Inhalt
1 Graffiti- Einführung in ein globales Phänomen 1
2 Problemstellung und Gang der Untersuchung
3 Historische Entwicklung des Writings
3.1 Getting up- Das originale Writing in New York City
3.2 Die globale Vermarktung der Writing-Subkultur
3.3 Graffiti- Zeichen des HipHop ?
4 Exkurs- Rechtslage in der BRD 8
5 Erklärungsansatz zur Motivation der Writer-
Tagger- Toys und harter Kern 10
5.1 Writing als Trend- „ Tagger“
5.2 Die nächste Stufe- „Toys“ 14
5.3 Der harte Kern 15
6 Zusammenfassende Schlussbetrachtung 15
Quellenverzeichnis
- Literatur
- Internetquellen
- Zeitschriften
Abbildungsverzeichnis
- Abbildungen 1-16
Glossar
1 Graffiti- Einführung in eine globales Phänomen In unserer pluralistisch-individualistischen Gesellschaft organisieren sich Jugendliche heute weitgehend in Peers innerhalb von Jugendszenen, in denen sie ihre soziale und gesellschaftliche Rollenfindung erproben. In dem Konflikt zwischen persönlichen Vorstellungen und gesellschaftlichen Realisierungsmöglichkeiten werden dabei nicht selten Auseinandersetzungsformen im Grenzbereich der Illegalität ausgetestet. 1
Ein besonders eindruckvolles Beispiel hierfür ist in der seit mehr als 30 Jahren andauernden Entwicklung eines mittlerweile weltweiten Phänomens zu finden: Graffiti. Während Parolen und Nonsenssprüche seit der Erfindung der Sprühdose ins Bild jeder Kleinstadt gehören, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit einer speziellen Form des Graffitis, dem Writing. 2
Diese in NewYork entstandene Form von Graffiti ist der bisher deutlichste, häufig illegale, visuelle Eingriff in das urbane Leben und in jeder Stadt der Bundesrepublik sowie der übrigen westlichen Wertegemeinschaft, unterschiedlich stark ausgeprägt obligatorisch. In kaum einem Ort findet man sie nicht, die schnell ausgeführten Signaturen, die so genannten Tags, einfache Silberbilder oder komplizierte, für den Laien nicht zu entziffernde Schriftzüge, häufig mit ergänzenden figürlichen Darstellungen. 3
Das Besondere am Writing ist die Tatsache, dass die angesprochenen Formen der Buchstabenverbreitung einem einfachen Prinzip folgen, nämlich dass es sich um eine Bildersprache der Akteure handelt, in der mit Hilfe des selbst gewählten Pseudonyms im soziokulturellen Umfeld der Writer agiert wird, oder, um in der Sprache der Sprüher zu bleiben, Fame zu erlangen und seinen Namen und den seiner Crew innerhalb der Szene bekannt zu machen. Der Name eines Writers ist als Botschaft seines Graffitis anzusehen. „I just write my name“, bringt diese Tatsache der Writer Skeme im Dokumentarfilm Stylewars auf den Punkt. 4
1
Vgl. Qualifizierter Sachbericht des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, http://www.hiphophamburg.org/veroeffentlichungen/1999/wissenschaftliche_begleitung.pdf, Zugriff 19.03.2006
2
Die Sprüher bezeichnen sich in der Regel als
Writer,
denn der Name, den sie schreiben, ist nach ihrem Verständnis die zentrale Aussage ihrer Handlungen in Form von
Tags
und
Pieces.
Die Bezeichnung stammt, wie nahezu alle szeneinternen Vokabeln aus der Sprache die sich mit der Entstehung der Szene im NewYork der siebziger Jahre entwickelte. Eine Übersicht der wichtigsten Vokabeln findet sich im Glossar des Anhangs. Die Gesamtheit der Kultur der Writer wird in dieser Arbeit als „Writing“ bezeichnet.
