SEITE I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis. III
1 Hintergrund und Problemstellung. 1
2 Definition thementragender Begriffe. 2
2.1 Das zukünftige Regelwerk - Basel II 2
2.2 Management-Kompetenz 4
3 Klein- und mittlere Unternehmen 5
3.1 Quantitative Abgrenzung. 5
3.2 Qualitative Abgrenzung 6
4 Rating als Instrument der Risikoeinschätzung 8
4.1 Aufbau eines Ratings am Beispiel der Sparkassen 8
4.2 Auswirkungen des Ratings 9
5 Möglichkeiten der Einflussnahme des Managements 11
5.1 Die Management-Kompetenz als kritischer Erfolgsfaktor 11
5.2 Vorbereitung der Unternehmernachfolge 12
5.3 Planung und Steuerung des Unternehmens 12
5.4 Informationspolitik zu den Kreditinstituten 14
6 Fazit. 15
Literaturverzeichnis 16
SEITE II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Definition KMU
Abbildung 2: Die Ratingklassen im DSGV Standardrating
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS SEITE III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Aufl. Auflage DSGV Deutscher Sparkassen- und Giroverband EAD
IfM IRB Interner Ratingansatz (Internal Ratings-Based Approach) Jg. Jahrgang KMU kleine und mittlere Unternehmen LGD Verlust bei Ausfall (Loss given Default) M Restlaufzeit (Maturity) MaK Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft o. A. ohne Auflage o. Hrsg. ohne Herausgeber o. Jg. ohne Jahrgang o. S. ohne Seite PD Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default) vgl. Vergleiche VÖB Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands z. B. zum Beispiel
1 HINTERGRUND UND PROBLEMSTELLUNG S EITE 1
1 HINTERGRUND UND PROBLEMSTELLUNG
In den vergangen Jahren wurde in der Wirtschaftspresse immer wieder Basel II oder der Baseler Accord und die damit verbunden Auswirkungen diskutiert. Dabei steht sehr häufig der deutsche Mittelstand im Fokus der Diskussion. Die Standpunkte divergieren hierbei von „Einer längst überfälligen und notwendigen Anpassung“ bis hin zu „Einem Todesstoß ins Herz der deutschen Wirtschaft“. Bezogen wird dies meist auf die Finanzierung und auf die schlechte Eigenkapitalausstattung des deutschen Mittelstandes. Dabei ist das nur ein Teilaspekt der aktuellen Situation in Deutschland und die immer schneller zunehmende Internationalisierung der Märkte. Die Anpassung der weltweiten Rechnungslegung, die Globalisierung, die EU-Osterweiterung und letztendlich auch Basel II stellen die Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Diesen Entwicklungen kann sich kein Unternehmen entziehen, sondern es gilt auf immer wieder neue, veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Hier sind nun die Manager in den Unternehmen gefragt, die letztendlich dafür verantwortlich sind, dass die Unternehmen weiterhin konkurrenzfähig bleiben. Die Kompetenz der Manager rückt somit mehr in den Fokus der Betrachtung. Hier setzt nun diese Arbeit an, die vor dem Hintergrund der Anforderungen aus Basel II nicht die Möglichkeiten der Finanzierung in den Vordergrund stellt, sondern sich mit den Anforderungen an die Managementkompetenz kritisch auseinandersetzt. Über den Hintergrund von Basel II soll die Notwendigkeit des Einsatzes der Ratings in den Banken dargestellt werden. Im Anschluss wird über die Auswirkungen dieser Entwicklung, die damit verbundenen Anforderungen an die Manager in den mittelständischen Unternehmen beleuchtet und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich hierdurch Chancen für die Unternehmen erarbeiten lassen.
2 DEFINITION THEMENTRAGENDER BEGRIFFE S EITE 2
2 DEFINITION THEMENTRAGENDER BEGRIFFE
2.1 Das zukünftige Regelwerk - Basel II
Seit dem Jahre 1974 existiert der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht mit Sitz bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel. Die Mitglieder sind Vertreter der Bankaufsichtsbehörden aus 13 Industrieländern. 1 Ziel des Ausschusses ist, die Stabilität des weltweiten Banken- und Finanzsystems zu fördern und zu unterstützen, indem er aufsichtsrechtliche Standards und Richtlinien herausgibt und Empfehlungen ausspricht 2 . Um diesem Ziel gerecht zu werden wurden 1988 allgemeingültige Mi-nimalanforderungen für Risikobewertungen und Eigenkapitalausstattungen der Banken veröffentlicht - auch Basel I genannt. Diese noch bis Ende 2006 gültigen Regeln sahen unter anderem vor, dass für die Abdeckung des Kreditrisikos bei Banken ausreichend Eigenkapital hinterlegt werden muss. 3 Allerdings gab es an diesen eine Reihe von Kritikpunkten, die dazu führten, dass der Baseler Ausschuss im Jahr 1999 begann, eine Verbesserung der bisherigen Regelungen anzustreben 4 . Dieses überarbeitete Regelwerk, welches unter dem Namen Basel II bekannt ist, wurde am 26. Juni 2004 verabschiedet. Die inhaltlichen Themenschwerpunkte sind auf drei Säulen fixiert: Die erste Säule befasst sich mit den Kapitalanforderungen an die Banken, wobei sich nun stärker als bisher am Risikomanagement der Institute, an den Entwicklungen der Finanzmärkte und an dem eingegangen Risiko orientiert wird; die zweite Säule regelt die Grundprinzipien der qualitativen Bankenaufsicht und die dritte Säule, mit dem Ziel die Marktdisziplin zu stärken, schreibt die Erweiterung der Offenlegungspflichten vor. 5 Im Rahmen dieser Facharbeit liegt der Fokus der weiteren Betrachtung, auf Grund der Relevanz für die Themenstellung, auf der ersten Säule und hier ausschließlich auf dem Teilaspekt der Kreditrisiken. Für die Berechung des zu hinterlegenden Eigenkapitals für Kredite, gibt der neue Baseler Accord drei Möglichkeiten vor. Bei der ersten - dem so genannten Standard-
1 Vgl. Buchmann 2003,S. 20.
2 Vgl. Böcker/ Hartung/ Hinxlage/ Ficker/ Fischer 2004, S. 6.
3 Vgl. Jonen/ Lingnau 2003, S. 3 f.
4 Vgl. Schmidbauer 2004, S. 7.
5 Vgl. Deutsche Bundesbank 2004, S. 75.
Arbeit zitieren:
Dipl. Kaufmann (FH) Malte Kemp, 2005, Basel II und die Anforderungen an die Managementkompetenz in KMU, München, GRIN Verlag GmbH
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