II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 1
2.1. Die demographische Entwicklung in den europäischen
Industrienationen bis 2050 2
2.2. Die volkswirtschaftliche Abhängigkeit von demographischen
Entwicklungen 4
3. Auswirkungen auf den Kapitalmarkt 6
3.1. Volkswirtschaftliche Implikationen 6
3.2. Auswirkungen auf Aktien- und Renten-Markt 7
3.3. Rolle der Altervorsorge 9
3.4. Auswirkungen auf das Privatkundengeschäft 11
3.4.1. Retail-Banking 11
3.4.2. High Net Worth Individuals 13
3.5. Auswirkungen auf das Firmenkundengeschäft 14
3.6. Zwischenfazit 16
4. Auswirkungen auf den Immobilienmarkt 17
4.1. Aktuelle Marktlage 17
4.2. Wohnungsmärkte 18
4.3. Büro- und Kommunalimmobilien 19
4.4. Zwischenfazit 20
5. Schlussbetrachtung 21
Literaturverzeichnis 23
Internetverzeichnis 27
Anhang 29
Ehrenw örtliche Erklärung 35
III
Abkürzungsverzeichnis 1
bAV - betriebliche Altersvorsorge c. p. - ceteris paribus HNWI - High Net Worth Individuals i - Zinssatz iAV - individuelle Altersvorsorge IBA - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit M&A - Mergers and Acquisitions OECD - Organization for Economic Cooperation and Development
1 Alle weiteren verwendeten Abkürzungen wurden gemäß Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG
(2001) verwendet.
1
1. Einleitung
Gemäß Berechnungen der Vereinten Nationen wird die Bevölkerung Europas von derzeit 726 Mio. Personen bis 2050 auf 632 Mio. zurückgehen. 2 Die OECD erwartet einen Rückgang in ihren Staaten Europas (ohne Türkei) von 465 Mio. in 2000 auf 420 Mio. Menschen. 3 Das Statistische Bundesamt erwartet in seiner jüngst veröffentlichten Bevölkerungsvorausberechnung allein in Deutschland bis 2050 einen Rückgang zwischen 2% und 19%. 4 Neben diesem Bevölkerungsschwund wird eine deutliche Verschiebung in der Altersstruktur prognostiziert. Europaweit wird es in den kommenden Dekaden mehr Ältere und weniger Kinder geben. Die Auswirkungen dieser Vorausschätzungen für die europäischen Nationen der OECD sind gravierend und beherrschen zunehmend die aktuelle Tagespolitik. Dies zeigen die Debatten um die zahlreichen Reformansätze und -vorschläge bezüglich der Renten-, Gesundheits- und Arbeitsmarktsysteme. Auch die Finanzdienstleister erkennen zunehmend die Problematik der unabwendbar bevorstehenden demographischen Veränderungen. Darauf weisen Artikel in den Fachzeitschriften, wissenschaftliche Arbeiten durch die Researchabteilungen und Diskussionen wie kürzlich auf der European Banking and Insurance Fair hin. Die vorliegende Hausarbeit will die Auswirkungen der demographischen Entwicklungen in den europäischen Industrienationen auf die Kapital- und Immobilienmärkte darstellen und so den Handlungsbedarf für Politik, Kreditinstitute und Investoren klären. Aufbauend auf der Darstellung der wahrscheinlichen Bevölkerungsentwicklung bis 2050 (Kapitel 2.1.) sollen die Interdependenzen von Änderungen in der Bevölkerungsanzahl und volkswirtschaftlicher Größen betrachtet werden (2.2). Dies soll Grundlage für die nähere Betrachtung der Kapital- und Immobilienmärkte in den Kapiteln 3 und 4 sein. Schwerpunkte werden auf die veränderten Anforderungen im Privatkundengeschäft (3.4.) sowie die Möglichkeiten der Optimierung des Investitionsverhaltens gelegt. Abschließend soll in der Schlussbetrachtung der Kreis geschlossen und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung gewagt werden.
