Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse 3
1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes. 3
1.2 Linguistische Operationen zur Differenzierung von
Satzgliedern. 5
1.2.1 Die Verschiebeprobe. 5
1.3 Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt. 6
2. Didaktische Analyse 8
2.1. Begründung der Lernaufgabe. 8
2.1.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die. 9
Sch üler 9
2.2 Didaktische Reduktion 10
2.2.1 Schwierigkeitsanalyse 11
2.3 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zu-. 12
3. Voraussetzungen für den Unterricht 13
3.1 Situation der Klasse. 13
3.2 Externe Voraussetzungen 14
4. Formulierung der Lernziele. 15
4.1 Grobziel 15
4.2 Feinziele 15
5. Überlegungen zur Methodik. 16
5.1 Einstiegsmöglichkeiten 16
5.2 Artikulation. 17
5.3 Sozial- und Aktionsformen. 18
5.4 Medien. 19
5.5 Unterrichtsprinzipien 21
5.6 Tafelbild 22
6. Geplanter Unterrichtsverlauf. 24
7. Literaturverzeichnis 28
1
8. Anhang 29
8.1 Folie mit grammatikalischen Regeln 29
8.2 Arbeitsblatt mit Transferübungen. 29
8.3 „Kurgeschichte“ der Einstiegsphase 29
2
1. Sachanalyse
1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes
Die Lehre vom Bau des Satzes wird mit dem Begriff „Syntax“ beschrieben. Als eine grammatische Teildisziplin beschäftigt sich die Syntax mit dem Aufbau von Sätzen und deren grammatischen Eigenschaften (vgl. Kürschner, W. 2005, S.158). Dabei bestehen Sätze aus Wörtern und zusammengehörigen Wortgruppen. Diese „Fragmente“ aus denen sich Sätze zusammensetzen werden auch als „Konstituenten“ oder „Satzglieder“ bezeichnet. Innerhalb der Syntax steht der grammatische Bau von Sätzen im Vordergrund. Dabei gilt es einfache von zusammengesetzten Sätzen zu differenzieren:
(1) Der einfache Satz:
Dem einfachen Satz liegt ein Verb zugrunde, welches weitere Satzglieder aufruft.
Beispiel: „Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag.“
(2) Der zusammengesetzte Satz
Der zusammengesetzte Satz kann aus mehreren einfachen Sätzen bestehen. Diese Sätze sind einander nachgeordnet, könnten aber auch für sich alleine stehen. Man bezeichnet dies als Satzverbindung. Beispiel: „Auf meinem Bücherregal haben viele Bücher gestanden, in denen waren Informationen über unterschiedlichste Bereiche zu finden.“
Darüber hinaus kann der zusammengesetzte Satz auch aus mehreren unselbständigen Teilsätzen bestehen, die nicht für sich alleine stehen können. Dabei handelt es sich in der Regel um mindestens eine Nebensatz und eine Hauptsatz. Man bezeichnet dies dann als Satzgefüge (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.22).
Beispiel: „Er kam nach Mannheim zurück, nachdem er drei Wochen In Paris gewesen war.“
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Des Weiteren werden Sätze nach ihrer Form und Äußerungsabsicht unterschieden. Dabei gilt es Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze zu unterscheiden:
Der Aussagesatz: - ImAussagesatz steht die Personalform des Verbs an zweiter Stelle. Beispiel: „Christa fährt heute nach Frankfurt.“
Der Fragesatz: - DerFragesatz kann in Form einer Entscheidungsfrage gestellt werden, wobei er dann zwangsläufig mit der Personalform des Verbs beginnt. Als Antwort würde ein Wort reichen, das heißt man könnte ihn mit „ja/nein“ beantworten. Wobei natürlich auch vage Antworten wie zum Beispiel „vielleicht“ möglich sind. Beispiel: „Gehst du einkaufen?“
Der Fragesatz kann darüber hinaus mit einem Fragewort eingeleitet werden. Ist dies der Fall, so erwartet man eine Antwort die über ein Wort hinausgeht.
