Fachhochschule Dortmund (University of Applied Sciences) - Fachbereich Wirtschaft
Business Intelligence und Wissensmanagement im Modul Integrierte Standardsysteme
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
TABELLENVERZEICHNIS IV
1. EINLEITUNG 1
2. WISSENSMANAGEMENT 2
2.1. Definition 2
2.2. Typisierung von Wissen 2
2.2.1. Zeichen, Daten, Informationen und Wissen 3
2.3. Phasen des Wissensmanagement 4
2.3.1. Wissenserfassung 5
2.3.2. Wissensaufbereitung 6
2.3.3. Wissensverteilung 7
3. BUSINESS INTELLIGENCE 9
3.1. Definition 9
3.1.1. Abgrenzung BI und Wissensmanagement 9
3.2. Ziele von Business Intelligence Systemen 9
3.3. Aufbau von Business Intelligence Systemen 10
3.4. Data Warehouses 11
3.4.1. ETL-Prozess 13
3.4.2. Metadaten 14
3.4.3. Anforderungen an Data Warehouses 14
3.4.4. Data Marts 15
3.5. OLAP 16
3.5.1. Drill down Drill up Roll up 20
3.5.2. Slice Dice 21
3.5.3. Exceptions 21
3.5.4. ABC Analysen 22
3.5.5. Ranglisten 22
3.6. Reporting Adhoc Abfragen 22
3.7. Data Mining 23
4. BUSINESS INTELLIGENCE IN DER PRAXIS 24
SAP Business Information Warehouse (BW) 24
4.1.
Sebastian Gansemer II
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4.2. Marktüberblick. 25
4.3. Nutzung von Business Intelligence in der Praxis 26
4.4. Kosten eines BI Systems 27
5. AUSBLICK 29
5.1. Entwicklungen am BI Markt 29
5.2. Fazit 30
LITERATURVERZEICHNIS 31
Sebastian Gansemer III
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2.1: Abbildung 2.2: Arten von Wissen
Abbildung 2.3: Wissenstreppe
Abbildung 2.4: Phasen des Wissensmanagement
Abbildung 3.1: Konzept für Business Intelligence
Abbildung 3.2: Strukturierung der Datenhaltung - der Übergang zu einem Data Warehouse
Abbildung 3.3: OLAP Datenwürfel
Abbildung 3.4: Multidimensionale Domain Strukturen (MDS)
Abbildung 3.5: Organigramm - Hierarchie über die Dimension Produkt
Abbildung 3.6:Organigramm - 3 Hierarchie-Ebenen über die Dimension Produkt
Abbildung 3.7: Darstellung Drill-down Drill-up
Abbildung 3.8: Beispiel zum Slicing Dicing
Abbildung 4.1: Business Explorer
Abbildung 4.2: Nutzen von Business Intelligence Zielen
Abbildung 4.3: Kosten von Business Intelligence
Tabellenverzeichnis
Tabelle 3.1: Vergleich der Anforderungen an Transaktionssysteme und Analysesystemen
Sebastian Gansemer
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1. Einleitung
„Wissen ist Macht“, das sagte schon vor mehr als 400 Jahren der englische Philosoph Francis Bacon.
Diese Erkenntnis wird heute immer wichtiger, denn um erfolgreich zu sein müssen Unternehmen wissen was sie wissen (Hönicke, 2001)
Es geht nicht nur darum Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, sondern vielmehr auch darum dieses Wissen zu extrahieren und für andere Nutzbar zu machen.
In vielen Unternehmen ist ein erheblicher Datenbestand in Datenbanken, aber vor allem auch in Dokumenten etc. vorhanden. Damit diese Daten die Entscheidungsfindung im Unternehmen unterstützen können, sind Business Intelligence Systeme notwendig. Diese Arbeit soll zeigen wie man dies mit dessen Hilfe erreichen werden kann.
Sebastian Gansemer 1
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2. Wissensmanagement
2.1. Definition
Eine einheitliche Definition für Wissensmanagement oder auch oft Knowledge Management genannt zu finden ist nicht einfach.
Abts & Mülder (2004, S.217) definieren Wissensmanagement als den gesamten Prozess zur systematischen Gewinnung, Strukturierung, Darstellung, Verteilung, Suche und Speicherung von Wissen.
Hendrichs (2002) beschreibt Wissensmanagement gar als kritischen Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Bei einem ist man sich aber einig, die Wissensmanagementsysteme sind im Einteilungsschema für Anwendungssoftware bei den Querschnittssystemen einzuordnen.
2.2. Typisierung von Wissen
Zunächst muss zwischen explizitem und implizitem Wissen unterschieden werden. Unter implizitem Wissen wird das Wissen verstanden, das sich in den Köpfen der Mitarbeiter befindet. Dies kann z.B. das Wissen über die Vorlieben der Kunden sein. Um möglichst viel des impliziten Wissens im Unternehmen zu halten ist es erforderlich die Mitarbeiterfluktuation zu minimieren oder mithilfe des Wissensmanagements das wissen für alle Mitarbeiter nutzbar zu machen.
Explizites Wissen hingegen ist jedem zugänglich. Dies kann z.B. in einem Dokument in einem Dokumenten Management System, oder der Inhalt einer Internetseite sein. In Abbildung 2.1 findet sich dies noch einmal grafisch verdeutlicht.
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Abbildung 2.1: Abbildung 2.2: Arten von Wissen (Hannig 2002, S.16)
Eine Untersuchung von Xerox Inc. hat gezeigt, dass 42% als implizites Wissen vorhanden ist, während lediglich 12% in Datenbanken gespeichert ist (Abts & Mülder 2004, S.218). Daraus ergibt sich ein großes Potential für das Wissensmanagement, denn es gilt das implizite Wissen in explizites Wissen zu überführen.
2.2.1. Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
Man kann zwischen Zeichen, Daten, Informationen und Wissen unterscheiden. Wie in Abbildung 2.3 anschaulich dargestellt, ist das Zeichen die kleinste Einheit auf der Wissenstreppe. Zeichen sind wertlos, solange die Syntax fehlt um das/die Zeichen zu interpretieren. Kommt die Syntax hinzu, handelt es sich um Daten. Um Daten sinnvoll nutzen zu können ist ein Zweckbezug notwendig, die Daten müssen also mit etwas aus der Realität in Verbindung gebracht werden um Informationen zu erhalten. Erst wenn die Informationen dann noch Interpretiert werden haben wir es mit Wissen zu tun.
Sebastian Gansemer 3
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Abbildung 2.3: Wissenstreppe (Abts & Mülder 2004, S.9)
2.3. Phasen des Wissensmanagement
Das Wissensmanagement besteht nach Hendrichs (2002), wie in Abbildung 2.4 dargestellt, aus drei Phasen:
• der Wissenserfassung,
• der Wissensaufbereitung und
• der Wissensverteilung.
Die einzelnen Phasen werden im Folgenden detailliert dargestellt und erläutert.
Abbildung 2.4: Phasen des Wissensmanagement (angelehnt an Hendrichs 2002) Sebastian Gansemer 4
Arbeit zitieren:
Sebastian Gansemer, 2006, Business Intelligence und Wissensmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
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