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Vergleich internationaler Organisationen aus struktureller und funktionaler Sicht

Title: Vergleich internationaler Organisationen aus struktureller und funktionaler Sicht

Seminar Paper , 2000 , 28 Pages , Grade: 3.0

Autor:in: Daniel Jaeger (Author)

Business economics - Miscellaneous
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1. Einleitung

Internationale Beziehungen haben in vielen Bereichen des täglichen Lebens immer mehr an Bedeutung gewonnen. „Globalisierung“ ist zu einem Modewort geworden und symbolisiert eine Entwicklung, bei der Erfa hrungsaustausch und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg immer mehr in den Vordergrund geraten, sei es nun in der Politik, der Wirtschaft, dem Sport oder der Kultur. Die vielfältigen Möglichkeiten, die neue Technologien, wie z.B. das Internet, bieten, überwinden die Entfernungen zwischen den Menschen, bringen sie näher zusammen und verdeutlichen diesen Entwicklungsprozess hin zu einer weltweiten Verflechtung der verschiedenen Aktivitäten. Auf der anderen Seite stellen sich auch Aufgaben, denen nur gemeinsam, kooperativ begegnet werden kann, wie z.B. die Versorgung mit Nahrung und Energie, Umweltschäden und –katastrophen oder Weltraumforschung. 1 Damit diese Aktivitäten von Erfolg gekrönt werden und nicht in einem unübersichtlichen Chaos untergehen, ist es erforderlich, dass Einrichtungen geschaffen werden, die den unterschiedlichen, über den Globus verteilten Akteuren als Instrument zum gegenseitigen Informationsaustausch und zur Abstimmung der Einzelaktivitäten dienen, um letztendlich das Erreichen eines gemeinsamen Ziels zu ermöglichen. Jeder hat schon einmal von den vereinten Nationen, dem internationalen roten Kreuz oder dem olympischen Komitee gehört und sie alle stellen in bestimmter Hinsicht solche Einrichtungen, zusammengefasst unter der Bezeichnung „internationale Organisationen“ dar. Im Folgenden soll daher näher erläutert werden, wo die geschichtlichen Anfänge solcher internationaler Organisationen liegen, welche Anforderungen es an sie gibt und wie sie sich unterscheiden.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist eine „internationale Organisation“?

3. Geschichte und Entwicklung internationaler Organisationen

3.1. Sicherheitsbedürfnis

3.2. Ökonomische und währungspolitische Zusammenarbeit

4. Strukturelle und funktionale Variationen internationaler Organisationen

4.1. Organisationsstruktur

4.1.1. Trägerschaft

4.1.2. Mitgliedschaft

4.1.3. Integrationsgrad

4.2. Funktionale Variationen

4.2.1. Reichweite

4.2.2. Politikprozessfunktion

Funktion

4.1.4. Entscheidungsfindung

4.3. Stärke

5. Klassifizierung internationaler Organisationen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und funktionalen Unterschiede internationaler Organisationen, um ein besseres Verständnis für deren Aufbau, Arbeitsweise und Einordnung in der globalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu gewinnen.

  • Historische Entwicklung internationaler Organisationen
  • Differenzierung zwischen IGOs, INGOs und TNOs
  • Analyse von Organisationsstrukturen und Integrationsgraden
  • Dimensionen wie Reichweite, Politikprozessfunktion und Stärke
  • Klassifizierung anhand verschiedener theoretischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Mitgliedschaft

Die Klassifizierung nach der Dimension „Trägerschaft“ ist eine erste, sehr grobe Einteilungsmöglichkeit für internationale Organisationen. Innerhalb der Gruppe der IGOs, vor allem aber auch in der Gruppe der INGOs gibt es weitere, sehr starke Variationen hinsichtlich struktureller Eigenschaften. So z.B. bei der Mitgliedschaft. Innerhalb dieser Dimension kann man zunächst einmal untersuchen, in wie weit die einzelne Organisation für neue Mitglieder entweder offen, oder die Teilnahme bei ihr beschränkt ist. Als „universal“ werden solche Organisationen bezeichnet, die zunächst keinen Staat grundsätzlich von einer Mitgliedschaft ausschließen. Dies ist in der Realität kaum gegeben - da eigentlich immer zumindest einige bestimmte Anforderungen zu erfüllen sind - aber die vereinten Nationen mit ihren universalen Unterorganisationen werden üblicherweise hier eingeordnet.12

