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Sommersemester 2002
Fach: Logistik
vorgelegt von: Manja Ledderhos
Abgabetermin: 10.06.2002
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 3 von 3
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3.4.1 Entwicklung der Beförderungsmengen im Eisenbahnverkehr 18
3.4.2 Probleme des Verkehrsträgers Schiene 19
3.4.3 Potentiale des Schienennetzes 20
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3.5.1 Entwicklung und Situation 20
3.5.2 Probleme der Binnenschifffahrt 21
3.5.3 Potentiale in der Binnenschifffahrt 22
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Güterverkehr unter Beobachtung Seite 4 von 4
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4.3.1 Aufgabenanalyse 28
4.3.1.1 Theorie zur Technik 28
4.3.1.2 Praktische Anwendung auf die Verkehrspolitik 29
4.3.2 Umfeldanalyse 29
4.3.2.1 Theoretische Aspekte 29
4.3.2.2 Anwendung auf den Verkehrspolitik 29
4.3.3 Projektionen 30
4.3.3.1 Allgemeines zur Technik 30
4.3.3.2 Praktische Anwendung 30
4.3.3.2.1 Soziale Kräfte die auf die Verkehrspolitik wirken 30
4.3.3.2.2 Wirtschaftliche Kräfte 32
4.3.3.2.3 Politische Kräfte 34
4.3.4 Alternativenbündelung und Szenario Entwicklung 34
4.3.4.1 Theoretischer Ansatz 34
4.3.4.2 Anwendung auf die Verkehrspolitik 35
4.3.4.2.1 Beziehungen von Einflussfaktoren der Verkehrspolitik 35
4.3.4.2.2 Szenario A Resultate des liberalen Konzeptes 36
4.3.4.2.4 Rohszenario C: Das Ökoszenario 37
4.3.5 Konsequentenanalyse und Szenario-Transfer 39
4.3.5.1 Theoretischer Ansatz 39
4.3.5.2 Anwendung auf die Verkehrspolitik 39
4.3.6 Störereignisanalyse 41
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Güterverkehr unter Beobachtung Seite 5 von 5
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Hiermit versichern wir an Eides Statt, dass wir die vorliegende
Arbeit selbständig und ohne Benutzung anderer als der in den
Fußnoten und im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen
angefertigt habe.
Kiel, den 07. Juni 2002
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 6 von 6
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Abb. Abbildung
BIP Bruttoinlandsprodukt
CDU Christlich Demokratische Union
EU Europäische Union
f. folgende
ff. fortfolgende
Kfz Kraftfahrzeug
km Kilometer
Lkw Lastkraftwagen
S. Seite
z.B. zum Beispiel
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 7 von 7
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14
Tabelle 1: Beförderungsmenge an Luftfracht in Tonnen von 1994 bis
2001
16
Tabelle 2: Straßengüterverkehr inländischer LKW in 1000 Tonnen von
1996 bis 2001
Eisenbahnverkehr in 1000 Tonnen von 1994 bis 2001 17
Tabelle 3:
20
Tabelle 4: Binnenschifffahrtsverkehr in 1000 Tonnen von 1994 bis
2001
29
Tabelle 5: Externe und Interne Einflussfaktoren der Verkehrspolitik
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 8 von 8
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Abb 1: Güteraufkommen bei der Binnenschifffahrt im Zeitvergleich 11
Abb 2: Anteile der Verkehrsträger im Güterverkehr der EU 1999 12
Abb 3: Anteile der Verkehrsträger im nationalen Güterverkehr 13
Abb 4: Kostenverteilung beim Kombinierten Verkehr 22
Abb 5: Schema der Szenario-Technik Pfade in die Zukunft 26
Abb 6: Darstellung des Grundmodells Der Szenario-Trichter 27
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 9 von 9
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Der Mensch ist Teil einer komplexen Umwelt. Technologischer, wirtschaftlicher und sozialer Wandel haben heute direkten Einfluss auf uns. Gleichzeitig greifen wir täglich direkt in die Gestaltung der Umwelt ein. Beispielsweise verändert der Straßen- und Flughafenausbau unser tägliches Leben und natürliches Umfeld dramatisch. Es ist wünschenswert und Teil der Aufgabe von Politikern, besonnen mit den Kapazitäten umzugehen, um einerseits unsere Wettbewerbsfähig in Deutschland und Europa zu sichern und andererseits die Einwohner vor unnötigen Staus, Verspätungen, Lärm oder Luftverschmutzungen zu bewahren. Diese Gradwanderung ist nicht einfach, jedoch unbedingt notwendig.
