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Die Grundschule Großsachsen befindet sich direkt an der Bergstrasse zwischen Weinheim und Heidelberg. Großsachsen ist etwa 5 Kilometer von der nächst größeren Stadt Weinheim entfernt. Die Schule liegt auf einer Anhöhe, am Ortsrand.
1973 wurde die schule eingeweiht. An ihr unterrichten insgesamt 10 Lehrer und Lehrerinnen. Die 1. Klasse ist einzügig, ab der 2. Klasse zweizügig. Im Schulgebäude befinden sich insgesamt sieben Klassenzimmer, ein Musikraum, ein Raum für Kunst- und Sachunterricht mit Schulküche und die Gemeindebücherei Großsachsen mit schulinterner Ausleihe. Im Aussenbereich befindet sich ein Biotop, ein Obstgarten und ein Schulgarten mit Pflanzenbeeten für jede Klasse. Der Schulhof ist sehr weitläufig und grün. Die Schule bietet auch ihm dreimal die Woche Spielpausen mit Kleinspielgeräten an. Jedes Jahr findet ein Schulfest statt.
Die Grundschule hat auch einen Chor, welcher sich aus 50 Kindern von der 1. bis zur 4. Klasse zusammen setzt. Ausserdem kooperiert die Grundschule auch mit dem evangelischen Kindergarten in Großsachsen, mit dem TVG Großsachsen, mit dem Männergesangsverein, und mit ihrer eigenen Partnerschule in Frankreich.
Ich finde, dass die Grundschule sehr kindgemäß ausgestattet und angelegt ist. Die Klassenzimmer sind hell, freundlich und bunt. An den Wänden im Klassenzimmer sind verschiedene Arbeiten der Kinder aufgehängt, was die Motivation der Ss steigert und das Klassenzimmer bunter und schöner erscheinen lässt. Auch im Gang kann man Arbeiten von Ss finden, die so der ganzen Schule zugänglich sind. Auch das Lehrerkollegium ist sehr freundlich und aufgeschlossen.
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Die Religionsklasse besteht aus den Klassen 1 und 2. Insgesamt sind zwölf SchülerInnen in der Klasse. Davon sind vier Jungen und acht Mädchen. Die geringe Schülerzahl macht das Unterrichten in der Klasse angenehmer und effektiver. Im allgemeinen ist die Klasse sehr aufmerksam und für den Religionsunterricht zu motivieren. Die Jungen in der Klasse sind eher etwas zurückhaltender, was die Mitarbeit betrifft. Sie sind sehr schnell gelangweilt und lassen sich oft vom Unterrichtsgeschehen ablenken. Vor allem, wenn sie nebeneinander im Stuhlkreis
Miriam Englert, Unterrichtsentwurf 4
sitzen, werden sie oft unruhig, lenken sich gegenseitig ab und machen Blödsinn. Wenn ihnen der Unterricht zu langweilig erscheint, beschäftigen sie sich mit anderen Dingen. Tilmann und Sebastian sind auch sehr aufmüpfig, vor allem uns Studenten gegenüber. Es ist nicht immer einfach mit diesem Verhalten richtig umzugehen. Dennoch können sie, wenn sie von der Lehrerin ins Unterrichtsgeschehen aktiv mit einbezogen werden Interesse am Unterricht gewinnen. Probleme entstehen auch oft im Stuhlkreis, da die Mädchen und die Jungen sich in dieser Altersphase noch sehr distanziert gegenüberstehen. Sie haben immer wieder Schwierigkeiten sich neben einander zu setzen. Die Mädchen der Klasse sind im allgemeinen eher zurückhaltend und ruhig. Nadja ist allerdings eine Ausnahme. Sie ist eine verhaltensauffällige Schülerin, der es oft schwer fällt, sich ruhig zu verhalten. Meist zappelt sie oder schaukelt mit ihrem Stuhl. ´Wenn es ihr langweilig wird, liest sie auch oft während der Stunde in Heften oder malt. Sie hat Probleme sich mit ihren spontanen Äußerungen zurück zu halten und sich erst zu melden. Allerdings kann auch sie motiviert werden, indem man sie öfter ins Unterrichtsgeschehen mit einbezieht. Lisa ist eine sehr leistungsstarke und aufmerksame Schülerin, die sehr oft durch ihre produktiven Beiträge im Unterricht auffällt. Auch die anderen Mädchen beteiligen sich gut am Unterricht. Selina und Juliana sind die einzigen Erstklässlerinnen in der Religionsklasse. Selina ist ein sehr ruhiges Kind, die sich fast nicht meldet. Sie wirkte auf mich gerade im Stuhlkreis sehr anhänglich. Eine richtige Klassengemeinschaft ist nicht direkt erkennbar. Grund dafür ist sicherlich, dass die Religionsklasse aus der 1. und 2. Klasse besteht. Es bilden sich zum Teil kleine Grüppchen. Auch die Jungen sind ziemlich isoliert, und wollen mit den Mädchen noch nicht allzu viel zu tun haben.
