5. Institutionen des Konstellationsprodukts 45
´Doping`
5.1. Die Macht der Massenmedien 49
5.2. Recht 50
5.3. Sportmedizin 53
5.4. Dopinganalytik 57
6. Der Anti- Doping- Kampf 59
6.1. Die Aufgaben des IOC 60
6.2. Aufgabenbereiche der WADA und NADA 61
6.3. Das Doping- Kontrollsystem 63
6.4. Möglichkeiten der Dopingbekämpfung 65
seitens des Staates
7. Lösungsansätze zum Dopingproblem 69
8. Zusammenfassung 74
9. Ausblick 77
10. Literaturverzeichnis 82
11. Anhang 89
2
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
ADK Anti-Doping Kommission
AMG Gesetz über den Verkehr mit
Arzneimitteln
AZMG 8. Gesetz zur Änderung des
Arzneimittelgesetzes
Anm. Anmerkung
Bd. Band
bezügl. bezüglich
BISp Bundesinstitut für Sportwissenschaften
BRD Bundesrepublik Deutschland
BtMG Gesetz über den Verkehr mit
Betäubungsmitteln
bzw. beziehungsweise
ca. circa
d.h. das heißt
DKS Doping-Kontroll-System
DSB Deutscher Sportbund
DSHS Deutsche Sporthochschule
EPO Erythropoietin
EU Europäische Union
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
FINA Schwimmweltverband
ggf. gegebenenfalls
gen. genannt
Hrsg. Herausgeber
HGH Human Growth Hormone
3
IAF Internationaler Leichtathletikverband
IAAF International Amateur Athletic
Federation
IF Internationale Fachverbände
IOC Internationales Olympisches Komitee
Jhd. Jahrhundert
insges. Insgesamt
Kap. Kapitel
kg Kilogramm
KG Körpergewicht
l Liter
NOK Nationales Olympisches Komitee
NADA National Anti-Doping Agency
NRW Nordrheinwestfalen
n. Chr. Nach Christi Geburt
o.V. ohne Verfasser
sog. sogenannt
THG Tetrahydrogestrinon
Tab. Tabelle
UCI Internationaler Radsportverband
UN United Nations
UNESCO United Nations Educational Scientific
and Cultural Organisation
v. Chr. vor Christi Geburt
v.a. vor allem
www. World Wide Web
WADA World Anti-Doping Association
WADC World Anti-Doping Code
z.B. zum Beispiel
4
1. Einleitung
„Der große Sport beginnt dort, wo die Gesundheit endet.“ 1
(Berthold Brecht)
In den letzen zwei bis drei Jahrzehnten hatte die multiple Instrumentalisierung des Sports, durch die zunehmende Kommerzialisierung, Politisierung und Medialisierung sowie die damit zusammenhängende Anspruchsinflationierung 2 gravierende Auswirkungen für den Umgang mit Doping und den gesellschaftlichen Doping-Diskurs 3 . Verfolgt man in letzter Zeit die Pressemitteilungen, wird deutlich, dass Doping in vielen Sportarten flächendeckend angewendet wird (z.B. „Doping-Skandal im US-Sport: Dutzende Spitzensportler haben mit Designer-Drogen ihrem Muskelwachstum nachgeholfen.“ 4 ). Sowohl die Verdächtigung vieler Spitzensportler, die sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil durch Doping verschafft haben sollen, als auch die Überführung von Dopingsündern sowie deren Geständnisse 5 deuten darauf hin, dass die Berücksichtigung der Regeln und der „Olympischen Werte“ vor allem im Spitzensport kaum noch zu erkennen ist. Da die sich häufenden Doping-Skandale und Korruptionsaffären die Glaubwürdigkeit der Sportkultur ernsthaft gefährden, scheint das Sportsystem als auch die damit in Verbindung stehenden Institutionen aus verschiedenen Gründen ein Interesse daran zu haben, den gesellschaftlichen Doping- Diskurs zu wahren. Laut Gamper 6 wird somit auf der Vorderbühne der sportlichen und außersportlichen Öffentlichkeit der saubere Athlet präsentiert, auf der Hinterbühne werden jedoch in den Tiefen des Körpers unterstützende Maßnahmen eingesetzt. Aber überraschen uns Dopingmeldungen überhaupt noch? Kann man zur Ehrlichkeit überhaupt zwingen?
1 Vgl. Hobermann, J., 1994, S.9.
2 Vgl. Bette, K.-H./ Schimank, U., 1995, S. 37 f.
3 Der Begriff „gesellschaftlicher bzw. offizieller Doping-Diskurs“ beinhaltet die (Anti-) Dopingpolitik des IOCs unter der Berücksichtigung der Sportidee Coubertins. Daher werden auch alle Vorkommnisse, die mit der Charakterisierung des Dopingproblems des IOCs übereinstimmen, unter dieser Bezeichnung zusammengefasst.
4 Vgl. Süddeutsche Zeitung v. 13.05.2004, Artikel v. Kistner, T., S. 10. 5 Die deutsche Triathletin Nina Kraft gesteht das Dopingmittel EPO eingenommen zu haben, als sie, nachdem sie den legendären „Ironman“ auf Hawaii gewonnen hatte, positiv getestet wurde. -Vgl. Süddeutsche Zeitung v. 12.11.2004, Artikel v. Bühler, K., S. 36. 6 Vgl. Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 101.
