Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis............................................................................................................. IV
1. Einleitung 1
2. Corporate Governance 1
2.1 Begriffserklärung 1
2.2 Grundkomponenten 2
3. German Corporate Governance Kodex 2
3.1 Entwicklung des Kodex 2
3.2 Aufbau des Kodex 3
3.3 Inhalt und Aufgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex 4
4. Empirische Untersuchungen zur Entsprechenserklärung 7
5. Akzeptanz der Empfehlungen und Anregungen des Kodex 8
5.2 Aufbau und Konzeption der Untersuchung des BCCG 8
5.3 Auswertung der Fragebögen 9
5.3.1 Generelle Akzeptanz der Kodexnormen 9
5.3.2 Neuralgische Kodexempfehlungen 11
5.3.3 Mehrheitlich abgelehnte Kodexempfehlungen und Kodexanregungen 11
5.4 Empirische Untersuchungen der DAX-30 Unternehmen 12
5.5 Einfluss von Corporate Governance auf institutionelle Investoren 13
6. Aktuelle Entwicklungen und Beispiele zur Akzeptanz des GCCG 14
6.1 Offenlegung der Vorstandsgehälter 14
6.2 Interessenkonflikte 15
6.2.2 Mögliche Interessenskonflikte am Beispiel der Deutschen Post AG 15
6.2.3 Der Fall Porsche AG-Volkswagen AG 16
6.3 Unabhängigkeit des Aufsichtsrats DaimlerChrysler AG und CG 17
7. Zusammenfassung 18
Literaturverzeichnis V
I
Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft
AktG Aktiengesetz
AR Aufsichtsrat
BCCG Berlin Center of Corporate Governance
bzgl. bezüglich
bzw. beziehungsweise
ca. cirka
CG Corporate Governance
d.h. das heißt
GCCG German Code of Corporate Governance
Kap. Kapitel
mind. mindestens
o. V. ohne Verfasser
S. Seite
sog. so genannt
Tab. Tabelle
usw. und so weiter
Vgl. Vergleich
VW Volkswagen
z.B. zum Beispiel
II
Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
Abbildungsverzeichnis
Abb 1: Qualität der Unternehmensführung im DAX 12
III
Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
Tabellenverzeichnis
Tab 1: Abgabe der Entsprechenserklärungen 2003 7
Tab 2: Entsprechenserklärungen im Internet 2003 7
Tab 3: Akzeptanz der Kodexbestimmungen nach Börsensegmenten 9
IV
Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
1. Einleitung
In den letzten Jahren hält der aus dem Amerikanischen stammende Begriff Corporate Governance verstärkt Einzug in den europäischen Raum, obwohl es bisher nicht gelungen ist ein einheitliches Verständnis für diesen Ausdruck zu entwickeln. 1 Dennoch bietet das Thema Corporate Governance immer wieder Anlass zu öffentlichen Diskussionen. Dabei entsteht allerdings der Eindruck, dass diese Debatten eine Tendenz zu einer Mode- erscheinung aufweisen, bei der das kritische Hinterfragen und das Problemlösen einzelner Aspekte häufig unterbleiben. 2 Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Anwen- dung und die Umsetzung der Governance Regeln sowie deren Auswirkungen in der Praxis darzulegen. Zu Beginn erfolgt die Herleitung des Begriffs Corporate Governance und die Erläuterung seiner Grundkomponenten. Inhalt des zweiten Kapitels sind die Entwicklung, der Aufbau und die Aufgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex. Anschließend folgt eine genauere Betrachtung und Auswertung von verschiedenen empirischen Untersu- chungen zum Kontext. Der letzte Abschnitt zeigt einige aktuelle Entwicklungen und dar- über hinaus einzelne Unternehmen und deren Umsetzung bestimmter Kodexregeln.
