I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Grundlagen 5
2.1 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmung „Corporate Governance“ 5
2.1.1 Unternehmensverfassung 5
2.1.2 Zum Begriff der Corporate Governance 6
2.2 Der Rahmen: Shareholder vs. Stakeholder-Ansatz 8
2.2.1 Der Shareholder-Value-Ansatz 9
2.2.2 Der Stakeholder-Ansatz 12
2.2.3 Schlussfolgerung 15
2.3 Unternehmensinterne Elemente der Corporate Governance 17
2.4 Resumée 21
3 Wirtschaftliche Globalisierung als Treiber für Anpassungen der Corporate Go-
vernance 22
4 Corporate Governance in Deutschland 25
4.1 Veränderung der Rahmenbedingungen 29
4 1 1 Liberalisierung des Kapitalmarkts 29
Inhaltsverzeichnis II
4.1.2 Wesentliche Börsenentwicklungen 30
4.1.3 Bedeutungswandel der deutschen Wertpapiermärkte 33
4.1.4 Weitere Entwicklungen 34
4.2 Die Corporate Governance Realität in Deutschland 37
4.2.1 Der aktuelle rechtliche CG Rahmen in Deutschland 38
4.2.2 Die deutsche Corporate Governance im Spiegel der Kritik 45
4.2.3 Tatsächliche Anwendung des deutschen CG-Kodex 48
4.3 Resumée 50
5 Überblick über Corporate Governance Ausprägungen im Raum der EU 52
6 Corporate Governance Aktivitäten der Europäischen Union 58
6.1 Vorgehensweise der Europäischen Union 59
6.2 EG-Verordnung Nr. 1606/2002 über die Anwendung internationaler Rech-
nungslegungsstandards 60
6.3 Aktionsplan zur Verbesserung der Corporate Governance in der Europäischen
Union 61
6.4 Die CG Bemühungen der EU im Spiegel der Kritik 71
7 Erkenntnisse der jüngsten CG-Bemühungen 76
7.1 Deutschland auf EU-Kurs? 76
7.2 Europäische Corporate Governance: Stake- oder Shareholder-orientiert oder
doch Nationalstaaterei? 80
8 Schlussbetrachtung und Ausblick 87
III
Abbildungsverzeichnis
2.1 Klassifizierung von Corporate Governance Definitionen 7
2.2 Ausprägungen der wesentlichen Elemente des Shareholder-Value-Ansatzes im
Vergleich mit dem Stakeholder-Ansatz 16
4.1 Finanzierung der Kapitalgesellschaften 1992 - 2003 26
4.2 Struktur des Aktienmarktes seit der Neusegmentierung 2003 32
7 1 Corporate Governance Ausprägungen in der EU-15 2003 82
In der jüngeren Vergangenheit haben ganze Berufsbilder und sogar Branchen einen drama- tischen Imageverlust hinnehmen müssen. Die New Economy hat sich als ganzes bis heute nicht restlos davon erholt. Die dort vollzogenen Regelverstöße haben einmal mehr deutlich gemacht, dass sie kurzfristig Profite bringen mögen, langfristig jedoch wertvernichtend wir- ken. Umgekehrt lautet der Schluss: ethisches Verhalten trägt wesentlich zur Werterhaltung und -Steigerung bei, Ethik ist also gut für das Geschäft!
1 Generalbevollmächtigter der Altana AG, Leiter Konzernkommunikation/Investor Relations
2 Direktor des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und Mitglied des Sachverständigenrates zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
3 dazu wird in dieser Arbeit auch die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gezählt
2.1.2 Zum Begriff der Corporate Governance
1 vgl. ausführlicher dazu auch (vgl. C ., 1981, S. XI)
2 dazu gehören das erwerbswirtschaftliche Prinzip, das Prinzip der Alleinbestimmung und das Prinzip der Au-
tonomie (vgl. A, 1981, S. 55)
3 vgl. ausführlicher dazu z. B. (A und W, 2001, S. 87) oder (B ., 1998, S. 570), die
Corporate Governance gar als „intractable term“ bezeichnen
4 in deutschen Aktiengesellschaften demnach der Aufsichtsrat
primär auf den Stakeholder-Ansatz (vgl. H, 2004, S. 44). Zum besseren Verständnis der Modelle sowie der anschließenden Überlegungen werden ihre Grundlagen im Folgenden kurz erläutert.
2.2.1 Der Shareholder-Value-Ansatz
6 in der Finanzwirtschaft ist der Discounted Cash-Flow eine Näherungsgröße zur Bestimmung des Innenfi- wobei versucht wird aus den erwarteten Erträgen und Aufwendungen die entsprechenden
erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen abzuleiten. Eine einfache Netto-Cash-Flow Definition entspricht fol-
Cash-Flow = Gewinn + Abschreibungen + Rückstellungen - Gewinnsteuerzahlungen - Gewinnausschüttungen
(vgl. W¨ , 1996, S. 804), daneben existieren weitere Ansätze zur Ermittlung des Shareholder-Value, wie z. B. der von der Boston Consulting Group entwickelte Cashflow Return on Investment (CFROI, durchschnittliche Verzin-
zu fördern (vgl. G und M, 1996, S. 100; W-G, 1997, S. 388; F¨ , 1999, S. 59).
7 im „Board of Directors“ sind im Allgemeinen keine Arbeitnehmer vertreten, Geschäftsführung und Überwa-
chungsfunktion sind in einem Organ kombiniert
2.2.2 Der Stakeholder-Ansatz
Dual-Board-System oder Two-Tier-Modell bezeichnet (vgl. B und P, 1986, S. 265; W, 2001, S. 14; S und T, 1997, S. 344; B, 2001, S. 37)) lässt sich ganz allgemein als diametral entgegengesetzt zum Shareholder Value Ansatz beschreiben, so ist beispielsweise eine Personalunion von Vorstand und Aufsichtsrat kategorisch ausgeschlos- sen. Das System ist hauptsächlich in Kontinentaleuropa verbreitet und gilt zudem als Grund- lage für den japanischen Ansatz. (vgl. H, 2004, S. 56).
Arbeit zitieren:
Björn Koch, 2005, Corporate Governance in Deutschland und der EU - auf dem Weg zu einem einheitlichen und funktionalen System?, München, GRIN Verlag GmbH
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