3
Vgl. Abbildung 1: Tags; Abbildung 2: Silberbilder; Abbildung 3: Pieces
4
Stylewars,
ein Dokumentarfilm von
Tony Silver
und
Henry Chalfant
zeigt den Stand der Szene in New York 1982. Im Film wird u. a. eine Diskussion zwischen dem sechzehnjährige
Skeme
und seiner Mutter gezeigt, in der dieser versucht seine Motivation für die zahllosen Bilder auf den
Subways
der Stadt zu vermitteln. Der Film ist bis heute
Kult
in der Szene und viele der gezeigten Writer wurden zu mystischen Gestalten des Writings.
1
2 Problemstellung und Gang der Untersuchung In der vorliegenden Arbeit wird nunmehr die Frage nach der Motivation der Writer für ihr sich häufig wiederholendes und überdies in der Regel nonkonformistisches Verhalten nachgegangen. Hierzu wird zunächst der Ursprung des Writings im, für die Kultur mythischen, NewYork der siebziger Jahre ausführlich erläutert, um dem Leser einen Einblick in eine Subkultur zu vermitteln, die mittlerweile, in häufig nur minimal veränderten regionalen Kontexten, zu einer globalisierten, subkulturellen Praxis Jugendlicher geworden ist. 5 Als Subkultur wird hierbei ein kulturelles Teilsystem einer übergreifenden Einheit
definiert, dessen Werte und Normen denjenigen des Gesamtsystems widersprechen können, wobei dem Konfliktelement zumindest manifest keine zentrale Bedeutung zukommt. 6
Den Schwerpunkt der Betrachtung bildet hierbei die Szene in der BRD, wobei das Netzwerk der Writing-Kultur schon längst die Grenzen der Nationalstaaten überwunden hat. Nach einem Exkurs zur Rechtslage, der unumgänglich ist, da es sich bei den angebrachten Schriftzügen häufig, aber nicht ausschließlich, um illegale Werke handelt. Dies kann nicht unerhebliche, vor allem finanzielle Folgen, für die Sprüher haben, und zusätzlich übt die Kriminalisierung der Writer einen erheblichen Einfluß auf deren Motivation, vor allem im Hinblick auf die Subversivität ihrer Handlung, aus.
Des Weiteren wird erläutert, wie die Writer innerhalb ihrer Subkultur als Methode der Subversivität, und vor allem in deren Peers, soziale Anerkennung erfahren, und der Grad der Identifikation innerhalb der Writing-Szene zu einem hohen Maße positiv mit der aus dieser erfahrenen Anerkennung korreliert. Hierzu werden die idealtypischen Stationen, in der Karriere innerhalb der Szene anhand von authentischen Zitaten einiger Writer analysiert.
3 Historische Entwicklung des Writings Im NewYork der 1960er Jahre begannen Jugendliche ihre Pseudonyme mit Filzstiften und Markern an Haueingänge, Mauern und Fahrzeugen, vorrangig den Waggons der New Yorker Subway, zu schreiben. Einer der Pioniere dieser Zeit, der durch besonders viele Tags auffiel, war ein Sohn aus einer griechischen Immigrantenfamilie, der unter dem Pseudonym TAKI 183 bekannt wurde. 7 In einen Artikel der New York Times im Juli 1971 über TAKI 183 sowie
seine Mitstreiter und ihre Art sich den öffentlichen Raum zur Steigerung der Bekanntheit des
5
Vgl. G. Klein, 2003, S. 85ff
6
Vgl. Miller 1958, Yinger 1960, aus S. Lamnek, 1993, S. 306
7
Vgl. T. Domentat, 1994, S. 8ff
2
Namens anzueignen, wurde Graffiti zum ersten Mal medienwirksam präsentiert, was die Anerkennung von TAKI 183 unter Gleichgesinnten erheblich steigerte. 8
Dies führte dazu, dass in der darauf folgenden Zeit unzählige New Yorker Jugendliche ebenfalls damit begannen, dem Vorbild von TAKI 183 nachzueifern und ihre Tags zu verbreiten.