5
In unserer Gesellschaft ist sowohl die Beeinflussung des körperlichen und geistigen Allgemeinzustandes bereits salonfähig als auch in deren Arbeitswelt die von den „Halbgöttern in Weiß“ verordneten Mittel zur Leistungssteigerung zur Normalität geworden. Kann es dann überhaupt noch verwundern, dass Leistungssportler, deren Karrieren insbesondere von ihrer Leistung abhängen, von medizinischer Hilfe „jeder“ Art Gebrauch machen? Genau hier setzt die vorliegende Arbeit an. Angeregt durch die zahlreichen Doping-Fälle der vergangenen Jahre (wie z.B. Ben Johnson, Johann Mühlegg und Marion Jones), soll diese Arbeit die Logik und Mechanismen der bestehenden Dopingproblematik beleuchten als auch eine soziologische Analyse aufzeigen. Weiter gilt es zu prüfen, wie wirksam die aktuelle Dopingbekämpfung tatsächlich ist und es sollen seriöse Lösungsstrategien aufgezeigt werden.
Darüber hinaus stellt die vorliegende Arbeit den Versuch dar, eine Alternative zum bestehenden Denkschema im Problem Doping darzulegen. Die Frage ob wirklich der Athlet die alleinige Schuld für sein Vergehen trägt, oder ob Doping in der Summe verschiedenster beeinflussender Umweltfaktoren für eine bestimmte Sparte von Menschen unserer Gesellschaft einen Zwang darstellt, bestärkte das Interesse an einer Untersuchung.
1.1. Struktureller Überblick
Immer dann, wenn es wieder einmal an der Zeit zu sein scheint, neue Wege in der Dopingbekämpfung einzuschlagen, wird früher oder später über Reformen von Kontrollmethoden und Verschärfungen der Bestrafungsverfahren nachgedacht. Selten allerdings kommen wirklich strukturelle Veränderungen ins Kalkül.
Zu Beginn der Arbeit soll eine kurze Begriffsbestimmung vorgenommen werden, wie sich das Wort „Doping“ entwickelt hat. Hierbei werden auch die verschiedenen Definitionsansätze bis zur aktuellen Definition berücksichtigt. Um einen physiologischen Einblick in die Dopingproblematik zu gewährleisten, werden kurz die Eigenschaften und Folgeschäden von bestimmten Dopingsubstanzen dargestellt. Voraussetzung für die Analyse und Interpretation des Themas ist ein (historisches) Verständnis. Daher wird ein Überblick über die Geschichte des gesellschaftlichen Doping-Diskurses gegeben.
6
Dieser geht auf die Ideen Pierre de Coubertins zurück und wird, wie erläutert wird, in der heutigen Zeit vom IOC und den damit verbundenen Institutionen instrumentalisiert. Gleichsam wird das damit eng verknüpfte Thema der (Sport-) Ethik angesprochen, weil Doping gegen die Ethik des Sports verstößt und somit der moralische Zustand der Gesellschaft widergespiegelt werden kann.
Das strukturelle Fundament der Arbeit bildet die Analyse der verschiedenen sozialen Subsysteme sowie die Untersuchung der Einflussgrößen bzw. Institutionen des Konstellationsprodukts 7 „Doping“. Nach Ansicht des Verfassers sind diese für das Entstehen von Doping verantwortlich bzw. an der Behinderung einer Problemlösung maßgeblich beteiligt. Zum einen ist dies das im System Hochleistungssport agierende soziale Gefüge aus Athlet, Funktionär und der Sport konsumierenden Gesellschaft. Zum anderen sind es die Institutionen des Dopings wie z.B. die Massenmedien, deren Position zum Thema Doping zwiespältig zu sein scheint. Ferner werden Einfluss und Positionen des Rechts, der Sportmedizin und der Dopinganalytik untersucht. Hierbei soll ein Einblick in die verschiedenen Machtkonstellationen gegeben werden; weiter soll geprüft werden, welche Vorgehensweisen dazu eingesetzt werden, um die Einhaltung des offiziellen Doping- und Sportdiskurs vorzutäuschen.
Dass diese sozialen Subsysteme und das massenmediale Selbstverständnis einen idealen Nährboden für betrügerisches Vorgehen bieten, soll in dem ebenso bedeutenden Aspekt der Dopingbekämpfung verdeutlicht werden. Welche Anstrengungen werden unternommen um das Dopingphänomen einzudämmen und einen möglichst fairen Leistungssport zu gewährleisten? Anschließend wird versucht, den Stand des aktuellen deutschen Kontrollsystems im Kampf gegen Doping zu skizzieren. Es soll ein Überblick über die Maßnahmen des Olympischen Komitees und der Anti-Doping-Agenturen sowie die Möglichkeiten seitens des Staates zur Bekämpfung der Dopingsituation gegeben werden.
