Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung - Thematik
2 Theoretische Vorüberlegungen
3 Überlegungen zum Untersuchungsdesign und dem Untersuchungsablauf
3.1 Befragungstechniken
3.2 Auswahlverfahren 6
3.3 Methode
3.4 Validität (Gültigkeit) und Reliabilität (Wiederholbarkeit) 8
3.5 SWOT-Analyse
3.6 Pretest
4 Fragestellungen
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
7 Abbildungsverzeichnis
8 Literaturverzeichnis
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Forschungsbericht zur aktuellen Fallstudie im Wintersemester 2004/05
1 Einleitung
„Seitdem im Jahre 2003 die die 50-Prozentmarke an Internet-Usern überschritten wurde, ist das Internet auch in Deutschland unbestritten ein Massenmedium.“ 1 Aus diesem Grund hat die Sportberichterstattung im Internet stark an Bedeutung gewonnen. Im Januar des Jahres 2004 verzeichneten die bei der IVW registrierten Sport-Online-Anbieter rund 762 Millionen Visits und über 6 Milliarden Page Impressions (vgl. Scholz, 2004, S. 29).
Betrachtet man die verschiedenen Online-Sportanbieter ist ein deutlicher Markentransfer der klassischen Medien von der Offline- in die Online-Welt festzustellen. Die Marktführer sind Bild.de, Sport1.de (Onlineanbieter des DSF), Sport.de (RTL), Kicker-online, eurosport.de, ard.de, zdf.de usw. „Die Online-Sportberichterstattung ist damit überwiegend an dem Leitmedium Fernsehen und der Berichterstattung in den klassischen Medien orientiert“ (Scholz, 2004, S. 33). Die zukünftige Entwicklung des Sportangebots im Internet ist nicht eindeutig abzusehen, allerdings bietet das Internet eine Kommunikationsplattform für den Sport (Vereine, Verbände, Einzelsportler usw.), die Informationen für alle Interessensbereiche bereitstellen kann und sich im besonderen Maße durch Innovationen und Aktualität auszeichnet. Die Frage, wie die Kommunikatoren mit den bisherigen Entwicklungen und den zukünftigen Anforderungen umgehen werden, ist weitgehend unerforscht geblieben.
1 Scholz, 2004, S. 29
2
2 Theoretische Vorüberlegungen
Die Kommunikatorforschung beschäftigt sich mit den Aussageproduzenten der Kommunikation, „[…] jene[n] Personen oder Gruppen von Personen, die an der Produktion von öffentlichen, für die Verbreitung durch ein Massenmedium bestimmten Aussagen beteiligt sind, sei es schöpferisch gestaltend oder selektiv oder kontrollierend.“ (Pürer, 1998, S. 32) In Anlehnung an die „Laswell-Formel“, dem wohl prominentesten deskriptiven Modell des Massenkommunikationsprozesses, ist der Kommunikator eine der fünf Kategorien dieses Prozesses, die Kommunikatorforschung ein kommunikationswissenschaftlicher Forschungsbereich (vgl. Maletzke, 1978, S. 34ff). Nach Görner (1995, S. 28) lässt sich die
Kommunikatorforschung in die journalistische Berufsforschung in Deutschland und die Gatekeeperforschung in Amerika einteilen. In dieser Befragung befinden wir uns im Feld der journalistischen Berufsforschung.
In diesem Feld hat bereits Görner (1995) eine Befragung unter den deutschen Sportjournalisten durchgeführt, sowie die Forschergruppe Löffelholz et al. (2003) unter der Gruppe der Onlinejournalisten. Beide Studien gelten als repräsentativ.
3 Überlegungen zum Untersuchungsdesign und dem Untersuchungsablauf Aus bisherigen Journalistenbefragungen oder noch spezieller aus Online-
Sportjournalisten-Befragungen wurden Ergebnisse herausgefiltert, um diese bei der Befragung mit einfließen zu lassen und gegebenenfalls zu vertiefen. Als gutes Beispiel dient hierbei „Vom Außenseiter zum Aufsteiger“ von Felix Görner. „Nunmehr liegen - endlich - verlässliche Daten zur Demographie, zu Meinungen und Einschätzungen sowie Prognosen dieser Berufgruppe (Sportjournalisten) vor“ 2 . Die Evaluierung des Forschungsstands erleichterte das Finden von Themenblöcken ungemein, so dass die folgenden Themenblöcke für mögliche Fragestellungen aufgestellt wurden.
2 Hackforth, 1995, S. 1
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Demographie Aus- und Weiterbildung Berufszufriedenheit
Regeln, Ziele, Normen und die Qualifikationen im Onlinejournalismus Entwicklung des Berufsbildes/ Zukunft im Onlinejournalismus Hierarchie, Konkurrenzsituation Organisation, Arbeitsstruktur Recherchemethoden Vergleich mit traditionellen Medien Technische Möglichkeiten und Know-how Werdegang und Absichten
Journalistische Freiheiten und Darstellungsformen Vernetzung und Verlinkung Kooperation mit anderen Medien
Kenntnisse über Leserschaft und Rezipienten/Marktforschung Rollenselbstverständnis
Danach folgte die Überlegung wie diese Befragung durchgeführt werden sollte. Nachfolgend sind alle Befragungstechniken bzw. -Möglichkeiten aufgelistet und die jeweiligen pro und contra Argumente genannt.
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3.1 Befragungstechniken
♦ Pdf-Dokument verschicken (per Mail/auf CD per Post) zurück per Fax/per Post - Kosten (55 Cent/Briefumschlag) - keine Kontrolle wer den Fragebogen ausfüllt - Rücklaufquote??? (Aufwand) + leicht zu erstellen + geringer Zeitaufwand ♦ Word-Dokument per E-Mail zurück per Mail
- Dokument unveränderbar gestalten ist technisch kompliziert - veränderbares Dokument ist nicht professionell - keine Kontrolle wer den Fragebogen ausfüllt - Rücklaufquote??? (Aufwand) + geringer Zeitaufwand + Kosten gering ♦ Postalisch Fragebögen verschicken per Post zurück - teuer
- keine Kontrolle wer den Fragebogen ausfüllt + Rückumschlag gleich dabei ♦ Fragebögen per Fax verschicken und per Fax zurück - Druckqualität leidet - Rücklauf??? (viele Faxe täglich) - keine Kontrolle wer den Fragebogen ausfüllt
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Arbeit zitieren:
Tobias Krug, 2005, Online-Sportjournalisten in Deutschland Ein exemplarischer Forschungsbericht einer Fallstudie , München, GRIN Verlag GmbH
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