Zu Beginn möchte ich sehr herzlich Personen danken, die mich maßgeblich unterstützt haben und ohne die ich diese Arbeit nicht hätte erfolgreich umsetzen können.
Innerhalb der DaimlerChrysler AG gilt mein Dank folgenden Personen: Vom Werksärztlichen Dienst meiner Betreuerin und unmittelbaren Vorgesetzten, Frau Dr. Dorothea Mayer sowie dem leitenden Werksarzt, Herrn Dr. Karl-Heinz Schultheiß. Diese beiden haben mir insbesondere auch dahingehend stets weitergeholfen, wenn ich unternehmensinterne Daten, Ansprechpartner, etc. benötigt habe. In der Sitzfertigung bei BC/ATS gilt mein herzlichster Dank Herrn Uwe Junghans, dessen großes Engagement - insbesondere bei der Fragebogenaktion - maßgeblichen Anteil an der hohen Rücklaufquote hat. Weiterer Dank gilt dem Mitarbeiter im Sanitätsdienst des WD, Herrn Bertram Löffler, für seine Auswertungen, die in Kapitel 8 eingeflossen sind.
Weiterhin danke ich der Physiotherapie „FormAktiv“, insbesondere Frau Meike Steinbrecher, für die gute Zusammenarbeit während des Behandlungszeitraumes und ihre in Kapitel 9 verwendeten Ausarbeitungen. An der Vogtländischen Fachhochschule Plauen gilt mein großer Dank meinem Betreuer und Erstgutachter, Herrn Dr. Wolfgang Rachold, dem Rektor, Herrn Prof. Dr. Dr. Johannes Soukup sowie meinem Zweitgutachter, Herrn Dr. Rudolf Hummitzsch, für ihre Unterstützung und Ratschläge. „Last but not least“ darf ich aber für ihre ständige Unterstützung den größten Dank meinen Eltern und meiner Familie sagen, die mir in allen Bereichen immer den Rücken freigehalten haben und wenn es nötig war, mir auch immer den nötigen Rückhalt gaben!
Copyright und Urheberrecht
Dieses Werk ist durch das deutsche und internationale Urheberrecht und andere Gesetze geschützt. Die Weitergabe, der Verkauf und Vervielfältigungen – auch auszugsweise – jeder Art, Nachdruck, Fotokopie, Abdruck in Printmedien, Veröffentlichung in Bild und Funk, Speicherung auf Datenträger jeder Art, Veröffentlichung durch Onlinedienste, Veröffentlichung auf Vorträgen, etc., bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung des Autors. Widerrechtliches Handeln kann eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
„Aging workforce“ – Alternde Belegschaft und Demographie im Wandel
Der Gesamtkonzern Das Werk Sindelfingen
Die Sitzfertigung Analyse des Krankenstandes in der
Ursachen von Fehlzeiten 4.2.2.1. Außerbetriebliche Einflüsse
4.2.2.2. Innerbetriebliche Einflüsse
Die Matrix-Rhythmus-Therapie als neues innovatives Behandlungsverfahren
Die Evaluation der Fragebögen
Zusammensetzung der Stichprobe
Auswertung der Fragebögen
6.3.2.2. Situation der DaimlerChrysler-Mitarbeiter
Fragen zur Therapiebewertung
Gegenüberstellung verschiedener Behandlungsmethoden und Diagnostiken
Einige konservative Behandlungsverfahren aus
dem Leistungskatalog der Krankenkassen
Kosten der Matrix-Rhythmus-Therapie Ermittlung des vorteilhaftesten Verfahrens
Auswertung der Ergebnisse der durchgeführten
Vergleich mit den Ergebnissen des Pilotprojektes Abschließende Beurteilung des Projektes
Verzeichnis der Abbildungen
Bild 1 Vergleich der Veränderung der Altersstruktur der
Bild 2 Übersicht über die Altersverteilung der Arbeiter im
Werk 50
Bild 3 Gottlieb Daimler und Karl Benz
Bild 4
Bild 5
Bild 6
Bild 7
Bild 8
Bild 9 Übersicht über die Entwicklung des Krankenstandes
in Deutschland
Bild 10 Vergleich der Entwicklung des Krankenstandes
verschiedener Automobilhersteller
Bild 11 Entwicklung Krankenfehlstand Werk Sindelfingen
Bild 12 Überblick über Struktur und Instrumente zur
Bild 13 Erläuterung von einigen Instrumenten zur
Bild 14 Modell eines integrierten Gesundheitsmanagements
Bild 15 Das IAS-Haus zur Verbesserung der Anwesenheit bei
Bild 16 Darstellung der Behandlungen auf dem Zeitstrahl
Bild 17
Bild 18
Bild 19
Bild 20 MaRhyThe-Behandlung im Nackenbereich
Bild 21 Beschwerden der Mitarbeiter nach Körperregionen
Bild 22 Beispiel einer Borg-Schmerzskala
Bild 23 Prozentuale Verteilung der Arbeitseinschätzung der
Bild 24 Sportliche Aktivität der behandelten Mitarbeiter
Bild 25 Einschätzung der Häufigkeit von Schlafstörungen
Bild 26 Absolute Beurteilung der Wirkungsweise der
Bild 27 Prozentuale Beurteilung der Wirkungsweise der
Bild 28 Absolute personenbezogene Auswertung der
Bild 29 Prozentuale personenbezogene Auswertung der
Bild 30 Vorschläge der Probanden zum Pilotprojekt
Bild 31 Kostenvergleich relevanter Behandlungsmethoden
Bild 32 Kostenvergleich relevanter Behandlungs-
Bild 33 Kurzfristiger Vergleich Wirkungsweise MaRhyThe
Bild 34 Langfristiger Vergleich Wirkungsweise MaRhyThe
„Ein gesundes Unternehmen braucht gesunde Mitarbeiter!“ 1
- dieses vielfach verwendete Zitat ist unstrittig für alle Wirtschaftszweige zutreffend. In einer sowohl sehr arbeits- als auch produktionsintensiven Branche wie der Automobilindustrie gewinnt dieser Fakt noch größere Bedeutung. Nur die Unternehmen, welche über eine leistungsfähige, motivierte und produktive Belegschaft verfügen, werden sich dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichern können.
Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit einer Analyse auseinander, in welcher der Nutzen des Einsatzes eines relativ neuen physiotherapeutischen Behandlungsverfahrens, der sog. „Matrix-Rhythmus-Therapie“ für das Unternehmen und die Mitarbeiter innerhalb der DaimlerChrysler AG untersucht wurde. Die Arbeit betrachtet dabei u. a. im Rahmen einer Evaluation mittels Fragebögen eines Projektes der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Automobilindustrie die Kosten und den evtl. daraus resultierenden Nutzen für das Unternehmen und gibt Empfehlungen für den weiteren Ausbau und der Effektivitätssteigerung dieser Form des Gesundheitsmanagements im Unternehmen. Neben einer humanitären Zielsetzung zur Gesunderhaltung der Physis und Psyche des Individuums (hier: des Arbeitnehmers) müssen solche Maßnahmen des Arbeitgebers im
Gestaltung der Produktion beitragen. Um ein möglichst gutes Unternehmensergebnis zu erreichen, müssen alle Ressourcen optimal genutzt werden. Für das Unternehmen ist daher entscheidend, dass Investitionen in eine solche Maßnahme mehr Nutzen als Kosten verursachen. Damit rückt im unternehmerischen Umfeld auch das Kosten- Nutzen-Verhältnis von betrieblicher Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt. Nur jene Aktionen, die effektiv die Gesundheitsprozesse verbessern und dem Unternehmen, welches die Maßnahmen finanziert, eine positive Relation liefern, haben eine Chance, auf Dauer durchgeführt zu werden. Die Auswertung des neuen Verfahrens mitsamt seinem Behandlungsprozess,
sowie dieses positive Verhältnis zu belegen bzw. zur Weiterentwicklung der entsprechenden Maßnahmen beizutragen, ist Aufgabe der Arbeit und der
Oberstes Ziel der DaimlerChrysler AG ist es dabei, den überdurchschnittlich hohen Krankenfehlstand bzw. die Arbeitsunfähigkeitszeiten am Standort Deutschland bzw. speziell im Werk Sindelfingen, mittel- und langfristig zu senken, denn:
„Durch krankgeschriebene Mitarbeiter gehen der deutschen Wirtschaft jährlich rund 47,5 Mrd. Euro verloren – auf diesen Betrag summieren sich die Kosten für die Entgeltfortzahlung, das Krankengeld und eventuelle
Dazu kommen diejenigen Kosten, welche durch die Krankenkassen getragen werden müssen (Diagnose, Therapie, Medikamente, usw.), wobei diese im Falle von Betriebskrankenkassen ebenfalls zu Lasten der Unternehmen gehen. Anliegen der Diplomarbeit ist es deshalb, die unterschiedlichen Effekte aufzuzeigen und einen Zusammenhang zwischen Gesundheit der Mitarbeiter, betrieblichen Maßnahmen und dem betriebswirtschaftlichen Erfolg herzustellen.
Prozessstörungen sieht und in der Lage ist, diese direkt auch therapeutisch zu readaptieren, könnte somit auf bildgebundene Diagnostik weitgehend verzichtet und somit bereits Diagnosekosten (z.B. für Röntgen, Kerspintomographie, etc.) gespart werden.
„Aging workforce“ – Alternde Belegschaft und
Die Demographie (Bevölkerungswissenschaft) befasst sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Zusammensetzung menschlicher Populationen hinsichtlich Alter, Verteilung, Wachstum, etc. 2 Einen weiteren wichtigen Aspekt dieser Arbeit spiegelt die strategische
Initiative „Aging workforce – Wettbewerbsfähigkeit im demographischen Wandel“ wieder. Im Zuge der Erhaltung einer wettbewerbsfähigen Belegschaft, müssen verschiedene Aspekte einer immer älter werdenden Gesellschaft und damit auch alternder Mitarbeiter berücksichtigt werden. Der Vergleich der Altersstruktur der Deutschen vom 1950, 2001 und 2050 (Prognose) zeigt eine dramatische Entwicklung.
Bild 1: Vergleich der Veränderung der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung zwischen 1950, 2001 und 2050. 1
So wird sich auch der Altersdurchschnitt innerhalb von DaimlerChrysler von rund 41 Jahren 2002 auf knapp 46 Jahre bis 2013 erhöhen. Dies ist umso bedenklicher, da der Krankenfehlstand der Mitarbeiter über 50 Jahre doppelt so hoch ist, als jener bei den jüngeren Beschäftigten bis 40 Jahren. 2
Weiterhin nimmt mit zunehmendem Alter die Flexibilität ab. So sind ca. 45 % der Arbeiter, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, gesundheitsbedingt nicht mehr flexibel an ihrem Arbeitsplatz einsetzbar, was z. B. in der Montage mitunter zu großen Problemen führen kann. 3 Der Vergleich der Altersstruktur
zwischen den Jahren 2003 und 2013 (Prognose) der fest angestellten Arbeiter im Werk Sindelfingen veranschaulicht deutlich dieses Problem. Alleine daran lässt sich unschwer erkennen, dass die Gesunderhaltung der Beschäftigten zwangsläufig immer mehr ein Kernthema im Unternehmen sein sollte.
Bild 2: Übersicht über die Altersverteilung der Arbeiter im Werk 50 1
Anzumerken bleibt, dass dies natürlich kein typisches Phänomen der DaimlerChrysler AG ist, sondern auch sämtliche Mitbewerber in der Automobilindustrie bzw. die gesamte deutsche Wirtschaft vor dem Problem einer alternden Belegschaft stehen.
Der Gesamtkonzern
Die sog. „Urväter“ des Automobiles, Gottlieb Daimler und Karl Benz, entwickelten am Ende des 19. Jahrhunderts das erste Motorrad (Daimler, 1885) bzw. das erste Automobil der Weltgeschichte (Benz, 1886).
Bild 3: Gottlieb Daimler (links) und Karl Benz (rechts) 1
Mit der Fusion der beiden Automobilhersteller Daimler-Benz (Deutschland) und Chrysler (USA) im Jahre 1998 entstand mit der DaimlerChrysler AG einer der größten und leistungsfähigsten Automobil-Konzerne der Welt. Im Juli 2005 waren 384.723 Menschen weltweit im Unternehmen beschäftigt, was einem Anstieg der Beschäftigung gegenüber 2003 um ca. 6 % entspricht. Davon hatten rund 185.000 Menschen in den verschiedenen Werken am Standort Deutschland ihren Arbeitsplatz. 2 Vorstandsvorsitzender
bis 31. Dezember 2005 war Herr Prof. Jürgen E. Schrempp, der zum 01. Januar 2006 durch Herrn Dieter Zetsche, den bisherigen Chef der Chrysler Group, abgelöst wurde. Der Vorstand setzt sich aus insgesamt zehn Mitgliedern zusammen. DaimlerChrysler konnte weltweit 2004 insgesamt 4,7 Mio. Fahrzeuge absetzen. 3
Die Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 142,1 Mrd. Euro, was einen Betriebsgewinn von rund 5,8 Mrd. Euro ergab, der damit um 700 Mio. Euro über dem Ergebnis von 2003 lag. 1
Dennoch steht das Unternehmen auf dem umkämpften Automobilmarkt zukünftig vor großen Herausforderungen. Viele Hersteller haben ihre Produktpalette qualitativ und quantitativ in den vergangenen Jahren soweit ausgebaut, dass in dem vorher von nur wenigen Marken besetzten Ober- und Premiumsegment die Stellung als Angebotsoligopolist zunehmend schwindet und der Wettbewerb zunimmt. Dem tritt das Unternehmen mit einer Qualitäts- und Produktoffensive entgegen, um insbesondere der Marke Mercedes ihre außergewöhnliche Stellung in diesen Segmenten zu erhalten bzw. diese weiter auszubauen.
Das Werk Sindelfingen
Das Werk Sindelfingen wurde im Jahre 1915 ursprünglich zur Flugzeug- und Flugzeugmotorenproduktion gegründet. 1919 wurde die erste Automobil- karosse gefertigt. Nach der Fusion von Daimler und Benz 1926, wurde ein Jahr später erstmals die Fliessbandfertigung eingeführt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1948 die PKW-Endmontage vom Werk Stuttgart- Untertürkheim nach Sindelfingen verlegt und es wurden anfangs 5100 Personenwagen vom Typ 170V sowie Omnibusse von den damals 6500 Mitarbeitern gefertigt. 2 1970 betrug die jährliche Produktion bereits 280.000
PKW und es waren über 23.000 Menschen beschäftigt, davon rund 20 % Gastarbeiter. Zum 100. Geburtstag des Automobils 1986 hatte das Werk Sindelfingen einen jährlichen Ausstoß von 435.000 PKW. Mit der Grundsteinlegung für das neue Technologie-Center 1995 und der Fusion von Daimler und Chrysler 1998, wuchs das Werk Sindelfingen zur gegenwärtig größten Produktionsstätte des Konzerns weltweit. 3
Quote paper:
Lars Albert, 2006, Wirksamkeitsnachweis und Kosten-Relation des Einsatzes der Matrix-Rhythmus-Therapie in der Automobilindustrie, am Beispiel der DaimlerChrysler AG am Standort Sindelfingen, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Prozessoptimierung - Business Process Reengineering
Business economics - Controlling
Diploma Thesis, 61 Pages
Interne Revision von Kreditinstituten
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Diploma Thesis, 156 Pages
Prozessoptimierung der Auftragsbearbeitung in einem mittelständischen ...
Engineering - Industrial Engineering and Management
Diploma Thesis, 97 Pages
Prozessmanagement - Inhalte und Stellenwert für die Unternehmensgestal...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 17 Pages
Lars Albert has published the text Wirksamkeitsnachweis und Kosten-Relation des Einsatzes der Matrix-Rhythmus-Therapie in der Automobilindustrie, am Beispiel der DaimlerChrysler AG am Standort Sindelfingen
Lars Albert has uploaded a new text
The Relational Systems Model for Family Therapy
Donald R. Bardill, D. Ray Bardill, Carlton Munson
Annals of the New York Academy of Sciences, VIP, Pacap, and Related Pe...
Hubert Vaudry, Marc Laburthe
Healing in the Relational Paradigm: The Imago Relationship Therapy Cas...
Luquet Wade, Wade Luquet, Mo T. Hannah
Automotive Production Systems and Standardisation
From Ford to the Case of Merce...
Constanze Clarke
0 comments