Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Der Text 1
2.1. Textkritik 1
2.2. Übersetzung 3
3. Analyse 5
3.1. Literarkritik 5
3.1.1. Abgrenzung der Texteinheit 5
3.1.2. Aufbau und Kohärenz der Texteinheit 6
3.1.2.1. Der Fortgang der Erzählung 6
3.1.2.2. Zusammenfassung, Gliederung und Problematisierung 10
3.2. Grundlegung für die textgeschichtliche Untersuchung 11
3.3. Überlieferungsgeschichte 12
3.3.1. Beobachtungen am Text 12
3.3.2. Erwägungen zu Stufen der Überlieferungsgeschichte 14
3.4. Redaktionsgeschichte 15
3.5. Formgeschichte 17
3.5.1. Formgeschichtliche Analyse 17
3.5.2. Vergleich mit anderen Texten 20
3.5.2.1. Die Sage vom alten, kinderlosen Ehepaar 20
3.5.2.2. Die Sage als Heiligtumsätiologie 21
3.6. Historischer Ort 22
3.6.1. Das Baumheiligtum von Mamre 22
3.6.2. Das Gastmahl 23
3.7. Traditionsgeschichte 24
3.7.1. Zu האר 24
3.7.2. Zu אלפ 25
4. Interpretation 26
4.1. Historisch-theologische Interpretation 26
4.2. Wirkungsgeschichte des Textes 27
4.2.1. Neues Testament 27
4.2.2. Frühchristliche Literatur 28
4.3. Systematisch-theologische Reflexion 29
5. Literaturverzeichnis 30
5.1. Bibeltexte und andere Quellen 30
5.2. Hilfsmittel 30
5.3. Kommentare 31
5.4. Andere selbständige Veröffentlichungen 31
5.5. Aufsätze 31
5.6. Lexikonartikel 32
1. EINLEITUNG
Die Erzählungen der Genesis sind, abgesehen von den Texten, die sich für die feministische Theologie eignen, gegenwärtig weitgehend in die Kinderzimmer verbannt. Die vorliegende Auslegung von Gen 181-15 hat zum Ziel, den ursprünglichen Sinngehalt des Textes wieder zur Sprache zu bringen, um so methodisch verantwortlich einen Transfer in unsere Gegenwart zu ermöglichen.
2. DER TEXT
2.1. Textkritik
Bevor der auszulegende Text übersetzt werden kann, sollte er textkritisch untersucht werden. Aufgabe dieses Arbeitsschrittes ist es, jener Textgestalt möglichst nahe zu kommen, in der sich Gen 181-15 nach der Endredaktion des Pentateuch dargeboten hat. Die wichtigsten Handschriftenfamilien für das hebräische Alte Testament sind (in dieser Reihenfolge) der MT, die LXX und der samaritanische Text (ST), die aber in sich ebenfalls differieren können. 1 Allerdings verbietet es die Überlieferungslage, allein auf Grund äußerer Bezeugung zu entscheiden. 2 Im folgenden werden nur solche Varianten berücksichtigt, die wenigstens von einigem Gewicht oder überlieferungsgeschichtlich bedeutsam sind. 3 In der vorliegenden Perikope fällt zunächst in V. 1 auf, daß der Plural ,ינלאב wie er sich im MT findet, der Singularform ןלאב in der LXX, im ST sowie in der Vg gegenübersteht. Ausschlaggebend für die Entscheidung, welche Lesart die ursprünglichere ist, sind zunächst die anderen Stellen, an denen dies Baumheiligtum erwähnt wird: In Gen 126, 1318, 1413 und Dtn 1130 ist der Singular anzutreffen. Außerdem ist in 184. 8 je von einem Baum die Rede, und zwar determiniert, als sei es der einzige/ der bereits erwähnte. 4 Einem lokalen Heiligtum scheint es außerdem adäquater, von einem einzigen hervorstechenden Naturdenkmal auszugehen (vgl. nur Gen 2811). So sprechen die inneren Gründe eindeutig dafür, daß die Singular-Version besser ist, der Plural ist unverständlich und darum auch nicht als lectio difficilior anzusprechen. Die Änderung zu erklären wird allerdings schwerfallen: Sie ist erst in
1Verwendete Bibelausgaben: Biblia Hebraica Stuttgartensia, ed. K. Elliger et W. Rudolph, Editio quarta emendata 1990 (= BHS). Biblia Hebraica (= BHK 3 ), ed. R. Kittel, Leipzig 3 1937. A. v. Gall, Der hebräische Pentateuch der Samaritaner, Giessen 1914-1918 (Nachdruck 1963). Septuaginta, ed. A. Rahlfs, Editio minor, Duo volumina in uno, Stuttgart 1979. Biblia Sacra iuxta Vulgatam Versionem, ed. R. Gryson e.a., editione quarta emendata, Stuttgart 1994. Novum Testamentum Graece, ed. E. Nestle/ K. Aland 27 1993 (= NA 27 ).
