Inhaltsverzeichnis
Abschnitt Überschrift Seite
1 Einleitung. 0 H 1
1.1. Vorhaben 1 H 1
1.2. Bedeutung für die Schule 2 H 1
1.3. Aufbau des Vorhabens. 3 H 2
1.3.1 Informationsbeschaffung / -quellen. 4 H 3
1.3.2 Untersuchungsaspekte 5 H 4
1.3.2.1 Qualitativer Aspekt. 6 H 5
1.3.2.1.1 Programmstruktur 7 H 5
1.3.2.1.2 Grafik. 8 H 7
1.3.2.1.3 Bedienbarkeit / Handhabung 9 H 8
1.3.2.1.3.1 Bedienbarkeit / Handhabung für den Lehrer 1 0 H 8
1.3.2.1.3.2 Bedienbarkeit / Handhabung für den Schüler. 1 1 H 10
1.3.2.1.4 Systemvoraussetzungen. 1 2 H 11
1.3.2.1.5 Interaktivität. 1 3 H 13
1.3.2.1.6 Möglichkeiten der Speicherung
(Zwischenspeicherung) 1 4 H 14
1.3.2.1.7 Möglichkeiten der dauerhaften Sicherung. 1 5 H 15
1.3.2.1.8 Nachbearbeitungsphase (Hausaufgaben) 1 6 H 15
1.3.2.1.9 Sozialform (GA, PA, EA) 1 7 H 16
1.3.2.1.10 Programmtyp. 1 8 H 17
1.3.2.1.11 Methodenvielfalt. 1 9 H 18
1.3.2.1.12 Sprache. 2 0 H 19
1.3.2.1.13 Vorteile gegenüber anderen Medien. 2 1 H 20
1.3.2.2 Lehrplanbezug. 2 2 H 21
1.3.2.3 Preis / Leistung. 2 3 H 22
II
2. Durchführung der Untersuchung unter
Anwendung der erarbeiteten Kriterien an einem
ausgew ählten Programm. 2 4 H 23
2.1 Vorstellung des Testprogramms. 2 5 H 23
2.2 Untersuchung unter Bezugnahme auf die erarbeiteten
Untersuchungsaspekte. 2 6 H 24
2.2.1 Qualitativer Aspekt. 2 7 H 24
2.2.1.1 Programmstruktur. 2 8 H 24
2.2.1.2 Grafik. 2 9 H 24
2.2.1.3 Bedienbarkeit / Handhabung 3 0 H 27
2.2.1.3.1 Bedienbarkeit / Handhabung für den Lehrer 3 1 H 27
2.2.1.3.2 Bedienbarkeit / Handhabung für den Schüler. 3 2 H 29
2.2.1.4 Systemvoraussetzungen. 3 3 H 33
2.2.1.5 Interaktivität. 3 4 H 34
2.2.1.6 Möglichkeiten der Speicherung
(Zwischenspeicherung) 3 5 H 35
2.2.1.7 Möglichkeiten der dauerhaften Sicherung 3 6 H 35
2.2.1.8 Nachbearbeitungsphase (Hausaufgaben) 3 7 H 36
2.2.1.9 Sozialform (GA, PA, EA, Demo) 3 8 H 37
2.2.1.10 Programmtyp. 3 9 H 38
2.2. 1.11 Methodenvielfalt. 4 0 H 40
2.2.1.12 Sprache. 4 1 H 41
2.2.1.13 Vorteile gegenüber anderen Medien. 4 2 H 41
2.2.2 Lehrplanbezug. 4 3 H 42
2.2.3 Preis / Leistung. 4 4 H 43
2.3 Zusammenfassung der gewonnenen Ergebnisse. 4 5 H 44
3. Zusammenfassung, kritische Stellungnahme und
Ausblick. 4 6 H 44
4. Literatur. 4 7 H 46
5. Anhangverzeichnis. 4 8 H 47
III
1. Einleitung
1.1 Vorhaben
„Erarbeitung eines Kriterienkataloges für geographische Software im Hinblick auf den fachunterrichtlichen Einsatz und dessen beispielhafte Anwendung“, lautet der Titel der vorliegenden Arbeit. Die Idee zu dieser Thematik entsprang aus einer Problemsituation meiner Ausbildungsschule.