Gleichwohl angesichts der Reichweite und Komplexität des Dopingproblems keine absehbare Lösung zu erwarten ist, sollen abschließend Lösungsstrategien zum verbesserten Kampf gegen Doping aufgezeigt werden.
7 Die „dopingerzeugende Konstellation“ bilden v.a. Athleten, Trainer, Funktionäre, Sportärzte, Sponsoren, Journalisten und Zuschauer.-Vgl. Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 108.
7
Die Arbeit schließt nach der Zusammenfassung mit einem Ausblick ab, in dem eine Dopingfreigabe diskutiert wird und eine Zukunft des Dopings im Sport aufgezeigt werden soll.
2. Doping
2.1. Begriffsbestimmung „Doping“
Über die Entstehung und Bedeutung des Dopingbegriffs existiert keine Einheitlichkeit. Bis heute gibt es noch keine Definition, die alle Probleme umfaßt. Daher gibt es eine große Auswahl verschiedener Definitionsansätze. „Doping hat sich im Sport historisch durchgesetzt wie andere Formen der Leistungssteigerung in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch. Mit stimulierenden Stoffen wie Koffein, Alkohol und Giften begann es.“ 8 Der Begriff `Doping` ist noch nicht alt. „1869 taucht in einem englischen Wörterbuch zum ersten Mal das Wort `Doping` auf, womit eine Mischung von Opium und narkotisierenden Drogen bezeichnet wird, die für das Dopen von Pferden Verwendung finden soll. Die Wurzeln des heute so gebräuchlichen Wortes lassen sich auf einen von eingeborenen „Kaffern“ im südöstlichen Afrika gesprochenen Dialekt zurückführen, der dann in die Burensprache übernommen wurde. Unter dem Wort `Dop` verstand man damals einen landesüblichen schweren Schnaps, der bei Kulthandlungen der „Kaffer“ als `Stimulans` verwendet wurde. Der Begriff wurde dann erst später auch auf andere allgemein stimulierende Getränke ausgedehnt“ 9 und „[..] von den Engländern in den Turfsport eingeführt. Wahrscheinlich hat das Pferdedoping wie auch das Doping der Hunde entscheidend bei der Verbreitung im Sport mitgewirkt. Dabei waren Manipulationen an Pferden immer schon verboten und wurden sehr streng, zum Teil mit dem Tode bestraft.“ 10 In der darauf folgenden Zeit wurde der Begriff `Doping` zum Synonym für eine manipulierte betrügerische Leistungssteigerung. Eine nähere Betrachtung der Definition von Doping findet im folgenden Abschnitt statt.
8 Wörtlich zitiert aus Krauß, M., 2000, S.18 9 Fast wörtlich zitiert aus Donike, M., 1986, S. 5.
8
2.2. Definitionsansätze
Vorab stellt sich die Frage: Was ist Doping? Ein Dopingverstoß liegt vor, wenn eine der verbotenen Substanzen im Körper des Athleten gefunden wird, der Athlet eine verbotene Technik benutzt oder der Sportler eine Dopingkontrolle verweigert.
Bislang wurden zahlreiche Versuche unternommen, Doping zu definieren, wobei sich immer wieder Probleme bei der juristischen Eingrenzung und einer verständlichen Formulierung ergaben. Auch die Übersetzungsschwierigkeiten auf internationaler Ebene, die unter Umständen weitere unerwünschte Interpretationsmöglichkeiten zuließen, tragen zu der außerordentlichen Komplexität des Sachverhalts bei. Die ersten Doping-Definitionen 11 , die primär einen ethischen Anspruch verfolgten, litten daher in erster Linie an mangelnder Praktikabilität. Ein Beispiel für eine Definition mit hohem ethisch-moralischen Anspruch ist die Definition des Europarats von 1963 (Komitee für außerschulische Erziehung):
„Doping ist die Verabreichung oder der Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf. Außerdem müssen verschiedene psychologische Maßnahmen zur Leistungssteigerung des Sportlers als Doping angesehen werden.“ 12 Diese Definition bleibt für eine Dopingregel und ihre Kontrolle jedoch uneffektiv, da sie Sachverhalte, die einen kontrollierbaren Regelverstoß darstellen, nicht eindeutig und klar definiert. 13
Die ersten Listen 14 wurden 1967 von internationalen Fachverbänden aufgestellt. Die Substanzen Amphetamin und Anabolika beherrschen seit Ende der fünfziger und sechziger Jahre die Dopingdefinition.
10 Fast wörtlich zitiert aus Prokop, L., 1992, S. 144.
11 Diese werden auch als Wesensdefinitionen bezeichnet, da durch deren abstrakten Begrifflichkeiten, keine Trennlinie zwischen legitimen bzw. illegitimen Verhalten gezogen werden kann. Sie zielt auf die allgemeine intakte Sportmoral ab. -Vgl. Bette, K.-H./ Schimank, U., 1995, S. 155.