2Vgl. zu diesem Abschnitt E. Tov, Textual Criticism of the Hebrew Bible, Minneapolis/ Assen 1992, S. 293-311. Sowohl hinsichtlich innerer wie auch äußerer Kriterien orientiert sich die vorliegende Arbeit an diesem Abschnitt. ὁ ϱ ὰ ῦ ῦ 3 So bleiben z.B. die LXX-Versionen θεός in V. 1 und πα το θεο unerörtert. Im Verzeichnis der in Qumran gefundenen Texte von E. Ulrich, An Index of the Passages in the Biblical Manuscripts from the Judean Desert (Part 1: Genesis-Kings), DSD 1 (1994) ist zu Gen 181-15 keine Variante angegeben. 4Vgl. R. Kümpel, Die "Begegnungstradition" von Mamre, in: Bausteine biblischer Theologie, FS G.J. Botterweck, hg. v. H.-J. Fabry (= BBB 50), S. 153. Vgl. W. Gesensius/ E. Kautsch, Hebräische Grammatik (GesK), Leipzig 28 1909 (Nachdruck 1962), § 35a.
der Tradition des MT anzusiedeln, eben weil die alten Zeugen LXX und ST denselben anderen Text bieten. 5 In einer derart späten Zeit scheint es aber unwahrscheinlich, daß eine Anspielung auf einen konkreten, noch bestehenden Baumkult ausgemerzt werden sollte (zumal nur an einer Stelle). Es handelt sich also um eine textgeschichtliche Variante, die nicht plausibel erklärt werden kann.
In 183 fügt der ST konsequent Pluralendungen an (bei ורבעת ,םכדבע und ,)םכיניעב so daß alle drei Männer angesprochen werden. Der MT läßt zwar in unvokalisierter Fassung in der Anrede ינדא offen, ob es sich um einen oder um drei Herren handelt, ist in der Fortsetzung aber eindeutig singularisch, so daß die Masoreten hinsichtlich des Numerus sehr wohl richtig punktiert haben. Damit steht die Singular- der Pluralversion gegenüber. Gegen die masoretische Überlieferung spricht, daß es ungewöhnlich ist, wenn Abraham, der nicht weiß, mit wem er es zu tun hat, sich nur an einen Gast wendet. Für sie spricht, daß sie schwieriger ist und daß der ganze Text zwischen Einzahl und Mehrzahl wechselt, so daß hier eines seiner Charakteristika zu suchen sein wird: Die Anrede wie auch das Folgende ist ursprünglich singularisch, zumal die Pluralform nur hier in der Genesis vorkäme. 6 Daß die Anrede nicht als Gottestitel, sondern als gewöhnliche Höflichkeitsform verstanden wird, ist für den Gang der Geschichte notwendig: Eben weil Abraham nicht weiß, das JHWH ihn besucht. Es ist wohl anzunehmen, daß ST die Anrede pluralisch verstand und dann die Verben anglich, um den Text insgesamt spannungsfreier zu gestalten.
Obwohl es für die deutsche Übersetzung belanglos ist, soll darauf hingewiesen werden, daß wenige hebräische Codices, der ST, die LXX, syrische HSS und der Targum Pseudo-Jonathan vor רחא in V. 5 ein waw copulativum anfügen. Dieser Variante ist zu folgen, weil sich die angeführten Textgruppen früh in ihrer Überlieferungsgeschichte getrennt haben. Nur die LXX läßt in V. 6 תלס weg. Trotz der nicht besonders starken Bezeugung spricht für die Ursprünglichkeit dieser Auslassung die Tatsache, daß mit חמכ תלס eine Opfergabe bezeichnet wird (vgl. Ez 1619, 4614, I Chr 929, 2329). Das Befremdliche der Götterspeisung für spätere Zeiten könnte dazu geführt haben, daß die Szene zum Opfer „sublimiert“ wurde, was erneut Kenntnis der Besucher voraussetzte. Daher wird an dieser Stelle mit der LXX gelesen. 7 Nur die LXX berichtet in V. 8 zunächst, daß die Männer essen und fügt erst dann hinzu, daß Abraham derweil unter dem Baum wartet. Diese Abfolge ist zwar erzähltechnisch geschickter, weil so zuerst der Grund des Wartens berichtet wird, sie hat aber die äußere Bezeugung und die lectio difficilior gegen sich und wird darum abgelehnt. ἶ liest die LXX in V. 9 den Singular ε πεν, was ראמיו entspräche. 8 Wieder gehört aber Statt ורמאו
der Wechsel auch der redenden Person zur Eigenart des Textes und ist eindeutig lectio
5Vgl. Tov (s.o. Anm. 2), S. 80-83. Das gilt auch, wenn das samaritanische Schisma erst ins zweite Jh. v. Chr. und die Endredaktion der LXX ins erste vorchristliche Jh. (S. 137) gelegt wird. 6Vgl. C. Westermann, Genesis. 2. Teilband, Genesis 12-36 (BKAT I/2), Neukirchen-Vluyn 1981 (Zitierform: Westermann, Kommentar), S. 337.
