Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung. 1
2. Geschichtliche Entwicklung. 2
3. Institutionelle Aspekte der EU-Handelspolitik. 3
4. Instrumente der Handelspolitik. 5
4.1 Defensive Handelspolitik. 5
4.2 Offensive Handelspolitik. 7
5. Zusammenhänge von Kooperation und Protektion. 9
5.1 Anfangsjahre. 10
5.2 Tendenzen zur Rückentwicklung. 11
5.3 Neubelebung der Integration. 13
5.4 Wirkung nach Außen. 13
6. Resümee. 14
Literaturverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AKP Länder im afrikanischen, karibischen und pazifischen Raum, die mit der EU durch das Lomé-Abkommen verbunden BIP Bruttoinlandsprodukt BRD Bundesrepublik Deutschland bzw. Beziehungsweise EEA Einheitliche Europäische Akte EFTA European Free Trade Association EG Europäische Gemeinschaft EGKS Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft EU Europäische Union EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft GATT General Agreement on Tarifs and Trade GZT Gemeinsamer Zolltarif HHV Handelshemmnis-Verordnug HWWA Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv Nr. Nummer OECD Organization for Economic Cooperation and Development OEEC Organization for European Economic Cooperation OPEC Organization of Petroleum Exporting Countries PHA Präferenzhandelsabkommen Prof. Professor S. Seite USA United States of America Vgl. Vergleiche Vw Volkswirt WTO World Trade Organization (UNO)
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Handelsverflechtung der EG, 1960-2002.
Abbildung 2: Offenheit der EG im internationalen Handel, 1960-2002.
IV
1. Einleitung
„Da liegt Europa. Wie sieht es aus? Wie ein buntgestrichenes Irrenhaus. Die Nationen schuften auf Rekord: Export! Export! Die anderen! Die anderen sollen kaufen! Die anderen sollen Weine saufen! Die anderen sollen Schiffe heuern! Die anderen sollen die Kohle verfeuern! Wir? Zollhaus, Grenzpfahl und Einfuhrschein: wir lassen nicht das geringste herein. Wir nicht. Wir haben ein Ideal: Wir hungern. Aber streng national.“ (Kurt Tucholsky 1932)
Das von Tucholsky beschriebene Europa aus der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg ist in seiner früheren Form nicht mehr existent. Das heutige Europa, bzw. die heutige Europäische Union fungiert mehr und mehr als Einheit, sowohl innen- als auch außenpolitisch gesehen. Im innereuropäischen Raum gibt es nur noch ein einziges Zahlungsmittel, der europäische Binnenmarkt ist frei von Grenzen und Zöllen. Durch die am 29. Oktober 2004 auf den Weg geschickte Verfassung der Europäischen Union rücken die Mitgliedstaaten immer mehr zusammen. Triebfeder für die europäische Integration war schon von Beginn an der Handel der Mitgliedstaaten.
In der folgenden Seminararbeit wird die Handelspolitik der Europäischen Union behandelt. Die Basis der Arbeit bildet das 2004 erschienene HWWA Discussion Paper Nr. 279 mit dem Titel „Handelspolitik der Europäischen Gemeinschaft -Institutioneller Rahmen, Verhältnis zur Binnenmarktpolitik und Rolle in der Weltwirtschaft“ von Georg Koopmann.
Die Handelspolitik der Europäischen Union ist als solche ein recht breit gefächerter Themenkomplex, der hier aufgrund seines Umfangs nicht in aller Ausführlichkeit behandeln werden kann. Ich möchte jedoch versuchen einen qualifizierten Einblick in bestimmte Teilbereiche zu geben.
Zu Anfang soll ein kurzer geschichtlicher Überblick über die bisherige Entwicklung der Europäischen Union und deren bedeutendsten Schritte der Erweiterung und Integration geliefert werden.
- 1 -
Danach sollen die Institutionellen Aspekte der EU-Handelspolitik näher betrachtet werden. Hier soll geklärt werden, wer über welchen Sachverhalt entscheidet und wie die rechtliche Grundlage für die Verteilung der Entscheidungskompetenzen aussieht.
Im darauf folgenden Teil möchte ich mich dann eingehend mit den Instrumenten der europäischen Handelspolitik und deren Ausübung beschäftigen. Der fünfte Teil behandelt dann die Frage, ob die Liberalisierung des Binnenmarktes innerhalb der EU zu einer Benachteiligung von Drittländern geführt hat. Dazu wird der Prozess der Liberalisierung stufenweise analysiert und dessen Auswirkungen auf Drittländer dargestellt.
2. Geschichtliche Entwicklung
Der Grundstein für die heutige Europäische Union wurde 1951 in Form der „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ gelegt. Der EGKS, auch Montanunion genannt, gehörten die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Italien, Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland an. Zweck war es durch die gemeinsame Kontrolle der zu diesem Zeitpunkt noch kriegswichtigen Ressourcen, Kohle und Stahl, die Kriegsgefahr in Europa einzudämmen. 1 Die sechs oben genannten Länder waren es dann auch, die am 25.3.1957 in Rom den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) unterzeichneten. 2
In diesem Vertrag legten sich die Gründungsstaaten auf eine stufenweise Verwirklichung der Zollunion fest und beschlossen, die Handelspolitik der Gemeinschaft nach der Übergangszeit nach einheitlichen Grundsätzen zu gestalten. 3
1 Vgl. Schäfers, B. (1998), S 135
2 Vgl. Schäfers, B. (1998), S 235 3 Vgl. Europäische Kommission (1976)
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Arbeit zitieren:
Philipp Brauweiler, 2005, Die Handelspolitik der Europäischen Union, München, GRIN Verlag GmbH
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