2. Corporate Governance
2.1 Begriffserklärung
„Der Begriff Corporate Governance hat sich international zu einem hot topic entwickelt, welches neben der Wissenschaft in hohem Maße auch politische Institutionen und Organi- sationen der Wirtschaftspraxis beschäftigt.“ 3 Das Hauptwort „governance“ wörtlich über- setzt, kann mit den Begriffen Herrschaft, Gewalt und Kontrolle und das Verb „to govern“ mit regieren, verwalten, regeln, beeinflussen, leiten usw. erklärt werden. 4 Die Literatur bietet eine Vielzahl an Definitionen, von denen im Folgenden einige kurz dargestellt wer- den. Rosen definiert Corporate Governance als „[…] die verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle […]“ 5 . Nach Witt wird unter dem Begriff Corporate Governance die Organisation der Leitung und Kontrolle eines Unternehmens mit dem Ziel des Interessenausgleichs zwischen den
1 Vgl. Nagy (2002), S. 72.
2 Vgl. Nippa/ Petzhold und Kürsten (2002), S.4.
3 Werder (2001), S. 2.
4 Vgl. Nagy (2002), S.74.
5 Vgl. Nagy (2002), S.73, Zitat: Rosen, R.
1
Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis
beteiligten Anspruchsgruppen verstanden. 6 Suter hingegen erklärt: „Unter Corporate Governance werden alle Mechanismen verstanden, welche den Konflikt zwischen Mana- gement und Investoren reduzieren können und so dem Investor zu einer risikoadäquaten Rendite auf seine Investition verhelfen.“ 7 Gemäß Rühli und Sachs, bedeutet Corporate Governance „ […] die gesamte Regelung der Zuständigkeits-, Macht-, Anspruchs- und Kontrollverhältnisse an der Spitze von Unternehmen“. 8 Sowohl die wörtlich übersetzten Begriffe als auch die Definitionen machen deutlich, dass sich der Themenkomplex der Corporate Governance mit den Bereichen Führung und Überwachung eines Unternehmens und dem Verhältnis der Spitzenorgane untereinander wie auch zu verschiedenen An- spruchsgruppen beschäftigt.
2.2 Grundkomponenten
Zum einen gehört die Festlegung der übergeordneten Zielsetzung des Unternehmens zu den vier Grundkomponenten der Corporate Governance. Zum anderen stellt die Bestim- mung der Strukturen, Prozesse und Personen der Unternehmensführung, mit denen diese Zielsetzung erreicht werden soll, einen weiteren wesentlichen Aspekt dar. Die beiden letz- ten Komponenten beschreiben die regelmäßige Evaluation der Führungsaktivitäten zur Bestandsaufnahme und kontinuierlichen Verbesserung der Unternehmensführung sowie eine funktionierende Unternehmenskommunikation, um das Vertrauen und die Unterstüt- zung aller Beteiligten des Unternehmens zu gewinnen und zu festigen. 9
3. German Corporate Governance Kodex
3.1 Entwicklung des Kodex
Wie bereits im vorherigen Kapitel darstellt, ist Corporate Governance ein global stark diskutiert Thema. Weltweit existieren eine Vielzahl von Corporate Governance Regeln und Modellen 10 . Zu den Bekanntesten gehören das duale und das monotonistische Modell. Ersteres schreibt eine Trennung zwischen den beiden Organen Führung und Aufsichtrat vor, um somit eine umfassende Überwachung der Machtgeber zu ermöglichen (so z.B. in Deutschland), während beim monotonistischen Modell sowohl Führungs- als auch Über-
6 Vgl. Witt (2000), S. 159.
7 Vgl. Nagy (2002), S.73, Zitat: Suter, R. (2000), S.141.
8 Vgl. Ruppen (2002), S. 18, Zitat: Rühli&Sachs (1998), S.16.
9 Vgl. Werder (2001), S.12.
10 Vgl. Nagy (2002), S.77.
2
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Martin Matthias, 2005, Umsetzung des Corporate Governance Kodex in der Praxis, Munich, GRIN Publishing GmbH
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