Seiten
Inhaltsverzeichnis
1. Abgrenzung des Themas und Aufbau der Arbeit
III-IV
2. Darstellung der relevanten strategischen Konzepte nach Porter
5 - 8
2.1. Umfassende Kostenführerschaft
2.2. Differenzierungsstrategie
2.3. Konzentrationsstrategie
2.4. Kritische Betrachtung der Theorie von Porter
3. Das Unternehmen LeCroy
8 - 11
3.1. Unternehmensporträt
3.2. Positionierung innerhalb der Branchen für Messtechnik
3.3. Analyse und Bewertung der Unternehmensstrategie von LeCroy anhand
der Porter’schen Konzepte
4. Strategische Handlungsvorschläge an das Management von LeCroy
11
Corporation Inc.
5. Literaturverzeichnis
12
II
1. Abgrenzung des Themas und Aufbau der Arbeit
Das Deutschland der Nachkriegsjahre war ein Eldorado für produzierende Unternehmen. Die Bedürfnisse der Menschen im aufkeimenden Wirtschaftswunderland waren gewaltig, die Produktionsmöglichkeiten beschränkt. Die Folge war ein so genannter „Verkäufermarkt“, also eine Marktsituation, in der die Verkäufer Preise und Konditionen diktieren, und dabei trotzdem die gesamte Produktion absetzen können. 1
Im Zuge aufgestockter Kapazitäten und der Globalisierung der Weltwirtschaft hat sich diese Situation für die Unternehmen grundlegend gewandelt. Nahezu alle Märkte und Marktsegmente sind von mehreren Anbietern besetzt, was die Unternehmen in eine Konkurrenzsituation oder anders gesagt zu Wettbewerb führt.
Michael E. Porter (Prof. Harvard University) stellt in seinem Buch „Wettbewerbsstrategien“ die fünf Faktoren ausführlich dar, durch die er die Wettbewerbssituation der Unternehmen bestimmt sieht. Diese Faktoren, die laut Porter in jeder Branche und auf jedem Markt anzutreffen sind, identifiziert er wie folgt:
• Verhandlungsmacht und -spielraum der Lieferanten
• Verhandlungsmacht der Kunden
• Bedrohung durch neue Wettbewerber
• Konkurrenz / Rivalität der bestehenden Wettbewerber
Die Ausprägungen dieser fünf Faktoren bestimmen die Intensität mit der der Wettbewerb betrieben wird. Hieraus resultiert die jeweilige Branchenattraktivität und Profitabilität (Position eines Unternehmens innerhalb seiner Branche). 2
Zur Steuerung und Kontrolle dieser Faktoren müssen die Unternehmen einer wettbewerbspolitischen Strategie folgen, um ihre jeweiligen Wettbewerbsvorteile am Markt positiv umzusetzen, wobei unter Strategie ein „...aus den Unternehmenszielen abgeleitetes, langfristig wirksames Maßnahmenbündel...“ zu verstehen ist, „...das dazu dient, die Stellung des Unternehmens im Markt aufzubauen, abzusichern und auszubauen“ 3 . Bei der Wahl dieser Strategie ist es für das Unternehmen hierbei notwendig nicht nur die Attraktivität der gesamten Branche zu kennen, sondern auch die eigene Position innerhalb der Branche.
In seinem Buch „Wettbewerbsvorteile“ widmet sich Porter der Frage wie sich ein Unternehmen innerhalb seiner Branche Wettbewerbsvorteile schaffen, behaupten und diese in die allgemeinen Strategietypen implementieren kann. 4 Zunächst gilt es herauszufinden, wo die Potentiale
1 Vgl. Marketing-Lexikon-Online, Stichwort Verkäufermarkt
2 Vgl. Recklies, D., Porters fünf Wettbewerbskräfte, 2001, S.1-4.
3 Neu, M., Unternehmesführung, 1998, S. 84.
4 Vgl. Porter, M., Wettbewerbsvorteile, 2000, S.27.
III
eines Unternehmens zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen liegen. Zu diesem Zweck ist es nötig, das Unternehmen nicht als Ganzes, sondern in seine einzelnen Aktivitäten und deren Wechselwirkungen aufgesplittet zu betrachten. Dieses Analyseinstrument wird von Porter als Wertkette bezeichnet. 5 Anschliessend können die aufgedeckten potentiellen Wettbewerbsvorteile in Strategien umgesetzt werden.