Innerhalb einer Fachkonferenz wurde beschlossen, neue Software anzuschaffen. Die Frage, die sich die Teilnehmer stellten, lautete: Welches Programm eignet sich für unsere Schule? oder vielmehr: Unter welchen Aspekten muss Software untersucht werden, um eine Eignung für die Schule zu erfahren?
Recherchen sowohl innerhalb des Internets als auch in der gängigen und aktuellen Literatur ergaben nur unvollständige Orientierungshilfen, Ranking-Tabellen übermittelten auf Grund der geringen oder unterschiedlichen Teilnehmerzahl ein sehr subjektives Stimmungsbild. Aus diesen Gegebenheiten resultiert sowohl die Problemstellung als auch die Notwendigkeit der vorliegenden Arbeit. Ziel ist es, wie aus dem Titel abzuleiten ist, dem Lehrer0 F 1 einen Kriterienkatalog bereitzustellen, mit dessen Hilfe die zu berücksichtigenden wesentlichen Punkte hinsichtlich einer Eignung des Programms für den spezifischen schulischen Einsatz überschaubar gemacht und abgearbeitet werden können.
1.2 Bedeutung für die Schule
Der Forderung der Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) gemäß § 58 (Hausarbeit) wird zum Einen durch das im Abschnitt 1.1 geschilderte Problem, zum
1 Anm.: Im folgenden wird der Begriff LEHRER (und die dazugehörigen grammatischen Fälle) sowohl für die weibliche wie auch die männliche Form verwendet. Dies soll der Vereinfachung und Lesbarkeit dienen.
1
Anderen durch in § 58 OVP geforderten Lehrerfunktionen, die im Weiteren ausgeführt werden, nachgekommen.
· Innovieren / Schulentwicklung
· Organisieren / Verwalten
· Beraten
· Unterrichten
1.3 Aufbau des Vorhabens
Die vorliegende Arbeit ist in zwei Bereiche unterteilt:
a) Die Erarbeitung eines Kriterienkataloges In diesem Teilabschnitt, beginnend mit Abschnitt 1.3.2, wird eine Liste erarbeitet, die sich mit den Untersuchungskriterien von Lehr-und Lernsoftware im Allgemeinen und mit fachspezifischer Geographiesoftware im Speziellen auseinandersetzt. Die Aufteilung unterliegt dem Schema in Abb. 1. Die Untersuchungsaspekte beziehen sich sowohl auf den Bereich der Software als auch auf den Bereich der Hardware, da es sich hierbei um ein Verbundmedium handelt und sich somit beide Bereiche beeinflussen. (Kurzfassung in Form einer Checkliste s. Anhang 1)
b) Praktische Anwendung
Im zweiten Teil der Arbeit werden die in Teil 1 erarbeiteten Aspekte einem praxisorientierten Test unterzogen. Die beispielhafte Anwendung wird an dem Programm „Die Alpen“ (© FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) durchgeführt.
Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der gewonnenen Ergebnisse der Softwareuntersuchung (Abschnitt 3), sowie eine Zusammenfassung mit kritischer Stellungnahme (Abschnitt 4) hinsichtlich des Gesamtvorhabens.
2
Abb. 1: Schematischer Aufbau der Untersuchungskriterien
1.3.1 Informationsbeschaffung / -quellen
Einen wesentlichen Aspekt hinsichtlich der Erstellung des Kriterienkatalogs stellt die Zusammenstellung der relevanten Inhalte dar. Da diese, wie unter Abschnitt 1.1 bereits beschrieben, in den zugänglichen Medien lediglich ansatzweise zu finden sind, muss auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden. Hierzu wurde von mir eine Befragung auf verschiedenen Ebenen durchgeführt:
3
a) Anfragen an verschiede, mir bekannte Erdkundelehrer, die innerhalb ihres (Erdkunde-) Unterrichts Erfahrungen mit Softwareprogrammen gemacht haben.
b) Anfragen an Verlage, die Lehr- und Lernsoftware erstellen.
c) Aushänge an diversen „schwarzen Brettern“ in Lehrerforen im Internet.
