WS 2001/02 BPA Graz Marketing im Bildungsbereich Andrea Kanzian
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS I
EINLEITUNG. 1
1 MARKETING - BEGRIFFS BESTIMMUNG. 1
2 LEISTUNGSBEREICH ABSATZ - SYSTEMATISIERUNG. 4
3 KUNDEN 7
4 MARKTUNTERSUCHUNG. 8
5 MARKETINGINSTRUMENTE (MARKETING-RAD) 9
5.1 produc t 9
5.2 pricing 10
5.3 placement 11
5.4 promotion. 11
6 SCHLUSSBEMERKUNG. II
LITERATURVERZEICHNIS II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 4
I
Einleitung
In der vorliegenden Semesterarbeit wird versucht, die Thematik „Marketing im Bildungsbereich am Beispiel der Berufsschule“ theoretisch und praktisch zusammenzufassen. Weiters wird ein Marketingkonzept entworfen, dessen Ziel die Steigerung der Schülerzahlen sein sollte.
Ausgehend von der Begriffsbestimmung (Kapitel 1) hilft mir eine grafische Übersicht (Kapitel 2) den Leistungsbereich Absatz zu systematisieren (Erklärung der einzelnen Teilbereiche des Marketing-Mix). Kapitel 3 befasst sich mit der Begriffsbestimmung des Kunden in der Berufsschule. Die Marktuntersuchung der Berufsschule wird in Kapitel 4 näher erläutert. Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit nimmt Kapitel 5 ein, welches die Teilbereiche des Marketing-Rades (product, pricing, placement, promotion) auf den schulischen Bereich überträgt. Eine Schlussbemerkung sollen diese Arbeit abrunden und schließlich werden im Literaturverzeichnis alle dargestellt.
1 Marketing - Begriffsbestimmung
Die Verwendung eines Wortes sagt noch nichts über seine Bedeutung. Es gibt sogar Worte, die oft gebraucht und gerade deshalb missverstanden werden. Richtet man seine Aufmerksamkeit auf den Begriff Marketing, so taucht der Verdacht auf, dass auch dieser Begriff oft verwendet wird, ohne seine Bedeutung zu erfassen. Im Meyers Großen Handlexikon wird Marketing als marktgerichtete und marktgerechte Unternehmenspolitik beschrieben 1 Die Erklärung dieses Begriffes im Duden 2 lautet folgendermaßen: Ausrichtung der Teilbereiche eines Unternehmens auf das absatzpolitische Ziel und die Verbesserung der Absatzmöglichkeiten. Lachmayr u.a. 3 erläutern Marketing als ein Bündel von Maßnahmen, das den Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung fördert. Weiters beschreiben sie Marketing als marktorientiertes Denken,
1 Zit. Meyers Großes Handlexikon, 1996, S. 563.
2 Zit. Duden, 1973, S. 448.
3 Zit. Lachmayr u.a., 1997, S. 201.
1
welches den Kunden und die Situation des Marktes in den Mittelpunkt aller unternehmerischen Überlegungen stellt. 4
Auffällig ist, dass diese Definitionen rein den Absatzprozess in den Vordergrund stellen. Meines Erachtens kann Marketing nicht auf diesen Bereich reduziert werden. Schwalbe gibt dazu in seinem Buch eine umfassende Erklärung von Wilhelm Hill (Marketing) wieder. Danach umfasst Marketing als konkrete Aufgabe:
• die Sammlung und Auswertung aller für das Marketing relevanten Annahmen und Informationen.
• die systematische Planung, Durchführung und Kontrolle der absatzmarktgerichteten und -wirksamen Maßnahmen, also insbesondere des Einsatzes der Marketing-Instrumente Produkt- und Sortimentsgestaltung, Bestimmung der Märkte und Absatzwege, Preispolitik und Werbung, Verkauf, Lieferung und Service.
• die koordinierte Einflussnahme auf die übrigen Unternehmensaktivitäten zur Sicherstellung eines marketinggerechten Gesamtverhaltens. 5
Schwalbe weist auch nachdrücklich darauf hin, dass Marketing weit über den Absatzbereich hinausgeht. 6
Da mir jedoch der Begriff Marketing zu umfangreich erscheint, schränke ich me ine Ausführungen in dieser Hausarbeit auf den Bereich Absatzmarketing ein. Schneider gibt eine vorerst ausreichende Erklärung zum Thema Absatzmarketing: Er beschreibt den Absatz als letzte Phase des betrieblichen Leistungsprozesses. Dieser dient der Verwertung und erstellten Leistungen im Markt. Um die erstellten Produkte auf den Märkten abzusetzen, stehen den Betrieben absatzpolitische Instrumente zur Verfügung, und zwar sind dies
• Produktgestaltung (Gestaltung der Produkte, des Verkaufsprogrammes
• Preispolitik (Bestimmung des richtigen Verkaufspreises)
• Absatzwege (Organisationsform zur Absetzung seines Produktes)