In dieser Zeit etablierte sich eine bis in heutige Zeit benutzte Szenensprache, sowie viele der bis heute gültigen Regeln, wobei zu beachten ist, dass die Writer nicht in einer Art von Anarchie leben, wie aufgrund ihrer Ignoranz gegenüber bestimmten gesellschaftlich anerkannten Gesetzen angenommen werden könnte. Stattdessen gab und gibt es auch in der Sprüherszene eine Art von Regeln und Geboten, die wie für Jugendkulturen üblich, den feldspezifischen Konventionen der Akteure unterliegen. Aus diesem Grund stellt die Illegalität der Aktionen für einen überwiegenden Teil der Writer nur eine Art Mittel zum Zweck zu der Erlangung von Ruhm innerhalb ihrer Subkultur dar. Während man sich somit bei den illegalen Sprühaktionen über das Eigentumsrecht des Einzelnen hinwegsetzt, bestrafen die Mitglieder der Szene bei Konflikten, wie sie beispielsweise aus dem Übersprayen eines Bildes ohne Erlaubnis resultieren, den schuldigen Writer unnachgiebig. 9
In diesem Zusammenhang lässt sich von einer Art Selbstjustiz sprechen, und es bestätigt sich anhand dieses Sachverhaltes die These, dass eine Subkultur wie die der Writer, welche zu einem nicht unerheblichen Teil staatlichen Maßnahmen der Repression unterliegt und kriminalisiert wird, dadurch charakterisiert ist, dass einige ihrer zentralen Werte und Normen wichtigen, allgemein herrschenden, rechtlich kodifizierten und gesellschaftlich sanktionierten Standards widersprechen. 10
3.1 Getting up- Das originale Writing in New York City Wegen der erheblich gesteigerten Konkurrenz in NewYork zu Anfang der siebziger Jahre durch zahllose jugendliche Tagger, sowie wegen der rarer werdenen Flächen, auf denen immer mehr Pseudonyme angebracht wurden, begannen besonders ambitionierte Writer damit, nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten Ausschau zu halten, um ihren Namen bekannter zu machen und somit zu verhindern, dass dieser in der Masse der anderen Tags unterging. Hierzu wurden die Tags an besonders Aufsehen erregenden und/oder schwer erreichbaren Stellen platziert, und es stellte sich heraus, das sich die Züge des innerstädtischen Metro-
8
Vgl. M. Cooper/ H. Chalfant, 1984, S. 14, sowie Abbildung 4: TAKI 183
9
Vgl. M. Cooper/ H. Chalfant 1995, S. 29;
10 Vgl. Miller 1958, Yinger 1960, aus S. Lamnek, 1993, S. 306
3
Systems besonders gut dazu eigneten Fame zu erlangen, da diese die Tags auch in andere Stadtteile trugen.
Um sich von anderen Writern abzugrenzen, wurde zunächst das Werkzeug der Namensverbreitung, dem Getting up, entsprechend der Bedürfnisse verbessert. 11 Die Marker wurden verbreitert und später wurde die Sprühdose als optimales Arbeitsgerät entdeckt. Mit ihrer Hilfe konnten immer größere Tags gesprüht werden.
Auch stilistisch wurden die Tags immer ausdifferenzierter, und der bis heute anhaltende Wettkampf um den besten Style, d. h. das Können des Einzelnen in der Buchstabengestaltung, hatte begonnen. 12 Der Style muss, wie alle bildhaften Ausdrucksformen, die sich nicht eindeutig durch Sprache artikulieren, interpretiert werden.
Mit der Zeit wurden die Pieces größer, wilder und bunter und erstreckten sich bald über ganze U-Bahn Waggons, den Whole-Cars. 13 In dieser ursprünglichen Szene mit eigener Sprache, eigenen Traditionen und den daraus abgeleiteten Regeln taten sich einige wenige Writer durch besonders, originelle und/oder aufwändige, den szeneinternen Vorstellungen von Style entsprechenden, Pieces hervor. Diese Writer wurden von den anderen Sprühern respektiert und als Kings angesehen, wobei dieser Titel umstritten war, da die Vorstellungen von einem wirklichen Burner sehr differierten und deshalb häufig der erlangte individuelle Status eines Writers nicht von jedem Mitglied der großen, und dadurch unübersichtlichen Szene akzeptiert wurde.