Durch die Zuhilfenahme dieser Bandbreite wird das Ziel verfolgt, einen möglichst effektiven und konkreten Katalog zu erstellen, der sich nicht aus theoretischem Wissen, sondern aus Praxiserfahrungen aufbaut. Die authentischen Reaktionen der Befragten sind beispielhaft im Anhang 2 (Abschnitt 6) aufgeführt.
1.3.2 Untersuchungsaspekte
Im Nachfolgenden werden die bereits unter Abschnitt 1.3. a) aufgeführten Untersuchungsaspekte ausführlich erläutert. Die einzelnen Punkte des qualitativen Aspekts sind nicht hierarchisch angeordnet, da eine Schwerpunktsetzung von individuellen Ansichten und Einstellungen des Anwenders abhängt. Zudem stehen diverse Einzelpunkte in direkter Beziehung zueinander, bedingen sich oder sind voneinander abhängig. Aufgrund dieses „Beziehungsgeflechts“ erscheint eine Rangliste als nicht sinnvoll.
Auch dem Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht nachgekommen werden, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Ziel ist es, dem Lehrer ein Werkzeug zu bieten, mit dem die wesentlichen Vorrausetzungen zur grundsätzlichen und optimalen unterrichtlichen Arbeit mit der Software überprüft und bewertet werden können.
4
1.3.2.1 Qualitativer Aspekt
Die Inhalte der folgenden Punkte setzten sich sowohl mit den Aspekten der Software an sich als auch mit den beanspruchten Hardware-Vorausetzungen auseinander.
1.3.2.1.1 Programmstruktur
Die Programmstruktur, oder anders: der Aufbau des Programms, spielt eine wesentliche Rolle für die Arbeitsmöglichkeiten, die den User erwarten. Welche der aufgeführten Strukturen die Ideale ist, entscheidet der Benutzer in Abhängigkeit von der Adressatengruppe. Zwei Möglichkeiten sollen hier exemplarisch graphisch erläutert werden:
a) Die linear aufgebaute Programmstruktur (vgl. Abb. 2): Hierbei handelt es sich um einen gradlinigen Verlauf des Programms, wodurch die Wegrichtung für den Benutzer vorgegeben ist. Start- und Zielpunkt sind festgelegt, Variationsmöglichkeiten werden, wenn überhaupt, nur in einem sehr geringen Maße angeboten. Der Vorteil ist hier, dass auch weniger fortgeschrittene (oder auch disziplinierte / weniger an der Zielerreichung interessierte) Adressaten gradlinig auf das Ziel hinarbeiten und sich nicht in einer eventuellen „Weitläufigkeit“ verirren. Nachteilig ist in diesem Fall die daraus resultierende relative Unvariabilität.
b) Die offene Programmstruktur (vgl. Abb. 3): Hierbei handelt es sich um einen Programmaufbau, der als „Überschrift“ einen themengebundenen Aspekt aufweist, jedoch die Möglichkeit der individuellen Vorgehensweise und Erweiterung des Programms dem Benutzer freistellt. Das hohe Maß an geforderter Selbstständigkeit und Eigenverantwortung kann sowohl als positiv, als auch als problematisch oder zu anspruchsvoll, je nach Anwenderstand, bewertet werden.
5
1.3.2.1.2 Grafik
Der Bereich der Grafik bezieht sich in diesem Fall auf die durch die Software vorgegebenen Möglichkeiten der Darstellung und ist nicht zu verwechseln mit den hardwarebedingten Vorraussetzungen, die in Abschnitt 1.3.2.1.4 gesondert behandelt werden. Die graphische Auflösung ist ein Synonym für die Feinheit der bildlichen Darstellung und beinhaltet neben der Anzahl der einzelnen Bildpunkte (Pixel) auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Farben. Exemplarisch werden nachfolgende Software-Vorgaben aufgeführt:
800 x 600 Pixel 256 Farben 1024 x 768 Pixel High Color (16 bit) 1152 x 864 Pixel True Color (32 bit)
Je höher die Anzahl der Bildpunkte und die Anzahl der Farben, desto feiner und realistischer wirkt die Darstellung. Dies erhöht die visuelle
7
Qualität und somit den Anwendungskomfort, setzt jedoch eine größere Rechnerleistung voraus (vgl. Abschnitt 1.3.2.1.4). Es gibt jedoch noch einen zweiten Bereich innerhalb des graphischen Kontextes, der nicht minder wichtig ist: Was wird wie dargestellt? Nachfolgende Fragen sollten bei der Erprobung eines Programms gestellt werden:
• Ist die Darstellung mit Informationen überfrachtet?
