1. EINLEITUNG
2. MULTIETHNIZITÄT IN NORWEGEN
2.1 HISTORIE UND DEMOGRAFIE - EINWANDERUNG IN NORWEGEN
2.2 SELBSTVERSTÄNDNIS
EINER
NATION 2.3 ZENTRALITÄT
VON
GENDER-THEMATIKEN
IN DER
NORWEGISCHEN GESELLSCHAFT
3. RELIGION UND KIRCHE IN NORWEGEN
3.1 DIE LUTHERISCH-EVANGELISCHE STAATSKIRCHE - EIN HISTORISCHER ÜBERBLICK
3.2 ORGANISIERTE RELIGION
3.2.1 RELIGIONSUNTERRICHT
AN
SCHULEN
3.2.2 REFORMIERUNGSPROZESS
DES
STAATSKIRCHENSYSTEMS 3.3 PRO
UND CONTRA DER
KOPFTUCHDEBATTE
IN
NORWEGEN
3.3.1 DER HUMAN RIGHTS SERVICE
UND
HEGE STORHAUG 3.3.2 DAS GLEICHSTELLUNGSZENTRUM
UND
LONG LITT WOON
BEVÖLKERUNGSZAHL NACH URSPRUNGSLAND. 1970-2005.
1. Einleitung
Seit den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center ist die islami- sche Kultur ins Zentrum des Interesses der so genannten westlichen Welt gerückt. Insbesondere die in Europa nach dem in Frankreich 2003 ausgesprochenen Kopf- tuchverbot für muslimische Schülerinnen an öffentlichen Schulen geführte „Kopftuch- debatte“ sorgte für vermehrte Beachtung der muslimischen Bevölkerung. In Deutsch- land gab das BVerfG 2003 den Fall der angehenden Lehrerin Fereshta Ludin, welche sich weigerte, das Kopftuch während des Unterrichts abzulegen, an die Landespar- lamente ab. Bis dato sprachen sich sechs Landesparlamente für ein Verbot des Kopftuchtragens von Lehrerinnen aus.
Viele europäische Gesellschaften werden sich öffentlich wie auch politisch verstärkt ihrer nationalen Minderheiten bewusst. Zumeist werden hierbei Problematiken im Zusammenhang mit Integration und der öffentlichen Wahrnehmung von Menschen mit Migrationshintergrund debattiert. In solchen gesellschaftlichen Spannungsfeldern erkennt man die Notwendigkeit für sachlichere und vermehrt akademischere Diskus- sionen, welche sich mit den neuen multikulturellen Gegebenheiten befassen und nach adäquaten Lösungen suchen, um den demographischen und ethnischen Ver- änderungen zu begegnen.
Solche normativen Grundentscheidungen bezüglich des Verhältnisses von Staat und Religion, wie sie in der Kopftuchdebatte in Frankreich oder auch Deutschland getrof- fen wurden, betreffen die Chancen und Grenzen kultureller Pluralisierung einer Ge- sellschaft. Norwegen hat in ähnlich geführter Debatte eine der französischen entge- gengesetzte Entscheidung getroffen und gegen ein Kopftuchverbot votiert. Norwegen ist eine sehr junge Nation, welche erst 1905 gegründet wurde. Sie setzt sich stark für Menschenrechte und Prinzipien der Nicht-Diskriminierung ein. Doch Norwegen ist ebenso ein Staat mit einer christlichen Staatskirche. Seit den siebziger Jahren muss sich auch Norwegen der Situation stellen, ein Einwanderungsland zu sein und sich mit religiöser Pluralität zu befassen.
Ausgehend von der historischen und soziokulturellen Gesamtsituation soll diese Ar- beit am Beispiel von Norwegen aufzeigen, inwieweit sich die Beziehungen von Chris- ten und Muslimen entwickelt haben. Ich werde diese Thematik anhand des veränder- ten Selbstverständnisses dieser noch sehr jungen Nation diskutieren und den Schwerpunkt auf Religion in der Schule und das Verhältnis zwischen Staat und Reli-
gion und damit einhergehende Debatten und Problematiken setzen, um daraufhin die Kopftuchdebatte einzubeziehen.
2. Multiethnizität in Norwegen
2.1 Historie und Demografie - Einwanderung in Norwegen
Oftmals wird Norwegen als eine homogene Nation aufgefasst, welche sich durch ei- ne geringe Einwohnerzahl, dünne Besiedlung des Landes und geringfügige kulturelle Unterschiede auszeichnet. Doch nicht nur außerhalb des Landes wird diese Ansicht vertreten, bis vor kurzem war man sich der eigenen kulturellen Diversität kaum be-
Zu den bekanntesten Minderheiten in den sechziger Jahren zählten die samischen und finnischen Gruppen im Norden sowie Gypsies, Tater und Juden. Aber auch seit dem Mittelalter in Wellen eingewanderte Deutsche, Dänen, Schweden und Finnen gehören zur norwegischen Gesellschaft.