• Werbung
4 Vgl. Lachmayr u.a., 1998, S. 216.
5 Vgl. Hill in Schwalbe, 1990, S. 11f.
6 Vgl. ebenda., S. 12.
2
Werden alle diese Maßnahmen systematisch aufeinander abgestimmt eingesetzt, so spricht man von Marketing. Merkmale des Marketings sind daher
• die systematische Kombination des absatzpolitischen Instrumentariums zur optimalen Bearbeitung des Marktes
• die systematische Orientierung aller betrieblichen Bereiche auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden. 7
In der betriebswirtschaftlichen Literatur werden die absatzpolitischen Instrumente nach erwähnten Gesichtspunkten eingeteilt (Produktgestaltung, Preispolitik, Absatzwege und Werbung). In der neuesten Literatur findet sich jedoch immer häufiger folgende Systematisierung:
• Produkt- und Sortimentspolitik/product (Produkt- und Programmgestaltung, Kundendienst)
• Entgeltpolitik/pricing (Preis- und Konditionenpolitik)
• Distributionspolitik/placement (Akquisitorische und physische Distribution)
• Kommunikationspolitik/promotion (Absatzwerbung, Verkaufsförderung, Public Relation)
Werden nun alle absatzpolitischen Instrumentarien sinnvoll und kombiniert zur Erreichung der geplanten Absatzziele eingesetzt, spricht man von dem Fachausdruck Marketing-Mix. 8 Diese absatzpolitischen Instrumentarien oder auch „4 P´s“ genannt stehen im Mittelpunkt meiner weiteren Überlegungen.
Im zweiten Abschnitt zeige ich eine Übersichtsgrafik (Abbildung 1), auf die ich in den folgenden Kapiteln - eingegrenzt auf den Bereich der Berufsschule- genauer eingehen möchte.
7 Vgl. Schneider u.a., 1987, S. 134.
8 Vgl. ebenda, S. 70.
3
Arbeit zitieren:
Mag. Andrea Kanzian, 2002, Marketing im Bildungsbereich am Beispiel der Berufsschule, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Der Welterfolg von Hohner Harmonicas. Eine beispielhafte Geschichte vo...
BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Seminararbeit, 16 Seiten
Die Gestaltung von Fragen als wichtiger Aspekt bei der Konzeption eine...
Hausarbeit, 35 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Professionelles Marketing für Berufsbildende Schulen?
Bedeutung und Potenzial markto...
Diplomarbeit, 80 Seiten
E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“
Die einzigartige Liebe des Stu...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 16 Seiten
Qualität und Qualitätssicherung in der Schule durch die Schulleitung
Hausarbeit, 35 Seiten
Zur Analyse der Clara aus E.T.A. Hoffmanns 'Der Sandmann'
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 19 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 14 Seiten
Emanzipation oder neue Weiblichkeit? Frauen in der Frühromantik
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 16 Seiten
Managementkonzepte - Ein Überblick
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 25 Seiten
Zu den Nachkriegsreformen in Japan, 1945-1952
Orientalistik / Sinologie - Japanologie
Seminararbeit, 28 Seiten
Das St. Galler Managementmodell im aktuellen Bezug
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 22 Seiten
Strategisches Management komplexer Systeme: Ideen, Methoden und Grenze...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit (Hauptseminar), 43 Seiten
Produktlebenszyklus und seine Bedeutung im Marketing
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Unterrichtsentwurf, 21 Seiten
Andrea Kanzian hat den Text Marketing im Bildungsbereich am Beispiel der Berufsschule veröffentlicht
Andrea Kanzian hat einen neuen Text hochgeladen
Performance quantitativer Value-Strategien am deutschen Aktienmarkt am...
Sebastian Riegler-Rittner, Alexander Friesenegger
Performance quantitativer Value-Strategien am deutschen Aktienmarkt am...
Sebastian Riegler-Rittner, Alexander Friesenegger
Der Wiederaufbau der Stadt Frankfurt am Main am Beispiel der Architekt...
Evelyn Brockhoff, Almut Gehebe-Gernhardt
0 Kommentare