Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse des Werks
S. 1
1.1 Der Autor: Friedrich Schiller 1
1.2 Entstehungshintergrund 2
1.3 Inhaltsangabe 3
1.4 Handlungsstränge 4
1.4.1 Tell-Handlung 4
1.4.2 Öffentliche Sache 5
1.4.3 Bertha-Rudenz-Handlung 6
1.5 Wirkungsgeschichte 7
2. Didaktische Reduktion
S. 8
3. Überblick über den Stundenverläufe
S. 10
3.1 Erste Annäherung an den Text 10
3.2 Einbruch des Unheils in die Alpenidylle 12
3.3 Tell als Held 14
3.4 Inhaltliche Zusammenfassung der Apfelschussszene und erste
interpretatorische Ansätze 15
3.5 Einteilung der Apfelschussszene in fünf Sinnabschnitte 17
3.6 Kreatives Schreiben 18
3.7 Geßler: Tells Gegenspieler 18
3.8 Tötung Geßlers 20
3.9 Vergleich Tell / Parricida 21
3.10 Gertrud und Hedwig 23
3.11 Dramentheorie 25
3.12 Szenische Darstellung der Apfelschussszene 26
II
4. Detaillierte Planung ausgewählter Stunden S. 27
4.1 Vergleich Tell / Parricida S. 27
4.2 Geßler: Tells Gegenspieler S. 34
4.3 Tell als Held S. 41
5. Literaturverzeichnis S. 47
III
1. Sachanalyse des Werks
1.1 Der Autor: Friedrich Schiller
Friedrich Schiller gilt neben Johann Wolfgang von Goethe als der Repräsentant des Sturm und Drang sowie der Deutschen Klassik. Neben seiner Lyrik und seinen Dramen sind auch seine theoretischen Schriften von hoher Bedeutung, weshalb Kaufmann zurecht daraufhin weist, dass „die nationale Identität der Deutschen […] noch immer wesentlich durch die literarische Tradition mitbegründet [wird], zu deren Hauptrepräsentanten Friedrich Schiller nach wie vor zählt.“ 1 .
Schiller wuchs als Sohn eines Wundarztes und Offiziers auf. Auf Befehl des württembergischen Landesherrn Carl Eugen absolvierte Schiller ab 1773 eine militärischmedizinische, sowie juristische Ausbildung an der Stuttgarter Carlsschule. Bereits hier begann er zu dichten, bevor er „Regimentsmedikus“ wurde und schließlich die Flucht nach Mannheim ergriff 2 . Dort erwarteten ihn finanzielle Sorgen, Jahre der Wanderschaft und der Versuch, als freier Schriftsteller Fuß zu fassen. In dieser Zeit entstanden Werke wie „Die Räuber“, das nach großen Schwierigkeiten am Mannheimer Nationaltheater uraufgeführt wurde, wo Schiller beschäftigt war 3 .
1778 traf Schiller zum ersten Mal mit Goethe zusammen. Aus einer zweiten Begegnung 1794 entwickelte sich eine Freundschaft beider Dichter, die 1799 durch Schillers Übersiedlung nach Weimar vertieft wurde und die die Weimarer Klassik begründete 4 . In dieser Zeit entstanden seine großen historischen Werke, unter anderem das 1800 veröffentlichte Werk Wilhelm Tell.
Schiller, geboren 1759, starb 1805 in Weimar. In seinen letzten Lebensjahren ließ seine Schaffenskraft nach, da er an einer Lungenkrankheit litt 5 .
1 Kaufmann (1993), S. 16.
2 Lutz (Hg.) (1986), S. 531.
3 Lutz (Hg.) (1986), S. 532.
4 Lutz (Hg.) (1986), S. 536.
5 Lutz (Hg.) (1986), S. 537.
1
1.2 Entstehungshintergrund
Schillers historische Quellen für Wilhelm Tell waren Aegidius Tschudis „Chronicon Helveticum“ aus dem 16. Jahrhundert und die „Geschichte der schweizerischen Eidgenossen“ von Johannes Müller (1786).