Jedoch erst Mitte der neunziger Jahre rückten Fragen im Zusammenhang mit ethni- schen Minderheiten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Bis 1995 wurde die Immigra- tionsthematik verdrängt und teilweise tabuisiert. Die öffentliche Diskussion drehte sich vielmehr um die Frage nach dem „Wie viel können oder sollen wie noch auf- nehmen“. Die Politik befasste sich überhaupt nicht mit den Problemen, denen sich die bereits im Land lebenden Immigranten ausgesetzt sahen wie Arbeitslosigkeit oder Wohnungsnot. Jede öffentliche Meinungsäußerung wurde kritisch unter dem Aspekt des möglichen Rassismus’ untersucht. Eine sachliche Debatte fand kaum statt - bis zur Veröffentlichung der Osloer Studie 1995. Diese untersuchte erstmals die Situation von in Norwegen lebenden Ausländern und stellte u.a. fest, dass unter Flüchtlingen, die bereits seit 6-7 Jahren in Norwegen leben, eine Arbeitslosenquote von 60% herrscht. 1 Bis Ende der 1960er Jahre gab es praktisch keine größere Migration von anderen Ländern nach Norwegen. Demzufolge betrieb Norwegen eine sehr liberale Immigra- tionspolitik in den sechziger und siebziger Jahren, um den heimischen Bedarf an Ar- beitskräften in den Nachkriegsjahren zu befriedigen.
Die erste und bis heute größte Gruppe von außereuropäischen Migranten stammte aus Pakistan 2 . Weitere Gruppen folgten, hauptsächlich aus dem Mittleren Osten, Nordafrika und Südasien.
Die zweitgrößte Gruppe stellen Vietnamesen dar. Im Gegensatz z.B. zu Deutschland gab es jedoch keine institutionalisierten Bemü- hungen, weitere Gastarbeiter anzuwerben, so scheint es, als sei die Immigration von außerhalb gestartet auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Als „Immigrant“ wird in Norwegen eine Person mit „im Ausland geborenen Eltern“ definiert, wobei westliche Immigranten wie Dänen oder Schweden durch die Öffentlichkeit kaum wahrgenom- men werden.
2005 leben 365.000 Immigran- ten in Norwegen, was 8 % der Bevölkerung ausmacht und sich seit 1980 verdreifacht hat. Da- von stammen 53.000 Personen aus anderen nordischen Län- dern, 45.000 aus dem restlichen West-Europa und Nordamerika, 61.000 aus Ost-Europa und
205.000 aus der Türkei oder einem Land aus Asien, Afrika oder Südamerika. 3 Schon im Jahre 2000 wohnen mehr als 100.000 Nichteuropäer im Land, das sind rund 2,5 % der Bevölkerung 4 . Dies mag kein hoher Wert im Vergleich zu Deutschland sein, dennoch dreht sich in der öffentlichen Debatte viel um die neu geschaffene multikulturelle Situation, was insbesondere am Zuzug von Migranten aus nicht EU-Staaten liegt.
1975 führte auch Norwegen kurz nach Deutschland einen Immigrationsstop durch. Wie in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern veränderte sich die Konjunktur, die Arbeitslosigkeit stieg und der Bedarf an ungelernten Arbeitern nahm ab. In Folge dessen veränderte sich in Norwegen die Art der Immigration.
2
Hylland Ericson, 2000
3
http://www.ssb.no/innvandring/ 10.10.05
4
Hylland Ericson, 2000
Anstelle der Arbeitsmigration ging es politisch nun um das Praktizieren von Mensch- rechten. Neben dem Familiennachzug 5 bestand im Asylgesuch die einzige legale Möglichkeit, nach Norwegen zu migrieren. Faktisch änderte der Immigrationsstop in Norwegen an der Zahl der Immigranten nichts. Nur 9,3 % aller Immigranten kamen vor 1975. 67 % aller Immigranten kamen nach 1985 6 .
Norwegen betrieb nun unter der christlich-demokratischen Regierung eine humanitä- re Flüchtlingspolitik, wodurch in den achtziger und neunziger Jahren hauptsächlich politische Flüchtlinge u.a. aus Chile, dem Iran, Vietnam oder dem ehemaligen Jugos- lawien kamen.
