FH Ansbach I Stefan Schwarz
Personalplanung in Theorie und Praxis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Personaleinsatzplanung als Teilaspekt der Personalplanung 2
2.1 Definition der Personaleinsatzplanung 3
2.2 Ziele der kurzfristigen Personaleinsatzplanung 4
2.3 Anwendungsbereiche der kurzfristigen Personaleinsatzplanung 5
2.3.1 Dienstleistung 5
2.3.2 Handel 6
2.3.3 Industrie 6
3. Theorie der kurzfristigen Personaleinsatzplanung 6
3.1 Rechtliche Randbedingungen 6
3.2 Technische Randbedingungen 8
3.3 Personelle Randbedingungen 8
3.4 Persönliche Präferenzen 9
3.5 Arbeitswissenschaftliche Kriterien 9
4. Praktische Durchführung der Personaleinsatzplanung 10
4.1 Gedankliche und schriftliche Dienstplankonstruktion 11
4.2 EDV-gestützte Personaleinsatzplanung 13
4.2.1 SAP R/3 HR 13
4.2.2 SP-Expert 14
4.3 EDV-gesteuerte Personaleinsatzplanung 15
5. Resümee und Ausblick 15
Literaturverzeichnis S. 17
Verzeichnis zitierter Internetquellen 19
Ehrenw örtliche Erklärung 20
Anhang: Arbeitswissenschaftliche Kriterien der Schichtplangestaltung 22
Praxisbeispiel : Personaleinsatzplanung eines Call-Centers 25
ACD AFG ArbZG bzw. ca. CPLEX d.h.
ebd.
EDV f. ff. ggf. HR htm http Hrsg. i.d.R. JarbSchG KSchG max. mind. : mindestens MuSchG
o.ä. Pepo Pdf POS S. : Seite s.a.
SAP SP Tab. usw. : und so weiter Vgl.
www. z.B.
zbV zw.
FH Ansbach III Stefan Schwarz
Personalplanung in Theorie und Praxis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Personelle Teilplanungen
Abbildung 2: Gestaltungsmöglichkeiten der Personaleinsatzplanung
Abbildung 3: Eingehende Telefonanrufe während einer Woche (Beispiel)
Abbildung 4: Besetzungsprofile im Telefonservice an Montagen
Abbildung 5: Besetzungsprofile im Telefonservice Dienstag bis Freitag
Abbildung 6: Besetzungsprofile im Telefonservice an Samstagen
Abbildung 7: Besetzungsprofile im Telefonservice an Sonntagen
Tabelle 1: Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen in Bezug auf das Schichtplanmerkmal „Aufeinanderfolge der Schichten“ S. 22
Tabelle 2: Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen in Bezug auf die Schichtplanmerkmale „Dauer und Verteilung der Arbeitszeit“ S. 23
Tabelle 3: Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen in Bezug auf das Schichtplanmerkmal „Lage der Arbeitszeit“ S. 24
Tabelle 4: Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen in Bezug auf das Schichtplanmerkmal „Kurzfristige Abweichungen Soll-Plan“ S. 24
Tabelle 5: Aufteilung der Profile in Dienste S. 28
Tabelle 6: Ermittlung der rechnerischen Wochenbesetzungszeit S. 29
Tabelle 7: Rasterplan im Telefonservice S. 30
1. Einleitung
Arbeitszeitverkürzung, Teilzeit, Arbeitszeitkonten, Schichtdienst und innovative Arbeitszeitmodelle - all dies sind Schlagworte des zunehmenden Trends, die Arbeitszeit immer weiter zu flexibilisieren. Während vor einigen Jahren noch die Mehrheit der Arbeitnehmer ihre Arbeitskraft den Unternehmen von 8-17 Uhr zur Verfügung stellte, ist in jüngster Zeit durch die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten, die Zunahme des Dienstleistungsangebots und den verstärkten Wettbewerb der Anteil der Arbeitnehmer mit festen Arbeitszeiten rapide gesunken. Für die Arbeitnehmer bedeutet dies einen direkten Eingriff in ihre persönliche Lebenssituation. Die zeitliche Verplanung bestimmt ihre Möglichkeiten, ihre Freizeitgestaltung, ihr Familienleben. Nichtbeachtung der Erkenntnisse über menschengerechte Arbeitszeitgestaltung kann die Gesundheit der Arbeitsnehmer schädigen, Motivation und Leistungsfähigkeit können stark nachlassen. 1 Nur durch eine professionelle und durchdachte Personaleinsatzplanung ist es möglich, diese negativen Effekte zu kompensieren und den Mitarbeitern auch die positiven Seiten der Arbeitszeitflexibilisierung zugänglich zu machen.
