1 Einleitung.1 Einleitung 1
1.1 Aktuelle Situation 1
1.2 Ziel der Case Study 1
2 Charakteristik und Geschichte der Hedge Fonds.2 Charakteristik und Geschichte der Hedge Fonds 2
2 Hedge Fonds 2
2.2 Geschichte der Hedge Fonds 5
2.3 Entwicklung und aktuelle Lage von Hedge Fonds 6
3 Hedge Fonds Strategien.3 Hedge Fonds Strategien 10
3 Short Equity 10
3.1 Equity Hedge 12
3.2 Equity Non Hedge 13
3.3 Short Selling 13
3.2 Event Driven 14
3.1 Merger Arbitrage 15
3.2 Distressed Securities 15
3.3 High Yield 16
3.4 Special Situations 17
3.5 Regulation D 17
3.3 Global Macro…………………………………………….………………18
3.1 Currencies 19
3.2 Emerging Markets 19
3.3 Market Timing 20
3.4 Commodities 20
3.4 Relative Value 20
3.1 Fixed Income Arbitrage 22
3.2 Convertible Bond Arbitrage 23
3.3 Sonstige Arbitragen 24
3.5 Managed Futures 25
4 Risiken der Hedge Fond Investition.4 Risiken der Hedge Fond Investition 26
4.1 Allgemeine Risiken 26
4.2 Spezielle Risiken 27
5 Schlussfolgerung und Ausblick.5 Schlussfolgerung und Ausblick 30
5.1 Resümee 30
5.2 Ausblick 30
Alternative Investment Management Association
Europäisches Währungssystem f/ ff folgende/ fortfolgende in der Regel
Abbildung 1: Estimated Number of Global Hedge Funds Abbildung 2 Estimated Global Hedge Fonds Assets Under Management Abbildung 3 Klassifikation nach dem Investmentprozess Abbildung 4 Anlagevolumen in Long/Short Equity Hedge Fonds Abbildung 5 Long/Short Equity Aufteilung Abbildung 6 Event Driven Aufteilung Abbildung 7 Global Macro Aufteilung Abbildung 8 Relative Value Aufteilung Abbildung 9 Überschneidung von Markt-, Liquiditäts- und Kreditrisiken Abbildung 10 Operationale Risiken bei Hedge Fonds
Tabelle 1: Charakteristika von Hedge Fonds Tabelle 2: Size of Hedge Fund Universe
Tabelle 3 Use of Leverage
Aktuelle Situation
Institutionellen wie privaten Investoren werden in Deutschland in den letzten Jahren
Investmentmodernisierungsgesetz bietet seit 2004 weitere Möglichkeiten Hedge Fonds sogar in Deutschland aufzulegen und zu vertreiben. Gegen diese Art der Anlageform bestehen immer noch viele Vorurteile, die wahrscheinlich über zu geringe Kenntnisse insbesondere im Strategiebereich liegen. Die Informationen, die die breite Öffentlichkeit von der Presse erfährt, sind meistens nicht sehr positiv. So sorgt der Einstieg von Hedge Fonds in deutschen Unternehmen immer wieder für negative Nachrichten. Im Sommer 2005 wurden die Hedge Fonds z.B. von Seiten der Politik als Heuschrecken betitelt, die nur abgrasen und weiterziehen. Solche Nachrichten fördern nicht gerade das Vertrauen der Privatanleger in die noch so junge Anlageform in Deutschland. Dennoch steigt das Interesse bei großen Investoren. Diese suchen nach Alternativen zu Anlagen in Aktien, Anleihen oder Festgeldern. Auch Privatanleger können in Deutschland seit 2004 in Hedge Fonds investieren. Dies erfolgt entweder über Zertifikate oder Funds of Funds (Dachfonds).
Ziel der Case Study
Ziel und Anspruch dieser Arbeit ist es, die Strukturen, Strategien und Risiken von Hedge Fonds dazustellen. Vorab werden die Grundlagen dargestellt und ein Einblick in die Geschichte und die aktuelle Entwicklung gewährt.
Der Kern der Case Study liegt in der Darstellung der typischen Hedge Fond Strategien. Des Weiteren werden die größten Risiken aufgezeigt und kurz erläutert. Aufgrund der Vielfalt der Strategien ist diese Case Study keineswegs als vollständig zu betrachten. Sie spiegelt vielmehr die typischen, in der einschlägigen Literatur wiederkehrenden Taktiken wieder. Der letzte Teil der Case Study bietet ein Ausblick auf die Hedge Fond Branche in Deutschland.