Wie andere europäische Länder war und ist bis heute auch Norwegen durch diese veränderte Einwanderung vor neue politische und soziale Herausforderungen ge- stellt. Die norwegischen Behörden jedoch waren unvorbereitet und die gesellschaftli- che und politische Debatte bewegte sich hauptsächlich um Moralität und möglichen Rassismus statt um Abhilfe. Bis 1995 (Veröffentlichung der Oslo Studie) war eine statistische Erfassung der faktischen Lebensumstände der Immigranten nicht erfolgt. Die Frage nach Möglichkeiten für wirtschaftliche und soziale Verbesserungen unter Immigranten blieb undiskutiert. Nicht nur materielle Probleme wie hohe Arbeitslosig- keit und die Schwierigkeiten in der Wohnungssuche unter Immigranten sind von Be- lang, sondern insbesondere Bedürfnisse nach Selbstachtung und sozialem Respekt, welche durch die norwegische Immigrationspolitik unbeachtet blieben. Bis heute mangelt es an wissenschaftlichen Studien zu den Lebensumständen der Immigran- ten, welche die unterschiedlichen Ethnien berücksichtigen.
2.2 Selbstverständnis einer Nation
Die Herausbildung des Norwegischen Nationalstaats erfolgte erst spät Anfang des 20. Jahrhunderts. Einer einheitlichen Kultur als Grundlage der Nation wurde große
Bedeutung zugeschrieben. Die gemeinsame Geschichte und Herkunft seien ent- scheidend für das norwegische Gemeinschaftsgefühl – nicht die Staatsangehörigkeit. Erst in den achtziger Jahren wurde sich die norwegische Öffentlichkeit darüber be- wusst, dass die ab den sechziger Jahren eingewanderten und als „kurzfristig“ ange- sehenen nichteuropäischen Gastarbeiter anscheinend längerfristig bleiben würden. Sie sahen nicht nur anderes aus, sondern unterschieden sich auch kulturell in ihren
5
Ausländische Arbeitnehmer konnten in den siebziger und achtziger Jahren weiterhin im Zuge der Familienzu- sammenführung einreisen.
6 Vgl. hierzu Wikan, 2002: 31-66
Werten, Gebräuchen, Sprachen und kulturellen wie religiösen Traditionen sehr stark von den ethnischen Norwegern.
Hier zeigte sich die Notwendigkeit einer Integrationspolitik, die sowohl das Recht auf Gleichheit, als auch auf Verschiedenheit verfolgte. Allerdings wurde mit einer solchen „Integrationspolitik“ erst in den Jahren 1996/ 97 begonnen, wobei Immigranten als vollwertige Mitglieder angesehen wurden was z.B. das Ausbildungssystem oder den Arbeitsmarkt betraf. Sie sollten eine gesellschaftliche Gleichstellung im Verhältnis zum Rest der Bevölkerung erfahren mit gleichen Rechten, Pflichten und Möglichkei- ten. Die Politik seinerzeit verfolgte den Gedanken, dass zu erfolgreicher Integration keine Aufgabe der kulturellen Identität nötig sei.
Hier zeigt sich auch das politische Dilemma in dem gleichzeitigen Anspruch auf Gleichheit und Verschiedenheit. Noch immer ist die Frage aktuell und die öffentliche Meinung gespalten, wie viel „Gleichheit“ mit der ethnisch-norwegischen Bevölkerung zur Integration von Immigranten nötig ist, welche Unterschiede problematisch sind und welche eine Bereicherung darstellen. Eine differenzierte und sachliche Debatte über Immigration und Integration in Norwegen ist wichtig, um nicht in Kulturrassismus zu verfallen.
Heute muss sich
mit kultureller Ein-
Abbildung 2: Die 10 größten Einwanderergruppen in Norwegen.
Stand: 1. Januar 2005. Absolut.
heit, welche es faktisch nie gegeben hat.
Doch heute ist diese Verschiedenheit auch öffentlich sichtbarer. Norwegen ist eine multikulturelle Gesellschaft mit über 150 verschiedenen Nationalitäten 7 . 200.-300.000 Einwohner 8 leben in Norwegen mit einem anderen kulturellen oder ethnischen Hin- tergrund. 9 Rund 70.000 10 Einwanderer und mehr als 100.000 11 Einwohner in Norwegen sind Muslime. Dies bedeutet, dass mehr als 2% der norwegischen Gesamtbevölkerung von rund 4,5 Millionen Einwohnern Muslime sind.
Die höchste Konzentration liegt in urbanen Ballungszentren wie Oslo, in der es rund ½ Million Einwohner mit 158 Nationalitäten gibt. Hier leben ca. 35% aller Immigran- ten 12 . Unter den Muslimen, welche in den sechziger und Anfang der siebziger Jahre als Arbeitsmigranten nach Norwegen einwanderten und später im Zuge der Famili- enzusammenführung zahlenmäßig anwuchsen, bestand die größte Gruppe der Im- migranten aus Pakistani (ca. 26.000), anschließend Türken (13.000) und Marokkaner (7.000). Bosnier, Iraker und Iraner (je 13.000) kamen hauptsächlich während der Asylantragsperiode Mitte der achtziger bis Mitte der neunziger Jahre, wohingegen Immigranten aus dem Kosovo und Somalia ca. 11.000 betrugen.
