Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhalt
01
1.0 Einleitung
02
1.1 Einführung 02
1.2 Was ist Migration? 02
1.3 Altersbilder neu definieren 03
1.3.1 Soziale Sicherungssysteme 03
1.3.2 Veränderte Erbfunktion 04
1.3.3 Familienform und Pflege der Angehörigen 04
1.3.4 Lebenssituation 04
1.4 Ausländer in der BRD 05
2.0 Vor der Pensionierung
06
2.1 Das Arbeitsleben 06
2.2 Die Gesundheit der Arbeitsmigranten 07
3.0 Die Problematik bei und nach
der Pensionierung
09
3.1 Rückkehr in die Ursprungsheimat 09
3.2 Soziale Netzwerke 10
3.3 Die besondere Stellung der Frau 11
4.0 Dienstleistung und die Praxis
12
4.1 Inanspruchnahme von Dienstleistungen 12
4.2 In der Praxis 13
5.0 Migration in der Altenarbeit
15
5.1 Möglichkeiten der Altenhilfe 16
5.2 Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe 16
6.0 Meinungen der Migranten 17
6.1 Migranten integrieren ? 17
6.2 Zitate älterer Migranten 18
6.0 Literaturverzeichnis 22
7.0 Anhang (PPP vom Vortrag) 24
-1-
Wi ir r r ri ie ef fe en n A Ar rb be ei it ts sk kr rä äf ft te e W
1.0 Einleitung
1.1 Einführung
Mein Thema beschäftigt sich mit den vielen Migranten in Deutschland, die meist gegen Ihre Lebensplanung, in der „fremden“ Heimat alt werden und nun hier Ihren Lebensabend neu gestalten müssen.
Das Ziel in dieser Hausarbeit ist es, das Thema Migration und Altern näher zu beleuchten und einen kleinen Einblick, in das bisher recht unerforschte Gebiet der Entwicklungspsychologie, ermöglichen.
Ganz zu Anfang sollen die grundsätzlichen Dinge geklärt werden. Das heißt, „Was ist Migration?“ und „Um welchen Personenkreis handelt es sich?“. Dann soll noch der Migrationsverlauf der Einwanderer erklärt werden und eine Verbindung schaffen, warum sie es im Alter häufig schwieriger als Einheimische Pensionierte haben.
Zum Schluss möchte ich dann natürlich auch noch Lösungsansätze bieten, die eine Arbeit mir Migranten erleichtern.
1.2 Was ist Migration?
„(Migration), sozialwissenschaftlicher und politisch-historischer Begriff, der Prozesse räumlicher Bewegung von Menschen bezeichnet. In der amtlichen Statistik bezeichnet Wanderung den mit einem Umzug verbundenen Wechsel der Hauptwohnung. Die Wanderung wird unterteilt in Binnenwanderung (Wanderung innerhalb eines Gebietes) und Außenwanderung (über die Grenzen des Gebietes). Die Außenwanderung ist aus der Sicht des Ziellandes gleichbedeutend mit Einwanderung und des Herkunftslandes mit Auswanderung. Die Wanderung hat in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen und spielt quantitativ eine große Rolle (Wanderung von den nord- und schwarzafrikanischen Ländern sowie den osteuropäischen und GUS-Staaten nach Westeuropa, von Süd- und Südostasien in die Golfstaaten, von Mexiko und der Karibik sowie von Südostasien in die USA, von Indien und Indonesien nach Korea, Japan und -2- Taiwan).