12 Wörtlich zitiert aus Donike, M., 1996, S.1.
13 Vgl. http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/01_main.html Zugriff: 10.09.2004.
14 Diese sog. enumerativen Definitionen lösten die Wesensdefinitionen ab. Die Listung aller verbotenen Substanzen, eingeteilt in Wirkstoffgruppen und Methoden, sollte die rechtliche
9
Durch die im Laufe der Zeit immer fortschreitende Entwicklung neuer Substanzen und Methoden wie z.B. der Einsatz von Testosteron, Wachstumshormonen (wie z.B. Tetrahydrogestrinon (THG)), Erythropoietin (EPO) und Gendoping führte zu einer umfassenderen Problematik.
Eine zunehmende Praxisorientierung wird deutlich in den vom Hauptausschuss des DSB konzipierten Rahmenrichtlinien von 1970, die bis heute etliche Male aktualisiert wurden. Wesentliches Merkmal des Dopings ist demnach: ..[...] der Versuch der Leistungssteigerung durch die Anwendung (Einnahme, Injektion oder Verabreichung) von Substanzen der verbotenen Wirkstoffgruppen oder durch die Anwendung verbotener Methoden. 15 Die pragmatische Definition des Dopings, verabschiedet von der Medizinischen Kommission des IOC galt bis Ende 2003 und lautete: Doping ist die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden. 16 Diese Regeln hatten fast alle internationalen Sportfachverbände in ihre Dopingbestimmungen einfließen lassen bzw. vollständig übernommen. Als Folge der Weltkonferenz gegen das Doping 1999 wurde ein unabhängiges Anti-Doping-Regelwerk (Welt- Anti- Doping Code) geschaffen und eine Welt-Anti-Doping Agentur (WADA) eingerichtet.
Die WADA hat versucht, die Doping-Definition neu zu formulieren und gibt dabei erstmals ein relativ umfangreiches Regelwerk ab. Seit dem 01.01.2004 gilt die Doping-Definition der WADA, womit das bisherige Reglement des IOC erweitert wurde. Die verschiedenen Abschnitte der Definition sind im Artikel 1 und 2 des WADC festgehalten 17 .
Mit der Übernahme des Dopingkontrollsystems durch die WADA wurde ebenfalls die Verbotsliste neu gestaltet. Bestandteil dieses Übereinkommens ist als Anhang
Markierung eines allgemeinen Moralkonsensus ersetzen. -Vgl. Bette, K.-H./ Schimank, U., 1995, S. 158.
15 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG (2004).
16 Donike, M./ Rauth, S., 1996, S.2.
17 Siehe Anhang Abb. 1.; wörtlich zitiert aus Schänzer, W., 2004, S. 3.
10
A die Liste der verbotenen Wirkstoffe und Methoden. Zur Aufnahme in die Liste muss ein Wirkstoff oder eine Methode zwei der folgenden drei Kriterien erfüllen: 1) Die sportliche Leistung kann gesteigert werden 2) Es besteht ein gesundheitliches Risiko 3) Es liegt ein Verbot gegen den Geist des Sports vor. (Vgl. http:// www.bisp.de/aktuelles/ Dopingbekaempfung/verbotene_stoffe.htm). Auf diese Liste nimmt das Arzneimittelgesetz (siehe Kap.6.4.) im § 6a Bezug, das ein Dopingvergehen strafrechtlich verfolgt.
Die Regel der WADA ähnelt von der Grundaussage der bisherigen Regel des IOC (siehe S. 10).
Die seit dem 26.03.2004 in Kraft getretene aktuelle Liste der verbotenen Wirkstoffgruppen und Methoden soll nun anhand einiger Beispiele erläutert werden. Es wird auch ein kurzer Überblick über die eingeschränkt zugelassenen Substanzen gegeben. 18
I. Verbotene Wirkstoffgruppen 19 :
S1) Stimulantien
S2) Narkotika S3) Cannabinoide S4) Anabole Wirkstoffe S5) Peptidhormone
S6) Beta-2-Agonisten* (s. S.13)
S7) Substanzen mit anti-estrogener Wirkung S8) Maskierende Substanzen**
18 Inzwischen wurde von der WADA eine neue Verbotsliste verabschiedet, die am 01.01.2005 in Kraft treten soll. Gegenüber der Liste von 2004, wird u.a. die Verwendung von kortisonhaltigen Cremes oder Tropfen zur lokalen Anwendung nicht mehr anzeigepflichtig sein. Dafür muss die Behandlung von Medikamenten mit Beta-2-Antagonisten, die gegen Asthma eingesetzt werden, angemeldet werden. Verboten wird zudem die Benutzung des Maskierungsmittels Finasterid. -Vgl. http://www.sportrechturteile.de/News/news3874.html. Für die genaue Listung siehe Anhang Abb. 2.
19 Das Verbot für die unter I. genannten Wirkstoffgruppen gilt generell für die Wettkämpfe, während für die Trainingsphasen nur die Substanzen aus den Gruppen S4 - S8 verboten sind. Bei der Gruppe S6* gilt dies jedoch nur für Clenbuterol und Salbutamol bzw. für Salbutamol nur, wenn die Konzentration im Urin > 1000ng/ml ist.
