Mit der Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen an deutschen Hochschulen wurde ein wichtiger Schritt hin zur internationalen Anerkennung von deutschen Hochschulabschlüssen getan. Durch die Angliederung an internationale Standards werden nicht nur verschiedene Studiengänge im In- und Ausland miteinander kompatibel, auch die Transparenz auf dem globalen Arbeitsmarkt erhöht sich dadurch um ein vielfaches. Bachelor- und Master-Abschlüsse werden international anerkannt und werden damit vergleichbar mit entsprechenden Abschlüssen aus anderen Ländern. Dieses Verfahren deutet auf eine Entwicklung zu einem globalen Hochschul- und Weiterbildungssystem hin. Auf diese Weise ist es Studenten aus aller Welt möglich, verschiedene Abschnitte ihres Studiums an den unterschiedlichsten Studienorten - auch im Ausland - zu absolvieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabenstellung
2. Begründung der Wahl der Unterthemen
3. Unterthemen
3.1. Bachelor- und Masterstudiengänge im Allgemeinen
3.1.1 Begriffsdefinitionen
3.1.2 Internationale Anerkennung
3.2. Geschichte von internationalen Studiengängen in Deutschland
3.3 Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen an deutschen FHs
3.3.1 Regelstudienzeiten
3.3.2 Fachgebiete
3.3.3 Standorte
3.4 Daten und Fakten
3.4.1 Studierendenzahlen
3.4.2 Anzahl der Studiengänge
3.4.3 Anzahl der Standorte
3.5 Aktuelle Diskussion zu Bachelor- und Masterstudiengängen
3.5.1 Positive Ansätze – Welche Vorteile die Studenten erwarten
3.5.2 Negative Ansätze – Was die Studenten befürchten
4. Quellenkritik und Empfehlung
4.1. Datenbanken
4.2. Internet mit Google, Copernic u.a.
4.3. Sonstige Quellen
5. Zusammenfassung
6. Anhang
6.1. Suchformulierungen
6.2. Quellenangaben
6.3 Grafiken und Tabellen
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Durchführung eines Rechercheprojekts zu Bachelor- und Masterstudiengängen an deutschen Fachhochschulen unter Verwendung spezifischer Information-Broking-Methoden sowie der Analyse der aktuellen medialen Debatte zu diesen Abschlüssen.
- Grundlagen und Definitionen der neuen Studienabschlüsse.
- Historische Entwicklung internationaler Studiengänge in Deutschland.
- Detaillierte Analyse des aktuellen Angebots, der Regelstudienzeiten und Standorte.
- Diskursanalyse der Vorteile und Befürchtungen aus Sicht der Studierenden.
- Evaluation verschiedener Suchwerkzeuge und Datenbanken für die wissenschaftliche Recherche.
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Begriffsdefinitionen
Der Bachelor, im deutschen Sprachraum auch Bakkalaureus genannt, ist ein akademischer Grad, der bisher vor allem an angloamerikanischen Hochschulen in den USA und in Großbritannien verbreitet war. Er bezeichnet den Grad unter der Doktorwürde, den niedrigsten akademischen Grad. Nach einem Studium von drei bis vier Jahren kann in den meisten geisteswissenschaftlichen Fächern der Bachelor of Arts (BA) und in naturwissenschaftlichen Fächern der Bachelor of Science (BSc, ScB, BS) erworben werden.