Auch die Vorgehensweise, nur mit Quantität Anerkennung innerhalb der Subkultur zu erfahren, war wegen der Vielzahl der eingesetzten Züge, den vielen verschiedenen Linien, die nicht alle durch sämtliche der fünf New Yorker Stadtteile fahren, sowie den Buff, für die Writer häufig mühsam und wenig Erfolg versprechend, und gerade dieses Bombing, was sich auch im Inneren der Züge abspielte, verursachte in der New Yorker Bevölkerung Unverständnis und Missbehagen, da nicht zuletzt auch das subjektive Sicherheitsempfinden beeinträchtigt wurde.
Erstaunlicherweise wendete sich zu Beginn der achtziger Jahre das Blatt und die Subway Art von Writern wie LEE, SEEN und DONDI, um nur eine sehr subjektive Auswahl der wichtigsten dieser, in der Szene hoch respektierten Sprüher vorzunehmen, erhielt Einzug in die Galerien und Museen der USA.
Aus dem Umfeld der Writer stammten im Übrigen auch Künstler wie Keith Haring und Jean-Michael Basquiat, die eine bis heute anhaltende weltweite Popularität erfahren haben,
11
Vgl. M. Cooper/ H. Chalfant, 1984, S. 27
12
Vgl. Abbildung 5: Styleentwicklung
13
Vgl. Abbildung 6: Wholecar in New York, 1982
4
wobei bemerkenswert ist, dass diese in der Szene der Writer keine große Beachtung fanden, weil ihre Werke zu weit vom Ursprung des Writings auf den Zügen der Stadt abwichen. 14
Die positive öffentliche Aufmerksamkeit für die Stars der New Yorker Graffiti-Szene ist in erster Linie darauf zurückzuführen, das es den Besitzern der Galerien gelungen war, den lokalen Kunstinteressierten das Writing als moderne, unabhängige und vor allem authentische Ausdrucksform Jugendlicher aus den vornehmlich schwierigen Verhältnissen der Ghettos der Stadt, wie z. B. der South Bronx zu vermitteln.
3.2 Die globale Vermarktung der Writing-Subkultur Einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung einer globalen Graffiti-Szene, der erst heutzutage angemessen erfasst werden kann, haben jedoch der Low-Budget Film Wildstyle, von Charlie Ahearn, der bereits erwähnte Dokumentarfilm Stylewars von Henry Chalfant und Tony Silver, sowie das Buch Subway Art welches Chalfant zusammen mit Martha Cooper herausgebracht hat. Diese Veröffentlichungen dokumentieren den Stand der Writingszene in NewYork zu Beginn der achtziger Jahre und die Protagonisten sind bis heute in der Szene bekannt und angesehen. Teilweise schufen die Filme Mythen und Legenden, und Writer wie SEEN und CAP wurden so zu Ikonen der Szene, die nahezu jedem Writer bekannt sind. Die beiden Filme wurden kurz nach ihrem Erscheinen in den USA auch auf dieser Seite des Atlantiks ausgestrahlt und vermittelten den Europäern ein Bild von der neuen Ausdrucksform aus den Ghettos von NewYork. Vor allem Wildstyle beeinflusste die Herausbildung einer globalen Writingszene erheblich. In der simplen Geschichte werden die Erlebnisse des puertoricanischen Writers Zoro, gespielt von LEE, einem der Kings der Szene, erzählt. Tagsüber begutachtet er die von ihm bemalten Züge und philosophiert über das Gefühl, den „eigenen“ Zug durch die Stadt fahren zu sehen und überall bekannt zu werden. Abends verabredet er sich mit Freunden und besucht Clubs. 15 Der Film überzeugt trotz, oder gerade
aufgrund seiner dilettantischen schauspielerischen Leistung weil er wie ein reales Dokument der Hip Hop Szene daherkommt. 16