2. Grundlagen
Demographische Prognosen basieren auf einer Fortschreibungsmethode. 5 Unter der Betrachtung der historischen Entwicklung verbunden mit Annahmen zu Fertiliät (Geburtenhäufigkeit - angegeben als Anzahl der Kinder pro Frau), Mortalität (Lebenserwartung) und Migration (Wanderungsbewegungen) wird die zu einem Stichtag bekannte Bevölkerungsstruktur fortge-
2 Vgl.United Nations Population Division (Hrsg.) (2003b), S. 1 (s. Internetverzeichnis).
3 Diese Staaten sind zentral in den folgenden Ausführungen. Vgl. OECD (Hrsg.) (2000), Table 2 (s. Internetver-
zeichnis).
4 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003a), S. 48f (s. Internetverzeichnis).
5 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003c), Abs. 3ff (s. Internetverzeichnis).
2
schrieben. Ob solcher Annahmen bleiben Bevölkerungsvorausberechnungen mit Unsicherheiten verbunden. Einschneidende Ereignisse, wie Kriege oder Naturkatastrophen, sind kaum zu berücksichtigen. Dennoch können dem aktuellen Bevölkerungsaufbau strukturinhärente Entwicklungsvarianten dargestellt werden.
2.1. Die demographische Entwicklung in den europäischen Industrienationen bis 2050 In den nächsten 47 Jahren wird sich die Erdbevölkerung von rund 6,3 Mrd. auf 8,9 Mrd. erhöhen. 6 Besonders ob sinkender Fertilitätsraten und der höheren Annahme von Todesfällen auf-grund von HIV 7 bedeutet dies ein deutlich verlangsamtes Wachstum gegenüber den Prognosen früherer Dekaden. Um 2100 wird sich die Erdbevölkerung bei circa 11 Mrd. einpendeln. 8
Während die Fertilität in den meisten Regionen derzeit um 2,23 - i.e. die Höhe des natürlichen Reproduktionsniveaus 9 - liegt und erst in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts leicht darunter fallen wird, ruhte sie in den europäischen Nationen und Japan spätestens seit Beginn der 1970er Jahre deutlich unterhalb dieses Stands. 10 Dies deutet an, dass sich die Bevölkerung weltweit unterschiedlich entwickelt. Sie wird insbesondere in den wenig entwickelten Regionen vorerst ferner dynamisch wachsen, wohingegen sich in Europa ein anderes Bild mit einschneidenden Tendenzen zeigt:
Zunächst wird die Bevölkerung bis 2015 (in Frankreich und Großbritannien bis 2025) zunehmen, nach einer Phase der Stagnation jedoch bis 2050 schrumpfen. 11 Gründe: Die Menschen werden von einer steigenden Lebenserwartung infolge eines starken Sterblichkeitsrückganges profitieren. 12 Die durchschnittliche Lebenserwartung wird 2050 beispielsweise in Deutschland um 4 bis 8 Jahre für Neugeborene über dem Niveau von 2000 von 74,8 Jahren für Jungen und 80,8 für Mädchen liegen. 13 Wenngleich die steigende Lebenserwartung für eine steigende Anzahl an Personen spricht, so wird dieser Effekt verbesserter Medizin deutlich durch die zu geringe Fertilität konterkariert. Wegen des Sterbeüberschusses aufgrund des geringen Geburtenniveaus wird die Gesamtbevölkerung sinken 14 und der Anteil der über 60-Jährigen stetig steigen - in den Industrienationen Europas von derzeit 19% auf über 32%. Somit wird es 2050
6 Vgl. United Nations Population Division (Hrsg.) (2003b), S. vi (s. Internetverzeichnis).
7 Vgl. ebenda, S. 3-14 (s. Internetverzeichnis).
8 Vgl. Bräuninger, Dieter et al. (2002), S. 6.
9 Vgl. Schmid, Josef (2002) S. 24.
10 Vgl. OECD (Hrsg.) (2000), Table 8 (s. Internetverzeichnis).
11 Vgl. United Nations Population Division (Hrsg.) (2003a), Table 2 (s. Internetverzeichnis).
12 Vgl. OECD (Hrsg.) (2000), Table 10 (s. Internetverzeichnis).
13 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003a), S. 13ff (s. Internetverzeichnis).
