INHALTSVERZEICHNIS II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.................................................................................... III
Abbildungsverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit 1
2 Charakterisierung von Forderungen. 3
2.1 Grundsätzliches. 3
2.2 Abgrenzung des Forderungsbegriffs 3
2.3 Ausweis von Forderungen im Jahresabschluss 4
3 Bewertung von Forderungen 5
3.1 Erstbewertung 5
3.2 Folgebewertung 6
3.2.1 Direktabschreibung. 8
3.2.2 Einzelwertberichtigung. 8
3.2.3 Pauschalierte Einzelwertberichtigung 10
3.2.4 Pauschalwertberichtigung. 11
3.2.5 Stille Risikovorsorge. 15
3.2.6 Wertaufholung 15
3.3 Ausgewählte Sonderfragen der Forderungsbewertung 16
3.3.1 Zinsforderungen. 16
3.3.2 Fremdwährungsforderungen. 16
4 Bilanzpolitik 18
Literaturverzeichnis 20
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Bonitätsgrade und deren Folge für die Bewertung
Abb. 2: Ermittlung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen
Abb. 3: Formeln zur Bestimmung der Pauschalwertberichtigung gemäß BMF-
Schreiben.
Abb. 4: Berechnung des tatsächlichen Forderungsausfalls gem. BMF-
Schreiben
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz allg. allgemeine BMF Bundesministerium der Finanzen bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise BStBl. Bundessteuerblatt ca. circa DB Der Betriebsberater (Zeitschrift) EWB Einzelwertberichtigung(en) HGB Handelsgesetzbuch i.S.d. im Sinne des/der KWG Gesetz über das Kreditwesen PWB Pauschalwertberichtigung(en) RechKredV Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute Rn. Randnummer S. Seite bzw. Satz in Paragraphenangaben sog. so genannte vgl. vergleiche WPg Die Wirtschaftsprüfung (Zeitschrift) z.T. zum Teil ZfgK Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen (Zeitschrift)
1. PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER ARBEIT 1
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit
Kreditinstitute nehmen aufgrund ihrer großen volkswirtschaftlichen Bedeutung und ihrer Art der Geschäftstätigkeit eine besondere Stellung ein und haben deshalb spezielle, zum Teil von anderen Branchen unterschiedliche, handelsrechtliche Rechnungslegungsvorschriften zu beachten. 1 Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Forderungsbilanzierung von Kredit-und Finanzdienstleistungsinstituten nach dem deutschen Handelsrecht. Durchschnittlich ca. 74 % der Aktiva deutscher Kreditinstitute besteht aus Forderungen. 2 Dementsprechend kommt der Forderungsbilanzierung von Kreditinstituten ein hohes Gewicht zu. Das Verständnis des Zustandekommens der Art und Höhe des Forderungsausweises von Kreditinstituten ist nicht nur für das rechnungslegende Kreditinstitut wichtig, sondern auch für jeden externen Leser von Bankbilanzen unumgänglich.
Zur Erschließung des Themas werden in Kapitel 2 zunächst die Forderungen von Kreditinstituten charakterisiert, gegenüber Wertpapieren abgegrenzt und der Bilanzausweis angeführt. In Kapitel 3, dass den Hauptteil dieser Arbeit darstellt, wird die Erst- und Folgebewertung von Forderungen detailliert abgebildet. Dabei werden auch zwei ausgewählte Sonderfragen der Forderungsbilanzierung erläutert. In Kapitel 4 werden schließlich noch bilanzpolitische Gestaltungsspielräume im Bereich der Forderungsbewertung aufgezeigt.
Durch die 6. KWG-Novelle hat das KWG auch für Finanzdienstleistungsinstitute Gültigkeit erlangt (§ 1 Abs. 1a KWG). 3 Neben dem KWG mussten in diesem Zusammenhang auch eine Reihe anderer gesetzlicher Bestimmungen geändert werden, so auch der Abschnitt „Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute“ des HGB und die „Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit-
1 Vgl.Bieg, H. (1998), V.
2 Vgl. Deutsche Bundesbank (2003), S. 6.
3 Vgl. Hanenberg, L., WPg 1999, S. 85; BGBl. I, 1997, S. 2518.
1. PROBLEMSTELLUNG UND AUFBAU DER ARBEIT 2
institute (kurz: RechKredV)“. 4 In der folgenden Arbeit wird von Kreditinstituten oder einfach nur von Instituten die Rede sein; gemeint sind damit allerdings auch immer Finanzdienstleistungsinstitute.
4 Vgl. Hanenberg, L., WPg 1999, S. 85; BGBl. I, 1997, S. 2567.
2. CHARAKTERISIERUNG VON FORDERUNGEN 3
2 Charakterisierung von Forderungen
2.1 Grundsätzliches
Auch wenn es in der Bilanz von Kreditinstituten keine formelle Unterscheidung in Anlage- und Umlaufvermögen gibt, 5 sind sämtliche Forderungen eines Kreditinstitutes im Gegensatz zu anderen Branchen unabhängig von der Laufzeit immer nach den Vorschriften für das Umlaufvermögen zu bewerten. 6 Hieraus folgt, dass Forderungen nach dem strengen Niederstwertprinzip zu bewerten sind. 7 Neben dem strengen Niederstwertprinzip, als ein Instrument des Imparitätsprinzips, gelten auch für die Forderungsbilanzierung alle anderen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB. 8
2.2 Abgrenzung des Forderungsbegriffs
Zunächst einmal müssen Forderungstitel von Wertpapiertitel abgegrenzt werden. Dies ist deshalb notwendig, da Wertpapiere, anders als Forderungen, nicht ausschließlich dem Umlaufvermögen zuzuordnen sind, sondern unter bestimmten Umständen wie Anlagevermögen zu bewerten sind. 9 Zudem wird mit der Abgrenzung zwischen Wertpapieren und Forderungen bezweckt, nur fungible Papiere, die demzufolge leicht veräußerbar sind, als Wertpapiere zu qualifizieren. 10 Wertpapiere sind abschließend für die Zwecke der Rechnungslegung von Kreditinstituten in § 7 RechKredV eng definiert. 11 Diese Definition des Wertpapierbegriffs ist enger gefasst als der juristische Wertpapierbegriff. 12 Als Forderungen für die Zwecke der Rechnungslegung von Kreditinsti-
5 Vgl.Krumnow, J. et al. (1994), § 340e HGB, Rn. 1.
6 Vgl. Becker, H. / Peppmeier, A. (2000), S. 441.
7 Vgl. Büschgen, H. (1998), S. 829.
8 Vgl. Gräfer, H. / Sorgenfrei, C. (2004), S. 120-126.
9 Vgl. Bieg, H. (1998), S. 422.
10 Vgl. Hartmann-Wendels, T. et al. (2000), S. 460.
11 Vgl. Scharpf, P. (2002), S. 67.
12 Vgl. Bieg, H. (1998), S. 178.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Thomas Spiegl, 2004, Forderungsbilanzierung nach RechKredV und HGB, München, GRIN Verlag GmbH
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