Der historische Hintergrund des Geschehens ist der Beginn des Schweizer Unhabhängigkeitskampfes gegen Habsburg, welchen Schiller „nach dramatischen Gesichtspunkten gestrafft und gerafft“ und gleichzeitig auf die Figur des Wilhelm Tell hin ausgerichtet hat, dessen Schicksal bei Tschudi eines unter anderen ist 6 . Als Basis bedient sich Schiller der Geschehnisse der Französischen Revolution, deren Ideen „ihn wie die meisten bürgerlichen Intellektuellen in Deutschland“ begeistern, deren Umsetzung er aber scharf kritisiert 7 . Die Französische Revolution, „die Chaos und Unrecht und wiederum Parteiung aus Eigennutz schaffte“ 8 erschien Schiller blutig und von exzessiver Gewalt geprägt, was ihm derart missfiel, dass er daraufhin ein Gegenmodell entwickelte. Er entwickelte seine Vorstellung der „ästhetischen Erziehung“, die den Reifeprozess des einzelnen Individuums vorantreiben soll, damit es lernt, mit politischer Freiheit verantwortungsbewusst umzugehen. Erst dadurch wird es möglich die Befreiung von der Tyrannei maßvoll und ohne Blutvergießen durchzuführen 9 . Da diese für Schiller unerlässlichen Voraussetzungen in der Französischen Revolution nicht gegeben waren, folgte auf sie unweigerlich die Schreckensherrschaft.
Dieses durchaus positive und friedensorientierte Gegenmodell hat Schiller in seinem Wilhelm Tell verwirklicht. Sein Geschichtsbild zeigt sich besonders darin, dass die Eidgenossen keine Revolutionäre im Sinne der Französischen Revolution sind, sondern sich in geplantem und gewaltfreiem Vorgehen von der Tyrannei befreien.
6 Schmidt (2001), S. 41.
7 Von Borries (1991), S.243.
8 ebd.
9 ebd.
2
1.3 Inhaltsangabe
Das Nationaldrama Wilhelm Tell handelt vom Freiheitskampf der Schweizer in den Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden gegen die Tyrannenherrschaft der Landvögte des Kaisers im 14. Jahrhundert.
Die Idylle am Vierwaldstätter See wird durch den atemlos herbeilaufenden Konrad Baumgarten unterbrochen. Er hat einen Burgvogt des Kaisers getötet, da dieser seine Frau vergewaltigen wollte, und wird nun von den Gefolgsleuten des Landvogts verfolgt. Willhelm Tell übernimmt spontan und selbstlos die Rettung von Baumgarten, indem er ihn mit einem Boot trotz Unwetter über den See bringt. Der Gerettete wird zu Werner Stauffacher gebracht, einem wohlhabenden und angesehenen Mann, der jedoch ebenfalls der Willkür der Vögte ausgesetzt ist. Nachdem Baumgarten in Sicherheit ist, beschließt Stauffacher sich mit Walter Fürst, dem Schwiegervater Tells, und anderen zu beraten um für die Freiheit der Schweizer zu kämpfen. Nach der Bekanntwerdung einer neuen Gräueltat des Vogts fällt die Entscheidung der Tyrannei ein Ende zu setzen. Der von Stauffacher und Fürst gefasste Entschluss für die Freiheit zu kämpfen, hat inzwischen viele Anhänger gefunden. Es folgt eine nächtliche Zusammenkunft der drei Kantone auf dem Rütli, wo drei Gesandte über die Zukunft beraten. Sie berufen sich auf ihre Menschenrechte und erkennen den Kaiser als ihren Führer an, beschließen jedoch, gegen die Gewaltherrschaft der Vögte vorzugehen. Bevor sie auseinander gehen besiegeln sie ihr Vorhaben mit einem Schwur.
Später findet eine Begegnung zwischen Ulrich von Rudenz und dem Landfräulein Bertha von Bruneck statt, bei der Rudenz Bertha eine Liebeserklärung macht. Unter dem Einfluss von Bertha entschließt sich Rudenz sich am Freiheitskampf der Eidgenossen zu beteiligen. Kurz darauf erhält er die Gelegenheit, seine Volkstreue unter Beweis zu stellen. Wilhelm Tell hat es versäumt, einen von Geßler auf einer Stange aufgehängten Hut feierlich zu grüßen und wird daraufhin des Verrats bezichtigt. Als der Landvogt von dem Verstoß erfährt, verspricht er dem Übeltäter Gnade sofern er in der Lage ist seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell gelingt dieser Schuss zwar, er wird aber dennoch von Geßler verhaftet, da dieser Angst vor Tells Rache hat. Auf dem Weg zum Kerker schafft es Tell jedoch zu entkommen.
