Inhaltsverzeichnis
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1. Einführung: Was ist Gesprächstherapie? 3
2. Gründungsvater Carl Rogers. 4
3. Rogers´ Menschenbild und Persönlichkeitstheorie. 5
4. Idee der Gesprächstherapie. 7
5. Therapievoraussetzungen und -ziele. 8
5.1 Therapievoraussetzungen. 8
5.2 Therapieziele. 8
6. Therapeutenverhalten und Therapiesituation. 9
6.1 Therapeutenverhalten. 9
6.2 Therapiesituation. 10
7. Konkrete Verfahren der Gesprächstherapie. 11
8. Grenzen der Gesprächstherapie. 12
9. Schlussbetrachtungen. 14
10. Quellennachweise. 15
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1. Einführung: Was ist Gesprächstherapie?
Die Gesprächstherapie ist ein im deutschen Sprachgebrauch mehrdeutig verwendeter Begriff. Umgangssprachlich betrachtet ist eine Form der Psychotherapie gemeint, bei der das Gespräch im Vordergrund steht oder es handelt sich um die sogenannte Gesprächspsychotherapie, die auch Klientenzentrierte Psychotherapie genannt wird (vgl. www.wikipedia.de). Bei dieser Form steht das Gespräch nicht nur als entlastendendes „Forum“ des Klienten im Vordergrund, sondern vielmehr der Versuch des Therapeuten, eine an der Lebenswelt des Klienten orientierte umfassende Hilfestellung zu leisten.
Die Gesprächspsychotherapie ist eines der ältesten therapeutischen Verfahren der humanistischen Psychologie und wurde vom Psychologen Carl R. Rogers Ende der ´30er Jahren entwickelt (vgl. Stimmer, S. 277). Ursprünglich nannte er seine psychotherapeutische Methode Nichtdirektive Psychotherapie, später Klientenzentrierte Psychotherapie, und heute sprechen manche von Personzentrierter Psychotherapie.
In Deutschland spricht man meist von Gesprächspsychotherapie, wenn das heilkundliche Behandlungsverfahren gemeint ist. Diesen Namen hat der Hamburger Psychologie-Professor Reinhard Tausch eingeführt. Verschiedene Namen sind zwar einerseits lästig und auch verwirrend, zugleich aber erzählen sie bereits etwas über die Geschichte des Verfahrens und über die dahinter liegende Idee.
Die Gesprächstherapie macht den Klienten vom Objekt zum Subjekt therapeutischer Bemühungen, indem sie ihm die Fähigkeit zuschreibt, seine Probleme selbst lösen zu können und den Therapeuten als sog. „Geburtshelfer“ für die Selbstheilungskräfte des Individuums ansieht.
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Hierbei ist die Hauptstrategie die Schaffung einer helfenden Beziehungeines „sozialen Klimas“, in dem sich der Therapeut emphatisch, wertschätzend und kongruent seinem Klienten gegenüber verhält (vgl. Stimmer, S. 277).
Die Gesprächstherapie ist rein verbal orientiert und begann als Einzeltherapie, bevor sie auch gruppentherapeutisch eingesetzt wurde (vgl. Stimmer, S.277). In der Sozialen Arbeit gewann sie großen internationalen Einfluss.
2. Gründungsvater Carl Rogers
Danach begann er, Theologie zu studieren, aber auch dieses Studium brach er frühzeitig ab und widmete sich fortan der Erziehungsberatung und der klinischen Psychologie (vgl. www.psy.uni-muenster.de).
Seinen Abschluss erreichte er 1931 nach seinem Studium am „Teachers College“ der Columbia University. Hier lernte er das Spannungsfeld zwischen Subjektivität und klinischer Objektivität kennen.
Mit anderen Mitarbeitern gründete er 1968 das humanistische „Center for Studies of the Person“ mit dem Ziel, Kranke als Menschen und nicht nur
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als Objekte zu behandeln. Und das mit Erfolg, auch in Fachkreisen: Rogers wurde Präsident der American „Psychological Association“ und bekam mehrere Auszeichnungen (vgl. www.psy.uni-muenster.de).
Ein besonderes Anliegen Rogers' waren gute gegenseitige Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern, und stabile, vertrauensvolle Beziehungen zwischen Ehepartnern, die auch an Konflikten weiter wachsen können. das nach Verwirklichung strebt und grundlegend entwicklungsfähig ist (vgl. www.wikipedia.de).
Rogers war nicht nur selbst gefragter Psychotherapeut, sondern gründete und erlebte viele „Encounter-Gruppen“ (Begegnungsgruppen), schrieb motivierende Bücher, hielt Vorträge und vieles mehr. Zu Rogers' bekanntesten Nachfolgern im deutschsprachigen Raum zählen u.a. Peter F. Schmid und Friedemann Schulz von Thun (vgl. www.wikipedia.de).
Carl Rogers starb 1987; seine Theorie ist heute allgemein anerkannt und lebt in vielen Projekten und Verbänden weiter.
3. Rogers´ Menschenbild und Persönlichkeitstheorie
Die Gesprächspsychotherapie nach Rogers hat sich aus der Phäno- menologischenPersönlichkeitstheorie entwickelt. Beim phänomenologischen Ansatz ist das Menschenbild im wesentlichen positiv; der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung, Reife und Sozialisation. (vgl. www.psy.uni-muenster.de)
Man unterscheidet zwischen objektiver und subjektiver Realität, wobei die einzig wichtige Realität diejenige ist, die vom Subjekt wahrgenommen wird.
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Arbeit zitieren:
Sabine Leon, 2006, Eine kurze Einführung in die Gesprächstherapie, München, GRIN Verlag GmbH
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Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
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