Für die Planung von neuen Richtlinien ist es wichtig, zukünftige Entwicklungen abzuschätzen. Durch rasante Veränderungen in der Umwelt wird dies jedoch immer schwieriger. Gleichzeitig hat die Politik, bedingt durch soziale Verantwortung und hohe Kapitalintensität, eine relativ lange Reaktionszeit. 1 Um diesen Konflikt zu bewältigen, bedarf es einer strategischen Planung, die sich der wandelnden Umwelt anpasst. Ziel ist das Erarbeiten eines effizienten Konzepts, wobei „ es nicht darauf an[kommt], die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein“ . 2
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Der Ausspruch „ Aus der Vergangenheit lernen“ lässt sich in der Verkehrspolitik nur bedingt anwenden. Es ist jedoch unseres Erachtens nach sinnvoll, einen kurzen Einblick über den Ursprung der Verkehrsträger zu geben. Dies wird im zweiten Teil mit einem generellen Einstieg in die Historie der Transportträger geschehen.
1 Vgl. Meyer-Schönherr. Szenario-Technik. S.1.
2 Dekker. Zukunft. S.837.
Güterverkehr unter Beobachtung Seite 10 von 10
Die gegenwärtige Situation der einzelnen Verkehrsträger und die heutigen Probleme sind die Grundlage für eine strategische Planung. Teil drei gibt daher einen allgemeinen Einblick in die Verteilung des Güterverkehrs auf die Verkehrsträger. Anschließend werden detailliert Situation und Probleme der Hauptverkehrsträger Bahn, LKW, Schiff und Flugzeug aufgegriffen. Außerdem soll die gegenwärtige Rolle des Kombinierten Verkehrs, heute schon Schlagwort der Politik, näher beleuchtet werden.
Die Zukunft wird durch Prognosen vorhergesagt. Wir werden im vierten Teil Vermutungen im Bezug auf die deutsche Verkehrspolitik mit Hilfe der Szenario-Technik bündeln. Zu diesem Zweck werden wir zunächst die Technik erläutern und sie danach auf die Thematik anwenden. Eine mögliche nationale Strategie dafür ergibt sich im Ergebnis aus der Szenario-Technik.
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Historisch gesehen, verliefen „ die Fortschritte in der Verkehrstechnik von den Hochkulturen des Altertums bis zum beginnenden 19. Jahrhundert nur langsam“ 3 . Das Transportwesen gewann erst mit dem verstärkten Handel zwischen Städten und Ländern Ende des 18. Jahrhundert im Zeitalter der Industrialisierung an Bedeutung.
Viele Unternehmen erkannten rasch die Notwendigkeit der überregionalen Handelsbeziehungen. Das deutsche Traditionsunternehmen Siemens beispielsweise wurde 1847 in Berlin als Telegraphenbauanstalt gegründet. Bereits drei Jahre später wurde eine Zweigstelle in London eröffnet. 1853 begann das Unternehmen schließlich mit dem Bau des russischen
3 Microsoft® Encarta® 98 Enzyklopädie. © 1993-1997 Microsoft Corporation.
"Verkehr".
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Manja Ledderhos, 2002, Güterverkehr unter Beobachtung - Eine Analyse der Gegenwart und Zukunft, Munich, GRIN Publishing GmbH
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