7Auch Westermann hält חלס für „wahrscheinlich nachträglich steigernd hinzugefügt“ (a.a.O., S. 338). 8Dies aber mit Ausnahme des Codex Alexandrinus, der den Singular ειπαν liest.
difficilior. Die Änderung kann vielleicht durch die Umstellung in V. 8 erklärt werden, durch die der Plural ולכאיו in der LXX-Version weiter wegrückt, so daß der Wechsel leichter fällt. Die Herausgeber von BHS und BHK schlagen vor, eventuell nach dem einleitenden Verb ול zu ergänzen, was aber weder bezeugt noch zum Verständnis unumgänglich nötig und darum abzulehnen ist.
In V. 10 ist nicht ganz klar, wie Zelteingang und Personen einander zugeordnet werden: Entweder (so der MT) steht Sara hinter dem Zelteingang oder letzterer befindet sich hinter ὖ ὄ ὐ ῦ JHWH. Die zweite Lesart wird von der LXX bezeugt (ο σα πισθεν α το ). In beiden Fällen ist der Sinn der Aussage gleich: Sara ist für Menschenaugen nicht zu sehen und kann doch den Ausführungen JHWHs lauschen. Innere Kriterien können also nicht entscheiden. Da aber der MT den insgesamt zuverlässigeren Text bietet, soll ihm hier gefolgt werden. ἐ ἑ ῇ Wohl um der Parallelität zu V. 12 willen fügt die LXX in V. 13 nochmals ν αυτ ein, um so zu verdeutlichen, daß JHWH über Inhalt und Ablauf genau bescheid weiß. Der MT bietet aber - abgesehen vom größeren äußeren Gewicht - die schwerere Lesart und ist darum der Variante vorzuziehen.
Westermann schlägt vor, in V. 14 bei der Zeitangabe הנה zu ergänzen. 9 Somit wäre auch in diesem Vers die formelhafte Wendung aus V. 10 anzutreffen. Allerdings ist das nicht zwingend, zumal Formgeschichte vom Text ausgehen und nicht umgekehrt den Text bestimmen sollte.
2.2. Übersetzung
Nachdem im ersten Abschnitt die Textvarianten ausgeschieden wurden, soll nun eine Übersetzung folgen:
(1.) Da erschien ihm JHWH bei der Terebinthe von Mamre, während 10 er am 11 Zelteingang saß, zur Tageshitze. (2.) Da erhob er seine Augen und sah: Siehe, drei Männer standen vor ihm. Als er sie sah, da rannte er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und verbeugte sich [bis] zur Erde. 12 (3.) Und er sagte: „Mein Herr, sollte ich Gunst 13 vor deinen Augen gefunden haben, dann gehe doch nicht an deinem Diener vorbei. (4.) Es soll ein wenig Wasser gebracht werden, so daß ihr euch die Füße waschen [könnt] 14 , dann lagert euch unter dem Baum. (5.) Ich dagegen hole einen Bissen Brot, so daß ihr euch stärken könnt, 15 dann könnt ihr
9Vgl. ders., Kommentar (s.o. Anm. 6), S. 331.
10Die Gleichzeitigkeit wird durch das waw-copulativum ()אוהו und das Partizip בשׁי bezeichnet (vgl. GesK, s.o. Anm. 4, § 116o, ebenso in V. 8 bei .)ולכאיו 11Zum accusativus loci vgl. a.a.O. § 118g. 12Zum He-locale vgl. a.a.O. § 90c.
13Eine Übersetzung mit „Gnade“ ist abzulehnen, weil dieser Begriff zu spezifisch theologisch konnotiert ist, während hier die Bereitschaft zu gastlicher Aufnahme angesprochen wird. 14Die Übersetzung „daß ihr euch die Füße wascht“ klingt im Kontext zu unhöflich, weil es sich um ein gastfreies Angebot, nicht um eine Aufforderung Abrahams handelt.