Gleichzeitig erfährt Attinghausen im Sterbebett von Tells Gefangennahme und dem Bund des Volkes. Er ermahnt die Eidgenossen zur Einigkeit und stirbt. Sein kurz darauf eintreffender
3
Neffe Rudenz drängt auf einen raschen Vollzug der Erhebung, zumal der Landvogt das Landfräulein Bertha von Bruneck entführt hat.
Währenddessen lauert Tell dem Landvogt auf um ihn zu töten. Als Geßler eintrifft und eine ihn anflehende Frau bedroht, trifft ihn Tells Pfeil. Der Landvogt stirbt und Tell kann unverfolgt entkommen.
Die Landleute fallen sich in die Arme und bejubeln die neu gewonnene Freiheit. Der Tod des Landvogtes gibt den Anstoß zu einer Erhebung im ganzen Land. Dennoch fürchten sich die Schweizer vor einer Rache ihres Kaisers. Jedoch kommt kurz darauf eine Nachricht von der Ermordung desselben durch seinen eigenen Neffen, Johann von Schwaben. Dieser hofft bei Tell Verständnis für seine Tat zu finden, doch der weist ihn zurück mit der Begründung, dass er nicht aus Notwehr, sondern lediglich aus Eigennutz gehandelt habe. Dennoch verrät er ihn nicht.
Vor Tells Haus versammeln sich die Menschen um ihn als Held und Befreier der Schweiz zu feiern.
1.4 Handlungsstränge
In Wilhelm Tell hat Schiller drei große Handlungsstränge miteinander verbunden: die Handlung um Wilhelm Tell, die Entstehung von der Eidgenossenschaft und der Erhebung gegen die Habsburger sowie die Liebesgeschichte von Bertha und Rudenz. Außerdem kommen noch der Familienzwist zwischen Rudenz und seinem Onkel sowie die Episode um Parricida und den Kaisermord vor.
1.4.1 Die Tell-Handlung
Bei der Figur des Wilhelm Tell handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine reine Sagengestalt, deren Heldentaten aus dem englischen und nordeuropäischen Raum überliefert wurden. Die Diskussion ob es sich bei Tell um eine historische Persönlichkeit handelt, wird bereits 1760 durch ein anonymes Büchlein mit dem Titel „Der Wilhelm Tell. Ein dänisches Mährgen…“ in Gang gesetzt. Allerdings war die Entrüstung im Schweizer Volk darüber so groß, dass die Schrift in einigen Kantonen verboten worden ist 10 .
10 Schmidt (2001), S. 60.
4
Die Telltradition beginnt mit dem dänischen Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus, der bereits im 12. Jahrhundert von einem Schützen mit dem Namen Toko erzählt, der von König Harald Blauzahn zu einem ähnlichen Schuss wie Tell genötigt wird. Genau wie bei Schiller legt der Protagonist einen Pfeil beiseite, um den König zu töten, wenn dem Kind etwas zustoßen würde und bringt den Tyrannen später im Wald um 11 . Wie die Geschichte in die Schweiz gelangte, ist unklar. Es wird aber vermutet, dass Kaufleute sie mitbrachten. Schiller greift das Bild des Helden Tell bereits in der Exposition auf, in der er als Erlösergestalt dargestellt wird, der die Schweizer aus der Rechtlosigkeit führen kann. Damit wird sowohl die Grundposition für den Tell-Handlungsstrang, als auch für den Eidgenossenstrang entworfen.
Es kommt zu einer Trennung der beiden Handlungsstränge, da Tell sich nicht für die gemeinsame Sache engagiert. Schiller stellt ihn gemäß seinem oben erläuterten Geschichtsbild vielmehr als starken Einzelkämpfer dar und lässt ihn für Geduld und Gottvertrauen plädieren, die eine unblutige Lösung des Konflikts garantieren sollen: „Sie werden endlich doch von selbst ermüden, Wenn sie die Lande ruhig bleiben sehn.“ (Vers 430-431).