Charakteristik und Geschichte der Hedge Fonds
Grundlagen – Hedge Fonds
Der Begriff „Hedge Fonds“ stammt ursprünglich von Long/Short Equity Managern wie Alfred Winslow Jones. Unter „Hedge“ versteht man normalerweise eine Absicherung der Anlage gegen Risiken wie z.B. Wechselkursschwankungen, Veränderungen bei den Rohstoffpreisen oder einen Börseneinbruch. Eine solche Vorgehensweise wäre beispielsweise eine Absicherung durch den Kauf oder Verkauf von derivaten Finanzinstrumenten. Hedge Fonds investieren zwar in Derivate wie z.B. Optionen und Futures jedoch hat dies oft wenig mit dem Hedging in der Bedeutung von Absicherung zu tun. 1
Hedge Fonds gehören zu der Gruppe der alternativen Investments und unterscheiden sich von traditionellen Produkten dadurch, dass die verwendeten Instrumente unter allen Umständen auf eine positive und risikoeffiziente Wertentwicklung setzen die unabhängig vom Marktumfeld ist. 2 Dies wird erreicht durch das Streben auf die Erwirtschaftung von absoluten Renditen die sich unabhängig von den Benchmarks der verschiedenen Indizes entwickeln. Traditionelle Fonds orientieren sich hingegen an Referenzwerten wie etwa dem Dax und verfolgen daher relative Renditen. 3 Das streben der Hedge Fond Manager wird auch „absolut return“ genannt. Um dieses Ziel zu erreichen werden die unterschiedlichsten Anlagestrategien und deren Anlageinstrumente eingesetzt. Dazu zählen alle Arten von Wertpapieren und Derivaten einschließlich Leerverkäufe und Fremdfinanzierung zur Erzielung von Hebelwirkung (Leverage). 4
Unter einem Leerverkauf versteht man den Verkauf von geliehenen Wertpapieren auf dem offenen Markt, mit dem Ziel die Wertpapiere zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen, um so durch den gesunkenen Preis zu
1
Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Hedge_fond; 18.09.2005.
2 Vgl. Weber, Thomas: Das Einmaleins der Hedge Funds; Frankfurt/Main 2004; S. 17. 3 Vgl. http://hedgefonds.onvista.de/base_knowledge.html; 18.09.2005.
4 Vgl. Weber, Thomas: Das Einmaleins der Hedge Funds; Frankfurt/Main 2004; S. 17.
profitieren. Der Gewinn ergibt sich aus dem Delta des neuen Einstiegspreises und dem Verkaufspreis aus dem Leerverkauf. 5 Die Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität durch Fremdfinanzierung wird als Leverage Effekt bezeichnet. Er basiert auf dem funktionalen Zusammenhang zwischen der Eigenkapitalrendite und dem Verschuldungsgrad. Aus dieser Beziehung folgt, dass die Eigenkapitalrendite mit steigender Verschuldung zunimmt, solange die Gesamtkapitalrendite größer ist als der Fremdkapitalzinssatz. 6
Eine Besonderheit ist die erfolgsabhängige Kostenstruktur. Diese beträgt im Durchschnitt 17,2 % zzgl. einer durchschnittlichen Managementgebühr von 1,4 % pro Jahr. 7 Oft existiert dabei eine „High Watermark“ Klausel. In dieser Klausel ist festgelegt, dass die Performancegebühr erst wieder berechnet wird wenn der maximal vorliegende Gewinn erreicht ist. Dies verhindert, dass der Manager die Möglichkeit hat „Performance Gambling“ zu betreiben. Ansonsten könnte durch das Performance Gambling in einem Jahr ein Verlust ausgewiesen werden um dann im folgenden Jahr wieder am Gewinn zu verdienen. 93% der beobachteten Hedge Fonds verfügen über eine solche High Watermark Klausel. 8 Eine weitere Möglichkeit die Performancegebühr anhand des Erfolges anzusetzen ist die „Hurdle Rate“. Bei der Hurdle Rate wird die Gebühr erst nach dem erwirtschaften einer Mindestrendite berechnet. Diese wird allerdings nur bei 18% der Fonds eingesetzt. 9
Hedge Fonds können wegen der geringen Reglementierung hohe Risiken eingehen. Diese relativieren sich allerdings, da die Hedge Fond Manager eigenes Kapital zu gleichen Konditionen in den Fond investieren und durchschnittlich 17,2% der Gewinne seiner Kunden einbehält. Das führt dazu, dass der Hedge Fond Manager seine Ziele besser mit denen der Kunden in Einklang bringt als bei traditionellen Investmentorganisationen. 10
5
Vgl. Nicholas, Joseph G.: Marktneutrale Investments; Frankfurt/Main 2002; S. 24.
6 Vgl. Perridon, Louis: Finanzwirtschaft der Unternehmung; München 2004; S. 498.
7 Vgl. Tabelle 1.
8 Vgl. Weber, Thomas: Das Einmaleins der Hedge Funds; Frankfurt/Main 2004; S. 181. 9 Vgl. Dichtl, Hubert; Kleeberg, Jochen M.; Schlenger, Christian: Handbuch Hedge Funds; Bad Soden 2005; S. 23.
10 Vgl. Weber, Thomas: Das Einmaleins der Hedge Funds; Frankfurt/Main 2004; S. 18.
Arbeit zitieren:
Alexander Gerhard, 2005, Hedge Fonds - Hedge Funds, München, GRIN Verlag GmbH
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