Laut Porter existieren zwei Grundtypen von Wettbewerbsvorteilen:
• Kostenführerschaft
Wettbewerbsvorteil durch Ausnutzung von Kostensenkungspotentialen und dadurch ermöglichten günstigen Preisen am Markt
• Differenzierung
Wettbewerbsvorteil durch verbesserte Produktqualität oder Service
Aus diesen möglichen Wettbewerbsvorteilen hat Porter entsprechende Wettbewerbsstrategien abgeleitet, die im zweiten Kapitel dieser Studie erläutert werden.
Im dritten Kapitel erfolgt vor dem erarbeiteten theoretischen Hintergrund, die Analyse und Bewertung der Unternehmensstrategie des Unternehmens LeCroy Corp., Inc. Hierzu erfolgt, nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, eine Analyse der Positionierung des Unternehmens innerhalb der Branche für Messtechnik, sowie die Bewertung der durchgeführten Maßnahmen zur Umsetzung der von LeCroy gewählten Strategie.
Im vierten und letzten Kapitel werden strategische Handlungsvorschläge auf Basis der festgestellten Defizite erarbeitet, die als Vorschläge für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens zu verstehen sind.
5 Vgl. Porter, M., Wettbewerbsvorteile, 2000, S.63.
IV
Arbeit zitieren:
Stefan Kaiser, 2006, Beurteilung des Unternehmens LeCroy anhand der unternehmenspolitischen Konzepte nach Porter, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Markteintrittsstrategien - Erstellung eines Grobkonzepts am fiktiven B...
Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
Seminararbeit, 12 Seiten
Wissensmanagement - Instrumente zur Bewertung von Wissen in Unternehme...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 23 Seiten
Entstehung und Auswirkungen der US-Hypothekenkrise im Subprime-Segment
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Seminararbeit, 35 Seiten
Führungsmethoden und Führungsstile
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Referat (Ausarbeitung), 18 Seiten
Strukturierte und objektorientierte Analyse
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 21 Seiten
Der Transaktionskosten-Ansatz: Definition und Bedeutung der Transaktio...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 25 Seiten
Der Businessplan als Voraussetzung zur Finanzierung von Existenzgründe...
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Seminararbeit, 43 Seiten
Beurteilung der XYZ GmbH anhand der wettbewerbsstrategischen Konzepte ...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 27 Seiten
Wie bleiben Mitarbeiter zufrieden? Was beeinflußt die Zufriedenheit de...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 13 Seiten
Employer Branding - Die Arbeitgebermarke aus institutionenökonomischer...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 24 Seiten
Durchdringung und Chancen des E-Commerce in der Chemiebranche
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Internet, E-Commerce und der stationäre Einzelhandel
Hausarbeit, 38 Seiten
Einfluss materieller und immaterieller Anreize auf die Mitarbeiterbind...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 39 Seiten
Wissen managen - Der optimale Umgang mit der Ressource Wissen in Unte...
Seminararbeit, 12 Seiten
The impact of the subprime-crisis on european banks
Evidence from the british bank...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Bachelorarbeit, 79 Seiten
Shareholder Value als Zielkonzept des strategischen Managements
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 20 Seiten
Trust vs. Monitoring - A method to avoid the principal-agent problem o...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 21 Seiten
Konzept zur Gründung eines Unternehmens und dessen Finanzierung
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Hausarbeit, 27 Seiten
Stefan Kaiser hat den Text Beurteilung des Unternehmens LeCroy anhand der unternehmenspolitischen Konzepte nach Porter veröffentlicht
Stefan Kaiser hat einen neuen Text hochgeladen
Porters Konzept generischer Wettbewerbsstrategien
Präzisierung und empirische Üb...
Benjamin Müller
Boomwhackers im Kreis Das DrumCircle-Konzept mit Boomwhackers
Das DrumCircle-Konzept mit Boo...
Andreas von Hoff
Unternehmenspolitik in börsennotierten Familienunternehmen
Eine Analyse von Investitions-...
Markus Ampenberger
Identitätsbildung: Implikationen für globale Unternehmen und Regionen
Dt. /Franz.
Christian Scholz
Personalabbau bei sanierungsbedürftigen und insolventen Unternehmen
Interessenausgleich und Sozial...
Wilhelm Schmeisser, Peter Hofmann
Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarungen im Unternehmen
Praxiserprobte Instrumente zur...
Josef M. Fersch
Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen und Unternehmen
Fragen und Antworten zur ISO 2...
Annette Kleinfeld
0 Kommentare