Als Ursachen werden »Push«- und »Pull«-Faktoren (Druck- und Sogfaktoren) unterschieden; bei den Ersteren handelt es sich um Faktoren wie Menschenrechtsverletzungen, Bedrohungen von Minderheiten, Krieg und Bürgerkrieg, Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger, Verelendung und Umweltprobleme. Zu den Sogfaktoren zählen die Hoffnungen und Erwartungen der Individuen, gegebenenfalls auch die ihnen gemachten Versprechungen und Angebote, ebenso objektiv bessere
Ausbildungsmöglichkeiten und ein breiteres Angebot des Arbeitsmarkts.“ (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001
1.3 Altersbilder neu definieren !?
Das Alter an sich und auch das Altwerden wird in jeder Ethnie anders gesehen bzw. wahrgenommen. Migranten geraten in ein
Spannungsverhältnis, weil sie auf der einen Seite die Altersbilder ihrer Herkunftsregion verinnerlicht haben, auf der andern Seite die Muster des Alters in ihrer neuen Umgebung zu spüren bekommen. In den stark traditionellen Gesellschaften des Mittelmeerraums erlangt man mit zunehmenden Alter und Position in der Familie auch eine höhere autoritäre Stellung. Häufig ist es so, das der Familienälteste bei Entscheidungen zu fragen ist und er auch die letzte Entscheidungsdistanz ist. In der neuen Heimat (etwa in Deutschland) kann dies nur eingeschränkt zur Wirkung kommen. Spannungen sind häufig nicht zu vermeiden und der Status des alt gewordenen Menschen in der neuen Heimat, für den Migranten, in der Regel labyrinthisch. Dafür sind die folgenden Faktoren verantwortlich:
(1)
1.4 Ausländer in der BRD
(„Daten und Fakten“ der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen; 31.10.2000)
Anhand dieser Tabelle ist zu sehen, das die Migranten prozentual jünger sind als die Deutschen Mitbürger. Der Anteil Ausländischer Mitbürger ist zusammengefasst (60 Jahre und älter) 8,6%. Dies sind immer noch weniger als die 17,4% der Deutschen Mitbürger über 65 Jahren. Es ist festzustellen, das die Altersstruktur der Migrationsbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich deutlich jünger als die der einheimischen Bevölkerung ist und auch die absolute Zahl der älteren Migranten vergleichsweise niedrig ist. „Allerdings hat sich der absolute und relative Anteil älterer Migranten in den letzten Jahren bereits deutlich erhöht und vorliegenden Bevölkerungsprognosen zufolge wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren verstärkt fortsetzen.“ (Elke Olbermann 2003, S. 3) Dies bedeutet folgendermaßen, das in der Zukunft der Handlungsbedarf in diesem Sektor steigt.
Auch wenn „bezogen auf Prognosen zur ausländischen Bevölkerung besondere Unsicherheitsfaktoren zu berücksichtigen sind, kann dennoch davon ausgegangen werden, dass Aspekte des Alterns in der Migration und der Lebenslage älterer Migranten erheblich an Bedeutung gewinnen werden.“ (Elke Olbermann 2003, S. 3)
-5-
Arbeit zitieren:
Jennifer Grün, 2005, Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Das Dissidententum in der Sowjetunion nach der Stalin-Ära (1956-1985)
Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Die klassische Migrationstheorie von Hoffmann-Nowotny: Darstellung und...
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit, 30 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung interkultureller Kompetenz d...
Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Magisterarbeit, 120 Seiten
Interkulturelle Kompetenz- Eine Schlüsselqualifikation für die Fachkrä...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Diplomarbeit, 106 Seiten
Interkulturelle Kompetenz - erforderliche Kompetenz in der Jugendarbei...
Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
Seminararbeit, 30 Seiten
Inwiefern beeinflusst Armut während der Kindheit die Sozialisation bet...
Soziologie - Kinder und Jugend
Studienarbeit, 27 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Ältere Migranten aus der Türkei im deutschen Gesundheitssystem
Referat (Ausarbeitung), 31 Seiten
Quartiersmanagement: Eine adäquate Antwort auf Prozesse der Desintegra...
Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie
Hausarbeit, 36 Seiten
Migration - Segregation - Integration - Über den Einfluss sozialräumli...
Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Jennifer Grün hat den Text Anthropologie und Ethik des Alterns. Altern in der Fremden Heimat veröffentlicht
Jennifer Grün hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare