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GRUNDSÄTZLICHES .....................................................................................................................................2
DIDAKTISCHE PRINZIPIEN............................................................................................................................3
DARBIETENDE LEHRVERFAHREN.................................................................................................................4
ERARBEITENDE LEHRVERFAHREN ...............................................................................................................5
ENTDECKENDE LEHRVERFAHREN ................................................................................................................6
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ROLLENSPIEL.............................................................................................................................................11
KOOPERATIVES LERNEN............................................................................................................................13 3DUWQHUDUEHLW
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PROJEKTARBEIT.........................................................................................................................................19
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BPA Graz, SS 2002 Methodenvielfalt in der Berufsschule © Andrea Kanzian
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Im Titelblatt seiner großen Didaktik (erstmals 1628) - „ Die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren“ - verspricht Comenius, dass in ihr ÄGHU:HJJHZLHVHQZLUGDXIGHPVLFKDOOHVOHLFKWXQGPLW6LFKHUKHLWHUUHLFKHQ
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Besonders zwei Aspekte dieses Zitats sind auch für die heutige Diskussion der Unterrichtsmethoden relevant: Unterrichtsmethoden sind ein integraler Bestandteil der Didaktik; Weg und Ziel bedingen einander wechselseitig und können nicht in einem Nachein-ander bestimmt werden. Und das Zitat enthält ein klares Erfolgskriterium, die verbesserte Effizienz. Comenius löste es ein, indem er sich in seiner Didaktik nicht mehr an der Logik der Sache (an den Themen), sondern an der Logik des Verstehens (an den Schülern) orientierte. In den etwas 350 Jahren, die seit der Arbeit von Comenius vergangen sind, wurden eine große Zahl an unterrichtsmethodischer Ideen erdacht, erprobt und weiterentwickelt (z.B. Kerschensteiner, Roth). 2
Diese Entwicklung hat sicherlich auch dazu geführt, dass der Begriff der „ Methode“ in sehr unterschiedlicher Weise verwendet wird. Am Beginn werden daher einige Begriffsbestimmungen zum Thema Unterrichtsmethode bzw. von damit assoziierten Begriffen, wie z.B. Lehrmethode vorgestellt werden. Ä8QWHUULFKWVPHWKRGHQVLQGGLH)RUPHQXQG9HUIDKUHQLQXQGPLWGHQHQVLFK
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1 Comenius, 1959 in Wiechmann, 1999, S. 9.
2 Vgl. Wiechmann, 1999, S. 9.
3 Meyer, 1987, S. 45.
4 Einsiedler, 1981, S. 17.
1
BPA Graz, SS 2002 Methodenvielfalt in der Berufsschule © Andrea Kanzian
Wiechmann bezeichnet Unterrichtsmethoden als
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Die Wirksamkeit und Attraktivität von Bildungsarbeit ist nicht zuletzt eine Frage der Methoden. Ansprechende und attraktive Methoden können die Schüler motivieren und sie zu einer Auseinandersetzung mit ansonsten häufig als trocken (oder gar langweilig) empfundenen Themen und Problemen veranlassen.
Grundsätzlich lassen sich Methoden in zwei Formen einteilen:
• in Methoden, welche sich auf die sozialpsychologische Ebene beziehen (z..B. Interaktion und Kommunikation in der Gruppe) und
• in Methoden, die sich auf die Inhaltsvermittlung beziehen.
Für die Anwendung möglichst vielfältiger und abwechslungsreicher Methoden spricht eine Reihe von Gründen:
• Lernen gelingt vor allem dann, wenn sich Konzentrations- und Entspannungsphasen abwechseln. Die Anwendung unterschiedlicher Methoden kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
• Nicht alle Schüler setzen sich auf die gleiche Weise mit einem Thema auseinander. Methodenvielfalt kann unterschiedliche Lernarten berücksichtigen.
5 Vgl. Wiechmann, 1999, S. 9.
2
BPA Graz, SS 2002 Methodenvielfalt in der Berufsschule © Andrea Kanzian
• Eintönigkeit und Gleichförmigkeit (z.B. immer nur reden, immer nur Folien) ist ermüdend und wirkt demotivierend. Ein Methodenwechsel kann neue Impulse bringen. 6
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Folgende didaktische Prinzipien können als Instrument der Methodenbewertung herangezogen werden: 7
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Der gegenwärtige Hoffnungsanker im Schulbetrieb heißt Handlungsorientierung. Trotz mancher durchaus berechtigter Einwände (z.B. Vernachlässigung der zu vermittelten Inhalte) wird dieses Prinzip überwiegend positiv gesehen, da es zur Motivierung und Aktivierung der Schüler beitragen und den Aufbau von Methodenkompetenz fördern kann.
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Schülerorientierung ist ein akzeptiertes, nach wie vor aktuelles Unterrichtsprinzip. Es zielt einerseits auf die Auswahl der Lerninhalte, die weitgehend der Lebenswelt der Schüler entnommen werden sollen, andererseits auch auf Bewertung und Auswahl von Unterrichtsmethoden , die idealerweise zur Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Schülers im Lernprozess führen. Geringes Interesse mancher Schüler zur aktiven Mit- und Selbstbestimmung stellen Lehrer vor erhebliche Herausforderungen. Kritiker bemängeln zudem bei übermäßiger Schülerorientierung oder absoluter Schülerzentrierung ein hohes Maß an Zufälligkeit und Subjektivierung des Unterrichts. In inhaltlicher Hinsicht besteht die Gefahr, dass aktuelle, die Schüler direkt betreffende Themen im Unterricht dominieren und Fragen gesamtgesellschaftlicher Bedeutung eher vernachlässigt werden.
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Schulfächer können Wissenschaften nicht vollständig in verkürzter Form repräsentieren. Aber Bezugswissenschaften liefern der Fachdidaktik in erster Linie wesentliche Inhalte
6 Vgl. Gugel, 1998, S. 7.
7 Vgl. Seibert, 2000, S. 77ff
3
Arbeit zitieren:
Mag. Andrea Kanzian, 2002, Methodenvielfalt in der Berufsschule, München, GRIN Verlag GmbH
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