Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1
1 Einleitung 2
2 Theoretische Vorüberlegungen 5
2.1 Von Hochleistungssportkarrieren zu Breitensportkarrieren 5
2.1.1 Analyse der Lebensverläufe aus sozialisations-
theoretischer Sicht 7
2.1.2 Annahmen zur Sportabzeichenthematik 9
2.2 Grundlagen der Motivationspsychologie 13
2.2.1 Begründung der Auswahl des kognitiv-
handlungstheoretischen Ansatzes 14
2.2.2 Klassifizierung der Motive 16
2.2.3 Annahmen und ihre Einbettung in die Karrierethematik 18
2.3 Überblick 20
3 Empirischer Teil 22
3.1 Methodenreflexion 22
3.1.1 Die Einzelfallanalyse als methodischer Ansatz 22
3.1.2 Welche Sportler kommen in Frage? 24
3.1.3 Die Datenerhebung 24
3.1.4 Ablauf der Untersuchung 28
3.1.5 Verfahren der Datenverarbeitung und Auswertung 28
3.2 Analyse der 20 Probanden 29
3.3 Ergebnisse der Untersuchung 70
3.3.1 Ergebnisse bezogen auf die Karrierethematik 70
3.3.2 Auftretende Motive im Verlauf der Sportabzeichenkarriere 75
4 Zusammenfassung, Diskussion, Ausblick 81
5 Literatur 84
I
Anhang
1. Interview mit Proband 1 86 2. Interview mit Proband 2 89 3. Interview mit Proband 3 91 4. Interview mit Proband 4 95 5. Interview mit Proband 5 98 6. Interview mit Proband 6 103 7. Interview mit Proband 7 106 8. Interview mit Proband 8 110 9. Interview mit Proband 9 115 10. Interview mit Proband 10 118 11. Interview mit Proband 11 121 12. Interview mit Proband 12 123 13. Interview mit Proband 13 126 14. Interview mit Proband 14 128 15. Interview mit Proband 15 130 16. Interview mit Proband 16 134 17. Interview mit Proband 17 140 18. Interview mit Proband 18 144 19. Interview mit Proband 19 147 20. Interview mit Proband 20 154
II
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es nun das deutsche Sportabzeichen. Es überlebte trotz vieler Veränderungen und Anpassungen an zum Teil extremste Bedingungen - so zum Beispiel zur Zeit Hitlers - bis heute und ist nach wie vor eine von vielen wahrgenommene Fitnessprüfung. Ähnlich erging es auch dem Sportabzeichenstützpunkt in Bad Urach. Anfang der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts übernahm mein Großvater die Leitung dieses Stützpunktes und hielt ihn bis in die 90er Jahre hinein mit viel Ehrgeiz und Elan am Leben. Eine Besonderheit des Stützpunktes des TSV Urach ist, dass seit der Übernahme durch meinen Großvater Trainings- und Abnahmezeiten immer gleich blieben. Durch meine Familie bin auch ich in die Arbeit im Stützpunkt seit einiger Zeit eingebunden. Bei der jährlichen Sportabzeichenverleihung im Sporthaus erzählen die Teilnehmer immer wieder Geschichten aus „alten Zeiten". Diese haben bei mir das Interesse an der Geschichte des Sportabzeichens geweckt und mich veranlasst, auf diesem Gebiet nachzuforschen. Im Studium wurde dann in einem Proseminar zu Forschungsmethoden der Sportwissenschaften die Einzelfallanalyse und ihre Formen der Datenerhebung besprochen. In diesem Rahmen hatten wir die Aufgabe, die besprochene Methode an einem selbst gewählten Thema zu erproben. Dabei sah ich die Gelegenheit, mein Interesse am Sportabzeichen mit dieser Forschungsmethode zu verbinden und es entstand die Idee zu untersuchen, was den Menschen, die das Sportabzeichen schon seit über 20 Jahren ablegen, dieses bedeutet. So ist diese Arbeit entstanden, an der auch mein Großvater einigen Anteil genommen hat. Leider kann er die Fertigstellung dieser Arbeit nicht mehr miterleben.
Ich möchte mich bei den 20 Probanden bedanken, die sich Zeit für mich nahmen, und sich für ein Interview zu dieser Arbeit bereit erklärten. Es war sehr interessant zu sehen, dass das Werk eines Einzelnen doch so viele dazu bewog, über mehrere Jahrzehnte hinweg die „Reifeprüfung Sportabzeichen" immer wieder abzulegen.
Karsten Ernst
Bad Urach, Januar 2006
1
Karriereverlauf vor allem was Unterbrechungen betrifft.
Einflussgrößen Beruf, Familie, Freizeit abhängig.
13
Dieses Kapitel dient der Darlegung der methodischen Vorgehensweise zur Untersuchung der oben erläuterten Fragestellungen, sowie der Analyse der 20 Einzelfälle. Im Anschluss an die Einzelfallanalyse werden dann die erzielten Ergebnisse dargestellt und erläutert.
Arbeit zitieren:
Karsten Ernst, 2006, Subjektive Bedeutung des Sportabzeichens in Karriereverläufen bei Senioren, München, GRIN Verlag GmbH
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