Gedächtnisfunktionen und das Verbessern von Erinnerungsleistungen
von Andreas Ernst
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2. Das Gedächtnis 3
2.1 Gedächtnisprozesse 4
2.2 Die verschiedenen Arten des Gedächtnisses 5
2.2.1 Das sensorische Gedächtnis 5
2.2.2 Das Kurzzeitgedächtnis 5
2.2.3 Das Langzeitgedächtnis 6
2.3 Gedächtnis-/ Speichermodelle 6
2.3.1 Das Multi-Speicher-Modell 6
2.3.2 Das Modell der einzelnen Verarbeitungsebenen 7
2.3.3 Das Arbeitsspeichermodell 7
2.4 Kritik und Gegenüberstellung der Gedächtnismodelle 8
3. Verbessern von Erinnerungsleistungen 9
3.1 Methoden zur Optimierung der Erinnerungsleistung des KZG 9
3.1.1 Chunking 9
3.1.2 Wiederholen 10
3.2 Mnemotechniken 10
3.2.1 Die Loci-Methode 10
3.2.2 Die Schlüsselwortmethode 11
3.2.3 Die Reimtechnik 11
3.3 Weitere Lerntechniken 11
3.3.1 Mind Maps 11
3.3.2 Karteikartensysteme 12
3.4 Schlussfolgerung 12
4. Literaturverzeichnis 13
1. Einleitung
Der Mensch hat im Laufe seiner Entwicklung gelernt, in seiner Umwelt zu agieren und interagieren, Abläufe vorausschauend zu planen und seine Verhaltensweisen den gegebenen Situationen anzupassen. Dies ist nur möglich, weil der Mensch in der Lage ist, Reize und Informationen zu verarbeiten, sie zu speichern und wieder abzurufen. All diese Aufgaben übernimmt unser Gedächtnis. Wie aber funktioniert unser Gedächtnissystem aus psychologischer Sicht, und welche Vorgänge, Prozesse und Abläufe finden dabei statt?
In dieser Arbeit gehe ich im Folgenden näher auf diese Frage ein und stelle mögliche Erklärungsversuche vor, ohne mich jedoch für oder gegen eines der möglichen Gedächtnismodelle auszusprechen. Anschliessend untersuche ich Methoden, Techniken und Hilfsmittel, die die Erinnerungsleistung der verschiedenen Gedächtnisarten verbessern und optimieren.
2. Das Gedächtnis
Das Gedächtnis bezeichnet die Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen aufzunehmen oder psychische Prozesse zu entwickeln, im Gehirn zu speichern und bei Bedarf wieder zu reproduzieren (Preuss, 1980).
Ohne Gedächtnis wäre es uns unmöglich, aus Erfahrungen und Erlebnissen zu lernen, mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren, über uns selbst zu reflektieren oder gar eigene Kulturen zu erschaffen. Wir müssten uns vielmehr tagtäglich von neuem in unserer Umwelt zurechtfinden sowie über die eigene Existenz und persönliche Identität bewusst werden.
Das Vorhandensein des Gedächtnisses ist somit Voraussetzung für die Spezies Mensch in seinem heutigen Entwicklungsstadium.
Welche Prozesse in dem für uns so wichtigen Speichersystem ablaufen, soll im nächsten Kapitel untersucht werden.
2.1 Gedächtnisprozesse
Die gedächtnispsychologische Grundlagenforschung geht davon aus, dass für die Fähigkeit, Wissen zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen, drei geistige Prozesse erforderlich sind: erstens die Enkodierung, zweitens die Speicherung und drittens der Abruf der Informationen.
[...]
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Andreas Ernst, 2002, Gedächtnisfunktionen und das Verbessern von Erinnerungsleistungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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