• Wird von dem eigentlichen Vermittlungsziel abgelenkt (z.B.
zu viele Bewegungen innerhalb einer Darstellung)?
• Ist die farbliche Darstellung „angenehm“ für den Betrachter
(wichtig gerade bei längerer Arbeitszeit)?
Die Entscheidung hinsichtlich des Programmeinsatzes orientiert sich wiederum an der Adressatengruppe und deren lehr- und lernspezifischen Rahmenbedingungen.
1.3.2.1.3 Bedienbarkeit / Handhabung
Der Untersuchungspunkt der Bedienbarkeit bzw. der Handhabung muss aus zweierlei Sicht überprüft werden: zum Einen aus der Sicht des Lehrers, zum Anderen aus der Sicht der Schüler1 F 2 :
1.3.2.1.3.1 Bedienbarkeit / Handhabung für den Lehrer
Für den Lehrer stellt sich zuerst die Frage nach der Vorgehensweise und der Möglichkeit der Installation (die hierzu gehörigen Hardware-Voraussetzungen werden in Abschnitt 1.3.2.1.4 behandelt). Eine möglichst einfache Variante ist diesbezüglich wünschenswert.
2 Anm.: Im folgenden wird der Begriff SCHÜLER (und die dazugehörigen grammatischen Fälle) sowohl für die weibliche wie auch die männliche Form verwendet. Dies soll der Vereinfachung und Lesbarkeit dienen.
8
Die folgenden Fragen sind zu berücksichtigen:
o Unter welchem Betriebssystem läuft die Software? (Windows / DOS)
o Welche Version des Betriebssystems wird benötigt? (Windows 95 / Windows 98 / DOS 6.2)
o Wie wird das Programm installiert?
• Selfinstaller?
o Was wird installiert?
• Handelt es sich nur um eine Startdatei?
• Wird das komplette Programm installiert?
Ein weiterer Bereich, der zu erörtern ist, ist die Frage nach der Netzwerkfähigkeit (vgl. 1.3.2.1.4). Ist ein Programm netzwerkfähig, wird lediglich eine CD-ROM (bzw. eine Festplatte) benötigt, auf die die angeschlossenen Rechner unter Ansteuerung eines Servers zugreifen (vgl. Abb. 4). Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit einer Interaktion verschiedener Rechnereinheiten.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Installation der Software, die lediglich auf dem Server stattfindet. Ist ein Programm nicht netzwerkfähig, muss auf jedem Einzelrechner die Installationsprozedur durchlaufen werden.
Leider ist ein Großteil der sich derzeit auf dem Markt befindlichen Erdkunde-Software nicht netzwerkfähig. Neben dem größeren Entwicklungsaufwand spielt für die Softwarevertriebe hier auch der wirtschaftliche Vorteil eine Rolle.
Zu begrüßen wäre ebenfalls die Möglichkeit einzelne Software- bzw. Programmelemente manuell freischalten zu können. Hierdurch könnte bei
9
Arbeit zitieren:
Hardi Gruner, 2001, Erarbeitung eines Kriterienkataloges für geographische Software im Hinblick auf den fachunterrichtlichen Einsatz und dessen beispielhafte Anwendung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Hardi Gruner hat den Text Erarbeitung eines Kriterienkataloges für geographische Software im Hinblick auf den fachunterrichtlichen Einsatz und dessen beispielhafte Anwendung veröffentlicht
Hardi Gruner hat einen neuen Text hochgeladen
Einsatz und Anwendung von Innovationstechniken
Betrachtung unter dem Effizien...
Carsten Magiera
Das Geographische Worterbuch Des Abu 'Obeid 'Abdallah Ben 'Abd El-'Azi...
Ferdinand Wustenfeld
Mesmerismus: Oder, System Der Wechselwirkungen, Theorie Und Anwendung ...
Franz Anton Mesmer, Karl Christian Wolfart
0 Kommentare