Weltwirtschaft: Zahlungsbilanz und Wechselkurse
Economics - International Economic Relations
Script, 12 Pages
Christian Brigadski's text Management von operationellen Risiken in Kreditinstituten is now available as a printed book
Christian Brigadski has published the text Management von operationellen Risiken in Kreditinstituten
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