Inhalt
Abk ürzungsverzeichnis 3
Begriffsdefinitionen. 4
1 Einleitung 6
2 Die Bedeutung des Lernens am Arbeitsplatz 7
3 Arbeitsplatzbezogenes Lernen. 9
3.1 Definitionen. 9
3.2 Beispiele von arbeitsplatzbezogenem Lernen in der Pflege und deren
Einsch ätzung 9
3.2.1 Das Skillslab-Konzept. 9
3.2.2 Lerninseln 10
3.2.3 Qualitätszirkel 11
3.2.4 Projektlernen. 12
3.2.5 Fort- und Weiterbildung 13
3.2.6 Mentoring und Fortbildung. 14
3.2.7 Computergestütztes Lernen 15
4 Arbeitsplatzbezogenes Lernen in der Lernwerkstatt 16
4.1 Definition, Merkmale und Entstehungsgeschichte der Lernwerkstatt 16
4.2 Varianten und Infrastruktur 17
4.3 Nutzungs- und Lernmöglichkeiten sowie Überlegungen zur Umsetzung in der
Praxis. 17
4.3.1 Nutzung durch die innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung. 18
4.3.2 Nutzung durch die Pflegeschule und durch Schüler/innen 19
4.3.3 Weitere Überlegungen zur Umsetzung in der Praxis. 19
4.4 Didaktische Grundsätze 20
4.5 Die Rolle und die Aufgaben von Lehrenden und Lernenden. 20
4.6 Vor- und Nachteile. 21
5 Schlussbemerkung. 22
Literatur 23
Lernen am Arbeitsplatz - Hausarbeit von Bettina Schank
Abkürzungsverzeichnis
Abk. Abkürzung bzw. beziehungsweise d. h. das heißt evtl. eventuell ggf. gegebenenfalls H. Heft Hrsg. Herausgeber/in i. e. S. im engeren Sinne Jg. Jahrgang m. E. meines Erachtens mind. mindestens MRSA
Syn. u. a. unter anderem u. m. und mehr vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel Lernen am Arbeitsplatz - Hausarbeit von Bettina Schank
Begriffsdefinitionen
Basale Stimulation
Pl.)
dezentral „vom Mittelpunkt entfernt“ (DUDEN 1996, 211f) Fachkompetenz
Handlungskompetenz „Befähigung zu eigenständiger Handlung in bestimmtem Bereich […]“ (Pschyrembel® Wörterbuch Pflege 2003, 299) intentional zielgerichtet, zweckbestimmt (DUDEN 1996, 375) Kinästhetik
Lernen am Arbeitsplatz - Hausarbeit von Bettina Schank
Schlüsselqualifikation „Auch Handlungskompetenz; Bezeichnung für Fähigkeiten, Ein-
Lernen am Arbeitsplatz - Hausarbeit von Bettina Schank
1 Einleitung
Bereits während meiner Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin verstärkte sich der Gedanke, dass nach meinem bestandenen Examen das Weiterlernen nicht aufhören wird. Dieser Gedanke bestätigte sich rasch. Besonders stark merkte ich dies in der Einlernphase als frisch examinierte und neue Mitarbeiterin einer internistischen Station mit dem Schwerpunkt Kardiologie/ Nephrologie. Ich konnte nur auf meine in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege zurückgreifen. Das mir bisher fehlende Erfahrungswissen versuchte ich durch Fachwissen zu kompensieren. Im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass während meiner Ausbildung besonders großen Wert auf die Fachkompetenz gelegt wurde. Meine Fachkompetenz im Bereich der Kardiologie/ Nephrologie zu erweitern empfand ich als weniger schwierig. Es fiel mir weitaus schwerer zu lernen, meinen Arbeitsalltag mit allen plan- und unplanbaren Anteilen zu organisieren, bei Schüler/innen eine Vorbildfunktion zu haben, diese anzuleiten sowie eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen und zu handeln.
Während meiner Arbeit im Berufsalltag habe ich täglich dazugelernt und meine Kompetenzen in allen Bereichen erweitert. Nach der Einlernphase nahm ich an Fortbildungen teil, z. B. Kinästhetik oder Basale Stimulation. Dies geschah vor dem Hintergrund, Neues hinzuzulernen sowie die Pflege, die ich durchführte, verbessern und optimieren zu können.
Im Zusammenhang mit dem Thema Lernen wurde mir klar, dass ich viele Kompetenzen erst nach der Ausbildung im praktischen Handeln erworben habe. Ich stellte mir die Frage, wann, wo und wie ich während meiner beruflichen Tätigkeit gelernt habe. Außerdem überlegte ich zum einen, was mich beim Lernen unterstützte und hilfreich war und zum anderen, welche Gegebenheiten eher negativen Charakter hatten. Neue pflegerische Tätigkeiten direkt an der/ dem Patient/in durchzuführen, und nicht erst in einem geschützten Rahmen üben zu können, verursachte bei mir beispielsweise große Unsicherheit. Inzwischen werden neue Lehr- und Lernformen vermehrt angewandt. In meiner Schul-und Ausbildungszeit sowie innerhalb des Studiums konnte ich beobachten, dass Lernen in unterschiedlicher Art und Weise gefördert und unterstützt wurde und wird. In meinem Berufsalltag habe ich dies nicht so erfahren. Durch die vielen Veränderungen der Anforderungen (s. Kapitel 2) gewinnt das Lernen am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Für mich wirft das die Frage auf, wie am Arbeitsplatz gelernt wird und welche Möglichkeiten es gibt, am Arbeitsplatz zu lernen. Dieses Thema interessiert mich, da ich es als angehende Pflegepädagogin als eine meiner zukünftigen Aufgaben sehe, Lernen am Arbeitsplatz mit zu gestalten.
Zum Thema Lernen am Arbeitsplatz ist überwiegend Literatur aus dem Bereich der Industrie und dem Handwerk vorhanden. Weniger gibt es im Bereich der Pflege. In der pflegespezifischen Literatur wird Lernen am Arbeitsplatz hauptsächlich auf die Ausbildung bezogen. Im Hinblick auf Mitarbeiter/innen nach der Ausbildung ist wenig Literatur zu finden. Zum Thema sind überwiegend Artikel in Fachzeitschriften zu finden, Veröffentlichun- gen in Büchern aus der Pflege/ Pflegepädagogik sind seltener.
Arbeit zitieren:
Bettina Schank, 2006, Lernen am Arbeitsplatz in der Gesundheits- und Krankenpflege: Möglichkeiten und Umsetzung - im Besonderen am Beispiel Lernwerkstatt, München, GRIN Verlag GmbH
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