2.3 Zentralität von Gender-Thematiken in der Norwegischen Gesellschaft
Norwegen vertritt eine Gleichheitsideologie, die zu den zentralen Werten der Gesell- schaft zählen. Diese betrifft verstärkt Gender-Angelegenheiten, welche in der skandi- navischen Kultur und Politik eine zentrale Rolle spielen.
„Die Unterschiede der Geschlechterrollen sind in Norwegen geringer als in den allermeisten anderen Ländern. Eine explizite politische Zielstellung, von der Ar- beiterpartei und der sozialistischen Linkspartei besonders verfochten, ist die Ge- währleistung der gleichen Möglichkeiten in Bildung und Beruf für Männer und Frauen. Die Ehe beruht auf freier Partnerwahl, wobei auch das Zusammenleben ohne Trauschein akzeptiert wird. Serienmonogamie, also das Wechseln des Partners nach einigen Jahren Zusammenlebens, ist verbreitet. Beide Elternteile sind für die Kindererziehung, die in Norwegen liberal ist, verantwortlich. Die Rechte der Kinder stehen seit zwei Jahrzehnten auf der politischen Tagesord- nung, und Werte wie Selbständigkeit und Freiheit stehen zu Hause wie in der Schule im Mittelpunkt.“ 13
7
Vgl. Wikan, 2002: 31-66
8
Vgl. Heen
9
Vgl. hierzu auch die Tabelle „Bevölkerungszahl nach Ursprungsland. 1970-2005“ im Anhang, S. 28
10
Vgl. Hylland Ericson, 2000
11
Vgl. Leirvik, 2003
12
Vgl. Wikan, 2002: 31-66
13
Vgl. Hylland Ericson, 2000
Gender-Thematiken zeigen sich auch im medialisierten Konflikt zwischen Muslimen und Christen. Auf der einen Seite, so Leirvik [2003], treten auf den Islam fokussierte Medienkonflikte seit den neunziger Jahren beinahe immer in Beziehung zu muslimi- schen Frauen auf. Arrangierte oder erzwungene Ehen, Die Frage: Darf eine Muslime einen Nicht-Muslim ehelichen?, Beschneidung von Frauen oder das Kopftuch stehen im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Insbesondere der in Schweden 2002 stattgefundene „Ehrenmord“ an Fadime Sahindal hat zu einer heftigeren Debatte in Norwegen geführt als die Anschläge in den USA am 11. September 2001. Auf der anderen Seite scheinen Muslime ebenfalls positiv beeinflusst zu sein durch die Zentralität von Gender-Thematiken in der norwegischen Gesellschaft.
Im Februar 2002 protestierten muslimische Frauen mit und ohne Kopftuch öffentlich gegen die Beschneidung von Frauen sowie gegen die gesellschaftlich stark vorhan- denen und immer wieder präsentierten Stereotypen muslimischer Frauen in den öf- fentlichen Medien. Ebenso wurden einige Frauen mit muslimischem Hintergrund überaus bekannt für ihren lautstarken Protest gegen im Namen des Islams durchge- führte kulturelle Praktiken. Einige dieser jungen Frauen nahmen im Auftrag von femi- nistischen Aktivisten oder den Medien mit versteckten Mikrofonen oder Kameras Äu- ßerungen von muslimischen Führern auf, woraufhin die Reaktionen sehr unterschied- lich ausfielen. Einerseits wurde die Befürchtung von Muslimen, dass gegen sie ein generelles Misstrauen herrsche, geschürt, andererseits stimmten einige muslimische Führer dem zu, dass die hierdurch veröffentlichen Problematiken durchaus ernst zu nehmen seien.
So haben solch versteckte Aufnahmen beispielsweise gezeigt, dass einige afrikani- sche muslimische Führer die Beschneidung von Frauen entweder nicht eindeutig ablehnten oder dies sogar unterstützten. Daraufhin trat der damalige Präsident des Islamic Council of Norway 14 , welcher sich sehr engagiert im christlich-muslimischen Dialog gezeigt hatte, zurück. Vor diesem Hintergrund ist die Wahl von Lena Larsen, einer Konvertitin zum Islam sowie Dialog- und Menschenrechtsaktivistin, zur neuen Präsidentin des Islamic Council (200-2002) als historisches Ereignis zu betrachten. 2002 wurde Amber Khan, eine junge Studentin, zur Pressesprecherin der Osloer Moschee ernannt. In muslimischen Jugendorganisationen spielen weibliche Aktivis- tinnen eine zentrale Rolle. 15
14
Der
Islamic Council of Norway
wurde 1993 als muslimischer Dachverband gegründet.
15 Vgl. Leirvik, 2003
Quote paper:
Birgit George, 2005, Multiethnizität in Norwegen. Das Selbstverständnis einer Nation im Wandel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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