Beispiel: „Wo gehst du heute Nachmittag hin?“
Der Aufforderungssatz - DerAufforderungssatz beginnt mit dem Imperativ des Verbs. Beispiel: „Fahr doch endlich!“
Siezt der Sprecher die angesprochene Person oder bezieht sich in die Aufforderung mit ein, so steht das Verb im Konjunktiv I Präsens. Beispiele: „Seien wir doch mal ehrlich!“
Bei allgemeinen Aufforderungen steht das Verb meist im Infinitiv. Beispiel: „Vor Gebrauch öffnen!“
(vgl. Hoberg, R. und U. 2003, S.41)
1.2 Linguistische Operationen zur Differenzierung von
Satzgliedern
Die Satzglieder eines Satzes können mit Hilfe verschiedener Methoden ermittelt werden. Dabei können diese als selbständige „Blöcke“ verschoben werden. Dies bezeichnet man dann als „Verschiebeprobe“. Die Satzglieder können jedoch auch durch Wörter oder Wortgruppen ersetzt werden, was dann als „Ersatzprobe“ bezeichnet wird.
Darüber hinaus führt Sitta in seinem Basisartikel „Syntax - Die Lehre vom Bau des Satzes“ noch die „Klangprobe, Umformungsprobe“, sowie die „Abstrichprobe“ auf (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.23).
Da die geplante Unterrichtsstunde die Methode der „Verschiebeprobe“ zum Gegenstand haben wird, wird an dieser Stelle nicht näher auf die anderen Methoden eingegangen werden.
1.2.1 Die Verschiebeprobe
Die Verschiebeprobe geht auf Hans Glinz zurück. Ihre „Prinzipien haben - von der ersten Auflage (1959) an - stark die Satzgliedlehre der Dudengrammatik beeinflusst (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.24). Es werden hierbei unter Zuhilfenahme der Verschiebeprobe (=Permutationstest) die Satzglieder eines Satzes ermittelt. Dabei handelt es sich um Wörter oder auch Wortgruppen, welche als Ganze verschoben werden können.
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Im Rahmen des Schreibunterrichts dient diese Methode zur „Herstellung eines variationsreicheren Ausdrucks und zur Verbesserung des argumentativen Aufbaus der Rede“ (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.23).
Beispiel: „Im März / blühen / die ersten Blumen.“
1.3 Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt
I. Das Subjekt:
2. Didaktische Analyse
2.1. Begründung der Lernaufgabe
Die Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss legen für das Fach Deutsch vier Kompetenzbereiche zugrunde, deren Inhalte bis zum Ende des oben genannten Schulabschlusses erreicht sein sollen. Dabei steht der Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“ in enger Beziehung zu den Kompetenzbereichen „Sprechen/Zuhören, Schreiben“ und „Lesen - mit Texten und Medien umgehen“ (vgl. Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Mittleren Schulabschluss 2003, S.7). Laut den Standards sollen sich die Schüler im Rahmen des Kompetenzbereichs „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“ mit grammatischen Phänomenen und deren Funktion auseinandersetzen. Das so erlernte Wissen soll auf die Sprachbewusstheit, sowie die Textherstellung und Textüberarbeitung angewendet werden. Die grammatischen Phänomene sollen dabei nicht isoliert, sondern in ihrer Funktion vermittelt werden. Dabei wird zu einer „Verbindung von grammatischer Analyse und Sprachhandeln (Sprechen und Schreiben)“ geraten (vgl. Erwartungshorizonte für das Fach Deutsch: Klassenstufen 6 und 8, S.37). Darüber hinaus sollen die Schüler laut den Erwartungshorizonten bis zum Ende der Klassenstufe 6 die Fähigkeit besitzen, Satzglieder mit Hilfe von Proben zu ermitteln. Als Satzglieder werden unter anderem Prädikat, Subjekt und auch die Akkusativergänzung aufgeführt. Der spielerische Umgang zur Ermittlung der Satzglieder soll über die Umstellprobe vollzogen werden. Auch für Übungen die dem Schreibstil der Schüler zuträglich sein sollen, werden Umstellproben empfohlen (vgl. Erwartungshorizonte für das Fach Deutsch: Klassenstufen 6 und 8, S.38).
Zudem sind die Vermittlung der Fachtermini, sowie die Differenzierung zwischen Wortarten und Satzteilen inhaltliche Ziele der Erwartungshorizonte.
Der Lehrplan des Fachs Deutsch für die Klassenstufen 5-9/10 stellt im vierten Lernbereich „Sprachbetrachtung und Grammatik“ fest, dass die Schüler in diesem Lernbereich unter anderem „beim Sprechen und Schreiben nach, verschiedenen
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Arbeit zitieren:
Christina Schulz, 2006, Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt, München, GRIN Verlag GmbH
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