11
S9) Corticosteroide
**unter dieser Gruppe werden u.a. nun alle Diuretika aufgelistet
II. Verbotene Methoden
M1) Verbesserung des Sauerstofftransports
M2) Pharmakologische, chemische und physikalische Manipulationen M3) Gendoping
III. Verbotene Substanzen in speziellen Sportarten
P1) Alkohol
P2) Beta-Blocker P3) Diuretika***
***grundsätzlich sind alle Diuretika unter S8 als maskierende Substanzen verboten. Für spezielle
Sportarten mit Gewichtsklassen gelten weitere Regeln.
IV. Spezifizierte Substanzen
Substanzen unter diesem Punkt können aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit und weiten Verbreitung in medizinischen Produkten unter Umständen unbeabsichtigt verwendet werden. Ein Dopingverstoß kann in diesem Fall zu einer reduzierten Sanktion führen.
Stimulanzien: Ephedrin, L-Methylamphetamin, Methylephedrin Cannabinoide
Inhalierte ß2-Agonisten (Ausnahme Clenbuterol) Diuretika (nicht für Sportarten unter P3) Maskierende Substanzen: Probenezid Beta-Blocker Alkohol
Die Definition der WADA wird in Verbindung mit den verbotenen Wirkstoffen und Methoden als richtungsweisend betrachtet. Geringfügige Abweichungen von dieser Regel gibt es bei den einzelnen Fachverbänden wie z.B. bei der IAAF (International Amateur Athletic Federation).
12
Aus medizinischen Gründen müssen demnach Stimulanzien und Narkotika während der Trainingsphase zur Therapie erlaubt, aber vor dem Wettkampf früh genug abgesetzt werden. Für Ärzte, Trainer und Sportler ist es jedoch oft schwierig zu überprüfen, ob das jeweilige Medikament einen verbotenen Wirkstoff enthält; daher hat die ADK des Deutschen Sportbundes eine „Positivliste“ erstellt. In dieser werden Medikamente angegeben, die Sportler benutzen dürfen, ohne mit den Dopingbestimmungen in Konflikt zu geraten. 20 Zusammenfassend ist festzustellen, dass trotz allen Änderungen das Dilemma bestehen bleibt, das Arthur Porrit bereits 1965 erkannte: „Doping zu definieren ist sehr schwierig, wenn gar unmöglich, und dennoch weiß jeder, der Leistungssport betreibt oder der Dopingmittel verabreicht, genau was es bedeutet“ 21 . Ferner stehen die Dopingdefinitionen und -listen, die sich gerne objektiv und naturwissenschaftlich begründen, für eine Norm, die nur im gesellschaftlichen Diskurs entsteht und durch den Diskurs ständig verändert wird. 22 Um die Dopingproblematik und deren Auswirkungen deutlich zu machen und um vorab auf die Notwendigkeit einer wirkungsvollen Dopingbekämpfung aufmerksam zu machen, wird im Folgenden auf die physiologischen Eigenschaften von Dopingsubstanzen eingegangen.
2.3. Dopingsubstanzen - Eine physiologische Analyse
Immer häufiger stellen Dopingsubstanzen für Sportler eine Handlungsstrategie dar, die die eigenen Erfolgschancen zu erhöhen und das Verletzungsrisiko zu reduzieren verspricht 23 . Durch die Anwendung von Dopingmitteln und -methoden wird jedoch nicht immer eine Leistungssteigerung erzeugt, sondern nicht selten gesundheitliche Risiken, die unter Umständen ernst zu nehmende Gesundheitsschäden beim Sportler hervorrufen können.
20 Vgl. Schänzer, W., 2004, S.5.
21 Vgl. Krauß, M., 2000, S. 19.; Darüber hinaus wurde durch die enumerativen Listen zwar eine Erleichterung bei der strafrechtlichen Verfolgung, sowie die Sicherheit und Rechenschaftsgrundlage bei Verurteilungen und Sanktionen geschaffen; dennoch unterstützen sie gerade durch das Aufstellen der verbotenen Wirkstoffgruppen, die Suche nach Schlupflöchern u. damit nach „erlaubten“ Dopingsubstanzen. -Vgl. Bette, K.-H./ Schimank, U., 1995, S. 163. 22 Vgl. Artikel: „Reine Vernunft und gedopte Körper“ v. Krauß, M. in Jungle World v. 03.09.2003 -Vgl. http://www.extrem-bodybuilding.de, Zugriff: 13.11.2004. 23 Vgl. Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 99.
13
Laut Voy 24 muss jedem, der im oder für den Sport tätig ist, klar sein, dass es keine Medikamente gibt, die als Doping nutzbar und frei von schädlichen, unerwünschten Nebenwirkungen sind.
Um aufzuzeigen, dass die Gesundheit tatsächlich dort „endet“ wo der Sport beginnt 25 und mit welchen enormen gesundheitlichen und sozialen Risiken die Einnahme von Dopingsubstanzen verbunden ist, sollen die nachfolgenden, auf der Dopingliste der WADA stehenden, verbotenen Wirkstoffgruppen kurz hinsichtlich ihrer Wirkungen und Nebenwirkungen dargestellt werden. Die Gruppe der anabolen Wirkstoffe werden aufgrund ihrer gravierenden Nebenwirkungen detaillierter betrachtet.