14 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003b), 3. Absatz (s. Internetverzeichnis).
3
mehr als doppelt so viele über 60-Jährige wie unter 15-Jährige geben. 15 In Deutschland und Italien wird der Anteil der Personen über 80 Jahren über den der unter 20-Jährigen steigen. 16 Die Verschiebung in der Altersstruktur wird das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Jungen und Alten grundlegend ändern und die bekannte Bevölkerungspyramide in eine Urnenform 17 wandeln. Ausdruck findet dies in überdurchschnittlich steigenden Medianaltern 18 der europäischen Nationen. Es wird beispielshalber in Spanien 2050 bei geschätzten 54,3 (gegenüber 37,9 in 2000), in Frankreich bei 43,9 (37,6) und in Deutschland bei 48,4 (40,0) liegen. 19 Hierin ruhen schließlich die besonderen Belastungen für unsere derzeit auf der Umlagefinanzierung basierten Sozialsysteme begründet. Denn der Altenquotient steigt. Dieser gibt die Relation der Personen im rentenfähigen Alter (i.e. die über 60- bzw. 65-Jährigen) zu 100 Personen im Erwerbsalter (i.e. zwischen 15 bzw. 20 und 60 bzw. 65 Jahren) an. 20 Seine Bedeutung zeigt ein einfaches Rechenexempel. Verdoppelt sich der Altersquotient - wie für die europäischen Industrienationen vorausberechnet - heißt dies für die umlagefinanzierten Alterssicherungssysteme, dass c. p. das Rentenniveau um 50% gekürzt oder die Beitragslast um 100% erhöht werden müssten. Am stärksten hiervon betroffen werden Spanien und Italien sein mit Altersquotienten von 0,99 bzw. 0,92. Für die USA wird er währenddessen nur um 0,49 prognostiziert. 21 In Deutschland wird er sich auf 0,78 fast verdoppeln. 22 Ein um 7 Jahre längeres Erwerbsleben (Renteneintritt einheitlich mit 67 Jahren) würde den Quotienten auf unter 0,50 drücken. Dies scheint aufgrund der real deutlich gesunkenen Eintrittsalter in den letzten 50 Jahren 23 vorerst ebenso unwahrscheinlich wie eine Erhöhung der jährlichen Arbeitszeit. 24 Dies zeigt hier bereits deutlich die sich zukünftig ergebene Belastung für das nunmehr doppeldeutig alte Europa. Insbesondere deshalb, da der steigende Altenquotient ein sinkendes Erwerbspersonenpotential andeutet 25 . Laut IBA erreicht das Potential in Deutschland 2010 ein Maximum mit 42 Mio. Berufstätigen und sinkt bis 2040 auf 34 Mio. 26 Die Auswirkungen der demographischen Entwicklungen auf Märkte, Wirtschaft und Gesellschaft werden dadurch ungleich höher sein, zumal die Anzahl der real Erwerbstätigen unterhalb des Potentials liegt
15 Vgl. United Nations Population Division (Hrsg.) (2003b), S. ix, 15ff (s. Internetverzeichnis).
16 Vgl. Culhane, Maureen M. (2001), S. 7.
17 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003a), S. 30 Schaubild 10 (s. Internetverzeichnis).
18 Medianalter = Alter in Jahren, bei welchem 50 % der Bevölkerung älter und 50% jünger sind.
19 Vgl. OECD (Hrsg.) (2000), Table 7 (s. Internetverzeichnis).
20 Die unterschiedlichen Altersabgrenzungen resultieren aus den verschiedenen statistischen Zählweisen der
genutzten Quellen.
