1. THEMENAUSWAHLBEGRÜNDUNG 3
1.1 Themenauswahl. 3
2. SACHANALYSE 3
2.1 Sachstruktur. 3
2.2 Arbeitszergliederung. 4
3. DIDAKTISCHE ANALYSE 5
3.1 Lehr- und Lernbedingungen (Adressatenanalyse) 5
3.2 Entscheidungsanalyse 5
3.3 LERNZIELFESTLEGUNG. 5
3.3.1 Groblernziel. 5
3.3.2 Feinlernziel. 5
3.3.3 Teillernziele 5
4.METHODISCHE ANALYSE. 6
4.1 Unterweisungskonzept 6
4.2 Stufung. 6
4.3 Sozialformen 6
4.4 Aktionsformen. 6
4.5 Planung der Lern- und Motivationshilfen. 7
5.MEDIENAUSWAHL...................................................................................................... 7
6. ABLAUFPLANUNG 4-STUFE-NMETHODE (TWI) 8
7. LITERATUR. 9
8. ANLAGEN 9
Gavin Huhoff Seite 2 11 09 2006
1. Themenauswahlbegründung
1.1 Themenauswahl
Heute kann z.B. im Bereich der Wasserinstallation auf eine Auswahl der verschiedenartigsten Werkstoffe wie z.B. Polyäthylen und die damit verbundene verhältnismäßig einfache Montage zurückgegriffen werden. Jedoch kann auf die klassische Installation mit verzinktem Stahlrohren in einigen Bereichen nicht verzichtet werden und muss somit im Rahmen der Ausbildung vermittelt werden.
Das Thema ergibt sich aus der Forderung nach dem Ausbildungsrahmenplan des neugeordneten Metallberufes Industriemechaniker/in Fachrichtung Betriebstechnik des 1.Ausbildungsjahres (§10 Abs.1 Nr.13). d) „Bauteile und Baugruppen Lage- und Funktionsgerecht montieren“ und ist somit Bestandteil des betrieblichen Ausbildungsplans.
2. Sachanalyse
2.1 Sachstruktur
Die Installation mit verzinkten Stahlrohren findet überwiegend im Bereich der Wasserinstallation und Druckluftversorgung statt. Der Einsatz dieser Rohre im Bereich der Trinkwasserinstallation ist heute nach wie vor zulässig, entspricht jedoch nicht mehr dem technischen Stand der Zeit. Einem günstigen Preis stehen verstärkte Oxydationsanfälligkeit und erhöhtes Verstopfungsrisiko durch mineralische Ablagerungen wie Kalk gegenüber. Bei der Materialauswahl kann auf ein recht großes Sortiment zurückgegriffen werden. Neben Rohren in gängigen Längen mit bereits gefertigtem Gewinde in allen handelsüblichen Abmessungen, sowie den dazugehörigen Anschlussteilen (vgl. Abb.1) sind ebenso gewindelose Stangen bis zu acht Meter Länge erhältlich. Nachdem die Rohre auf die gewünschte Länge
Außengewinde kegelig mit einem Kegelverhältnis 1:16 ausgeführt. Beim einschrauben steigt mit jeder Umdrehung der Durchmesser des Außengewindes stetig an wodurch ein verspannen der Gewindeflanken gegeneinander erreicht wird. Vor der Montage wird zusätzlich Hanf als Dichtungsmittel eingebracht. Um den Dichtwerkstoff geschmeidig zu halten und einer Austrocknung vorzubeugen wird außerdem ein Pastendichtstoff - Auch unter dem gebräuchlichen Namen Fermit bekannt - aufgetragen. Vor dem Einsatz ist zu beachten, dass dieser für Gas - und Trinkwasseranlagen zugelassen ist. (Neo-Fermit giftfreie Dichtungspaste für die Hausinstallation, DIN DVGW - Reg.-Nr. NV-5142BM0052 nach DIN EN 751-2 und E DIN 30660 für Gas-, Wasser- (auch Trinkwasser) und Heizungsanlagen).
Quelle Abb: http://www.baumax.at/Content.Node/bauen/Ratgeber_Wasserinstallation.pdf
Gavin Huhoff Seite 3 11.09.2006
2.2 Arbeitszergliederung
1. Rohr für den Dichtwerkstoff vorbereiten:
Das Rohr aufnehmen und mithilfe einer Flachfeile die Gewindegänge ringsherum aufrauen. Dabei die Flachfeile beginnend vom Gewindeauslauf zum Körper hin über die Gewindegänge ziehen. Der Vorgang wird unter leichtem drehen des Rohres mehrmals wiederholt. 2. Rohr im Schraubstock spannen:
Schraubstock zunächst am Hebel gegen den Uhrzeigersinn etwas weiter als der Rohrdurchmesser beträgt öffnen. Das Rohr wird nun vor dem schließen des Schraubstocks mit der linken Hand zwischen den Schraubstockbacken positioniert. Das Gewinde ragt frei über beide Backen des Schraubstocks hinaus. Hebel nun im Uhrzeigersinn fest anziehen damit das Rohr für die nachfolgende Montage der Fittings mit der Rohrzange sicher fixiert ist um Arbeitsunfälle zu vermeiden. Im Einzelfall ist es sinnvoll die Fittings einzuspannen z.B. bei Bögen oder T-Stücken, die Montage ist dadurch erheblich einfacher. 3. Dichtwerkstoff einbringen:
Vom Hanfballen einen Strang von etwa einem halben Zentimeter breite herauslösen und diesen der Länge nach glatt ziehen. Strang nun in axialer Richtung des Rohres auf die Gewindegänge auflegen. Das kürzere Stück Hanf befindet sich dabei links vom Gewindeauslauf und wird mit der Hand fixiert. Mit der rechten Hand den herunterhängenden längeren Strang aufnehmen und beginnend vom Gewindeanfang diesen in Richtung des Uhrzeigersinns um die Gewindegänge wickeln. Etwa zur Gewindemitte hin wird das kürzere Stück mit aufgenommen. Danach die Dichtpaste gleichmäßig auftragen. Abschließend ist zu kontrollieren, dass im Rohrinneren keine Hanffasern verbleiben da diese im laufenden Betrieb zu Verstopfungen führen können. 4. Montage der Fittings:
Die Verbindungselemente werden nun von Hand so weit wie möglich eingeschraubt. Die restliche Montage erfolgt mithilfe der Rohrzange Dabei ist die Rohrzange so anzusetzen, dass die automatische Schließwirkung der Zange ausgenutzt wird um eine optimale Kraftübertragung zu erzielen. Ferner sollen Unfälle durch Abrutschen verhindert werden. Zuletzt wird noch heraustretende Hanf am Gewindeauslauf wird mithilfe der Drahtbürste am Bund des Fittings entfernt um einen sauberen Abschluss zu gewährleisten.
Gavin Huhoff Seite 4 11.09.2006
Arbeit zitieren:
Gavin Huhoff, 2006, Fachgerechte Montage einer Rohrverschraubung (Unterweisung Industriemechaniker / -in, Fachrichtung Betriebstechnik), München, GRIN Verlag GmbH
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