I
INHALTSVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS ....................................................................... III
I Einleitung 1
I 1 Entwicklung und Zweck der strategischen Unternehmensführung 1
I 2 Einordnung des Erfahrungskurvenkonzepts in die strategische
Unternehmensführung 2
I 3 Gang der Untersuchung 3
II Der Erfahrungskurven-Effekt 4
II 1 Definition Das Erfahrungskurven-Konzept 4
II 2 Begriffserläuterung 5
II 2 1 Die Problematik des Kostenbegriffs 5
II 2 2 Die Problematik des Produktionsbegriffs 6
II 3 Bestimmungsfaktoren des Erfahrungskurven-Effektes 6
II 3 1 Die Lernkurve 6
II 3 2 Economies of scale (Größendegression) und Erfahrungskurve 7
II 3 3 Der technische Fortschritt 7
II 3 4 Die Rationalisierung 8
III Das PIMS Programm 8
III 1 Begriff und Entstehung 8
III 2 Struktur und Datenerhebung 9
III 3 PIMS-Modelle 12
III 4 Aktueller Stand des PIMS-Programms 14
IV Anwendung im Unternehmen sowie kritische Würdigung 15
IV 1 Anwendung im Unternehmen: Fall Hoesch 15
IV 2 Erfahrungskurveneffekt 16
IV 3 PIMS 17
V Fazit 17
LITERATURVERZEICHNIS 19
II
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Aufl. Auflage
BCG Bosten Consulting Group
bzw. beziehungsweise
Ca. Circa
etc. et cetera
GE General Eletric
ggf. gegebenenfalls
MA Massachusettes
PAR-ROI „typischer“ ROI
PIMS Profit Impact of Market Strategy
PROM Profitability Optimization Model
ROI Return on Investment
ROLA Report on Look Alikes
ROS Return on Sales
SGE Strategische Geschäftseinheit
SPI Strategic Planning Institute
S. Seite
sog. so genannt
u.a. unter andere
Vgl. Vergleiche
z.B. zum Beispiel
Zfbf Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb 1: Graphische Darstellung des Kosten-Erfahrungs-Phänomens 4
Abb 2: Erfolgssfaktoren 11
Abb 3: Grundannahmen des PIMS Programms 12
Abb 4: PIMS-Modell 14
1
Einleitung
I
I.1 Entwicklung und Zweck der strategischen Unterneh- mensführung
Die strategische Unternehmensführung hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen 1 . Die Unternehmensführung muss die rasch auftreten- den Veränderungen in der technischen, ökonomischen und sozialen Umwelt und den daraus neu gestellten Problemen und Situationen bewältigen kön- nen und Strategien für die Schaffung, die langfristige Sicherung und Nutzung von Gewinnpotentialen durchführen 2 . Nur wenn Chancen und Bedrohungen frühzeitig identifiziert werden, können Unternehmen nachhaltig gesichert werden und Handlungsspielräume erhalten bleiben 3 . Wesentlich Faktoren waren an der Entwicklung von der Planung allgemein hin zur strategischen Unternehmensplanung 4 beteiligt: die wachsende Dynamik und Komplexität der Umweltbedingungen, die Entwicklungen in der Organisation des Unter- nehmens sowie die Fortschritte im Bereich der Planungsmethoden 5 . Er- wähnt sei auch die Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt in den 60er Jahren, die Ölkrise in 1973 und die in den 80er Jahren aufkommenden Internationalisierung und Globalisierung der Märkte 6 , sowie der Wandel von zentralen, funktionalen hin zu dezentralen „divisions“ Unternehmensstruktu- ren, die durch die Erkenntnis Chandlers: „Structure follows strategy“ 7 geför- dert wurde. Auf diese Faktoren geht der Verfasser in dieser Seminararbeit nicht intensiver ein. Als dritter Faktor galt die Weiterentwicklung des metho- dischen Instrumentariums der strategischen Planung. Um zu einer systema- 1 Vgl. Peemöller, V.H.: Controlling – Grundlagen und Einsatzgebiete S. 115 2 Vgl. Hinterhuber, H.H.: Strategische Unternehmensführung S. 36 3 Vgl. Schreyögg, G.: Unternehmensstrategie, S. 80 4 „Die strategische Unternehmensplanung ist Teil der der strategischen Führung der Unternehmung;“ vgl. Hinterhuber, H.H.: Strategische Unternehmensführung S. 35 5 Vgl. Kreikebaum, H.: Strategische Unternehmensplanung S. 30 6 Vgl. ebenda S.31 7 Vgl. ebenda S.31
2
tischen Entscheidungsvorbereitung zu gelangen, wurden in den 60er Jahren Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung eingesetzt, sowie einfache Wenn-Dann-Wirkungsmodelle herangezogen. Im verstärkten Maße wurden in den 70er Jahren Lern- und Erfahrungskurven, Portfoliomethoden und Stärken – und Schwächenanalysen angewandt 1 .
Die spezifische Aufgabe der strategischen Unternehmensplanung liegt nicht darin, Absichten und Ziele als gegeben hinzunehmen, sondern in der Schaf- fung und Erhaltung von Ertragspotentialen 2 .
Die Formulierung der Strategien erfolgt auf folgenden Ebenen:
1. Unternehmensstrategie (corporate strategy): Festlegung des Produkt-
Markt-Konzepts
2. Geschäftsfeldstrategie ( business strategy): Kostenführerschaft, Diffe-
renzierung, Nischenpolitik und Konzentration auf Schwerpunkte 3 .
3. Und in einzelnen betrieblichen Funktionalbereichen ( functional area
strategy) 4
I.2 Einordnung des Erfahrungskurvenkonzepts in die strategische Unternehmensführung
Die Unternehmensstrategie kann mit Hilfe sog. Portfolio-Matrizen abgebildet werden. Die einfachste und zugleich bekannteste dieser Matrizen, das Marktwachstum-Marktanteil-Portfolio, wurde von der Bosten Consulting Group entwickelt. Bei der Entwicklung dieser Matrize untersuchte die BCG den Erfahrungskurven-Effekt 5 . Dieser erwies sich als rationale Erklärungs- möglichkeit für die wettbewerbspolitischen und preispolitischen Vorgänge in 1 Vgl. Kreikebaum, H.: Strategische Unternehmensplanung S.32 2 Vgl. Gälweiler, A.: Unternehmensplanung S. 149 3 Vgl. Porter, M.E.: Wettbewerbsvorteile S. 38 4 Vgl. Peemöller, V.H.: Controlling. Grundlagen und Einsatzgebiete S.154-163 5 Der Erfahrungskurven-Effekt betrifft alle Kosten-Element ( Kapital., Verwaltungs-, Produktions-, Entwicklungs- und Marketingkosten) und sagt im wesentlichen aus, dass mit steigender Produktions- menge die Kosten pro Stück fallen. Vgl. Henderson, B.D.: Die Erfahrungskurve in der Unternehmens- strategie.
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Jenny Geihsen, 2005, Erfahrungskurvenkonzept - Entstehung und aktuelle Fortentwicklung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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