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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Einleitung 3
2. Beurteilung mündlicher Leistungen. 4
2.1 Funktionen der Beurteilung mündlicher Leistungen. 4
2.2 Wahrnehmung und Beobachtung. 4
2.3 Mündliche Prüfungen. 6
2.4 Leistungsmessung und- beurteilung. 8
2.5 Beurteilungsfehler 9
3. Bezug zu den eigenen Studienfächern 10
3.1 Bezug zum Unterrichtsfach Pädagogik. 10
3.2 Bezug zum Fach Sozialwissenschaften. 11
4. Zusammenfassung. 12
5. Literatur 13
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1. Einleitung
Die Beurteilung der Schulleistung besteht nicht nur aus schriftlichen Arbeiten, sondern auch aus mündlichen Leistungen. Dieser Teil der Schülerleistung wird oft vernachlässigt.
Das Lernen selbst ist nicht beurteilbar, somit müssen andere Faktoren als Basis der Informationsgewinnung herangezogen werden. Zur Informationsgewinnung dienen: 1. Fragebogen 2. Beobachtung 3. mündliche Prüfungen 4. mündliche Befragungen 5. schriftliche Arbeiten 6. Handlungsprodukte bzw. Werkgestalten
Die bestmöglichste Variante Informationen über den mündlichen Leistungsstand zu bekommen, sind mündliche Prüfungen, Befragungen und die reine Beobachtung des Schülers. Um Fehler zu vermeiden sollte folgende Schrittabfolge, auf dem Weg von der Informationsgewinnung, bis zur Beurteilung eingehalten werden.
Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden die differenzierten Schritte der Leistungsmessung bis zur Beurteilung mündlicher Leistungen aufgezeigt. Da im Unterrichtsalltag verschiedene Bezugsnormen zur Leistungsbewertung
herangezogen werden, ergeben sich gerade für den Bereich der mündlichen Bewertung einige Probleme, die ebenfalls im Laufe dieser Arbeit zur Sprache kommen.
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2. Beurteilung mündlicher Leistungen
2.1 Funktionen der Beurteilung mündlicher Leistungen
Eine breite Spanne an Funktionen erfüllt die Beurteilung von Schülerleistungen. Sie informiert den Schüler, die Eltern und Lehrer/- Innen über den jeweiligen Lernbzw. Leistungsstand.
Noten entscheiden über Versetzungen und geben Auskunft über Lernstände und Lernentwicklungen. Sie können sowohl motivierend als auch demotivierend sein. Autoren wie Dohse, Zielinski und Ziegenspeck haben differenzierte Auflistungen über die Funktionen der Noten aufgeführt. Hinter Funktionen wie z.B. Kontrollfunktion, Orientierungsfunktion, Anreizfunktion, Zuchtfunktion und Sozialisierungsfunktion stecken sowohl pädagogische, als auch gesellschaftliche Aspekte.
Es sollte besonders vor der Beurteilung mündlicher Leistungen überlegt werden, welche Ziele durch diese Funktionen angestrebt werden.
Zieht man im Vergleich die Beurteilung schriftliche Arbeiten heran, nehmen diese weitaus weniger Zeit in Anspruch, als die Beurteilung mündlicher Leistungen. 1 Durch die mündlichen Leistungen werden mögliche Förderbereiche deutlich. Aufgrund dessen ist die Information über die mündliche Leistung von großer Bedeutung. Von großer Beachtung ist dabei der pädagogische Aspekt. Die Leistungs- und Lernmotivation kann durch das Aufzeigen von Schwächen und Stärken und die darauf „aufbauende differenzierte Förderung“ gestärkt werden. 2 Die mündlichen Leistungen können dem gerecht werden, indem sie im Gegensatz zu einer Gesamtnote diesen aufgeführten Funktionen gerecht werden. Allerdings nur, wenn die Beurteilung nachzuvollziehen ist.
2.2 Wahrnehmung und Beobachtung
Im Alltag erfolgen Wahrnehmung und Beurteilung in einem Schritt. Das was wahrgenommen wird, wird auch im gleichen Moment beurteilt. Im Unterricht wäre
1 Vgl. Ebd. S. 35
2 Vgl. S. 35
Arbeit zitieren:
Christina Zimmermann, 2005, Beurteilung mündlicher Leistungen, München, GRIN Verlag GmbH
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