1. Stimulanzien
Amphetamin, Ephedrin, Kokain und Koffein gehören zu den bekanntesten Stimulanzien. Von ihrer Struktur her leiten sie sich von den Catecholaminen Adrenalin und Noradrenalin ab und werden aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung als klassisches Dopingmittel bezeichnet. 26 Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Stimulanzien werden im Folgenden exemplarisch anhand des Wirkstoffs Amphetamin dargestellt. Wirkungen des Amphetamins
Die Stimulanzien vom Amphetamintyp versetzen, ähnlich wie die Catecholamine Adrenalin und Noradrenalin, den Körper in die Lage, eine höhere Leistung zu vollbringen. Es kommt zu einer verbesserten Atmung und Sauerstoffaufnahme durch die Erweiterung der Bronchien und zu einem verbesserten Sauerstofftransport durch die Erhöhung der Herzkraft sowie der Herzfrequenz. In der Leber und Muskulatur werden Glycogen verstärkt zu Glucose abgebaut und in der Fettzelle Fette zu Fettsäuren gespalten. In der Muskelzelle liefern sowohl Glucose als auch Fettsäuren die nötige Energie zur Aufrechterhaltung der körperlichen Arbeit. Die Wirksamkeiten vom Amphetamintyp ist wissenschaftlich nachgewiesen. Sie zeigen positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit, insbesondere im ermüdeten Zustand. 27
24 Vgl. Voy, R., 1991, S. 9.
25 Vgl. Satz v. Berthold Brecht in der Einleitung, Kap.1.
26 Vgl. Clasing, D., 1999, S.49f.; ferner Hollmann, W./ Hettinger, T., 1990, S. 539.
27 Vgl. Schänzer, W., 2004, S. 8.
14
Nebenwirkungen
In hoher Dosierung können Psychosen, Halluzinationen und schwere psychische Abhängigkeit auftreten. Diese Nebenwirkungen ähneln stark den Wirkungen des Noradrenalins, d.h. es kommt zum Blutdruckanstieg durch eine Verengung der Blutgefäße in der Peripherie. Der Körper kann diesen Zustand nicht gegenregulieren und wird daher überhitzt. So besteht aufgrund des Anstiegs von Blutdruck und Herzfrequenz bei gleichzeitig verringerter Durchblutung der Haut ein überhöhtes Hitzschlag-Risiko, wobei sich das Hinzutreten von Hitze oder Höhe lebensbedrohlich auswirken kann. 28 Zudem wird bei sportlicher Leistung die Ermüdungsschwelle angehoben, wodurch die sog. „geschützte Reserve“ angegriffen wird. Es waren die legendären „Radrennfahrer-Dopes„ (Amphetamin, Fenetyllin, Methylphenidat u.a.), aus denen zahlreiche Todesfälle resultierten. 29
2. Peptidhormone
Peptidhormone werden seit den 80er Jahren im Sport zu Dopingzwecken verwendet und wurden 1989 erstmals auf die Dopingliste-Liste gesetzt. Zu den Peptidhormonen und seinen analog wirkenden Substanzen zählen u.a. das menschliche Wachstumshormon HGH und das Erythropoetin (EPO). Bei den Peptidhormonen handelt es sich um körperidentische Hormone, d.h. sie werden auch vom menschlichen Organismus produziert. 30 Im Folgenden werden die Wirkungen und Nebenwirkungen der Peptidhormone exemplarisch anhand des Wirkstoffs EPO dargestellt. Wirkung von EPO
Erythropoetin ist ein Glykoproteidhormon, das in der Niere (-ca. 90% in der Niere, -ca. 10% in der Leber) gebildet wird und in den Knochenmark-Stammzellen die Ausreifung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) stimuliert. 31 Dieses führt zu einer Erhöhung der Bildungsrate an Erythrozyten. Athleten, v.a. Ausdauersportler, erhoffen durch EPO eine Zunahme der Erythrozytenzahl im Blut, woraus ein verbesserter Sauerstofftransport und damit verbunden eine erhöhte Ausdauerleistung resultieren kann.
28 Vgl. Clasing, D., 1992, S. 49.
29 Vgl. Schänzer, W., 2004, S. 8.
30 Vgl Schänzer, W. in Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 191ff. 31 Vgl. Clasing, D./Müller, R., K., 2001, S. 38.
15
Nebenwirkungen
Insbesondere bei hoher Dosierung über längere Zeit können bei unkontrollierter Anwendung von EPO erhebliche Nebenwirkungen auftreten. Der ständige Anstieg der Erythrozytenanzahl (Hämatokrit) führt zu einer Verschlechterung der Blutviskosität, Erhöhung des Blutdruckes und der Thrombosegefahr. 32 Sowohl das Gehirn (Schlaganfall) als auch der Herzmuskel (Infarkt) können hiervon betroffen sein, was die Anwendung von EPO lebensgefährlich macht. 33
3. Anabol androgene Steroidhormone (Anabolika) 34
Der Zusatz anabol verweist auf die aufbauende Wirkung (Eiweißstoffwechsel) und androgen auf die Zuständigkeit für die Ausbildung der sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale, was einer anabolen Wirkung auf die Sexualorgane entspricht. Die androgene und die anabole Wirkung ist daher nur dem Ort nach aber nicht im Wesen von einander zu trennen. 35
„Die Anabolika gehören zu den beliebtesten Dopingmitteln im Sport.“ 36
Physiologische Wirkungen
Durch die Anwendung von Anabolika wird die Konzentration der Fetteiweiße mit hoher Dichte (HDL = high density lipoprotein) im Blutplasma erniedrigt, während die Fetteiweiße mit geringer Dichte (LDL = low density lipoprotein) sich erhöhen. Damit erhöht sich der Quotient aus LDH zu HDL, was als Risikofaktor zur Entstehung von Arteriosklerose bis hin zum Herzinfarkt angesehen wird.