Zielsetzung dieser Studienarbeit ist es, einen Teilbereich der Personalplanung, die kurzfristige Personaleinsatzplanung, näher zu beleuchten. Im zweiten Teil der Arbeit sollen die Grundlagen erarbeitet werden, im speziellen werden dies Einordnung, Definition, Ziele und Anwendungsbereiche der kurzfristigen Personaleinsatzplanung sein. Anschließend folgt der erste Schwerpunkt der Arbeit, in welchem die Theorie der kurzfristigen Personaleinsatzplanung dargelegt wird. Der zweite Schwerpunkt, die praktische Durchführung der kurzfristigen Personaleinsatzplanung, wird im vierten Abschnitt anhand einer schematisierten Vorgehensweise und durch Praxisbeispiele erläutert. In Punkt fünf der Studienarbeit soll ein Ausblick auf die Zukunft der kurzfristigen Personaleinsatzplanung gewagt werden, bevor im letzen Abschnitt ein Resümee die vorliegende Arbeit abrunden soll. Im Anhang befinden sich Tabellen zu arbeitswissenschaftlichen Kriterien der Personaleinsatzplanung als auch ein Praxisbeispiel für die Dienstplanerstellung in einem Call-Center, anhand dessen die erarbeiteten Erkenntnisse nochmals vertieft werden sollen.
1 Vgl.: Bosch,G. / Kohl, H. / Schneider, W. (1995): „Handbuch Personalplanung“, S. 177.
2. Personaleinsatzplanung als Teilaspekt der Personalplanung
Unter Personalplanung wird grundsätzlich die Projektion gewollten wirtschaftlichen Handelns in die Zukunft verstanden. 2 Hierbei steht die Personalplanung in direktem Zusammenhang mit der Unternehmensplanung, denn durch diese werden die genauen Anforderungen an Personalqualität und -quantität determiniert. Nach MAG muss man die Personaleinsatzplanung „als Kernstück der Personalplanung bezeichnen, weil sie die Nahtstelle zwischen der Personalplanung und den übrigen Teilbereichen der Unternehmensplanung markiert.“ 3 Dieser Auffassung widerspricht OECHS-LER/STROHMEIER, hiernach ist die Personaleinsatzplanung nur als Teilbereich der Personalplanung zu sehen, die Personalbedarfsplanung stellt die wichtigste Schnittstelle zur Unternehmensplanung dar. 4 Wie aus den zwei zitierten Quellen bereits ersichtlich, ist keine exakte Einordnung der Personaleinsatzplanung in das Gefüge der Personalplanung hinsichtlich der Verbindungen zur Unternehmensplanung möglich. Es bleibt festzuhalten, dass die Personaleinsatzplanung ein wesentlicher Teilbereich der Personalplanung ist und Schnittstellen zu allen anderen Teilbereichen besitzt. Die folgende Abbildung soll die einzelnen Teilbereiche der Personalplanung verdeutlichen und die Bedeutung der Personaleinsatzplanung nochmals hervorheben.
Abb. 1: Personelle Teilplanungen
Quelle: Vgl.: Henselek, H. (2001): „Unterstützung der Personalplanung durch SAP R/3 HR“, S. 123.
2 Vgl.: Oechsler, W. (2000): „Personal und Arbeit“, S. 167.
3 Mag, W. (1998): „Einführung in die betriebliche Personalplanung“, S. 99.
4 Vgl.: Oechsler, W./ Strohmeier, S. (1994): „Grundlagen der Personalplanung“, S. 20f.
Arbeit zitieren:
Stefan Schwarz, 2003, Personalplanung in Theorie und Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
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