Die eigentliche Tell-Handlung beginnt, als sich Tell dazu entschließt trotz der drohenden Konfrontation mit Geßler nach Altdorf zu gehen. Die private Familienidylle steht hier im Kontrast zu der politischen Massenszene, dem Rütlischwur. Aus den beiden daraus resultierenden ausweglos erscheinenden Situationen (dem Apfelschuss und der Gefangennahme, in die der Held durch Geßler geraten ist) schafft es Tell mit Kühnheit und Geschicklichkeit wieder heraus.
Am Ende des Stückes zeigt Tell seine ambivalenten Charakterzüge, indem er, von allen bejubelt und gefeiert, kein Wort spricht. Denn von Anfang an hat sich Tell als Einzelgänger deklariert und sich selbst von der Verantwortung distanziert: „Der Starke ist am mächtigsten allein.“ (Vers 437). Der Mord an Geßler ist mit privaten Motiven Tells verknüpft und folgt nicht solidarisch den Zielen der anderen Eidgenossen, kommt diesen aber zu Gute. Als einziger von Schillers dramatischen Helden bringt Wilhelm Tell seine Sache erfolgreich zu Ende ohne daran zu Grunde zu gehen und nimmt somit eine Sonderrolle in Schillers Werk ein 12 .
1.4.2 Die öffentliche Sache
11 Schmidt (2001), S. 45.
12 Neubauer (2004), S. 28.
5
Während die Tell-Handlung dem Bereich der Sage zuzuordnen ist, dreht sich die Handlung, die das Schicksal der Eidgenossen behandelt, um einen konkreten historischen Kern. Dennoch betrachten viele Historiker diese Zuordnung kritisch, weil der Rütlischwur eher als legendenhafte Ausschmückung anzusehen ist und nicht als die geschichtliche Wahrheit 13 . Die Dramenhandlung wird von Schiller in drei Kernszenen unterteilt: den Rütlischwur, das Zentrum der politischen Handlung, das den intellektuellen Mittelpunkt im Drama darstellt, das Attentat in der hohlen Gasse, das definitiv der Tell-Handlung zuzuordnen ist und die Apfelschussszene, die sowohl die Tell-Handlung als auch die öffentliche Handlung kurzfristig zu einem gemeinsamen Wendepunkt führen. Die Apfelschussszene bringt laut Neubauer eine „doppelte dramatische Umkehrung“ 14 . Tells bisherige Lebensmoral, die naiv daran glaubt ein beschauliches Leben abseits der Geschichte führen zu können, wird drastisch erschüttert. Tell muss mit Schrecken feststellen, dass die Tyrannei auch vor seiner Familie nicht halt macht 15 . Die Tellhandlung wird ganz zu Ende des Dramas noch einmal aufgegriffen, als Tell dem Königsmörder Parricida gegenüber steht. Diese Szene dient zur Abgrenzung der beiden Tötungsdelikte: Parricidas Mord wird Tells Notwehr gegenüber gestellt. Die Szene ist somit im Zusammenhang mit dem großen Rechtfertigungsaufwand zu sehen, den Schiller zur Verteidigung seines Helden betrieben hat.
1.4.3 Die Bertha-Rudenz-Handlung
Der Liebesgeschichte zwischen Bertha und Rudenz wird vergleichsweise keine so große Bedeutung zugeteilt.
In der Tell-Handlung und in der Entstehung der Eidgenossenschaft sah Schiller die beiden Hauptstränge der Handlung und in deren Vereinigung das grundlegende Kompositionsprinzip des Stückes 16 .
Bereits bei ihren ersten Auftritten ordnen sich Rudenz und Bertha selbst bestimmten gesellschaftlichen Gruppen zu. Bertha ist das adelige Fräulein, das Anteilnahme am Volk zeigt, jedoch von diesem zurückgewiesen wird, weil es in deren Augen zu der Gruppe der Unterdrücker zählt und Ulrich von Rudenz will sich für Habsburg stark machen, weil er sich unter seinen Landsleuten nicht wohl fühlt. Daneben sind seine Motive Ehrgeiz und Ruhmsucht. Im Laufe der Handlung distanziert er sich jedoch von seiner ursprünglichen
13 Neubauer (2004), S. 28-29.
14 Neubauer (2004), S. 29.
15 Neubauer (2004), S. 30.
16 ebd.