Wirkungen exemplarisch für das Testosteron
Anabolika sind Abkömmlinge und „Verwandte“ des Testosterons 37 . Demzufolge besitzt dieses wichtigste männliche Sexualhormon, ebenso androgene als auch anabole Wirkungen.
Einige dieser beobachteten androgenen Wirkungen sind:
32 Vgl. http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/02_main.html; Zugriff : 19.09.2004.
33 Vgl. Hollmann, W./ Hettinger, T., 1990, S. 539.
34 Seit 1993 ist die Gruppe der anabolen Wirkstoffe unterteilt in a) anabol androgene Steroidhormone (z.B.: Metandienon, Testosteron) und in b) ß2-Agonisten (z.B. Clenbuterol)-Vgl. Schänzer, W. in Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 191ff. 35 Vgl. Clasing, D., 1992, S. 42.
36 Vgl. die Anabolika Übersicht bei Zittlau, D., S.74 ff.
16
- Peniswachstum
- Wachstum und Entwicklung der Prostata
- Vertiefung der Stimme
- Zunahme der Talgbildung der Talgdrüsen Zu den anabolen Wirkungen zählen u.a.:
- Zunahme der Skelettmuskelmasse
- Zunahme der Hämoglobinkonzentration
- prozentuale Abnahme des Körperfetts
- verstärkte Calciumaufnahme der Knochen Es ist über die Wirksamkeit der anabol androgenen Steroide bei Leistungssportlern kontrovers diskutiert worden. Aus ethischen Gründen sind gezielte wissenschaftliche Studien nicht durchführbar. Dennoch zeigten einige durchgeführte Studien bei den Männern leistungssteigernde Effekte. Bei den Frauen ist die Wirkung von Anabolika jedoch höchst umstritten. 38 Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen des Anabolikadopings sind so weitreichend und von existentieller Bedeutung, dass es im Fall eines verordneten Dopings vor dem Gesetz als Körperverletzung geahndet wird. Die gesundheitlichen Folgen der Einnahme von Anabolika sind ausgesprochen vielfältig und in hohem Maße von der Dauer und Häufigkeit der Anwendung abhängig. Typische körperliche Begleiterscheinungen sind die Verminderung des HDL- Cholesterins mit der Gefahr der Gefäßverkalkung, 39 die Verminderung der Spermienbildung bis hin zur Unfruchtbarkeit, Gynäkomastie (Brustwachstum beim Mann), 40 Auflösungserscheinungen der Muskeln und Sehnen, Prostata- und Leberschäden, Akne, erhöhte Aggressivität sowie Persönlichkeitsstörungen, Depressionen und Störungen der Libido.
Erheblich gravierender sind die Folgen der Anabolikaanwendung bei Frauen. Neben den bereits erwähnten Folgen kann bei ihnen eine Vermännlichung (Virilisierung) auftreten.
Typisch hierfür ist eine übermäßige Gesichts- und Körperbehaarung, tiefere Stimmlage, androgener Haarausfall, Klitorishypertrophie sowie
37 Vgl. Butz, K./ Icheln, D., 2002, S. 69.
38 Vgl. Schänzer, W., 2004, S. 20.
39 Vgl. Kutscher, E./ Lund, B./ Perry, P., 2002, S. 285-S. 291f.
17
Menstruationsstörungen. 41 Bei Personen mit noch nicht ausgereiftem Skelettsystem, d.h. bei Kindern und Jugendlichen, können sich die Wachstumsfugen vorzeitig schließen und es kann zu einem irreversiblen Wachstumsstillstand kommen. 42
Folglich sind die Schädigungen bei Frauen, Kindern und Jugendlichen weitaus gravierender als bei Männern.