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In den Evangelien spielt Maria zunehmend eine wichtige Rolle. Dennoch wird sie nie isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit Jesus. Sie hat eine große und wichtige Rolle im Leben ihres Sohnes gespielt. Sie wurde von Gott auserwählt, den Sohn Gottes auf die Welt zu bringen (Lk 1,26-56; 2,1-40). Der älteste Evangelist Markus erwähnt Maria nur kurz. Matthäus, Lukas und vor allem Johannes gehen näher auf die Person Maria ein (Lk 2,41-52 ; das Verbleiben des 12jährigen Jesus in Jerusalem / Joh 19,25ff ; Leidensweg Jesu).
Miriam Englert, Unterrichtsentwurf 5
Maria begleitete ihren Sohn Jesus durch sein ganzes Leben hindurch. Immer stand sie ihm zur Seite, auch wenn sie nicht immer seiner Meinung war, und sein Handeln nicht immer verstand. Dennoch vertraute sie ihrem Sohn und blieb bei ihm bis zu seinem Tod am Kreuz. Somit lässt sich sagen, dass sie neben seiner Mutter, auch noch eine gläubige Jüngerin war. 1 Die Mariafigur soll nicht vom menschlichen Leben abgehoben dargestellt werden. Maria ist die Schwester im Glauben, die von Gott zur Mutter Jesu auserkoren wurde. Somit stellt sie ihr ganzes Leben ihrem Sohn Jesus, und auch Gott, zur Verfügung. Maria wird somit auch oft als ein Urbild des glaubenden und auf Gott vertrauenden Menschen gesehen.
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In der Bibel gibt es nur wenige Hinweise zur Kindheit Jesu. Eine davon ist die Erzählung vom zwölfjährigen Jesus im Tempel. In der Textstelle wird erzählt, dass Maria und Josef jedes Jahr zum Osterfest nach Jerusalem gezogen sind. Dort beteten sie zusammen mit ihren Verwandten im Tempel. Als Jesus zwölf Jahre alt wird, darf er zum ersten Mal mit seinen Eltern nach Jerusalem pilgern. Dort zogen sie in den Tempel, wo die Schriftgelehrten die Heiligen Schriften vorlesen. Nachdem sich Maria und Josef wieder auf den Heimweg machen bemerken sie, dass Jesus nicht bei ihnen ist. Maria und Josef machen sich sehr große Sorgen um ihn. Erst nach drei Tagen finden sie ihn im Tempel zwischen den Schriftgelehrten. Jesus hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen. Maria und Josef fragten Jesus, warum er nicht mit nach Hause gekommen ist. Er antwortete ihnen : “Hier ist das Haus meines Vaters. Hier muss ich sein.” Seine Eltern verstanden sein Handeln nicht, aber sie vertrauten ihm und gingen wieder zurück nach Nazaret.
Maria ist immer bei ihrem Sohn Jesus, und begleitet ihn bis zu seinem Tod am Kreuz. Sie geht den Weg Jesu in Höhen und Tiefen mit, sie ist ihm eine treue Begleiterin, auch wenn sie ihn und seinen Weg nicht immer begreifen kann. Auch sie hat sich um ihn gesorgt und ihn behütet. Auch Jesus war einmal ein Kind und schutzbedürftig. Diese Tatsache soll den Ss vermittelt werden. Maria als Mutter, und Jesus als Kind. Genauso wie sie selbst jetzt noch Kind sind.
1 Alfred Assel / Günther Biemer (Hrsg.) : Religionsunterricht im 1. Schuljahr. Lehrerkommentar zur
Religionsfibel ”Unterwegs zu Dir1”, Freiburg , Basel, Wien 1982, Seite 326
Arbeit zitieren:
Miriam Englert, 2001, Unterrichtsstunde: Religion: Maria – Eine Mutter liebt ihr Kind (1.und 2. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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