Demgegenüber stehen die Organisationen mit beschränkter Mitgliedschaft. Sie werden auch als partikulare Organisationen bezeichnet. Die Kriterien für die Einschränkung der Mitgliedschaft können sehr vielfältig sein. Oft bestehen Einschränkungen in geographischer Hinsicht, wie z.B. bei der EU, der Organization for African Unity (OAU) oder der Organization of American States (OAS), die ihre Aufgaben in einer bestimmten Region sehen und deshalb nur in dieser Region für Mitglieder offen sind. Genau so gut können ökonomische Anforderungen bestehen, wie bei der OPEC. Aber auch auf anderen Gebieten existieren bestimmte Kriterien,

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung internationaler Beziehungen im Zuge der Globalisierung und führt die Notwendigkeit internationaler Organisationen als Instrumente zur weltweiten Abstimmung ein.

2. Was ist eine „internationale Organisation“?: Dieses Kapitel diskutiert die Schwierigkeiten bei der Definition des Begriffs und grenzt internationale Organisationen von Institutionen sowie anderen Akteursformen ab.

3. Geschichte und Entwicklung internationaler Organisationen: Hier werden die historischen Beweggründe, primär Sicherheitsbedürfnis und wirtschaftliche Kooperation, als Treiber für die Entstehung solcher Organisationen analysiert.

4. Strukturelle und funktionale Variationen internationaler Organisationen: Dieses zentrale Kapitel untersucht die Unterschiede zwischen Organisationen anhand verschiedener Dimensionen wie Struktur, Integrationsgrad, Reichweite, Prozessfunktion und Stärke.

5. Klassifizierung internationaler Organisationen: Dieses Kapitel erläutert, wie durch das Zusammenfügen mehrerer Dimensionen eine Klassifizierung in bestimmte Klassen vorgenommen werden kann.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und spekuliert über die zukünftige Entwicklung spezialisierter, vernetzter Organisationen in einer zunehmend komplexen Welt.

Schlüsselwörter

Internationale Organisationen, IGO, INGO, Globalisierung, Organisationstruktur, Integrationsgrad, Reichweite, Politikprozessfunktion, Entscheidungsfindung, Weltwirtschaft, Staatenkooperation, Supranationalität, Klassifizierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich internationaler Organisationen und analysiert, wie sich diese trotz gemeinsamer Ziele in ihrer Struktur und Funktionsweise unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entstehung, die strukturelle Gliederung (Trägerschaft, Mitgliedschaft, Integration) sowie funktionale Variationen (Reichweite, Politikprozessfunktion, Stärke) internationaler Organisationen.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vielfalt internationaler Organisationen zu schaffen und theoretische Ansätze zur deren Klassifizierung zu erarbeiten.

Welche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Literatur und Klassifizierungsansätze ausgewertet werden, um die Organisationen anhand spezifischer Dimensionen einordnen zu können.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine detaillierte Untersuchung der strukturellen und funktionalen Unterscheidungsmerkmale sowie eine Anwendung dieser auf Klassifizierungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie internationale Organisationen, IGO, INGO, Integrationsgrad, Reichweite und Klassifizierung charakterisiert.

Was ist der Unterschied zwischen IGO und INGO?

IGOs sind durch zwischenstaatliche Verträge geschaffene Verbindungen mit staatlichem Schwerpunkt, während INGOs eher von Individuen oder Gruppen getragen werden, wobei die Grenzen in der Praxis oft fließend sind.

Warum wird die EU als Beispiel für supranationale Organisation genannt?

Die EU wird so bezeichnet, da ihre Mitgliedstaaten weitreichende Entscheidungsbefugnisse an übergeordnete Organe delegiert haben, deren Beschlüsse über nationalem Recht stehen können.

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Details

Title
Vergleich internationaler Organisationen aus struktureller und funktionaler Sicht
College
University of Duisburg-Essen  (Internationale Wirtschaftsbeziehungen)
Course
Seminar: Globale und regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit
Grade
3.0
Author
Daniel Jaeger (Author)
Publication Year
2000
Pages
28
Catalog Number
V5450
ISBN (eBook)
9783638133173
Language
German
Tags
Internationale Organisationen Globalisierung Regionalisierung Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Jaeger (Author), 2000, Vergleich internationaler Organisationen aus struktureller und funktionaler Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5450
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