Im Hinblick auf den Konsum von Dopingsubstanzen erscheint aufgrund der dargestellten schwerwiegenden Nebenwirkungen besorgniserregend, dass selbst die extremsten Negativbeispiele nicht beachtet werden, und dass viele Sportler diese gesundheitlichen und sozialen Risiken sowohl verdrängen als auch in einer Art Kamikaze-Mentalität in Kauf nehmen. 43 Gerade aus diesen Gründen muss eine Verabreichung dieser Substanzen, selbst unter ärztlicher Kontrolle, unterbunden werden. Viele schrecken jedoch nicht davor zurück, Medikamente einzunehmen, die noch nicht mal als solche zugelassen sind und deren Wirkungen und Nebenwirkungen noch nicht hinreichend erforscht und überprüft worden sind. Darüber hinaus werden meistens mehrere Medikamente zusammen eingenommen oder verabreicht (Polymedikation), deren Wechselwirkungen untereinander häufig unbekannt und/ oder unvorhersehbar sind. 44 Dadurch dass in einzelnen Sportarten die Dosierungen weit über den therapeutisch vertretbaren Dosen liegen, gefährden die Athleten in einem noch höheren Maße ihre eigene Gesundheit. Um Rückschlüsse auf die heutige Entwicklung des Dopings und die Dopingpraxis ziehen zu können, wird im Weiteren ein historischer Rückblick gegeben.
3. Der gesellschaftliche Doping- Diskurs
- Ein Rückblick
Das antike Wettkampfwesen war schon von fragwürdigen sportlichen und medizinischen Praktiken geprägt und die Sportler der Antike verzichteten ebenso wenig wie die heutigen Athleten auf die Anwendung von Mitteln und Methoden
41 Vgl. Clasing, D., 1992, S. 58ff.
42 Vgl. Hollmann, W./ Hettinger, T., 1990 , S. 538.
43 Vgl. Gamper, M./ Mühlethaler, J./ Reidhaar, F., 2003, S. 100.. Laut Umfragen der Zeitschrift Sports Illustrated, sind sogar 15 Prozent der Athleten bereit, 5-10 Jahre ihres Lebens für eine Olympische Medaille zu opfern, trotz enormer körperlicher Risiken -Vgl. hierzu: http://www.sasi.co.za; Zugriff: 19.10.2004.
18
Arbeit zitieren:
Elisabeth Uta Meyer, 2005, Der gesellschaftliche Doping-Diskurs - Analysen zum Dopingproblem und mögliche Lösungsstrategien, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Didaktisch-methodische Vermittlung von Beinschwungbewegungen am Beispi...
Sport - Sportarten: Theorie und Praxis
Hausarbeit, 24 Seiten
Techniklernen - Entwicklung spieltechnisch-taktischer Grundfertigkeite...
Ballannahme/-abgabe und Ballha...
Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
Seminararbeit, 21 Seiten
Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Soziologische Dimensionen des Dopings - Lösungsstrategien betrugfreien...
Examensarbeit, 102 Seiten
Neue Erkenntnisse in der Forschung zur Frage: Was ist eigentlich ein K...
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Seminararbeit, 19 Seiten
"Die Ritterburg - Wir lernen die Teile der Burg kennen" als...
Unterrichtsentwurf, 23 Seiten
Sport als Mittel sozialer Distinktion
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Seminararbeit, 13 Seiten
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Hausarbeit, 31 Seiten
Die Kreuzzüge - ein historischer Abriss
Eine Darstellung von Gründen, ...
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Hausarbeit, 17 Seiten
Geschichtsdidaktischer Unterrichtsentwurf - Exkursion zu Burg Greifens...
Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik)
Hausarbeit, 18 Seiten
Training mit sozial unsicheren Kindern nach Petermann und Petermann
Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 13 Seiten
Troia bei Homer und in der historischen Realität
Gab es das Troia der Ilias wir...
Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Forschungsarbeit, 22 Seiten
Doping im Freizeit- und Breitensport
Eine empirische Studie unter b...
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Bachelorarbeit, 51 Seiten
Kritische Aspekte einer konstruktivistischen Didaktik
Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Hausarbeit (Hauptseminar), 21 Seiten
Doping - zum Zusammenhang von Kommerzialisierung und Leistungsmaximier...
Examensarbeit, 173 Seiten
Maria Montessori: Erziehungsbegriff, Umgebung, Material, Erzieher
Pädagogik - Geschichte der Päd.
Hausarbeit, 13 Seiten
Der Zusammenhang von Armut und Gesundheit
Soziologie - Medizin und Gesundheit
Hausarbeit (Hauptseminar), 19 Seiten
Elisabeth Uta Meyer hat den Text Der gesellschaftliche Doping-Diskurs - Analysen zum Dopingproblem und mögliche Lösungsstrategien veröffentlicht
Elisabeth Uta Meyer hat einen neuen Text hochgeladen
Die Moral im Spitzensport Doping und mögliche Alternativen
STH, Steroide, EPO, Pro-Hormon...
Franz Mares
Ökonomische Analysen zu den Effekten von Aufsichtsrats- und Betriebsra...
Schmollers Jahrbuch, 131. Jg. ...
Joachim Wagner
Rational Choice: Theoretische Analysen und empirische Resultate
Festschrift für Karl-Dieter Op...
Andreas Diekmann, Klaus Eichner, Peter Schmidt, Thomas Voss
Cours d'analyse de l'École Royale Polytechnique. I partie. Analyse alg...
Augustin-Louis Cauchy
Doping - von der Analyse zur Prävention
Vorbeugung gegen abweichendes ...
Andreas Singler, Gerhard Treutlein
The Ethics of Doping and Anti-Doping: Redeeming the Soul of Sport?
Moller Verner, Verner Mller, Verner Moller
0 Kommentare