Durch die Ausstrahlung der genannten Filme in der Mitte der achtziger Jahre inspiriert, fühlten sich auch Jugendliche in Europa angesprochen, es den Vorbildern aus New York gleichzutun und sie begannen nunmehr ebenfalls ihre Pseudonyme zu verbreiten. Ein Writer hierzu:
14
Vgl. T. Domentat, 1994, S. 13
15
Vgl. Abbildung 7: Filplakat Wildstyle
16
Vgl. G. Klein, 2003, S. 21ff
5
„Wildstyle und Stylewars sind das originale, das reale Writing, wie es sein muss! Ohne diese Filme würde Graffiti in der heutigen Form, unter unterschiedlichsten Verhältnissen und auf allen Zugsystemen der Welt, nicht existieren.“ 17
Vor allem in London, Paris, Amsterdam und in Deutschland entwickelten sich lokale Writer- Szenen, die aber zunächst ihre Fertigkeiten auf Wänden, und nicht auf Zügen wie ursprünglich in NewYork, verbesserten. So entstanden in den genannten Metropolen einige wichtige Hall of Fames, die als Anlaufpunkte für auswärtige Writer fungierten. 18 Mit der Zeit
bildeten sich, durch die Reisefreude der Writer bedingt, erste Kontakte zunächst auf nationaler Ebene und später auch im benachbarten Ausland. Die Szene wuchs, und es wurden weitere Städte und Länder erschlossen und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begannen auch in Osteuropa Jugendliche mit dem Writing, diesmal von den westeuropäischen Vorbildern motiviert.
Die globale Ausbreitung des Writing begann, und ist bis heute im vollen Gang. Mittlerweile hat sich ein weltweites Netzwerk herausgebildet, in dem die internationale Szene mit Hilfe des Internets und diversen Internet-Seiten sowie den zahllosen Graffiti-Magazinen, Büchern und Videos kommuniziert. 19
Vorbild der lokalen Szenen ist aber die ursprüngliche New Yorker Old- School mit ihren gebombten Subways, die durch die ganze Stadt fahren, wobei die Umsetzung dieses Ideals von lokalen Gegebenheiten, wie z. B. der Rechtslage oder den ökonomischen Verhältnissen der jeweiligen Region abhängig ist. 20 Wegen dieses Spannungsverhältnisses zwischen Globalisierung und Lokalisierung ist die Graffiti-Kultur als eine glokale anzusehen. 21
17
Pndynamitone, eigenes Interview
18
Vgl. Abbildung 8: Der „Bunker“ im Hamburger Schanzenviertel. Dieser dient seit einigen Jahren als sich ständig erneuernde Leinwand für hochwertige Pieces, die unter legalen Verhältnissen, nach vorheriger Genehmigung erstellt werden.
. 19 Eine gute Übersicht über das Angebot Graffiti- bezogener Seiten findet sich auf http.//www.graffiti.org/index/best.html, letzter Zugriff 10. 04. 2006 20 Beispielweise werden bemalte U-Bahn- Züge in Hamburg nicht eingesetzt und unverzüglich gereinigt, trotzdem werden diese von den Writern weiterhin bemalt, denn die Fotos der Pieces werden mit Hilfe des Kommunikationsnetzwerkes aus Magazinen und Internet-Seiten der Szene präsentiert. In den Staaten des ehemaligen Ostblocks hingegen sind die Züge teilweise über Jahre ungereinigt imEinsatz. Die Writer begegnen sich an den Writers-Corners der Bahnhöfe persönlich und tauschen sich hier aus. 21 Vgl. G. Klein, 2003, S. 89ff
6
Arbeit zitieren:
Oliver Bartelds, 2006, "I just write my name" - Graffiti: Ein gesellschaftliches Phänomen, München, GRIN Verlag GmbH
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