21 Vgl. Bräuninger, Dieter et al. (2002), S. 9.
22 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2003a), S. 32 Schaubild 11 (s. Internetverzeichnis).
23 Vgl. Culhane, Maureen M. (2001), S. 8.
24 Vgl. Jackson, Richard (2003), S. 21f.
25 Vgl. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (Hrsg.) (1999), S. 3ff.
26 Vgl. Gruber, Karin (2003b), S. 22.
4
(in Frankreich, Spanien und Italien unter 70% 27 in 1999, in Deutschland aktuell bei circa 75%). Wo die Anzahl Erwerbstätiger nicht erhöht werden kann, steigt die Notwendigkeit von Arbeit substituierenden, kapitalintensiven Produktionsformen enorm.
2.2. Die volkswirtschaftliche Abhängigkeit von demographischen Entwicklungen Die Probleme einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung bleiben, wie angedeutet, nicht auf die Altersicherungssysteme beschränkt. Es ergeben sich ebenso Auswirkungen auf das gesellschaftliche Wertesystem, die Umwelt, Preise für Arbeit und Kapital, den Arbeitsmarkt sowie auf das Potential wirtschaftlichen Wachstums. 28
In einer alternden Bevölkerung ist ein Wandel der gesellschaftlichen Werte auf vielen Ebenen wahrscheinlich 29 . Dies wird auch auf die Konsumpräferenzen der Wirtschaftssubjekte zutreffen. So werden die Unternehmer und Dienstleister verstärkt mithilfe demographischen Marketings 30 den Bedürfnissen Älterer folgen müssen, um am Markt zu bestehen. Auswirkungen auf die Umwelt ergeben sich plausibler weise aus der Überlegung, dass weniger Menschen - bei gleich bleibenden Lebensstandards - weniger Ressourcen verbrauchen, was die Umwelt tendenziell weniger belastet, welches positive Einflüsse wiederum auf die Mortalität hat und vice versa.
Für weitere Ausführungen sollen folgende Annahmen gelten: (1) die gesamtwirtschaftlichen Konsistenzbedingungen auf Grundlage des Markträumungsansatzes mittels Preisen (neoklassisch) sowie Angebots- und Nachfragemengenrationierung (keynesianisch), (2) die Optimierungsmaxime der Wirtschaftssubjekte entsprechend ihrer Präferenzen unter Berücksichtigung der Budgetbeschränkungen und (3) das Bestehen eines Kreditmarktes mit einem regulativem Zinssatz i. Unter Verwendung dieser Grundsätze können die Wirtschaftssubjekte, über mehrere Perioden betrachtet, zwischen jetzigem und späterem Konsum wählen. Für jede Einheit eines Gutes, auf welche sie heute verzichten, erhalten sie in der Zukunft mehr Einheiten. Der Mehrkonsum ist positiv abhängig von i. 31 Spiegelbildliches gilt für den Arbeitseinsatz. Bei steigendem i wird ein Wirtschaftssubjekt heute mehr arbeiten, um sich mehr Freizeit in späteren Perioden leisten zu können (intertemporaler Substitutionseffekt 32 ). Wann Konsum und Arbeitseinsatz erfolgen hängen also von i, aber hauptsächlich außerdem vom Planungshorizont, ab. Die Wahl des Planungshorizontes hat weitreichende Auswirkungen auf die Kapitalmärkte.