In einem weiterführenden Studiengang von ein bis zwei Jahren kann der nächst höhere Grad des Masters (Magister) oder das Doctorate (Doktor, Promotion) abgelegt werden. Der Grad Master ist zwischen dem des Bachelor und des Doktor einzuordnen und kann vor allem an amerikanischen und britischen Universitäten im Bereich der Geisteswissenschaften als Master of Arts (MA), im Bereich der Naturwissenschaften als Master of Science (in Großbritannien MSc, in den USA MS) und im Wirtschaftsbereich als Master of Business Administration (MBA) vergeben werden. In der Regel geht dem Masterstudiengang ein Abschluss als Bachelor voraus, wobei die Gesamtstudienzeit fünf bis sechs Jahre beträgt. Der Abschluss entspricht im Wesentlichen dem deutschen Grad des Magisters. Nach dem Hochschulrahmengesetz von 1998 ist es Hochschulen in Deutschland möglich den Abschluss als Bachelor sowie als Master ebenfalls einführen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabenstellung: Definition des Rechercheprojekts zu Bachelor- und Masterstudiengängen an Fachhochschulen unter Einbeziehung spezieller Suchmaschinen.
2. Begründung der Wahl der Unterthemen: Erläuterung der Selektionskriterien für die Themeninhalte und der Einschränkung auf eine nationale Suche in Datenbanken.
3. Unterthemen: Umfassende Darstellung der Definitionen, der historischen Entwicklung, der Angebotsstruktur, statistischer Daten sowie der aktuellen Diskussion über Vor- und Nachteile der neuen Abschlüsse.
4. Quellenkritik und Empfehlung: Bewertung der Qualität und Effektivität genutzter Datenbanken und Suchmaschinen für die durchgeführte Recherche.
5. Zusammenfassung: Resümee des Projekts hinsichtlich der Eignung der gewählten Werkzeuge und des Erkenntnisgewinns für das Studium.
6. Anhang: Auflistung der verwendeten Suchformulierungen, Quellenverweise sowie grafische Darstellungen.
Schlüsselwörter
Bachelor, Master, Fachhochschulen, Studienabschlüsse, Hochschulrahmengesetz, Regelstudienzeit, Studienstandorte, Information Broking, Internetrecherche, Datenbanken, Hochschulpolitik, Akkreditierungsverfahren, Bildungsmarkt, Studierendenzahlen, Bologna-Prozess.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Rechercheprojekt zu Bachelor- und Masterstudiengängen an deutschen Fachhochschulen, deren strukturellen Grundlagen und der aktuellen Debatte um diese Abschlüsse.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Neben den Definitionen der Abschlüsse werden historische Hintergründe, das aktuelle Angebot, statistische Daten zu Standorten und Studierendenzahlen sowie die Vor- und Nachteile der Studiengänge thematisiert.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein Rechercheprojekt erfolgreich durchzuführen und dabei Methoden des Information Broking anzuwenden, um fundierte Informationen zu einem aktuellen hochschulpolitischen Thema zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine explorative Internet- und Datenbankrecherche durchgeführt, deren Werkzeuge anschließend einer kritischen Evaluation und Qualitätsbewertung unterzogen wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Auseinandersetzung mit Bachelor- und Masterstudiengängen sowie in eine detaillierte Quellenkritik der verwendeten Suchmaschinen und Datenbanken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Bachelor, Master, Fachhochschulen, Hochschulpolitik und Information Broking einordnen.
Welche Rolle spielt Copernic in der Recherche?
Copernic wird als besonders empfehlenswert hervorgehoben, da es ermöglicht, mehrere Internetsuchmaschinen gleichzeitig zu durchsuchen und Dubletten automatisch zu entfernen, was die Relevanz der Ergebnisse erhöht.
Warum wird Genios gegenüber GBI bevorzugt?
Genios wird aufgrund der schnelleren Ausführung und der guten Auffindbarkeit relevanter Dokumente aus großen Zeitschriften bei aktuellen Themen positiv bewertet, während GBI als langsamer eingestuft wird.
Wie bewerten die Autoren die Akzeptanz der neuen Abschlüsse?
Die Arbeit zeigt eine kontroverse Diskussion auf: Während die internationale Vergleichbarkeit als Chance gesehen wird, kritisieren Studierende befürchtete Studienverdichtungen und soziale Nachteile durch das neue System.
- Quote paper
- Diplom-Informationswirt Jan Dittel (Author), 2002, Bachelor- und Masterstudiengänge an deutschen Fachhochschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5431