6
Auffassung, unter anderem ausgelöst durch eine Begegnung mit Bertha in der Waldeinsamkeit, die mit dazu führt, dass „Rudenz […] eine Entwicklung vom hochmütigen Junker zum vorbildlichen, bürgerlich gesinnten Landesherrn und Eidgenossen durch[macht].“ 17 .
Weiterhin ergreifen sowohl Rudenz als auch Bertha bei der Apfelschussszene für Tell Partei, jeder jedoch auf seine Art und Weise. Bertha beschränkt sich auf das Bitten und Flehen und Rudenz versucht den Landvogt zunächst durch versteckte Kritik und weisen Zuspruch, schließlich durch konkrete Vorwürfe von seinem Vorhaben abzubringen. Durch Geßlers weiteres Verhalten erkennt Rudenz schließlich die bösen Absichten des Vogts und ergreift Partei für die Eidgenossen, obwohl er anfangs nicht am Rütli-Schwur beteiligt war: „Ein Schweizer bin ich, und will es sein von ganzer Seele.“ (Vers 2472). Aufgrund seiner militärischen Erfahrung und seines Fehlens beim Rütli-Schwur kann Rudenz als erster die Initiative ergreifen:
Stauffacher: Das Christfest abzuwarten, schwuren wir.
Rudenz: Ich war nicht dort, ich hab nicht mitgeschworen. Wartet ihr ab, ich handle.
(Vers 2514-2516).
Wie viele der anderen Bürger erkennt er, dass „rationales Planen nicht zur Starrheit werden und pedantisch die spontane Tat verhindern“ darf 18 .
Obwohl der Bertha-Rudenz-Handlung auf den ersten Blick eher eine nebensächliche Rolle zuzukommen scheint, wird die Bedeutung der Rudenzfigur jedoch dadurch deutlich, dass Schiller ihm das letzte Wort erteilt: „Und frei erklär ich all meine Knechte.“ (Vers 3291). Damit setzt Rudenz symbolisch die Ideale, für die er nunmehr kämpft, in die Praxis um. Der Handlungsstrang zeigt auf, wie Patriotismus durch die Liebe zum Leben erweckt wird und ein Abtrünniger zu Seinesgleichen zurückfindet 19 .
1.5 Wirkungsgeschichte
Das klassische Drama Wilhelm Tell wurde 1804 im Hoftheater in Weimar uraufgeführt. Es hat eine lange und bewegte Wirkungsgeschichte hinter sich und ist ohne Zweifel die berühmteste literarische Bearbeitung des Tell-Stoffes. Wie Schmidt sehr treffend begründet, ist es dieser Bekanntheit zuzuschreiben, dass es kaum weitere Versuche der
17 Von Borries (1991), S. 253.
18 Von Borries (1991), S. 254.
19 Neubauer (2004), S. 31-32.
7
Arbeit zitieren:
Nadine Bachmann, 2006, Unterrichtsplanung zu Friedrich Schillers "Wilhelm Tell", München, GRIN Verlag GmbH
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janparize
Danke.
Danke, dieser Text war wirklich sehr informativ und hilfreich. ;-)
am Wednesday, April 16, 2008-
Vanessa Gauger
Ich finde diesen Text sehr hilfreich, dennoch fehlt mir persönlich die Charakterisierung der verschiedeen Persönlickeiten!!!
;-) Trotzdem Danke.
am Wednesday, April 21, 2010-
Christine Manthey
Christine M.
Ich habe mir mehr von der Arbeit versprochen. Vieles ist aus EinFach Deutsch- Unterrichtsmodell: Wilhelm Tell übernommen und eigene Ideen fehlen.
vor 52 Tagen-
Nadine Schmenger
Die Einfach-Deutsch-Reihe kannte ich bei Verfassung des Textes noch gar nicht, die Übereinstimmungen sind also Zufall, weil es nunmal die üblichen Themen sind, die bei Wilhelm Tell häufig bearbeitet werden. Die findet man sicher in vielen Reihen zu diesem Drama ganz ähnlich. Du hast aber sicher recht, es handelt sich um eine ganz klassische Reihe, kein besonders ausgefallenes methodisch-didaktisches Feuerwerk.
vor 49 Tagen-