27 Vgl. Culhane, Maureen M. (2001), S. 9f.
28 Vgl. Bräuninger, Dieter et al. (2002), S. 4f.
29 Vgl. Deutsches Institut für Altersvorsorge (Hrsg.) (2003), S. 65-75.
30 Vgl. Weis, Hans C. (1990), S. 43f.
31 Vgl. Barro, Robert J. (1992), S. 10-12.
32 Vgl. ebenda, S. 74ff.
5
Wird die Lebenszyklusmethode 33 als Basis unterstellt, bedeutet dies in Konsequenz, die Haushalte sparen während ihres Erwerbslebens und entsparen im Ruhestand zu Konsumzwecken ihr Vermögen völlig. Alternativ finanzieren sie den Konsum mithilfe von Transferzahlungen des Staates oder der Kinder. Realistischer scheint die Annahme eines unendlichen Planungs-horizontes aus folgenden Gründen: (1) der Zeitpunkt des Todes ist unbekannt, (2) die Haushalte wollen für eventuelle Härtefälle im hohen Alter gewappnet sein (Pflegebedürftigkeit) und (3) es besteht Verantwortungsbewusstsein für die Folgegenerationen (Vererbungsmotiv). Werden die Volkswirtschaften der europäischen Industrienationen in einem Zeitpunkt (steadystate) betrachtet, so ergibt sich bei einem Bevölkerungsrückgang künftiges Bild: Bei der mit einer schrumpfenden Bevölkerung verbundenen sinkenden Anzahl von Haushalten und Unternehmen steht den Wirtschaftssubjekten bei Beibehaltung ihrer Präferenzen kumuliert mehr Kapital zur Verfügung. Dadurch sinkt das Grenzprodukt des Kapitals unter seinen steady-state-Wert. Im Ergebnis sich einstellender sinkender aggregierter Nettoinvestitionsnachfrage währen somit geringere Werte für Produktivität, Arbeitseinsatz und Konsum die Folge (negatives steady-state-Wachstum). 34
Verschärft wird dieses Bild durch die Alterung der Gesellschaften, da die Anzahl der erwerbstätigen, wie gezeigt, deutlich sinken wird. Dies wird gravierend, wenn die so genannten Baby-Boomer 35 ab 2020 in Rente gehen. So wird die Anzahl gut ausgebildeter und studierter Fachkräfte zurückgehen. 36 Die Notwendigkeit an die heute hoch gepriesene Mobilität und schnelle Anpassungsbereitschaft auf neue Umwelteinflüsse könnte zurückgehen. 37 Zum einen, weil im Ergebnis verbesserter Informations- und Kommunikationstechniken das Arbeiten von zuhause aus alltäglich werden könnte. Zum anderen, weil die Arbeitskräfteverknappung zu einem größeren Jobangebot führt, was eine ineffiziente Differenzierung in den Lohnhöhen wahrscheinlich werden lässt. Somit könnte das Lohnniveau ohne den Gleichgang einer Produktivitätserhöhung erheblich steigen 38 , verbunden mit den Gefahren der Erhöhung inflationärer Tendenzen. 39 Dabei würde ein erhöhtes Lohnniveau eine zusätzliche Steigerung der Opportunitätskosten Kinder zu zeugen bedeuten. 40
Die Auswirkungen alternder Beschäftigter auf die Produktivität sind aber umstritten. Zwar liegt bei Älteren die Ausbildungszeit länger zurück und die physischen Kräfte sind geringer,
33 Planungshorizont der Wirtschaftssubjekte entspricht deren erwartete individuelle Restlebenszeit.
34 Vgl. ebenda, S. 281ff.
35 Geburtenstarke Nachkriegskohorten der heute 35- bis 45-Jährigen.
36 Vgl. Wagner, Petra (2000), S. 4.
37 Vgl. Neumann, Manfred (1994), S. 111f.
38 Vgl. Bräuninger, Dieter et al. (2002), S. 25f.
39 Vgl. Neumann, Manfred (1994), S. 112.
40 Unter anderem Kosten aufgrund entgangener Löhne während Erziehungszeit, Bildungs-, Ernährungskosten.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Volkswirt Stephan Bartke, 2003, Einfluss der demographischen Entwicklung in den europäischen Industrienationen auf die Kapital- und Immobilienmärkte, München, GRIN Verlag GmbH
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