15Die Redewendung דעס בל bezeichnet eine Stärkung des ganzen Menschen, also eine gründliche Erholung (vgl. H. W. Wolff, Anthropologie des Alten Testaments, Gütersloh 6 1994, S. 71f.). Allerdings scheint eine solche mit einem Bissen Brot kaum erreichbar zu sein, so daß hier etwas zurückhaltender
weiterziehen. Denn eben deshalb 16 seid ihr bei eurem Diener vorbeigekommen.“ Sie antworteten: „Mache es so, wie du gesagt hast.“
(6.) Da beeilte sich Abraham, zu Sara ins Zelt 17 zu kommen. Er sagte: „Beeile dich, drei Maß Mehl zu nehmen, knete es und backe einen Kuchen!“ (7.) Nun lief Abraham zu den Rindern, nahm ein Kalb, zart und schön, und gab es 18 dem Knecht, der es eilends zubereitete. (8.) Dann nahm er geronnene Milch, [frische 19 ] Milch und das Kalb, das er zubereitet hatte, und trug es ihnen auf. Er selbst aber wartete auf sie unter dem Baum, während sie aßen. (9.) Da sagten sie zu ihm: „Wo ist Sara, deine Frau?“ Er antwortete: „Da drin im Zelt.“ (10.) Da sagte er: „In einem Jahr werde ich erneut um diese Zeit zu dir kommen. Und siehe, Sara, deine Frau, wird einen Sohn haben.“ Sara aber hörte es am Zelteingang hinter ihm. (11.) Nun waren sowohl Abraham als auch Sara alt, an Jahren fortgeschritten, dazu ging es Sara nicht mehr so, wie es den Frauen geht. 20 (12.) Darum lachte Sara in sich hinein 21 [und dachte sich]: „Nachdem ich nun hinfällig geworden bin, soll ich noch Liebeslust empfinden? 22 Auch mein Herr ist ja alt.“ (13.) Da sagte JHWH zu Abraham: „Warum lacht denn Sara [und denkt]: 'Sollte ich wirklich noch ein Kind zur Welt bringen, da ich doch alt bin'? (14.) Ist etwas für JHWH zu schwer? In einem Jahr werde ich um diese Zeit wieder zu dir kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“ 23 (15.) Da stritt Sara ab: „Ich habe nicht gelacht!“ - sie fürchtete sich nämlich. Da sagte er zu ihr: „Doch, du hast gelacht“.
16Zm Kausalsatz vgl. GesK (s.o. Anm. 4), § 158b.
17Im Deutschen wird die präpositionale Ortsangabe nachgestellt, wenn sie nicht eigens betont werden soll.
18Das pronominale Objekt kann im Hebräischen fehlen, wenn der Bezug im Kontext klar ist (vgl. GesK, s.o.Anm. 4, § 117f.
19Das Adjektiv muß im Deutschen wegen des Gegensatzes zur geronnenen Milch eingetragen werden. 20Es scheint zwar, als habe die Erzählung bewußt הדע vermieden, andererseits ist die übliche Übersetzung „nach der Frauen Weise“ doch zu weit von der Gegenwartssprache entfernt. 21Im Kontext ist deutlich, daß die Heimlichkeit des Lachens betont werden soll. Denkbar wäre aber auch, daß sie „von ganzem Herzen“ lacht, was ebenfalls gut zur Situation paßte (vgl. Wolff, s.o. Anm. 15, S. 102f.).
22Zur Übersetzung als Fragesatz vgl. GesK (s.o. Anm. 4), § 150a. 23Zur Wortstellung im Hebräischen vgl. a.a.O., § 141m.
Arbeit zitieren:
Lutz Eisele, 1997, Abraham in Mamre (Gen 18,1-15), München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Exegese zu Genesis 12,1-9 die Berufung des Abraham
Theologie - Biblische Theologie
Hausarbeit, 15 Seiten
Exegese: Der Turmbau von Babel (Gen 11, 1-9)
Theologie - Biblische Theologie
Quellenexegese, 26 Seiten
Problemfall „Kindertaufe"- Zum Taufritus in seiner ursprünglichen...
Hausarbeit, 13 Seiten
Das Täufertum im Europa des konfessionellen Zeitalters
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Hausarbeit, 19 Seiten
Das humanistische Bildungsideal Philipp Melanchthons
Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Hausarbeit, 28 Seiten
Abraham-Lot-Erzählung - ätiologische Sage Gen 18-19
Theologie - Biblische Theologie
Hausarbeit, 10 Seiten
Praktikumsbericht: Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde: S...
Theologie - Religion als Schulfach
Unterrichtsentwurf, 17 Seiten
Lutz Eisele hat den Text Abraham in Mamre (Gen 18,1-15) veröffentlicht
Lutz Eisele hat einen neuen Text hochgeladen
Abraham in Mamre: Historische Und Exegetische Studien Zur Region Von H...
Detlef Jericke, D. Jericke
Day in Mamre Night in Sodom: Abraham and Lot in Genesis 18 and 19
Robert Ignatius Letellier
The Roman Clan: The Gens from Ancient Ideology to Modern Anthropology
C. J. Smith, Smith C. J.
0 Kommentare